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Neu: Das Jobportal der FAU

Eine Frau (links) und ein Mann sitzen nebeneinander und Blicken in die Kamera. Im Hintergrund ist der Computerbildschirm mit geöffnetem Browser zu sehen.
Barbara Bothe und Benjamin Klemencic, Beschäftigte des RRZE, haben das neue Jobportal programmiert. (Bild: FAU/Rebecca Kleine Möllhoff)

FAU-Beschäftigte berichten über das neue Jobportal

Um neue und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen, haben Beschäftigte des Regionalen Rechenzentrums (RRZE) das Jobportal www.jobs.fau.de entwickelt, das die Suche nach einer passenden Stelle für die Bewerberinnen und Bewerber erleichtert. Welche Vorteile das neue Jobportal bietet und was es dabei alles zu beachten gibt, erklären Barbara Bothe und Benjamin Klemencic.

Die Idee hinter dem neuen Portal

Klemencic: Wir wollten für Menschen, die an der FAU arbeiten möchten, ein nutzerfreundliches Jobportal schaffen, in dem sämtliche Stellenangebote der FAU gesucht und gefunden werden können. Bisher werden die Stellenausschreibungen in Jobportalen wie UnivIS oder Interamt eingestellt. Diese bringen jedoch viele Nachteile mit sich, die die Suche nach einem geeigneten Job an der Uni erschweren. Einer der großen Vorteile des neuen Portals ist, dass die Internetadressen der Stellenangebote solange gültig sind, bis diese entfernt werden. Das ist bei UnivIS nicht der Fall. Hier erlischt die Gültigkeit eines Ausschreibungslinks bereits nach einem Tag. Außerdem sind Ausschreibungen von UnivIS nicht über Google zu finden. Deswegen haben wir das neue Jobportal so gebaut, dass zu jeder einzelnen Stelle Google-Tags verwendet werden. Auf diese Weise werden hoffentlich noch mehr potenzielle Bewerberinnen und Bewerber auf die FAU aufmerksam.

Eine leichte Suche nach dem Traumjob

Bothe: Es gibt auch eine detaillierte Suchmaske, mit der Bewerberinnen und Bewerber gezielt nach verschiedenen Kategorien filtern kann. Sucht man zum Beispiel nach einer Tätigkeit als studentische Hilfskraft oder nach einer Stelle im Bereich Technik und Verwaltung? Möchte man eine Vollzeit- oder Teilzeitstelle oder kommt für den Interessierten beides in Betracht? Nach welchem Kriterium sollen die Ergebnisse sortiert werden? Nach Datum der Veröffentlichung oder nach Bewerbungsschluss? All diese und noch weitere Möglichkeiten gibt es, um die Suche nach dem Traumjob zu spezifizieren. Und das Beste: man kann seine Sucheinstellungen als Bookmark im Browser speichern und muss diese nicht jedes Mal von neuem eingeben.

Eine echte Herausforderung

Klemencic: Damit das Jobportal gut strukturiert bleibt und auch alle Stellen sichtbar sind, ist es wichtig zu wissen, wie es funktioniert. Es holt sich die Informationen von UnivIS. Das bedeutet, dass die Beschäftigten ihre Ausschreibungen wie gehabt in UnivIS einstellen. Diese werden dann alle drei Stunden mit dem neuen System synchronisiert. Das größte Problem bei der Entwicklung war, dass für die Textfelder in UnivIS keine Einschränkung vorgegeben sind. Beschäftigte können beispielsweise im Textfeld zum Beschäftigungsstart alle beliebigen Schreibweisen eines Datums eingeben oder sogar einen Text hineinschreiben – von Formulierungen wie „nach Vereinbarung“, „n.V.“, „baldmöglichst“ oder „ab sofort“ kommt alles vor. Das war durchaus eine Herausforderung. Wir haben aus den vielen verschiedenen Schreibweisen versucht etwas Sortierbares zu machen und das Jobportal so zu programmieren, dass möglichst viele Schreibweisen dann auch in der Suche berücksichtigt werden können. Wenn jetzt aber jemand eine völlig andere Eingabe gemacht hat – „gschwind“ zum Beispiel – dann haben wir das nicht erfasst. Genauso besteht die Möglichkeit, dass sich Rechtschreibfehler eingeschlichen haben, die dann auch nicht berücksichtigt werden. Deswegen ist es wichtig, dass Beschäftigten ihre Stellenausschreibung in UnivIS überprüfen und darauf achten, dass in allen Textfeldern die entsprechenden Angaben gemacht werden – und zwar so konkret wie möglich.

Worauf es ankommt

Bothe: Im Jobportal selbst können keine Änderungen an den Stellenausschreibungen vorgenommen werden. Das ist technisch und rechtlich nicht möglich. Die Beschäftigten müssen deshalb bereits im Vorfeld darauf achten, dass die Stellenausschreibung in UnivIS oder Interamt korrekt angelegt und alle Textfelder ausgefüllt sind. Ist dies nicht der Fall, werden manche Ausschreibungen in der Suchfunktion gegebenenfalls gar nicht erst gefunden. Sucht eine Bewerberin oder ein Bewerber zum Beispiel speziell nach einem Jobangebot der Tarifgruppe E 13 und ist in UnivIS die Tarifgruppe nicht in dem entsprechenden Textfeld, sondern irgendwo im Ausschreibungstext vermerkt, dann kann der Automatismus diese Info nicht integrieren und die entsprechende Ausschreibung fehlt im Suchergebnis. Schwierig ist es außerdem, wenn in den Textfeldern unspezifische Angaben gemacht werden. In den Eingabefeldern zur Tarifgruppe oder zum Einstellungsbeginn sollten anstelle eines Textes konkrete Zahlen hineingeschrieben werden. Auch unpräzise Angaben im Titel sind ungünstig. Bei der Bezeichnung „PhD-Position“ ist unklar, wer gesucht wird. Wird eine Doktorandenstelle im Bereich Maschinenbau, in der Medizin oder in der Nuklearbiologie ausgeschrieben? Generell hilft es immer, sich in die Rolle der Bewerberinnen und Bewerber hineinzuversetzen und zu überlegen, wie diese bei der Suche vorgehen.


Übrigens: Im Stellenwerk der FAU finden Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen noch weitere Jobangebote – von Praktika über Studentenjobs und ausgeschriebene Abschlussarbeiten bis hin zu Einstiegsmöglichkeiten in Unternehmen ist alles dabei.

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