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Wie bleibt der ländliche Raum für Digital Natives kulturell interessant?

Portrait Viktoria Flasche
Viktoria Flasche arbeitet mit am Projekt BiDiPeri (Foto: privat)

BMBF-Projekt über Bibliotheken, Digitalisierung und kulturelle Bildung auf dem Land

Wie können ländliche Räume so gestaltet werden, dass sie auch für Jugendliche ein kulturell attraktives Lebensumfeld darstellen? Und wie kann der Kulturort Bibliothek dazu beitragen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Projekt „Bibliotheken, Digitalisierung und kulturelle Bildung in peripheren Räumen: Bedingungen und Modelle zur Entwicklung der Bibliothek als Kulturort im Kontext post-digitaler Jugendkultur“ (BiDiPeri) der FAU.

Im Rahmen des Projekts erforschen FAU-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler des Lehrstuhls für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Kultur und ästhetische Bildung, welche Angebote an digitaler kultureller Bildung strukturelle Nachteile von ländlichen Räumen ausgleichen können, um so der Landflucht der jungen Generation entgegenzuwirken.

Studien weisen hier auf das Potenzial von Bibliotheken und Büchereien hin: Sie sind deutschlandweit die am meisten besuchten Kultur- und Bildungseinrichtungen, selbst in kleineren Gemeinden gibt es sie und sie sind soziale, aber nicht kommerzielle Orte.

„Kulturelle Bildung darf nicht vom Wohnort abhängen“, sagt Viktoria Flasche, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Kultur und Ästhetische Bildung. „Wir hoffen, eine Entwicklung von ländlichen Bibliotheken in Richtung eines post-digitalen Bildungsangebotes initiieren zu können.“ Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Link zur ausführlichen Meldung auf phil.fau.de

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Benjamin Jörissen, Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Kultur und ästhetische Bildung, benjamin.joerissen@fau.de

Viktoria Flasche, Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Kultur und ästhetische Bildung, viktoria.flasche@fau.de

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