Wie zufrieden sind FAU-Studierende? – FAU-St in Bildern

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Bild: FAU

Die Ergebnisse der Studierendenbefragung im Verlauf der letzten Jahre - Teil 1

Die Ergebnisse der Studierendenbefragung FAU-St sind ein wertvolles Tool im Qualitätsmanagement für Lehre und Studium. Spannend ist dabei auch die Betrachtung der Daten über mehrere Jahre hinweg, um eventuell Trends und Veränderungen zu erkennen. In den nächsten Wochen betrachten wir hier vor diesem Hintergrund die FAU-St-Ergebnisse von 2016 bis einschließlich 2020 und starten mit Fragen zur allgemeinen Studienzufriedenheit:

Wie glücklich sind die Studierenden mit den Studieninhalten? Wie steht es um die Qualität der Lehre? Und gibt es den Wunsch, das Fach zu wechseln? Dabei handelt es sich für diesen Artikel nur um eine kleine Auswahl. Der komplette Bericht zu den Verlaufsdaten der letzten FAU-St-Umfragen ist im Hochschulschriftenserver OPUS verfügbar.

 

FAU-St in Bildern über die letzten vier Jahre

Bild: FAU/Bärbel Rhades

Genereller Positivtrend bei Studieninhalten

Die Bewertungen zur Qualität der Lehre, zu den Studienbedingungen sowie zu den Studieninhalten, haben sich von 2016 bzw. 2017 bis 2020 deutlich verbessert. Vor allem sind es die Inhalte des Studiums, die für mehr Zufriedenheit sorgen: Kontinuierlich wächst hier der Anteil der sehr zufriedenen und der eher zufriedenen Studierenden von zunächst 57,2 Prozent in 2016 auf 71,0 Prozent in 2020.

Im Vergleich dazu bleibt die Zufriedenheit mit der Studiensituation auf einem stabilen Niveau bei knapp 60 Prozent. Waren 2016 noch 61 Prozent der Studierenden sehr zufrieden oder eher zufrieden, sind es nach einem kleinen Einbruch in 2017 bei der letzten FAU-St Befragung noch 58,5 Prozent.

Doch unterm Strich ist klar: Die Mehrheit der Studierenden ist im Allgemeinen sehr zufrieden oder eher zufrieden.

Wechselwunsch sinkt, Abbruchsintention pendelt sich ein

Daneben gibt es Studierende, die „Teils teils“ zufrieden sind mit der Qualität der Lehre, den Studienbedingungen, den Inhalten des Studiums und der Studiensituation. Sie nehmen abhängig von dem betrachteten Aspekt zwischen 21 und 28 Prozent ein. Somit bleiben je nach Themenbereich sechs bis 14 Prozent an Befragten, die überhaupt nicht oder eher nicht zufrieden sind.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage: Wie groß ist an der FAU der Wunsch, die Uni oder das Fach zu wechseln oder gar das aktuelle Studium abzubrechen?

In den Jahren 2016 bis 2020 schwankt der Anteil an Studierenden, die das Studium abbrechen wollen, zwischen 2,9 und 3,5 Prozent. Ob der Intention tatsächlich die Tat folgte, vermag die Umfrage natürlich nicht abzubilden.

Der Anteil der Studierenden, deren Absicht es war, das Hauptfach bzw. den Studiengang zu wechseln, ist leicht gesunken: Von 6,5 auf 5,2 Prozent. Nach einem Anstieg auf 8,0 Prozent in 2019 streben zudem in 2020 nur noch 6,3 Prozent der Befragten an, die Hochschule zu wechseln.

FAU-St in den letzten vier Jahren: Wechselwunsch

Bild: FAU/Bärbel Rhades

Digitale Lehrveranstaltungen nehmen 2020 neue Bedeutung ein

Es ist sicherlich nicht überraschend, dass in 2020 sehr viel Zeit mit digitalen Lehrveranstaltungen verbracht wird. Dieser Weg der Wissensvermittlung ersetzt aufgrund der Pandemie in 2020 mit 13 Stunden pro Woche fast vollständig die Präsenzlehre.

Im Vergleich zu den Vorjahren verbringen die Studierenden 2020 insgesamt mehr Zeit in Lehrveranstaltungen oder mit studienbezogenen Tätigkeiten: 30 Stunden pro Woche in 2016 gegenüber 36 Stunden pro Woche in 2020. Der Zeitaufwand für Erwerbstätigkeiten bleibt fast unverändert bei drei bis vier Stunden.

Jedes Jahr haben Studierende der FAU im Rahmen der Studierendenbefragung FAU-St die Chance, ihre Studiensituation sowie Angebote und Services der Uni zu bewerten. Mit der Corona-Pandemie kam im vergangenen Jahr die Vermittlung von Studieninhalten auf digitalem Weg hinzu. Wir haben nun die Daten von 2016 bis 2020 visuell aufgearbeitet, um sie über die nächsten Wochen in Form von Grafiken zu zeigen.

Der komplette Bericht zu den letzten FAU-St-Umfragen ist im Hochschulschriftenserver OPUS verfügbar.