Die Arbeitsgruppe körperliches Training und Bildgebung des Instituts für Radiologie am Universitätsklinikum Erlangen, untersucht den Zusammenhang zwischen Muskelkraft der unteren Extremitäten und der Muskelqualität am Oberschenkel.
Wer kann teilnehmen?
Für eine Studie sucht die Arbeitsgruppe gesunde Männer zwischen 18 und 35 Jahren oder zwischen 60 und 75 Jahren, die in den letzten dreiJahren im Mittel mindestens zweimal in der Woche ein intensives Krafttraining durchgeführt haben oder die bislang keine Erfahrung mit Krafttraining (gelegentlicher Ausdauersport ist unproblematisch) haben.
Ablauf
Insgesamt sind zwei Messtermine vorgesehen, bei denen eine Blutentnahme (Termin 1: etwa 10 min) sowie (Termin 2: etwa eine Stunde) eine sehr genaue Erfassung der Körperzusammensetzung, eine etwa 20 minütige Untersuchung der Oberschenkelmuskulatur mittels Kernspintomographie (MRT) sowie verschiedene Krafttests der unteren Extremitäten an zwei unterschiedlichen Geräten vorgesehen sind.
Der Kopf befindet sich während der MRT-Messung außerhalb des Gerätes, sodass auch Personen die an Platzangst leiden an der Studie teilnehmen können.
Die Untersuchungen finden am Institut für Medizinische Physik, Henkestrasse 91 in Erlangen statt. Natürlich kann die Teilnahme beziehungsweise die Messungen jederzeit und ohne Angaben von Gründen und ohne Nachteile abgebrochen werden. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden nach Analyse der Daten beziehungsweise direkt im Anschluss an die Messung (Körperzusammensetzung) mit den Teilnehmern besprochen, eine Weitergabe der pseudonymisierten Daten an Dritte erfolgt nicht.
Wer kann nicht teilnehmen?
An der Studie können nicht teilnehmen:
- Männer mit einer pharmakologischen Therapie mit Wirkung auf den Muskelstoffwechsel (zum Beispiel hochdosierte Kortisontherapie).
- Männer mit Erkrankungen mit Wirkung auf Muskel und Kraftentwicklung zum Beispiel Muskeldystrophien).
- Männer mit relevanten Verletzungen/ Limitationen der unteren Extremitäten (zum Beispiel schmerzhafte Kniearthrose) die den Krafttests verfälschen oder Kontraindikationen (zum Beispiel Herzschrittmacher) für die MRT-Applikation.
