Neu an der FAU: Prof. Dr. Dr. Florian Rosar

Prof. Dr. Florian Rosar, Lehrstuhl für Klinische Nuklearmedizin (Bild: FAU/Georg Pöhlein)

Die FAU zählt mit über 270 Studiengängen zu den 15 größten und forschungsstärksten Universitäten Deutschlands. Über 6.000 Mitarbeitende und mehr als 39.000 Studierende prägen eine Kultur der Innovation, Vielfalt und Leidenschaft.

Lernen Sie hier unsere neu berufenen Professorinnen und Professoren kennen, die mit frischen Ideen und kreativen Ansätzen die Forschung vorantreiben. Entdecken Sie die Menschen hinter den Forschungsprojekten und erfahren Sie mehr über ihre individuellen Werdegänge, Visionen und Motivationen für die akademische Zukunft.

Prof. Dr. Dr. Florian Rosar – Professur für Klinische Nuklearmedizin

Freut sich darauf, die Handball-Bundesliga in Erlangen live zu erleben – Prof. Dr. Dr. Florian Rosar stellt sich vor.

Was ist Ihr Forschungsschwerpunkt?

Mein Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der translationalen Theranostik.

Warum genau dieses Thema /diese Themen?

Die translationale Theranostik umfasst die Entwicklung und Etablierung neuer zielgerichteter radioaktiver Pharmaka sowie innovativer Verfahren für Diagnostik und Therapie verschiedenster Erkrankungen, insbesondere im onkologischen Kontext. Mein besonderer Fokus liegt dabei auf der Anwendung verschiedener Strahlungsarten durch Einsatz innovativer Radionuklide, sozusagen an der Schnittstelle von Medizin und Physik.

Ihre letzte Station vor der FAU?

Zuletzt war ich als stellvertretender Klinikdirektor und leitender Oberarzt an der Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg tätig.

Wo haben Sie studiert und welche Fächer?

Ich habe Medizin (Staatsexamen) und Physik (B.Sc.) bzw. Medizinische Physik (M.Sc) in Mainz und Kaiserslautern studiert.

Welche Veranstaltungen/Aktivitäten möchten Sie in und um Erlangen gerne besuchen?

Ich bin sportbegeistert und verfolge nahezu alle Sportarten. Besonders freue ich mich darauf, hier in Erlangen Handball-Bundesliga live zu erleben, das steht ganz oben auf meiner Liste.

Ihr nützlichstes Professor/-innen-Utensil?

Wenn man dies als „Utensil“ bezeichnen darf: Neugier und Begeisterung in der Forschung ebenso in der Lehre, wo ich sie an Studierende weitervermitteln möchte.

Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

Er wechselte regelmäßig: von Astronaut über Pilot, Ingenieur, bis hin zu Lehrer oder Wissenschaftler. Konstant geblieben ist jedoch die Faszination für Naturwissenschaften.

Haben Sie ein Vorbild? Wenn ja, hat das Ihre akademische/berufliche Laufbahn beeinflusst?

Ein einzelnes Vorbild habe ich nicht; vielmehr inspirieren mich Persönlichkeiten, die mit Neugier und Begeisterung für ihre Arbeit und Themen brennen.

Haben Sie ein geheimes Talent?

Mein „geheimes Talent“ ist laut anderen, mehr Dinge gleichzeitig unter einen Hut zu bringen als eigentlich unter einen Hut passen dürften.

Was wollten Sie schon immer mal tun?

Beruflich wollte ich schon immer ein Lehrbuch schreiben. Privat hat mich schon lange die Idee begeistert, die Alpen mit dem Mountainbike zu überqueren. Von Erlangen aus ist der Startpunkt hierzu ja nicht mehr weit!