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Bio-Objects and Bio-Subjects

Biotechnologische und lebenswissenschaftliche Innovationen zeitigen nicht nur immense Fortschritte auf den unterschiedlichsten Feldern naturwissenschaftlicher und technischer Forschung und treiben damit auch ökonomische Entwicklungen voran, sondern erfassen mit ihrer Dynamik auch grundlegend das Verhältnis von ‚Natur‘, ‚Technik‘ und ‚Gesellschaft‘.

Bio-Objects werden weit über den jetzigen Stand hinaus eine Schlüsselposition in dynamischen, wissensbasierten Gesellschaften und Ökonomien einnehmen; durchkreuzen etablierte Kategorien (u.a. ‚natürlich’ vs. ‚künstlich’; und fundamentaler ‚Objekt‘ vs. ‚Subjekt‘ und ‚Natur‘ vs. ‚Kultur‘), überschreiten damit die Grenze des bloß Dinghaften und gewinnen gegenüber ihren Entstehungs- und Verwendungskontexten eine gewisse Selbstständigkeit und Unabhängigkeit.

Ziel des Projektes ist es, (1) Bio-Objects als Treiber biotechnologischer Entwicklungen zu identifizieren, (2) sie in ihrer Multidimensionalität zu erfassen und (3) ihre Auswirkung auf Akteure und Gesellschaft zu untersuchen. Die angesichts dieser Komplexität zu erwartenden Konflikte sollen antizipiert und gestaltet werden.

Mit diesem Approach bringt das Projekt alle fünf Fakultäten an der FAU zusammen und wird durch Expertise von Herbert Gottweis aus Wien sowie Jochen Taupitz aus Mannheim flankiert.