2G-Regelung

2G-Regelung

Die FAU hat ab dem 22.11.2021 die 2G-Regel für den Präsenzlehrbetrieb an der Universität eingeführt. Der Ministerrat hat nun am 23.11.2021 beschlossen, die 2G-Regel für alle Universitäten in Bayern einzuführen und die Regeln insgesamt zu erweitern und zu verschärfen. Die entsprechende Rechtsgrundlage findet sich in der 15. BayIfSMV (§ 5 Abs. 1 Nr. 1). Daraus ergeben sich folgende Änderungen für die FAU:

  • 2G (Geimpft, Genesen) für Studierende sowie Besucherinnen und Besucher (z.B. zur Teilnahme an Vorstellungsgesprächen)
  • 3G Plus (Geimpft, Genesen oder PCR-Test) für alle Beschäftigten (Infos zur  3G Plus-Regelung (Infos zur  3G Plus-Reglung) und in Prüfungen (Infos zu Prüfungen)
  • 3G für Personen, die aus beruflichen Gründen die FAU betreten, ohne in einem – im weiteren Sinne – Beschäftigungsverhältnis zu stehen (z.B. Handwerker, Dienstleister).

Ausnahmeregelung

Von der 2G-Regel ausgenommen sind Personen (Studierende, Beschäftigte), die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Sie müssen dies vor Ort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachweisen, das den vollständigen Namen und das Geburtsdatum enthält sowie einen negativen, gültigen PCR-Test vorweisen. Für diese Personen gilt die 3G Plus Regelung, die Kosten für den PCR-Test trägt der Arbeitgeber.

2G-Regelung

Für Studierende gilt beim Betreten der Gebäude die 2G-Regel (also geimpft oder genesen). Für Lehrende gilt 3G+ (Geimpft/Genesen/Getestet – mit PCR-Test).

Alle von der FAU am 12.11.2021 kommunizierten Ausnahmen von der 2G-Regel können durch die verschärften Regelungen der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung leider nicht fortgeführt werden.

Somit gilt die 2G-Regel beim Betreten der Gebäude und nunmehr auch für

  • praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte
  • Veranstaltungen, die besondere Labor- oder Arbeitsräume erfordern
  • in CIP-Pools, Lernräumen, Selbstlernflächen
  • Für internationale Studierende, die mit einem nicht in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurden
  • in Bibliotheken und Archiven

Wie findet die Lehre statt?

Lehrveranstaltungen, in denen alle Studierenden nachweislich geimpft oder genesen sind, können und sollen nach wie vor in Präsenz stattfinden.

Wenn sich unter den angemeldeten Studierenden einer Lehrveranstaltung eine Person befindet, die nicht geimpft oder nicht genesen ist, sollen hybride Formate genutzt werden, so dass unsere geimpften Studierenden weiterhin ordnungsgemäß studieren können. Die ungeimpften und nicht genesenen Studierenden können entweder per synchroner Übertragung oder aber auch über (ggfs. bereits vorhandene) Aufzeichnungen Inhalten folgen. Unterstützung für Technik finden Sie auf der Seite Hybride Lehre (ILI).

Nur im Fall, dass von den Lehrenden keine sinnvolle hybride Lösung gefunden werden kann, soll als letzte Lösung die Veranstaltung ins Online-Format überführt werden.

Wir bitten alle Lehrenden nachdrücklich darum, den Übergang von 3G auf 2G und etwaige Probleme mit der parallelen Notlösung für Non-2G-Studierende nicht zum Anlass zu nehmen, komplett auf Online-Formate umzusteigen. Viele Studierende haben sich extra für die Präsenz impfen lassen und viele wünschen auch ausdrücklich Präsenz. Nicht geimpfte bzw. genesene Lehrende halten ihre Vorlesungen online.

FAQ’s

Die 15. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung führt zum 24.11.2021 die 2G-Regel an Hochschulen ein.

Lehrpersonen, die die 3G Plus-Kriterien nicht erfüllen, halten ab dem 24.11.2021 ihr Lehrangebot online ab. Unterstützung für Technik finden Sie (hier). Sie können sich gerne auch an Ihre Studiendekaninnen und Studiendekane wenden.

Die Leiterinnen und Leiter der Einrichtungen der Universität bzw. die jeweiligen Vorgesetzten sind verpflichtet, die 3G+-Kontrollen der Lehrpersonen umfänglich durchzuführen. Sie können hierfür auch geeignete Personen aus ihrem jeweiligen Bereich bestimmen. Die Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung der Kontrollen verbleibt jedoch auch in diesem Fall bei den Leiterinnen und Leitern der Einrichtungen bzw. Vorgesetzten. Bei geimpften und genesenen Beschäftigten genügt eine einmalige Kontrolle.

Dokumentiert werden sollte ausschließlich die Durchführung der Kontrolle, nicht ob die kontrollierte Person geimpft/genesen ist. Es kann jedoch dokumentiert werden, ob die Person einen Test vorgelegt hat. Für die Dokumentation genügt es, in einfacher Form den Tag der Kontrolle, Name der kontrollierten und kontrollierenden Person schriftlich festzuhalten.

Wir kontrollieren 2G wie bisher auch schon 3G: In kleineren Veranstaltungen kontrollieren die Lehrenden selbst, in großen Veranstaltungen können wir nur auf der Basis engmaschiger Stichproben kontrollieren. Allerdings wissen alle Studierenden, dass sie ihre Nachweise jederzeit griffbereit haben müssen. Mit Einführung der neuen 2G-Regelungen werden die Kontrollen noch einmal ausgeweitet.

Von der 2G-Regel ausgenommen sind Studierende, Beschäftigte, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Sie müssen dies vor Ort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachweisen, das den vollständigen Namen und das Geburtsdatum enthält sowie einen negativen, gültigen PCR-Test vorweisen. Entsprechend der Bayerischen Teststrategie sind PCR-Tests in den lokalen Testzentren für diese Personen bis auf Weiteres kostenlos.

Aktuell werden die Einträge in UnivIS von den Lehrenden aktualisiert, damit die Studierenden sich über das Format ihrer Veranstaltung informieren können. Studierende wenden sich bei Rückfragen zu den Lehrveranstaltungen bitte direkt an ihre Lehrpersonen. Wir bitten die Lehrenden, proaktiv Kontakt mit ihren Studierenden aufzunehmen und sie zu informieren.

Bei grundsätzlichen Fragen können Sie sich auch an corona-informationen@fau.de wenden. Auf jede sinnhafte Frage oder Anfrage antworten wir, sofern sie nicht bereits durch den FAQ abgedeckt ist.

CIP-Pools dürfen nach aktueller Regelung der 15. BayIfSMV ausschließlich von Personen mit 2G-Status genutzt werden.

Leider kann die FAU durch die Vorgabe der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung die ursprünglich kommunizierte Übergangsregelung für internationale Studierende nicht fortsetzen. Auch für sie gilt fortan die 2G-Regel. Das Impfzentrum Erlangen bietet diesen Personen zusätzlich zwei Impfungen mit einem mRNA-Impfstoff an, sodass sie einen vollständigen, auch in Deutschland zugelassenen Impfschutz nachweisen können.

Weitere Informationen und auch Antworten auf Fragen zum Thema Impfung.

Zentrales Anliegen ist es der Universitätsleitung, dass alle unsere Studierenden ihr Fach an der FAU weiterhin ordnungsgemäß studieren können. Wir sind ins Wintersemester in Präsenz gestartet unter der Maßgabe, dass alle Lehrveranstaltungen notfalls und wenn die Pandemie es verlangt, innerhalb von kürzester Zeit komplett auf Online umgestellt werden können – daher erwarten wir hier auch keine größeren Probleme. Die FAU hatte im Zuge der Umstellung auf 2G für Praxisveranstaltungen wie z.B. Laborpraktika, die zwingend in Präsenz durchgeführt werden müssen, bewusst die 3G-Regel vorgesehen. Nach Vorgabe des 15. BayIfSMV ist uns diese Möglichkeit nun jedoch verwehrt, auch hier gilt nun die 2G-Regel.

Ja, Geimpfte können das Virus tragen und übertragen – aber in einem 2G-Umfeld eben nur an Genesene oder ebenfalls Geimpfte, die nachweislich seltener mit schweren Verläufen zu kämpfen haben. Zwar finden sich in der Altersgruppe unserer Studierenden seltener Personen, die intensivmedizinische Betreuung benötigen, aber wir kennen genügend sehr schwere Verläufe auch bei jungen Menschen, so dass auch diese achtsam sein müssen.

Zu dieser, wie auch weiteren aktuellen Fragen rund um das Thema Impfung finden Sie auf folgender Seite https://www.fau.de/corona/testen-und-impfen/  differenzierte Antworten u.a. von Prof. Christian Bogdan, Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO) und Inhaber des Lehrstuhls für Medizinische Mikrobiologie und Infektionsimmunologie am Universitätsklinikum Erlangen.

Die 2 G-Regelung gilt ab sofort auch für interne Sonderveranstaltungen, also Veranstaltungen ohne dienstlichen oder Lehrbezug (Tagungen, Kongresse, Symposien, Festveranstaltungen, studentische Veranstaltungen, Absolventenfeiern, sonstige Feiern etc.).

Sie gilt außerdem für bereits geplante und zugesagte Veranstaltungen externer Personen in Räumen der FAU.

Externe Sonderveranstaltungen werden ab sofort und bis auf weiteres nicht mehr zugelassen.

Angesichts der mittlerweile dramatischen Lage wird darum gebeten, bereits geplante Feiern abzusagen.

Durchführung der Kontrolle im Bereich der Lehre

Die Kontrolle wird zufällig und stichprobenmäßig durch den beauftragten Dienstleister BB Facility Services GmbH durchgeführt. Täglich werden mindestens 10 % der Veranstaltungen überprüft. Dazu wird der beauftragte Dienst die Kontrollen entweder in Form einer Einlasskontrolle am Eingang des jeweiligen Lehrraumes vor Beginn der Veranstaltung durchführen oder in die Lehrveranstaltung kommen. Der Zeitpunkt der Überprüfung kann variieren. Wir bitten die Lehrenden, die Kontrolle zu unterstützen und ggfs. kurz die Lehrveranstaltung zu unterbrechen.

Die Veranstaltungsleitung bzw. die von dieser beauftragten Person (also die Dozierenden bzw. von ihnen beauftragte Personen) ist für die Kontrolle zuständig.

Dafür gelten folgende Regeln:

  • Die Überprüfung soll in den Lehrveranstaltungen durch die Lehrenden erfolgen.
  • In jeder Lehrveranstaltung werden mindestens 10% der Studierenden kontrolliert.
  • Der Zeitpunkt der Kontrolle liegt im Ermessen der Dozierenden und kann variieren.
  • Die kontrollierende Person lässt sich die Nachweise zeigen und kann hierzu auch die CovPassCheck-App anwenden.

Die Kontrolle weiterer Räume erfolgt sporadisch.

  • In Studierendenservicecentern und Beratungssituationen ist die Kontrolle mit vorhandenem Personal zu organisieren.
  • Beim Betreten der Universitätsbibliothek gilt die 3G-Regelung ebenso. Die Kontrollen werden von den Mitarbeitenden an allen Standorten je nach Raumsituation durchgehend oder stichpunktartig durchgeführt.

Konsequenzen bei Verstoß im Bereich der Studierenden

Den kontrollierenden Personen wird im Rahmen der Überprüfung der 2G- sowie der 3G-Regeln das Hausrecht übertragen, soweit sie dieses nicht schon innehaben (vgl. §§ 2, 4, 7 Hausordnung FAU). Das bedeutet, dass die kontrollierenden Personen das Recht und die Pflicht haben, Personen ohne Nachweis eine Teilnahme an der Präsenzveranstaltung zu verweigern und des Gebäudes zu verweisen.

Grundsätzlich handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, wenn Studierende die Gebäude der Universität betreten oder an Lehrveranstaltungen in Präsenz teilnehmen, ohne einen 2G-Nachweis mit sich zu führen. Sie ist mit einem Bußgeld von bis zu 250,00 € belegt.

Gegenüber Personen, die den 2G-Nachweis nicht erbringen können oder wollen, soll konsequent vom Hausrecht Gebrauch gemacht werden:

  • Die Person ist sofort von der Veranstaltung auszuschließen und
  • die Person muss das Gebäude sofort verlassen.

Kann dreimalig bei der Kontrolle kein Nachweis erbracht werden, wird ein beschränktes Hausverbot erlassen.

Die Lehrenden bzw. kontrollierende Personen melden Fälle, in denen ein Nachweis nicht erbracht wurde, an zuv-g5-raumverwaltung@fau.de mit folgendem Formular:

Die Polizei kann hinzugezogen werden (Polizeiinspektion Erlangen-Stadt:  09131/760-0, Polizeiinspektion Nürnberg Mitte: 0911/2112-611).


FAQ Coronaimpfung

Warum macht eine 2G-Regelung Sinn? Wenn auch geimpfte Personen dennoch mit Corona infiziert werden können, warum sollte ich mich dann impfen lassen? Zu diesen und weiteren Fragen gibt Prof. Bogdan, Direktor des Mikrobiologischen Instituts am UK Erlangen, Inhaber des Lehrstuhls für Medizinische Mikrobiologie und Infektionsimmunologie, Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO) und des Krisenstabs der FAU nur seine Einschätzung.

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