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Rund um Forschen und Arbeiten

Informationen, Fragen und Hinweise

Das Coronavirus beeinflusst die Arbeit an der FAU. Das bedeutet für viele: Telearbeit, Videokonferenzen sowie abgesagte Dienstreisen und Fortbildungen. Wichtige Hinweise, Informationen und Fragen zu den Themen Forschen und Arbeiten in Zeiten von Corona an der FAU finden Sie auf dieser Seite.

In einzelnen Abteilungen ändern sich aufgrund der aktuellen Situation bestimmte Regelungen und Arbeitsabläufe. Bitte informieren Sie sich direkt auf den Webseiten der zuständigen Abteilungen.

Allgemeine Hinweise

Bis auf weiteres gilt, dass Büroarbeit möglichst im Homeoffice auszuführen ist, sofern Tätigkeit und Dienstbetrieb dies zulassen.

Als telearbeitsfähig ist ein Arbeitsplatz zu betrachten, wenn der Zugriff auf E-Mails aus dem Internet per Webmail möglich ist und nötige Telefongespräche auch aus dem Homeoffice organisiert werden können.

Telearbeit kann in der aktuellen Situation der oder die Vorgesetzte unter Berücksichtigung des Datenschutzes direkt genehmigen und wird dies an das jeweils zuständige Referat in der Personalabteilung melden.

Fallen Arbeiten an, die nur vor Ort erledigt werden können, oder wünschen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Rückkehr an den Arbeitsplatz, so sind die Vorgesetzten der einzelnen Einrichtungen aufgefordert, in eigener Verantwortung den Übergang von der Phase der überwiegenden Telearbeit in eine – eventuell auch teilweise – Präsenzphase umsichtig zu planen. Dabei ist die Arbeit vor Ort so zu organisieren, dass die Hygienerichtlinien jederzeit eingehalten werden.

Eine generelle Verpflichtung zur Präsenzarbeit besteht derzeit nicht.

Ende der Vertrauensarbeitszeit: Seit dem 27.07.2020 soll in den Bereichen, in denen eine Zeiterfassung stattfindet, die Arbeitszeit wieder erfasst werden; dies steht unter den Vorbehalt der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehen bzw. Maßgaben des StMWK.

In folgenden Fällen ist Vertrauensarbeitszeit weiterhin möglich: Die unmittelbaren Dienstvorgesetzten können auf Antrag der Beschäftigten einem Arbeiten im Rahmen der Vertrauensarbeitszeit zustimmen, soweit die Beschäftigten aufgrund des Corona-Pandemie bedingten beschränkten Betriebs von Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen weiterhin Kinder betreuen oder Angehörige aufgrund beschränkter Pflegeunterstützung pflegen müssen. Das Arbeiten in Vertrauensarbeitszeit ist den Zeit erfassenden Stellen mitzuteilen. Sie ist nicht mit der Zeiterfassung kombinierbar. Im Rahmen der Vertrauensarbeitszeit kann keine Mehrarbeit erfasst werden.

Wie aus einem Schreiben des Staatsministeriums vom 17. März 2020 hervorgeht, gelten die vorstehenden Regelungen nicht für das Universitätsklinikum, da hier die Belange der Patientenversorgung mit besonderem Fokus auf Corona-Erkrankungen Priorität haben.

Rechtslage für Beamtinnen und Beamte

Private Reisen ins Ausland können dienstrechtlich nicht untersagt werden, weil sie das außerdienstliche Verhalten des Beamten betreffen und dieses nur einheitlich wie bei Nicht-Beamten durch das Infektionsschutzgesetz erfasst werden kann. Auch entsprechende Urlaubsanträge (sofern das Reiseziel überhaupt bekannt ist) dürfen nicht abgelehnt werden. Im eigenen Interesse ist es jedoch für Beschäftigte des Freistaats Bayern nicht sinnvoll, ins Ausland zu reisen, wenn aufgrund der Einreise-Quarantäneverordnung (EQV) nach Rückkehr eine Quarantäne notwendig wäre und die Quarantäne nicht in die bereits genehmigte Urlaubszeit fallen würde.

Wird gleichwohl während der Geltungsdauer der Einreise-Quarantäneverordnung mit Quarantäne-Anordnung eine Reise angetreten, obwohl im Zeitpunkt des Reiseantritts nach der Einreise-Quarantäneverordnung im Anschluss eine Quarantäne notwendig werden wird, ist das grundsätzlich als unangemessenes Handeln anzusehen. Eine Freistellung vom Dienst kann dann nicht mehr gewährt werden. Die Möglichkeit zur Telearbeit bleibt aber nach den jeweiligen behördlichen Regelungen unverändert bestehen.

Gibt es keine (vollständige) Möglichkeit zur Telearbeit, muss der Beamte bzw. die Beamtin allerdings im eigenen Interesse für die (verbleibende) Dauer der Quarantäne Erholungsurlaub nehmen oder, falls das nicht möglich ist, Sonderurlaub unter Wegfall der Leistungen des Dienstherrn mit Ausnahme der Beihilfe (§ 13 Abs. 2 Satz 1 2. HS UrlMV) beantragen. Tut er bzw. sie beides nicht, liegt während der Quarantänezeit ein unentschuldigtes Fernbleiben vom Dienst vor, das zu einer entsprechenden Bezügekürzung führt. Der Vorwurf liegt dabei nicht in der Quarantäne als solcher, sondern im bewussten Herbeiführen einer Quarantänesituation, die von vornherein nicht während der Urlaubszeit, sondern erst in der an den Urlaub anschließenden Dienstzeit liegt.

Insbesondere in folgenden Fällen liegt jedoch von vornherein kein unangemessenes Handeln vor, sodass die üblichen Fürsorgemaßnahmen, mithin auch eine Freistellung vom Dienst, zu gewähren sind:

  1. Stornierungskosten: Die Reise wurde in einem Zeitpunkt gebucht, in dem noch keine Quarantäne nach der EQV vorgesehen war und konnte ab dem Zeitpunkt des Bekanntwerdens der Quarantänenotwendigkeit nicht mehr kostenlos storniert werden.
  2. Besuch von Angehörigen: Die Reise ist notwendig zur Betreuung eigener minderjähriger Kinder, zur aus medizinischen Gründen notwendigen Hilfe für Angehörige bzw. zur Begleitung sterbender Angehöriger i.S.v. Art. 4 BayBG.
  3. Schutz eigenen Eigentums: Die Reise ist notwendig zum Schutz eigenen Eigentums (z.B. Maßnahmen nach Einbruch oder wetterbedingte Beschädigungen).

Im Hinblick auf die Möglichkeit zur Telearbeit und zur Einbringung von weiterem Erholungsurlaub bzw. unbezahltem Sonderurlaub verbleiben von vornherein nur wenige Konstellationen, in denen die Einleitung eines Disziplinarverfahrens zu überlegen wäre.

Wenn Beschäftigte aus privaten Gründen trotz der Quarantänepflicht aufgrund der EQV ins Ausland gereist sind, kann grundsätzlich ein Dienstvergehen vorliegen, wenn und weil im Anschluss an die Reise unabhängig von Krankheitssymptomen wegen einer Quarantäneverpflichtung kein Dienst geleistet werden kann. Besteht zusätzlich ein hinreichender Verdacht, dass der Bedienstete das Fernbleiben schuldhaft verursacht hat, ist nach Maßgabe des Art. 19 BayDG ein Disziplinarverfahren durch den Dienstvorgesetzten einzuleiten. Im Rahmen des disziplinaren Ermessens sind gemäß Art. 14 BayDG alle Umstände des Einzelfalls zu würdigen. In diesem Zusammenhang können auch Anlass und Dauer der Reise oder die Eigenbemühungen des Bediensteten zur Beseitigung des Beschäftigungshindernisses berücksichtigt werden.

Wenn für die Dauer der Quarantäne Telearbeit geleistet oder Urlaub gewährt wird, liegt selbstverständlich kein Dienstvergehen wegen unentschuldigtes Fernbleibens vom Dienst vor. Das Gleiche gilt, wenn einer der Ausnahmetatbestände unter Nr. 1 – 3 greift.

Rechtslage für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Bei Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern ist entsprechend zu verfahren.

Eine Abmahnung kommt nur in Ausnahmefällen in Betracht (z.B. in Wiederholungsfällen oder bei leitenden Mitarbeitern).

Quellen

Dino-Tasse, Schreibzeug auf Schreibtisch, Kopfhörer

Bild: FAU/CH

Die FAU hat wegen der Corona-Pandemie größtenteils auf die Arbeit von zuhause umgestellt. Das ist gut, denn es hilft, das Virus einzudämmen. Aber für viele ist es auch eine Herausforderung. Hier folgen ein paar Tipps und Ratschläge für das Home Office.

Arbeitsalltag

Bei der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren gibt es im Zuge der Corona-Krise vereinfachte Regelungen. Die Gültigkeit dieser Regelungen für die vereinfachte Beschaffung im Zuge der Corona-Krise wurde über den 30. Juni 2020 hinaus bis zum 31. Dezember 2020 verlängert. Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf den Webseiten von Abteilung H.

Mit DFNconf, einem lokal am RRZE betriebenen Jitsi-Server, MS Teams und Zoom stehen der FAU diverse Web-Konferenz-Plattformen zur Verfügung, die je nach Einsatzszenario präferiert werden können. Ein Überblick ist auf der Webseite des Rechenzentrums zu finden. Infos zu Coachings gibt es auf der ILI-Webseite „schnell digital“.

Die Handlungshilfe der DGUV bietet eine Anleitung für betriebliche Ersthelferinnen und Ersthelfer zur Ausübung von erster Hilfe bei gleichzeitiger Einhaltung von Maßnahmen des Infektionsschutzes.

Der Deutsche Rat für Wiederbelebung/ German Resuscitation Council (GRC) hat die Leitlinien zur Reanimation an die derzeitige Pandemie angepasst. Mit diesen Maßnahmen soll der maximale Schutz der hilfeleistenden Laien oder des medizinischen Fachpersonals in der gegebenen Covid-19-Situation sichergestellt werden.

Gemäß den Leitlinien sollen sich die Wiederbelebungsmaßnahmen durch Laien und Ersthelfer bei unbekannten Hilfsbedürftigen auf die Herzdruckmassage und den Einsatz von öffentlich zugänglichen Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED) beschränken. Auf die Atemspende soll in diesen Fällen verzichtet werden.

Zur Reanimation von Kindern heißt es in den Leitlinien: „Bei Kindern, die wiederbelebt werden müssen, spielt die Durchführung der Atemspende eine besondere Rolle […]. Die Entscheidung zur Durchführung einer Atemspende sollte im Bewusstsein des potentiellen Infektionsrisikos […] getroffen werden.“

Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf den Seiten des Betriebsärztlichen Dienstes.

Es gibt zwar viele Beschäftigte an der FAU, die derzeit im Homeoffice sind. Einige kommen aber nach wie vor zum Arbeiten, Forschen und Lehren in die Universität.

Führungskräfte und Lehrende können der Abteilung Gebäudemanagement in einem Online-Formular mitteilen, welche Räume in welchen Gebäuden derzeit genutzt werden. So können wir während der Coronazeit für eine optimale Betriebsfähigkeit der Räumlichkeiten sorgen. Weitere Informationen

Platzbuchungen und Reservierungen via RSVP

Zusätzlich zur Kontaktdatenerfassung via „darfichrein.de“ ist an der FAU ein weiteres System in Vorbereitung (Stand 1. Oktober 2020) – für dort, wo Termine, Plätze oder Ressourcen nur beschränkt verfügbar sind und Nutzerinnen oder Nutzer vorher einen Platz oder einen Termin reservieren müssen. Das gilt zum Beispiel für Sprechstunden, Geräte- oder Spezialarbeitsplätze, Labore oder auch bestimmte Bibliotheksarbeitsplätze. Für diese Fälle hat das Regionale Rechenzentrum (RRZE) das RSVP-Plugin programmiert, das über eine Reservierungsfunktion verfügt. Im Rahmen dieser Funktion werden auch Kontaktdaten erfasst.

RSVP soll allen Einrichtungen der FAU zur Verfügung stehen, die mit ihrem Webauftritt das zentrale CMS-Angebot WordPress nutzen. Sie können dann direkt auf der eigenen Website Platz-, Ressourcen- und Terminreservierungen anbieten und zugleich über den Belegungsstand informieren, so dass Studierende und Beschäftigte schon vor einer Anreise erfahren, ob noch Plätze frei sind.

Personenbezogene Daten müssen nicht eingegeben werden, auch mit diesem System werden alle datenschutzrechtlichen Bestimmungen eingehalten. RSVP ist zudem barrierefrei gemäß der Bayerischen E-Government-Verordnung. Eine Anleitung und weiterführende Informationen finden sich unter der Webadresse www.wordpress.rrze.fau.de/plugins/rsvp. Für Beratung und Hilfe können Sie sich auch an die E-Mail-Adresse webmaster@fau.de wenden.

RSVP wird in den nächsten Wochen und Monaten weiter ausgebaut und auf Dauer vom RRZE als optionales Angebot im zentralen CMS-Dienst bereitgestellt werden. Die enthaltene Funktion der Kontaktdatenerfassung entfällt nach Ende der Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung.

Forschung

Drittmittelgeber wie DFG oder AiF haben Informationsschreiben zur Corona-Krise herausgegeben. Gesammelt werden diese im Verwaltungshandbuch auf den Seiten der Abteilung H3.

Das Sachgebiet Arbeitssicherheit hat Tipps und Maßnahmen sowie konkrete Handlungshilfen für die Arbeit in Forschungs- oder Werkstattbereichen zusammengefasst und im Verwaltungshandbuch zur Verfügung gestellt.

Dienst- und arbeitsrechtliche Maßnahmen/Meldepflicht

In den nachstehenden Akkordeons finden Sie dienst- und arbeitsrechtliche Maßnahmen zum Umgang mit an COVID-19 erkrankten Beschäftigten sowie Verdachtsfällen, die Sie auch ohne konkreten Fall in Ihrer Beschäftigungsstelle sorgfältig lesen sollten.

Eine schnelle Unterbrechung der Kontaktketten hilft den Dienstbetrieb an der FAU aufrecht zu erhalten und ggf. eine Schließung zu verhindern. Jede/r einzelne Vorgesetzte und alle Mitarbeitende können dazu beitragen, indem sie Ihre und die Gesundheit anderer durch schnelle Reaktionen im Falle der Fälle aber auch schon vorher durch Einhaltung der Hygieneregeln zu schützen.

Grundsätzlich obliegt es dem Gesundheitsamt bei Erkrankung und Verdachtsfällen die Kontaktketten nachzuverfolgen und daraus Maßnahmen abzuleiten. Bis das Gesundheitsamt diese (wie zum Beispiel die Anordnung von Quarantäne) ergreift, kann jedoch wertvolle Zeit verstreichen. Möglicherweise finden in der Zeit weitere Kontakte zwischen der erkrankten Person oder Verdachtsfällen im Arbeitsbereich statt und weitere Kolleg*Innen werden gegebenenfalls infiziert. Daher bitten wir alle Vorgesetzten an die Eigenverantwortung ihrer Beschäftigten zu appellieren und diese zu bitten, im Falle einer Erkrankung oder des Verdachts einer Erkrankung unmittelbare Kontaktpersonen darüber zu informieren, unbedingt weiteren Kontakt zu vermeiden, sich ggf. in Absprache mit ihrem Vorgesetzten zunächst abzusondern oder konsequent eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Im Vorgriff auf die Ermittlungen des Gesundheitsamtes zu den Kontaktketten könnten sich die betroffenen Beschäftigten bereits überlegen, mit wem sie, wann (vor wieviel Tagen), wo (Flur, Labor usw.), wie lang (< oder > 15 min) Kontakt hatten, wie groß die Distanz < oder> 1,5 m) war und ob dabei eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wurde.

Bei einer Virusinfektion sind Beamtinnen/Beamte in der Regel dienstunfähig und Arbeitnehmer/-innen arbeitsunfähig erkrankt. Bei dienstunfähigen Beamtinnen/Beamten wird die Besoldung weiter gewährt. Arbeitsunfähige Arbeitnehmer/-innen erhalten für 6 Wochen Lohnfortzahlung.

Die Arbeitsunfähigkeit zeigen Sie bitte mit dem üblichen Formular an und veranlassen Sie darüber hinaus, dass die Personalabteilung über eine Corona-Virus Infektion in anonymer Form (z. B. über den Vorgesetzten oder die Fakultät o. ä.) – zur Erfüllung der Pflicht, die Daten für das StMWK bereitzuhalten – informiert wird.

Das Gesundheitsamt wird in der Regel eine Abstrichentnahme veranlassen und eine Quarantäne anordnen. Die Aufhebung der Quarantäne erfolgt durch das Gesundheitsamt, derzeit frühestens 10 Tage nach Symptombeginn und nach 48 Std. Symptomfreiheit.

Ein Dienstantritt ist erst wieder nach Aufhebung der Quarantäne durch das Gesundheitsamt möglich.

Um Ihnen eine bessere Übersicht zu bieten, haben wir Ihnen alle Verdachtsfälle einzeln aufgelistet:

Für Beschäftigte mit Symptomen (unspezifische Allgemeinsymptome oder Atemwegsprobleme jeglicher Schwere) und Kontakt zu einer an Corona-Virus-Infektion erkrankten Person gilt:

  • Arbeitnehmer/-innen sind arbeitsunfähig erkrankt bis das Vorliegen einer Corona-Virus Infektion abgeklärt ist
  • Beamte/Beamtinnen sind dienstunfähig erkrankt bis das Vorliegen einer Corona-Virus Infektion abgeklärt ist

Folgende Maßnahmen müssen Sie ergreifen:

  • umgehend das zuständige Gesundheitsamt informieren (Hotline des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: 09131/68085101)
  • sich umgehend telefonisch an Hausarzt/Hausärztin oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) wenden
  • Formular „Krankmeldung“ an Dienstvorgesetzte/-n senden

Eine Abstrichentnahme erfolgt bei der Hausärztin/dem Hausarzt oder ggf. beim Gesundheitsamt. Ein plötzlicher Geschmacks- und/oder Geruchsverlust muss immer weiter abgeklärt werden. Ein Dienstwiederantritt ist erst dann wieder möglich, wenn die Arbeitsfähigkeit wiederhergestellt ist (optimal dann 24-48 Std. symptomfrei). Ein negatives Testergebnis ist zwingend erforderlich.

Für Beschäftigte mit Symptomen (unspezifische Allgemeinsymptome oder Atemwegsprobleme jeglicher Schwere), die aus Risikogebieten in den Freistaat Bayern einreisen gilt:

  • 14 Tage häusliche Quarantäne in der eigenen Wohnung oder einer anderen geeigneten Unterkunft
  • Arbeitnehmer/-innen sind arbeitsunfähig erkrankt bis das Vorliegen einer Corona-Virus Infektion abgeklärt ist
  • Beamte/Beamtinnen sind dienstunfähig erkrankt bis das Vorliegen einer Corona-Virus Infektion abgeklärt ist

Folgende Maßnahmen müssen Sie ergreifen:

    • umgehend das zuständige Gesundheitsamt informieren (Hotline des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: 09131/68085101)
    • sich umgehend telefonisch an Hausarzt/Hausärztin oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) wenden
    • Formular „Krankmeldung“ an Dienstvorgesetzte/-n senden

Eine Abstrichentnahme erfolgt bei der Hausärztin/dem Hausarzt oder ggf. beim Gesundheitsamt. Ein plötzlicher Geschmacks- und/oder Geruchsverlust muss immer weiter abgeklärt werden. Ein Dienstwiederantritt ist erst dann wieder möglich, wenn die Arbeitsfähigkeit wiederhergestellt ist (optimal dann 24-48 Std. symptomfrei). Ein negatives Testergebnis ist zwingend erforderlich.

Beschäftigte ohne Symptome, die Kontakt zu einer an der Corona-Virus-Infektion erkrankten Person hatten, müssen sich umgehend beim zuständigen Gesundheitsamt melden (Hotline des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: 09131/68085101).

Das Gesundheitsamt nimmt die Einstufung als Kontaktperson I oder II vor und ordnet ggf. eine Quarantäne an.

Bei Einstufung als Kontaktperson I:

  • Telearbeit (wenn Daten- und IT-Schutz gewährleistet werden kann) bis zur Aufhebung der ggf. vom Gesundheitsamt angeordneten Quarantäne
  • ansonsten Freistellung vom Dienst für die Dauer von 14 Tagen

Bei Einstufung als Kontaktperson II:

Wenn aufgrund gesundheitsamtlicher Anordnung Kontakte vermieden werden sollen:

  • grundsätzlich keine Freistellung vom Dienst aber Telearbeit, wenn möglich, für die Dauer von 14 Tagen (wenn Daten- und IT-Schutz gewährleistet werden kann)
  • Falls die Anwesenheit an der FAU zwingend erforderlich ist und weiterhin keine Symptome bestehen: Kontakte vermeiden, Mindestabstand einhalten, konsequent Mund-Nasen-Bedeckung (ohne Ausatemventil) tragen.
    Es wird darauf hingewiesen, dass eine Testung während des 14-tägigen Zeitraums (sinnvollerweise 7-10 Tage nach Kontakt) keine absolute Sicherheit bietet.

Folgende weitere Maßnahmen müssen Sie ergreifen:

  • Sich mit Ihrer/Ihrem Dienstvorgesetze/-n abstimmen und ggf. Telearbeit genehmigen lassen

Beschäftigte ohne Symptome, die innerhalb der letzten 14 Tage aus Risikogebieten in den Freistaat Bayern einreisen gilt:

  • Meldung durch die betreffende Person beim Gesundheitsamt (nach Wohnort) über Rückkehr aus Risikogebiet; Einhaltung der Auflagen des Gesundheitsamts.
  • Häusliche Quarantäne in der eigenen Wohnung oder einer anderen geeigneten Unterkunft. Ausnahmen dieser Regelung entnehmen Sie bitte der Einreise-Quarantäneverordnung.
  • ggf. Testung entsprechend der aktuellen Einreise-Quarantäneverordnung bei der Hausärztin / dem Hausarzt (z. B. zur Verkürzung der Quarantäne)
  • möglichst 14 Tage Telearbeit (wenn Daten- und IT-Schutz gewährleistet werden kann)
  • Falls die Anwesenheit an der FAU zwingend erforderlich ist und weiterhin keine Symptome bestehen und keine Quarantänepflicht besteht (Einreise-Quarantäneverordnung oder Gesundheitsamt): Kontakte vermeiden, Mindestabstand einhalten, konsequent Mund-Nasen-Bedeckung (ohne Ausatemventil) tragen.

Folgende Maßnahmen müssen Sie ergreifen:

  • Sich mit Ihrer/Ihrem Dienstvorgesetze/-n abstimmen

Falls keine Arbeitsunfähigkeit besteht:

  • Rücksprache mit dem Vorgesetzten/der Vorgesetzten
  • Tätigkeit in Telearbeit (wenn Daten- und IT-Schutz gewährleistet werden kann)
  • Falls Anwesenheit im Betrieb zwingend erforderlich ist: Kontakte vermeiden, Mindestabstand einhalten, konsequentes Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (ohne Ausatemventil)
  • Bei anhaltenden Beschwerden: ggf. Abstrichentnahme bei Hausarzt/Hausärztin; Ein plötzlicher Geschmacks- und/oder Geruchsverlust muss immer weiter abgeklärt werden.
  • Wiederaufnahme der Arbeit in Präsenz bei negativem Testergebnis oder 24-48 Stunden nach Symptomfreiheit.

Falls von Dritten für eine dienstliche Tätigkeit oder dienstliche Auslandsreise eine COVID-19-Testung gefordert wird: Möglichst frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem Betriebsärztlichen Dienst.

Die Betriebsärztliche Dienststelle steht für Rückfragen unter der Telefonnummer 09131 85-23666 zur Verfügung.

Werden Beschäftigte durch Anordnung des Gesundheitsamtes im Inland gemäß § 30 IfSG unter Quarantäne gestellt und können deshalb nicht zum Dienst / zur Arbeit erscheinen, ist wie folgt zu verfahren: Beamte müssen primär Tele- oder Heimarbeit wahrnehmen (sofern sie dienst- bzw. arbeitsfähig sind), eine Freistellung vom Dienst nach § 10 Abs. 1 Satz 2 UrlMV (unter Fortzahlung der Bezüge) ist nur zu gewähren, wenn keine Tele- bzw. Heimarbeitsmöglichkeit zur Verfügung besteht.

Das Gleiche gilt für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Beamtinnen/Beamte, die sich im Rahmen einer Dienstreise im Ausland aufhalten, aber aufgrund sicherheitsbehördlicher Anordnungen im Sinne von Quarantänemaßnahmen nicht mehr nach Deutschland zurückkehren können, werden nach § 10 Abs. 1 Satz 2 „Bayerische Urlaubs- und Mutterschutzverordnung“ (UrlMV) vom Dienst freigestellt unter vollständigem Verzicht auf die Einarbeitung der versäumten Arbeitszeit. Das Gleiche gilt für Arbeitnehmer/-innen. Für die Freistellung ist ein formloser Antrag an die Personalabteilung und eine Information an den/die Dienstvorgesetzte/n erforderlich.

Beamtinnen/Beamte, die sich im Rahmen einer Dienstreise im Ausland aufhalten, aber aufgrund sicherheitsbehördlicher Anordnungen keine Möglichkeit zur Heimreise haben, werden nach § 10 Abs. 1 Satz 2 „Bayerische Urlaubs- und Mutterschutzverordnung“ (UrlMV) vom Dienst freigestellt unter vollständigem Verzicht auf die Einarbeitung der versäumten Arbeitszeit. Das Gleiche gilt für Arbeitnehmer/-innen. Für die Freistellung ist ein formloser Antrag an die Personalabteilung erforderlich. Informieren Sie Ihre/n Dienstvorgesetzte/n.

Beschäftigte, die aufgrund einer generellen Schließung von Schulen und sonstigen Betreuungseinrichtungen zur Betreuung ihrer Kinder zu Hause bleiben müssen, werden, unter vollständigem Verzicht auf die Einarbeitung der versäumten Arbeitszeit, vom Dienst freigestellt, sofern (kumulativ):

  1. ein geordneter Dienstbetrieb die Freistellung zulässt,
  2. Telearbeit nicht möglich ist und
  3. die Freistellung wegen der Betreuung der Kinder notwendig ist.

Die Regelung gilt nicht nur bei genereller Schließung, sondern auch wenn und soweit der Unterricht / die Betreuung nicht im regulären vollen Umfang, sondern nur zeitlich beschränkt angeboten wird.

Notwendig ist die Betreuung nur dann, wenn der Beschäftigte ansonsten trotz Ausschöpfung aller Möglichkeiten keine Betreuung sicherstellen kann. Nicht erforderlich ist allerdings, dass Personen über 60 Jahre um die Übernahme der Betreuung gebeten werden. Daher sind von allen Beschäftigten vorrangig die Möglichkeiten der Gleitzeitregelung zu nutzen sowie u. U. eine nur stunden- bzw. tageweise Freistellung.

Die Betreuungsnotwendigkeit muss konkret dargelegt und geprüft werden, insbesondere bei Kindern, die über 14 Jahre alt sind. Eine feste Altersgrenze für diese Regelung gibt es nicht, entscheidend ist der tatsächliche Betreuungsbedarf.

Die Freistellung bzw. Verlängerung der Freistellung beantragen Sie bitte formlos bei Ihrem Vorgesetzten. Es muss ein Nachweis über die Schließung beigefügt werden, soweit diese nicht allgemein bekannt ist. Das jeweils zuständige Referat der Personalabteilung ist über die Freistellung zu informieren.

Den Beschäftigten ist es grundsätzlich untersagt, Kinder an die Dienststelle mitzubringen. In besonderen Ausnahmefällen, wenn der Dienstbetrieb nicht mehr anderweitig sichergestellt werden kann, ist es erlaubt, das Kind vereinzelt und nur vorübergehend mit zur Dienststelle zu nehmen.

Die Freistellungsmöglichkeit gilt nicht während der Schulferien.

Maßnahmen für besonders schutzbedürftige Beschäftigte, z.B. mit Vorerkrankungen, für die ein erhöhtes Risiko bei einer Ansteckung mit dem Corona‐Virus besteht (z. B. Leukämie, Diabetes, Lungenerkrankungen) sind in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt abzustimmen. Die Vereinbarung eines Beratungstermins beim Betriebsärztlichen Dienst (Wunschvorsorge) ist möglich.

Inwieweit eine schwangere Frau unter Beachtung der „üblichen“ Vorgaben zum Mutterschutz und der aktuell geltenden Hygieneregeln beschäftigt werden kann, ist auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung unter Berücksichtigung der regionalen bzw. lokalen epidemischen Lage und des Einzelfalls festzulegen. Das gleiche gilt für die Aufhebung eines bereits bestehenden Beschäftigungsverbots aufgrund des Infektionsgeschehens.

Nähere Informationen finden Sie hier:

a) Private Reisen ins Ausland können dienstrechtlich nicht untersagt werden, weil sie das außerdienstliche Verhalten der Beamtin/des Beamten betreffen und dieses nur einheitlich wie bei Nicht-Beamtinnen/Beamten durch das Infektionsschutzgesetz erfasst werden kann. Auch entsprechende Urlaubsanträge (sofern das Reiseziel überhaupt bekannt ist) dürfen nicht abgelehnt werden. Es ist jedoch – im eigenen Interesse der Beschäftigten – nicht sinnvoll, ins Ausland zu reisen, solange für das Reisegebiet eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes mit Bezug zu Corona gilt oder aufgrund der EQV nach Rückkehr eine Quarantäne notwendig wäre. Dies gilt erst recht, wenn Kinder mitreisen.

b) Freistellungen vom Dienst bei Quarantänemaßnahmen im Ausland oder Rückreiseschwierigkeiten im Rahmen von privaten Aufenthalten werden nicht gewährt.

c) Die üblichen Hygieneempfehlungen sind zu beachten.

Weitere Informationen finden Sie weiter oben auf der Seite.

Beschäftigte mit direktem Bezug zu Personen im Homeoffice auf Anordnung anderer Arbeitgeber müssen Dienst leisten:

  • Telearbeit (wenn Daten- und IT-Schutz gewährleistet werden kann) in Absprache mit der Dienstvorgesetzten/ dem Dienstvorgesetzen

Beschäftigte mit pflegebedürftigen Angehörigen, deren Betreuung zwingend notwendig und anderweitig nicht möglich ist:

  • Telearbeit (wenn Daten- und IT-Schutz gewährleistet werden kann)
  • und subsidiär Freistellung vom Dienst (unter Fortzahlung der Bezüge)

Bitte reichen Sie bei der Notwendigkeit einer Freistellung einen formloser Antrag mit Darlegung der zwingenden Betreuungsnotwendigkeit ein und lassen Sie sich durch den/die Dienstvorgesetzte/-n eine Genehmigung ausstellen.

Sollten Sie in einer bestimmten Rolle (z. B. im Rahmen von Forschungskooperationen, Doktorarbeiten, klinischen Tätigkeiten im Rahmen des Medizinstudiums) am Universitätsklinikum tätig sein, gelten für Sie die Vorgaben des Universitätsklinikums. Informieren Sie sich bitte im Mitarbeiterportal des Universitätsklinikums.

Bitte melden Sie dem Referat P2 (hauptberufliches wissenschaftliches Personal und Beamte), dem Referat P3 (nebenberufliches wissenschaftliches Personal) bzw. dem Referat P4 (nichtwissenschaftliches Personal) der Personalabteilung umgehend per E-Mail, falls eine oder mehrere Personen aus Ihrer Einrichtung positiv auf das Covid-19-Virus getestet wurden (vgl. Nr. 1 unter „Dienst- bzw. arbeitsrechtliche Maßnahmen“). Bitte geben Sie dabei lediglich die Anzahl der betroffenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an; weitere Informationen werden nicht benötigt.

Die FAU ist verpflichtet, die erhobenen Daten für das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst bereitzuhalten.

Bei Fragen zur Meldepflicht sowie zu dienst- und arbeitsrechtlichen Maßnahmen wenden Sie sich bitte an die Referate P2, P3 bzw. P4. Die Anträge zur Freistellung leiten Sie bitte ebenfalls dort hin.

Dienstreisen

Zur besseren Lesbarkeit wird im Folgenden für Geschäftsorte, die vom RKI als internationale Risikogebiete erklärt wurden sowie für Gebiete mit COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner größer als 50 (sog. innerdeutsche Risikogebiete) einheitlich die Bezeichnung Risikogebiete verwendet.

Genehmigung von Dienstreisen an Geschäftsorte, die keine Risikogebiete sind

Dienstreisen dürfen von der vorgesetzten Person nur genehmigt werden, wenn sie zwingend notwendig sind. Die zwingende Notwendigkeit ist durch den unmittelbaren Vorgesetzten schriftlich zu bestätigen. Professorinnen und Professoren entscheiden und begründen dies in eigener Verantwortung. Die Begründung der zwingenden Notwendigkeit ist dem Antrag formlos beizufügen.

Dienstreisegenehmigungen für Geschäftsorte, die bisher keine Risikogebiete sind, gelten nur unter dem Vorbehalt, dass sie bis zum Antritt der Dienstreise nicht zu Risikogebieten erklärt werden.

Für alle Dienstreiseanträge, bei denen der Geschäftsort zum Zeitpunkt der Genehmigung kein Risikogebiet war, liegt die Verantwortung, den Geschäftsort daraufhin zu überprüfen, ob er zwischenzeitlich zum Risikogebiet erklärt wurde, bei der/dem Reisenden.

Im Falle der geänderten Einstufung des Geschäftsortes als Risikogebiet muss kurzfristig die schriftliche Zustimmung zur zwingenden Notwendigkeit vom Kanzler bzw. Präsidenten (wie unten  beschrieben) eingeholt werden.

Wenn sich ein/e Dienstreisende/r bereits an einem Geschäftsort befindet, der während der Reise zum Risikogebiet wird, muss die/der Reisende in eigener Verantwortung entscheiden, ob sie/er ihre/seine Dienstreise vorzeitig beendet. Ggf. bestehende Quarantänevorschriften müssen unbedingt beachtet werden.

Genehmigung von Dienstreisen an Geschäftsorte in Risikogebiete

Dienstreiseanträge in Risikogebiete dürfen für das wissenschaftliche Personal sowie externe Reisende nur nach schriftlicher Bestätigung der zwingenden Notwendigkeit durch den Dekan und Zustimmung des Präsidenten genehmigt werden. Für das nichtwissenschaftliche Personal können diese nur nach schriftlicher Bestätigung der zwingenden Notwendigkeit durch den unmittelbaren Vorgesetzten und Zustimmung des Kanzlers genehmigt werden. Wegen der oft kurzfristigen Dringlichkeit reicht hierfür eine kurze Bestätigung per E-Mail aus.

Informationen zu Risikogebieten sowie Einschränkungen nach Rückkehr aus Risikogebieten

Risikogebiete können sich aktuell täglich ändern. Informieren Sie sich daher bitte unter folgenden Links, da die aufgeführten Webseiten immer die aktuellsten Informationen bereitstellen:

Generelle Dienstreisegenehmigungen werden bis auf weiteres ausgesetzt.

Nach Möglichkeit sind Video- und Telefonkonferenzen durchzuführen.

Vorgehensweise bei abgesagten Veranstaltungen bzw. geplanten und bereits genehmigten Dienst- und Fortbildungsreisen, wenn Reisekosten entstanden sind:

Unverzüglich nach Kenntnis der Absage sind alle Möglichkeiten zu ergreifen, die entstehenden Kosten so gering wie möglich zu halten; bereits eingegangene Verpflichtungen sind soweit wie möglich rückgängig zu machen. Dies gilt entsprechend bei vorzeitiger Beendigung von Dienstreisen und Dienstgängen.

  • Unabhängig von den Stornierungs- und Umbuchungsbedingungen der Leistungsträger werden die Kosten zurück erstattet, wenn die Leistung durch den Leistungsträger selbst storniert wird. Hierbei ist es empfehlenswert ggf. beim Leistungsträger z. B. telefonisch nachzuhaken.
    https://www.flightright.de/ihre-rechte/flugausfall für Flüge
    https://www.bahn.de/p/view/service/auskunft/fahrgastrechte/uebersicht.shtml für Bahntickets
  • Erstellen Sie eine Reisekostenabrechnung mit den nicht stornierbaren Leistungen bzw. anfallenden Stornokosten und belegen Sie die Kosten durch Rechnungen bzw. drucken Sie die Stornobedingungen aus und legen sie der Abrechnung bei.
    Reichen Sie die Reisekostenabrechnung zusammen mit der Genehmigung/dem Auftrag zur Durchführung einer Reise und ggf. dem offiziellen Schreiben zur Absage der Veranstaltung bzw. eines Screenshot der entsprechenden Internetseite bei P6 ein oder rechnen sie ggf. am Lehrstuhl selbst ab.

Rückerstattung von Flugkosten durch Fluggesellschaften, Reisebüros und Buchungsportale

Gemäß der EU-Fluggastrechtsverordnung (EG) 261/2004 ist die Fluggesellschaft zur Rückzahlung des Flugpreises verpflichtet. Das Bayerische Reisekostengesetz verlangt die Durchsetzung dieser Rechte (Art. 20 BayRKG).

Einen Musterbrief für die Durchsetzung Ihrer Rechte finden Sie auf der Webseite der Verbraucherzentrale (bitte mit Einschreiben und Rückschein versenden).

Die Geltendmachung von Storno-Kosten unterliegt der Ausschlussfrist von sechs Monaten. Gemäß Art. 3 Abs. 5 S. 2 BayRKG beginnt die Frist mit Ablauf des Tages, an dem der Reisende in Kenntnis gesetzt wird, dass die Reise oder der Dienstgang nicht ausgeführt werden. Bitte beachten Sie, dass eine Erstattung der Kosten allerdings nicht vor Beginn der ursprünglich geplanten Reise erfolgen kann.“

Für weitere Informationen beachten Sie bitte auch die Hinweise aus der Reisekostenstelle.