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Richtlinien zur Hygiene

Illustrationen: Maske tragen, nicht ins Gesicht fassen, 20 Sekunden Hände waschen, Mindestabstand 1,5 Meter

Hintergrundbild: Colourbox.de, Illustrationen: FAU/Bärbel Rhades

Die Gesundheit unserer Studierenden, Lehrenden, Forschenden und Mitarbeitenden ist der FAU ein wichtiges Anliegen. Um Orientierung zu geben, finden Sie hier aktuelle Informationen und Hinweise zum sicheren Umgang mit der Pandemie an der FAU. Grundlage ist das „Corona-Pandemie: Rahmenkonzept Universitäten“ der zwölf in der Universität Bayern e.V. organisierten Universitäten. Die FAU hat das Rahmenhygienekonzept für sich als verbindlich beschlossen und passt einzelne Regelungen, wie von Universität Bayern e.V. vorgesehen, an den individuellen Universitätsbetrieb an.

Downloads: Plakate, Dokumente, Formulare

Allgemeine Maßnahmen zum Infektionsschutz

Die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen verfolgen das Ziel, durch die Unterbrechung der Infektionsketten die Mitglieder der Universitäten zu schützen, die Gesundheit der Studierenden und Beschäftigten bei der Durchführung des Präsenzbetriebs zu bewahren und einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten.

Regelung des Rahmenhygienekonzepts:

Der Mindestabstand von 1,5 m ist einzuhalten, wo immer dies möglich ist. Wo der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann – beispielsweise in Verkehrs- und Begegnungsbereichen in den Hochschulgebäuden – ist stets eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Maskenpflicht).

Während der Präsenzprüfungen und auch beim Aufenthalt in den Gebäuden und auf den Begegnungsflächen der FAU reichen laut Vorschrift die gängigen Alltags- oder Community-Masken nicht mehr aus.
Als Mindestschutz ist ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) in Form einer sogenannten OP-Maske erforderlich. Alternativ können auch FFP2-Masken getragen werden.

Wo die Einhaltung des Mindestabstands nicht möglich ist (z.B. durch Maßnahmen der Arbeitsorganisation), sollen alternative Schutzmaßnahmen ergriffen werden, bspw. transparente Abtrennungen (z.B. aus Plexiglas) bei Publikumsverkehr (z.B. an Informations- und Ausleihschaltern) und möglichst auch zur Abtrennung der Arbeitsplätze mit nicht gegebenem Mindestabstand.

Der Aufenthalt auf dem Campus ist auf die für den Präsenzbetrieb notwendige Dauer zu beschränken.

Zusätzlich hat die FAU folgende Regelungen beschlossen (Update 21. Oktober 2020):

Auf dem Gelände der Universität, in den Verkehrs- und Begegnungsbereichen der Universitätsgebäude sowie beim Betreten und Verlassen der Veranstaltungsräume muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden (Maskenpflicht). Die Pflicht gilt auch in Büros, wenn sich mehr als eine Person im Raum aufhält.

In Präsenzveranstaltungen muss die ganze Zeit die Maske getragen werden, auch nach Einnehmen des Platzes und auch von Dozierenden. Und zwar unabhängig davon, ob der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern eingehalten ist.

Auch in Prüfungen muss bis auf Weiteres während der gesamten Zeit die Maske getragen werden. Sollte jemand während einer Prüfung aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können, ist dies im Vorfeld mit den Prüfungsverantwortlichen zu klären.

Speziellere Regelungen nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in der jeweils aktuellen Fassung z. B. für Sport, Musik und Prüfungen bleiben von dieser Regelung unberührt.

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Ich muss mit meinem Team etliche Besprechungen führen. Wir treffen uns in einem großen Raum und haben mindestens 1,5 Meter Abstand und lüften regelmäßig. Dürften wir eine Befreiung von der Maskenpflicht haben?

Auf Grund der aktuell geltenden Regelung (Koppelung Maskenpflicht an Inzidenzwert) lautet die Antwort nein.

Welche Maske sollte ich in einer Präsenzprüfung tragen?

Von Seiten der FAU besteht (zur Zeit) keine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske oder einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz während der Präsenzprüfungen. Es gilt bis auf Weiteres die oben genannten Regelung und somit das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen/ Alltagsmasken in Prüfungen.

Kann alternativ zur Maske ein Plexiglas („Spuckschutz“) oder ein Visier genutzt werden?

Nein. Plexiglas bietet keinen ausreichenden Schutz. Die sprechende Person produziert über die Dauer der Veranstaltung Aerosole, daher muss auch diese Person eine Maske tragen.

Visiere (Face Shields) bzw. Klarsichtmasken, die einen Spalt zwischen Plastik und Gesicht frei lassen sowie FFP2 Masken mit Ausatemventil sind nicht zulässig, da sie die Atemluft zur Seite ausströmen lassen und keinen vergleichbaren Schutz darstellen.

Wir haben Spuckschutztrennwände in den Mehrpersonenbüros installiert. Ist hier trotzdem das Tragen einer Maske verpflichtend vorgeschrieben?

Ja. Bitte achten Sie insbesondere auf eine regelmäßige Lüftung des Raumes.

Können unter Einhaltung der Abstandsregeln (mit SG AS abgestimmt) mehrere Personen zeitgleich einen Pausenraum zur Speisenaufnahme nutzen?

Nein. Auf Grund der zur Zeit geltenden Corona-Schutzempfehlungen ist die Benützung eines Pausenraumes in der Regel immer nur für eine Person zulässig. Es sind ggf. Zeitfenster für die einzelnen Beschäftigten einzurichten und/oder mit Besetzt-Zeichen der Pausenraum für andere Beschäftigte zu sperren. (Update 20. Januar 2021).

Wie ist bei mündlichen Prüfungen zu verfahren? Kann unter Einhaltung der Abstands- und Lüftungsregeln auf die Maske verzichtet werden?

  • Auf Grund der aktuellen Regelungen: nein
  • Gekoppelt an den Inzidenzwert

Kann die vortragende Person bei Vorlesungsaufzeichnungen auf eine Maske verzichten, auch wenn sich weitere Personen im Raum befinden?

Nein.

Wie ist das Tragen von Masken im Laborbetrieb geregelt?

Für Präsenzveranstaltungen während der Corona-Pandemie sind von den verantwortlichen Personen grundsätzlich individuell gültige Hygienekonzepte zu erstellen, die für die jeweilige Veranstaltung verpflichtend einzuhalten sind, um eine mögliche Infektionsausbreitung unter Angestellten/Studierenden zu verhindern.

Gerade für Tätigkeiten in Laboratorien gibt es Stellungsnahmen von Aufsichtsbehörden, die hier in das eigene Konzept (Stichwort Gefährdungsbeurteilung) einfließen müssen und unter Umständen zu beachten sind. Eine generelle und allgemein gültige Vorgabe seitens der Hochschule ist auf Grund der Vielzahl an unterschiedlichen Tätigkeiten leider nicht möglich.

Grundsätzlich ist beim Erstellen eines Konzeptes für den Laborbetrieb zunächst Priorität darauf zu legen, dass die konsequente Einhaltung des gebotenen Mindestabstandes durch organisatorische und/oder im Einzelfall auch baulich-technische Maßnahmen gewährleistet ist. Dies resultiert aus einer Stellungnahme der Bayer. Landesunfallkasse, in der die Gefährdung durch das Tragen von MNB im Rahmen von Tätigkeiten nach der GefStoffV und/oder BioStoffV in Laboratorien höher anzusehen ist als der Nutzen aus Sicht des Infektionsschutzes.

Natürlich steht es jedem im Rahmen seiner Gefährdungsbeurteilung zu, von dieser Vorgabe abzuweichen, sofern das Schutzziel auf andere Art erreicht wird, oder der Nutzen aus Sicht des Infektionsschutzes als höherwertig betrachtet wird. Beispiele dafür sind Tätigkeiten mit Kleinstmengen an Gefahrstoffen (zu definieren, z.B. Analytik) oder Ähnliches.

1. Wer soll die Masken beschaffen bzw. bestellen?

Die Leiterinnen und Leiter der einzelnen Einrichtungen (nicht jede/r Beschäftigte selbst).

Eine größere Anzahl an OP-Masken aus einer Sammelbestellung kann den Fakultätsverwaltungen auf Wunsch einmalig zur weiteren Verteilung zur Verfügung gestellt werden.

Für die ZUV gilt: Die Beschaffung und Verteilung der Masken wird für den dienstlichen Gebrauch zentral organisiert. Sollten Sie Nachschub benötigen, schreiben Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Maskenbestellung“ an die Poststelle. Für die Bestellung von FFP2-Masken nutzen Sie bitte das Formular „Bezug von FFP2-Masken“.

2. Warum kann die FAU nicht einfach allen Mitarbeitenden Masken direkt zur Verfügung stellen?

Die FAU verfügt nicht über eine zentrale Beschaffung. Somit sind keine Strukturen vorhanden, um kurzfristig und bis zur Aufhebung des Gebots eines Tragens von Masken die Beschäftigten von zentraler Stelle mit Masken ausstatten zu können.

3. Wer übernimmt die Kosten?

Die Kosten sollen in erster Linie aus Haushaltsmitteln der Titelgruppe 73 bzw. Titelgruppe 77 oder zweckfreien Drittmitteln der beschaffenden Einrichtungen gedeckt werden.

4. Welcher Nachweis? Welche Kostenart?

Beim Kauf von FFP2-Masken fügen Sie der entsprechenden Kassenanordnung neben der Rechnung als begründende Unterlage bitte das Formular „Bezug von FFP2-Masken“ bei. Beim Kauf von OP-Masken ist neben der Rechnung kein weiterer Nachweis erforderlich.

Als Kostenart geben Sie bitte 608000 an.

5. Wie kalkuliere ich den Verbrauch an Masken?

Kalkulieren Sie bei einer Vollzeitkraft und deren dauerhafter Präsenz am Arbeitsplatz vorsorglich mit einem Verbrauch von Mund-Nasen-Schutzmasken von max. drei Stück pro Tag.

6. Wie hoch ist normalerweise der Preis pro Maske?

  • Kosten für FFP2 Masken belaufen sich auf ca. 75 Cent pro Maske (Produkte aus China sind ggf. billiger)
  • Kosten für OP-Masken belaufen sich auf ca. 0,13 EUR pro Maske

7. Wie kann ich beurteilen, ob die Masken qualitativ unbedenklich sind?

Bei medizinischen Gesichtsmasken, Mund-Nasen-Schutz (MNS), oft auch OP-Masken genannt, handelt es sich um Einmalprodukte, die normalerweise als Medizinprodukt im Klinikalltag oder in Arztpraxen für den Fremdschutz verwendet werden und das Gegenüber vor abgegebenen infektiösen Tröpfchen des Mundschutzträgers schützen. Sie bestehen aus speziellen Kunststoffen und sind mehrschichtig aufgebaut.

„FFP2-Masken“ sind weiß, oft kuppelförmig oder faltbar („Kaffeefilterform“) und schützen den Träger der Maske vor Partikeln, Tröpfchen und Aerosolen. Korrekt sitzende FFP-Masken liegen dicht an und bieten Fremd- und Eigenschutz. Es sind nur Masken ohne Ausatemventil zulässig, da nur diese sowohl die eingeatmete Luft als auch die Ausatemluft über die Maskenfläche filtern und sowohl einen Eigenschutz als auch einen Fremdschutz bieten.

Die Filterleistung des Maskenmaterials von FFP2-Masken müssen der europäischen Norm EN 149:2001+A1:2009 entsprechen und mindestens 94 % der Testaerosole filtern.

Die Prüfnorm (EN 149:2001) ist, gemeinsam mit dem CE-Kennzeichen und der vierstelligen Kennnummer der Benannten Stelle, auf der Oberfläche der FFP-Maske aufgedruckt. Das CE-Kennzeichen zeigt an, dass die FFP2-Masken ein erfolgreiches Konformitätsbewertungsverfahren durchlaufen haben.

Den Anforderungen an FFP2-Masken genügt auch der chinesische Maskentyp „KN95“ sowie der amerikanische Standard „N95“. Um zu verhindern, dass gefälschte und unsichere „KN95-Produkte“ angeschafft werden, ist zu beachten, dass

  • Das Produkt als „Corona-Virus Pandemie Atemschutzmaske (CPA)“ oder als „Pandemie-Atemschutzmaske“ bis auf die kleinste Verpackungseinheit sowie die Maske selbst gekennzeichnet ist.
  • Keine Doppelkennzeichnung, z.B. „CE“-Zeichen sowie „KN95“-Kennezeichnung vorhanden ist.
  • Die einzelne Maske muss genau so wie alle größeren Verpackungseinheiten gekennzeichnet sein.
  • Umetikettierte Ware darf nicht verwendet werden.

Die behördliche Bescheinigung über den bestandenen Prüfgrundsatz müssen Ihnen Hersteller, Importeure und Händler in Form eine Prüfzeugnisses zur Verfügung stellen.

Die Kennnummern mangelhafter Produkte können mit Hilfe der EU-Online-Datenbank Nado gecheckt werden. Dort finden sich die vierstelligen Kennnummern aller Stellen, die prüfen und zertifizieren dürfen, wie z. B. 1008 für den TÜV Rheinland. Bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sind unter der Rubrik Gefährliche Produkte in Deutschland alle bisher entdeckten mangelhaften FFP2-Masken gelistet.

Beim Dreh von Filmen, Filmsequenzen oder O-Tönen ebenso wie bei der Aufzeichnung von Talk-Formaten und Fotoarbeiten sind folgende Regeln zu beachten:

Am besten draußen drehen

Wo möglich, sind die Aufnahmen in den Außenbereich zu verlegen – am besten dorthin, wo keine Maskenpflicht herrscht (etwa in den Schlossgarten oder Flächen, die nicht zum Gelände der FAU gehören).

Für Aufnahmen im Innenbereich der FAU gilt:

  • Gruppenaufnahmen, in denen mehrere Personen vor der Kamera miteinander interagieren (ab zwei!), können nur durchgeführt werden, wenn alle Beteiligten eine Mund-Nasen-Bedeckung (möglichst mit FAU- oder UKER-Logo) Maske tragen und das Abstandsgebot beachten. Dies dient der Sicherheit ebenso wie der Glaubwürdigkeit.
  • Wird ein FAU-Vertreter/eine FAU-Vertreterin interviewt oder gibt einen O-Ton für einen TV- oder Radiosender, sollte er oder sie für die unmittelbare Zeit vor der Kamera die Maske abnehmen. Das Drehteam sowie andere Personen im Raum müssen in diesem Fall selbst eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen, auf diese Weise sind sie im Fall des Falles geschützt. Entsprechendes gilt für Fotoaufnahmen, bei denen eine Person vor der Kamera ihre Maske abnimmt. Bei Dreh- und Fototeams von außen sind die FFP2-Masken ohne Ausatemventil selbst mitzubringen.
  • Aufzeichnungen von Videotalks – etwa des Präsidenten – folgen dem gleichen Muster wie Interviews, d.h. der Hauptsprecher sollte vor der Kamera ohne Maske agieren, die anderen Personen im Raum tragen zwingend eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil. Werden zwei Gesprächspartner im Zwiegespräch gefilmt, gilt auch für sie wieder Maskenpflicht (Mund-Nasen-Bedeckung möglichst mit FAU- oder UKER-Logo) und Abstandsgebot.

Bei Unsicherheiten oder Notwendigkeiten, vom Regelwerk abzuweichen, ist der Dreh mit der Arbeitssicherheit (Kontakt: Friedrich Schüller) abzustimmen.

Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gibt täglich auf seiner Internetseite unter www.stmgp.bayern.de die Landkreise und kreis-freien Städte bekannt, in denen laut Feststellung des Robert Koch-Instituts oder des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit eine Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 von 35 pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten wird oder vor weniger als sechs Tagen noch überschritten worden ist. In diesen Landkreisen und kreisfreien Städten gilt ab dem Tag, der auf den Tag der erstmaligen Nennung folgt, bis zum Ablauf des Tages der letztmaligen Nennung an Universitäten Folgendes:

Abweichend vom Punkt „Durchführung von Präsenzveranstaltungen“ muss bei Praxisveranstaltungen eine Mund-Nase-Bedeckung auch am Sitzplatz getragen werden (Maskenpflicht), unabhängig davon ob der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann. Dies gilt auch für Lehrende und Aufsichtspersonen der Praxisveranstaltung.

Jeder und jede ist gehalten, durch regelmäßiges Händewaschen und Einhaltung der Hust- und Niesetikette (Husten und Niesen nur in die Armbeuge) zur Reduzierung des Infektionsrisikos beizutragen. Weitere Infos gibt das Sachgebiet Arbeitssicherheit.

Die Universität stellt sicher, dass im Präsenzbetrieb abhängig von den räumlichen Gegebenheiten und dem zu erwartenden Personenaufkommen ausreichend Möglichkeit zum Händewaschen besteht (mehr zur Regelung an der FAU unter „Desinfektionsmittel“). In Sanitärräumen und Laboren sind Reinigungsmaterial und Einmalhandtücher in ausreichender Menge vorzuhalten.

Werkzeuge und Arbeitsmittel sind nach Möglichkeit personenbezogen zu verwenden. Wo dies nicht möglich ist, ist eine regelmäßige Reinigung – insbesondere vor der Übergabe an andere Personen – vorzunehmen. Andernfalls ist bei der Verwendung geeignete Schutzbekleidung (z.B. Handschuhe) zu tragen.

Die Hochschule stellt sicher, dass Räume und Arbeitsmittel regelmäßig, mindestens jedoch einmal täglich, gereinigt werden. Dies betrifft insbesondere Arbeitsplätze bei Prüfungen und Präsenzveranstaltungen, die in kurzer Abfolge hintereinander von mehreren Teilnehmerinnen und Teilnehmern genutzt werden. In den Schutz- und Hygienekonzepten für die Präsenzveranstaltungen ist auf Art und Umfang der Reinigung einzugehen.

Jede Universität erstellt ein Lüftungskonzept, das den örtlichen Gegebenheiten Rechnung trägt. Zur Gewährleistung eines regelmäßigen Luftaustausches ist die Lüftungsfrequenz abhängig von der Raumgröße und Nutzung zu bemessen. Umfang und Dauer können hierbei den jeweils gültigen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregeln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales entnommen werden.

Alle gegebenen Möglichkeiten der Durchlüftung aller Räumlichkeiten sind zu nutzen. Bei evtl. vorhandenen Lüftungsanlangen ist darauf zu achten, dass es zu keiner Erregerübertragung kommt, z. B. durch Reduzierung des Umluftanteils und Einbau bzw. häufigem Wechsel von Filtern. Bei Fensterlüftung erfolgt bevorzugt Querlüftung. Bei raumlufttechnischen Anlagen erfolgt der Betrieb mit möglichst großem Außenluftanteil. Es soll auf vermehrte Pausen zur Durchlüftung geachtet werden. Bevorzugt sollen große Räume (v. a. Probenräume) in Abhängigkeit der geplanten Aktivität, insbesondere bei vermehrter Aerosolbildung, genutzt werden.

Vom Betreten der Hochschule sind Personen ausgeschlossen, die

  1. in den letzten 14 Tagen wissentlich Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19 Erkrankten hatten oder
  2. Symptome aufweisen, die auf eine COVID-19-Erkrankung hindeuten können, wie Atemwegssymptome jeglicher Schwere, unspezifische Allgemeinsymptome und Geruchs- oder Geschmacksstörungen.
  3. die gemäß der jeweils gültigen Einreise-Quarantäneverordnung (EQV) verpflichtet sind sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben (www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayEQV/true).

Ausgenommen sind im Fall von Nr. 1 Studierende, die (neben-)beruflich bedingt in einer Gesundheitseinrichtung tätig sind.

Ausgenommen sind im Fall von Nr. 2 und Nr. 3 Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind, und dieses der Universität vorlegen. Beschäftigte übermitteln das Zeugnis der Beschäftigungsstelle (in der ZUV der Referatsleitung), Studierende führen das Zeugnis bei Präsenzveranstaltungen mit und zeigen es der die Veranstaltung leitenden bzw. der Aufsichtsperson. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 stützen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen Staat, den das RKI in eine Liste von Staaten mit hierfür ausreichendem Qualitätsstandard aufgenommen hat, durchgeführt und höchstens 48 Stunden vor der Vorlage an die Universität vorgenommen worden ist. Es wird darauf hingewiesen, dass ein sog. „Antikörpertest“ nicht ausreichend ist.

Hinweise zum Umgang mit erkrankten Beschäftigten finden Sie auf der Corona-Seite „Rund um Forschen und Arbeiten“

Angehörige von Gruppen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf (Risikogruppen gemäß Robert-Koch-Institut) wird empfohlen, die notwendigen Maßnahmen zum Eigenschutz zu treffen. Dazu kann das Tragen eines Atemschutzes mit der individuell erforderlichen Schutzwirkung gehören. Die Universität soll nach Möglichkeit eine entsprechende Beratung des Personals durch den Betriebsarzt anbieten. Angehörige von Risikogruppen im Lehrbereich können Lehrveranstaltungen ohne Präsenz als reine Online-Veranstaltungen anbieten, sofern die Qualifikationsziele der Lehrveranstaltung dadurch erreicht werden können. Gleiches gilt für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen vom Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung befreit sind.

Hinweise zum Umgang mit besonders schutzbedürftigen Beschäftigten finden Sie auf der Corona-Seite „Rund um Forschen und Arbeiten“

Alle Mitglieder der Hochschule und damit alle Professorinnen und Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Beamtinnen und Beamte, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie die Studierenden sind dafür verantwortlich, dass das Rahmenkonzept in dem Bereich auch tatsächlich eingehalten wird, für den sie verantwortlich sind. Dies betrifft insbesondere Vorgesetzte, Sitzungsleitungen, Prüferinnen und Prüfer, sowie Lehrpersonal. Dies umfasst auch die Verantwortung, innerhalb des eigenen Bereichs die maßgeblichen Personen (z.B. Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Prüfungen und Präsenzveranstaltungen) in angemessener Weise über die geltenden Regeln zum Infektionsschutz zu informieren. Die Universität soll die Einhaltung der Vorschriften zum Infektionsschutz stichprobenartig kontrollieren.

Lehrende haben in den Hörsälen und Räumen des Lehrbetriebs für die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen, sowie die Einhaltung der Maskenpflicht und die Mitwirkung am Konzept der Kontaktpersonennachverfolgung das Hausrecht.

Die Einzelheiten zum Vollzug dieses Rahmenkonzepts legen die Universitätsleitungen fest. Die Universitätsleitungen können nach eigenem Ermessen strengere Regelungen treffen.

Bezüglich des Einsatzes von Desinfektionsmitteln hat sich der Krisenstab der FAU in mehreren Sitzungen intensiv ausgetauscht, wissenschaftliche Expertise eingeholt und den Betriebsarzt Prof. Dr. Klaus Schmid hinzugezogen.

Im Fazit wurde festgehalten, dass keine Desinfektionsmittelspender in Räumlichkeiten der FAU zur Verfügung gestellt und betrieben werden. Dies aus folgenden Gründen:

Übertragungswege

Der wichtigste Übertragungsweg ist nach Aussage unserer Mediziner die sogenannte Tröpfchen-Infektion, bei der Coronaviren von infizierten Menschen über Tröpfchen, die beim Husten und Niesen (und in geringerem Umfang auch beim Sprechen) entstehen, in die Luft abgegeben und anschließend eingeatmet werden.

Daher ist es besonders wichtig, den Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen zwei Personen einzuhalten. Wo dies nicht möglich ist, sollen Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden.

Die Haut der Hände ist keine Eintrittspforte für das neue Coronavirus. Das Virus kann nur zu einer Infektion führen, wenn es mit den Schleimhäuten von Mund, Nase oder Auge in Kontakt kommt.

 Händehygiene

Eine konsequente Händehygiene (regelmäßiges gründliches Waschen mit Seife und Wasser, insbesondere auch vor dem Essen, Trinken und Rauchen; nicht ins Gesicht fassen) ist nach Aussage unserer Experten außerhalb des Klinikums ausreichend.

Die Gebäude der FAU verfügen über eine ausreichende Anzahl an WCs, um das Händewaschen zu ermöglichen. Händedesinfektion ist nur dann notwendig, wenn z.B. vor der Nahrungsaufnahme keine Möglichkeit besteht, die Hände mit Wasser und Seife zu waschen (z.B. Tätigkeiten im Außendienst).

Reinigung

Die Reinigung von vielgenutzten Sanitärräumen, Terminals und öffentlichen Arbeitsplätzen (insb. auch Prüfungsräumen) sowie die Verfügbarkeit von Handwaschmitteln und Handtüchern in den WCs wird von Referat G5 kontinuierlich geprüft und sichergestellt. Die Benutzung der üblichen Detergenshaltigen Reinigungsmittel ist für die Reinigung ausreichend.

Sollten Sie einen Mangel feststellen, melden Sie diesen bitte per E-Mail an

Schilder und Aushänge zu den Hygienevorgaben (Vorlagen zum Selbstdruck) finden Sie im Anhang zu den Handlungshilfen, die das Sachgebiet Arbeitssicherheit erstellt hat:

Webseite „Biologische Arbeitsstoffe“ der Arbeitssicherheit (aus dem FAU-Netz und per VPN erreichbar)

Das Hygienekonzept der FAU sieht den Einsatz von Antigen-Schnelltests nicht vor. Der Krisenstab hat sich in seiner Sitzung vom 10.2.2021 zu dem Thema beraten und begründet die Ablehnung der Testdurchführung und Übernahme der Finanzierung wie folgt:

Die von der FAU ergriffenen Maßnahmen zur Prävention von SARS-CoV-2-Infektionen haben sich bisher in vollem Umfang bewährt. Dazu gehört die Beachtung der Hygieneregeln während der Arbeit (u.a. Abstandsregel, universelle Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, regelmäßiges Lüften und Händewaschen) und ein verantwortungsvolles Verhalten im privaten Bereich.

Der Einsatz von SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltests bei asymptomatischen Personen ist hingegen aus mehreren Gründen nicht sinnvoll.

Zum einen ist zu bedenken, dass bei der gegenwärtigen 7-Tages-Inzidenz von ca. 70/100.000 und der gleichzeitigen Annahme, dass ca. 3- bis 4-mal mehr Infektionen existieren als de facto registriert werden, nur maximal einer von 2500 durchgeführten Tests ein richtig positives Ergebnis liefern wird. Gleichzeitig werden sich unter 2500 durchgeführten Antigen-basierten Schnelltests selbst bei Zugrundelegung einer hohen Spezifität von >99% bis zu 25 falsch-positive Testreaktionen finden, die jedes Mal durch spezifische molekulare Tests abgeklärt werden müssen. Hinzu kommt, dass negativ getestete Menschen natürlich verleitet werden, sich in Sicherheit zu wiegen und die Schutzmaßnahmen zu vernachlässigen, obwohl die Sensitivität der Schnelltests durchaus begrenzt ist. Schließlich ist zu berücksichtigen, dass die vermeintlich einfach durchzuführenden Schnelltests durchaus fehleranfällig sind, wenn eine korrekte Handhabung nicht gewährleistet ist.

Es gibt aktuell kein Szenario, in dem Antigen-Schnelltests erforderlich wären und einen Mehrwert an Sicherheit für alle Beteiligten generieren würden. Selbst im Universitätsklinikum werden SARS-CoV-2-Antigenschnelltests nur in der Notaufnahme bei Patienten mit Atemwegsymptomen durchgeführt.

Daher werden Antigen-Schnelltests abgelehnt, eine Übernahme der Kosten für angeschaffte Schnelltests erfolgt nicht.

Bei Präsenzveranstaltungen dürfen sich maximal 200 Personen in einem Raum aufhalten. Die Sitzordnung oder Anordnung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist so festzulegen, dass ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt bleibt.

Auf dem Gelände der Universität, in den Verkehrs- und Begegnungsbereichen der Universitätsgebäude sowie beim Betreten und Verlassen der Veranstaltungsräume muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden (Maskenpflicht).

In Präsenzveranstaltungen muss die ganze Zeit die Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, auch nach Einnehmen des Platzes und auch von Dozierenden. Und zwar unabhängig davon, ob der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern eingehalten ist.

Präsenzveranstaltungen im Rahmen der Lehre, die außerhalb der universitären Liegenschaften stattfinden sollen (z.B. Exkursionen), sind der Universität anzuzeigen. Das Nähere regelt die Universitätsleitung.

Für Musik, künstlerisch-musische Präsenzveranstaltungen, und Proben gelten die einschlägigen infektionsschutzrechtlichen Regelungen und die Vorgaben des Hygienekonzepts für Kulturelle Veranstaltungen und Proben – soweit dessen Durchführung nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zulässig ist – , für künstlerisch-musische Präsenzveranstaltungen zusätzlich die allgemeinen Regelungen für Präsenzlehrveranstaltungen. Insbesondere gilt bei Gesang und bei Einsatz von Blasmusikinstrumenten ein erhöhter Mindestabstand von 2,0 m. Bei Vergabe von Räumen gilt stets der Vorrang für den Forschungs-, Lehr-, und Verwaltungsbetrieb der Universität.

Gemäß Beschluss der Bayerischen Staatsregierung vom 28.07.2020 müssen die Kontaktdaten aller Teilnehmenden von Präsenzlehrveranstaltungen dokumentiert werden, um im Fall des Falles eine Nachverfolgung der Infektionskette zu ermöglichen.

  • Auf Grund der weiterhin geltenden Abstandsregel können an der FAU nur in bestimmten Räumlichkeiten Präsenzlehrveranstaltungen stattfinden. Diese Räume werden in der Positivliste der FAU-Arbeitssicherheit erfasst.
  • Für diese Räume setzt die FAU das IT-System „darfichrein.de“ zur Kontaktdatenerfassung ein – eine Webanwendung, die bereits sehr erfolgreich in der Gastronomie und anderen öffentlichen Einrichtungen verwendet wird. Der Anbieter Darfichrein GmbH ist ein gemeinsames Tochterunternehmen der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) und des bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands.
  • Mit Hilfe der Plattform „darfichrein.de“ lassen sich Kontaktdaten einfach und kontaktlos über Smartphones registrieren, indem der Nutzer oder die Nutzerin einen QR-Code scannt und in das Formular, das sich daraufhin öffnet, seine oder ihre Daten einträgt. In den Räumen der oben genannten Positivliste hat die Arbeitssicherheit bisher mehr als 4.500 QR-Codes auf allen für die Nutzung freigegebenen Sitzplätzen angebracht – nur diese Plätze dürfen besetzt werden, um das Abstandsgebot einzuhalten.
  • Die eingetragenen Kontaktdaten werden verschlüsselt, im Rechenzentrum der AKDB gespeichert und nach Ende der jeweiligen Aufbewahrungszeiträume automatisch gelöscht. Wurden alle Felder ausgefüllt, die persönliche PIN festgelegt und auf „Check-In“ geklickt, öffnet sich das sogenannte „Check-In-Ticket“. Diese Anzeige signalisiert, dass der „Check-In“ erfolgreich war.
  • Um eine lückenlose Kontaktdatenverfolgung sicherzustellen ist es wichtig, dass ausschließlich die Arbeitssicherheit Räume der FAU bei darfichrein.de registriert. Bitte keine eigenen Accounts anlegen, sondern die Arbeitssicherheit zwecks Aufnahme von Räumen kontaktieren: zuv-sgas-covid-nachverfolgung@fau.de. (Dies betrifft nicht das Einchecken der Dozent*innen in die Räume mittels QR-Code)
  • Positiv auf Covid-19 getestete Studierende finden auf der Corona-Infoseite zu Studium und Lehre alle nötigen Hinweise zum weiteren Vorgehen.

Die Anwendung „darfichrein.de“ wird an der FAU ausschließlich zum Zweck der rechtlich erforderlichen Kontaktdatenerfassung implementiert und dient einzig der Nachverfolgung der Infektionsketten bei bestätigten Infektionsfällen durch das Gesundheitsamt. Das System erfüllt damit die Anforderungen des Datenschutzes als auch des Infektionsschutzes. Sobald die entsprechende rechtliche Grundlage zur Kontaktdatenerfassung entfällt, wird die FAU die Anwendung auch nicht weiterbetreiben.

Bei Fragen zu „darfichrein.de“ wenden Sie sich gerne an das Sachgebiet Arbeitssicherheit (zuv-sgas-covid-nachverfolgung@fau.de).

Download

Im Eingangsbereich (des Gebäudes bzw. Raums) kann das zweisprachige Plakat zur Erklärung der Webanwendung darfichrein.de angebracht werden.

Weitere Informationen

Allen Hochschulangehörigen wird zusätzlich für den Aufenthalt auf dem Gelände der Universität die Nutzung der Corona-Warn-App des RKI empfohlen.

Das System zur Kontaktdatenerfassung löst das im Sommersemester etablierte System zur Anzeige von Präsenzprüfungen ab. Alle Präsenzprüfungen, die organisatorisch zum Wintersemester 2020/2021 gehören, müssen nicht mehr angezeigt werden. Präsenzprüfungen im Oktober, die organisatorisch dem Sommersemester 2020 zuzuordnen sind, sind noch anzuzeigen.

Die jeweilige Veranstaltungsleitung ist dafür verantwortlich, dass die teilnehmenden Personen einer Veranstaltung bei Wunsch ein Formular zur Kontaktverfolgung erhalten und somit ihre Kontaktdaten analog abgeben können.

Alle teilnehmenden Personen, die keinen QR-Code auslesen können oder wollen, erhalten je ein Formular zur analogen Abgabe der Kontaktdaten. Dazu sind folgende Daten notwendig: Name, Vorname, Telefonnummer (alternativ vollständige Anschrift oder E-Mailadresse), Ort, Raum (ggfs. Platz- oder Tischnummer) und Zeitraum der Anwesenheit (Datum und Uhrzeit).

Alle Formulare werden in einem verschlossenen Briefumschlag verwahrt. Dieser Umschlag wird nach der Veranstaltung mit Datum, Uhrzeit, Ort und Raumnummer der jeweiligen Veranstaltung beschriftet.

Der Umschlag wird anschließend vier Wochen durch die Veranstaltungsleitung verwahrt, bevor die datenschutzrechtliche Vernichtung erfolgt. Sollte bei einer Veranstaltung keine Leitung dauerhaft für die Verwahrung erreichbar sein, so sind die Umschläge stattdessen den Raumverantwortlichen zu übergeben.

Im Falle einer Notwendigkeit einer Nachverfolgung wird das Sachgebiet Arbeitssicherheit auf die Veranstaltungsleitung bezüglich der Bereitstellung der Kontaktdaten zukommen. Die analogen Kontaktdaten werden bei Bedarf und nach Abstimmung mit dem Gesundheitsamt zur Nachverfolgung zur Verfügung gestellt.

Publikumsverkehr, der für den Präsenzbetrieb (Forschungs-, Lehr- und Verwaltungsbetrieb) der Universität nicht essentiell ist, ist so weit wie möglich zu reduzieren. Er soll möglichst durch telefonische, postalische oder elektronische (z.B. E-Mail) Kommunikation ersetzt werden. Dies betrifft insbesondere Sprechstunden, Einschreibungen, Antragstellungen, Abgabe von Arbeiten etc.

Für Serviceangebote der Universität, die persönlichen Kontakt erfordern, sollen durch organisatorische Maßnahmen Menschenansammlungen vermieden werden. Dabei sind beispielsweise Termine so zu takten, dass es nicht zu Wartezeiten oder Menschenansammlungen in Wartebereichen kommt.

Die notwendige Arbeit vor Ort ist so zu organisieren (z.B. durch Nutzung freier Raumkapazitäten), dass Mehrfachbelegungen von Räumen vermieden werden bzw. ausreichende Mindestabstände oder alternative Schutzmaßnahmen gegeben sind.

Die Universität bietet Hilfestellung bei möglichen Härtefallsituationen an, die z. B. durch fehlende Kinderbetreuung entstehen können und unterstützt bei der Entwicklung individueller Lösungen.

Die Universitätsbibliotheken und -archive dürfen unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln und bei Umsetzung des Konzepts der Kontaktdatenerfassung ihre Services anbieten, soweit die jeweils geltenden infektionsschutzrechtlichen Vorgaben eingehalten sind.

Die einschlägigen infektionsschutzrechtlichen Regelungen im öffentlichen Raum gelten auch für öffentliche Flächen auf dem Universitätsgelände.

Die einschlägigen infektionsschutzrechtlichen Regelungen für Veranstaltungen, Versammlungen und Ansammlungen gelten auch für die öffentlichen Flächen und Gebäude des Universitätsgeländes. Bei Vergabe von Räumen gilt stets der Vorrang für den Forschungs-, Lehr-, und Verwaltungsbetrieb der Universität.

Die einschlägigen infektionsschutzrechtlichen Regelungen für Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften gelten auch für dafür ausgelegte Einrichtungen auf dem Universitätsgelände.

Für den Sport gelten die einschlägigen infektionsschutzrechtlichen Rege-lungen und die Vorgaben des Rahmenhygienekonzepts Sport, für sportpraktische Lehrveranstaltungen zusätzlich die allgemeinen Regelungen für Präsenzlehrveranstaltungen. Bei Vergabe von Sportstätten gilt stets der Vorrang für den Forschungs-, Lehr-, und Verwaltungsbetrieb der Universität.

Für gastronomische Angebote gelten zusätzlich zu den allgemeinen infektionsschutzrechtlichen Regelungen die einschlägigen infektionsschutzrechtlichen Regelungen aus dem Hygienekonzept Gastronomie. Bei Vergabe von Räumen gilt stets der Vorrang für den Forschungs-, Lehr-, und Verwaltungsbetrieb der Universität. Universitätsmensen sind geschlossen.

Gemäß § 15 der 8. BayIfSMV sind Tagungen, Kongresse, Messen und vergleichbare Veranstaltungen untersagt und können derzeit nicht stattfinden.

Gegenwärtig ist daher nur ein virtueller Austausch möglich. Sofern das Infek-tionsgeschehen entsprechende Veranstaltungen wieder zulässt, sollen diese in Präsenzform nur stattfinden, wenn dies wissenschaftlich, beruflich oder dienstlich veranlasst ist. Dies ist nur unter Beachtung der jeweils geltenden infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen zulässig.

Die einschlägigen infektionsschutzrechtlichen Regelungen für Kulturstätten gelten auch für Kulturstätten der Universitäten und Kulturstätten in von den Universitäten bewirtschafteten Liegenschaften. Bei Vergabe von Räumen gilt stets der Vorrang für den Forschungs-, Lehr-, und Verwaltungsbetrieb der Universität.

Ergänzende Informationen zur Umsetzung des Rahmenhygienekonzeptes

Praxisveranstaltungen

Dies betrifft insbesondere Laborpraktika, sportpraktische Veranstaltungen, künstlerische Veranstaltungen (z.B. Theater, Musik, Kunstpädagogik), Geländepraktika und Exkursionen. Die Durchführung solcher Praxisveranstaltungen und Forschungstätigkeiten in besonderen Labor- und Arbeitsräumen sowie in Werkstätten handhabt die FAU mithilfe der entsprechenden Handlungshilfe, die Sie auf der Homepage des Sachgebietes Arbeitssicherheit finden (aus dem FAU-Netz und per VPN erreichbar).

Wenn Sie eine solche Veranstaltung durchführen wollen, senden Sie bitte die ausgefüllte und von der verantwortlichen Person unterzeichnete Handlungsanleitung an die E-Mail-Adresse der für Sie zuständigen Fachkraft für Arbeitssicherheit. Diese wird sich bedarfsweise mit Ihnen in Verbindung setzen.

Grundsätzlich gilt: Für Präsenzveranstaltungen während der Corona-Pandemie sind von den verantwortlichen Personen grundsätzlich individuell gültige Hygienekonzepte zu erstellen, die für die jeweilige Veranstaltung verpflichtend einzuhalten sind, um eine mögliche Infektionsausbreitung unter Angestellten/Studierenden zu verhindern.

Gerade für Tätigkeiten in Laboratorien gibt es Stellungsnahmen von Aufsichtsbehörden, die hier in das eigene Konzept (Stichwort Gefährdungsbeurteilung) einfließen müssen und unter Umständen zu beachten sind. Eine generelle und allgemein gültige Vorgabe seitens der Hochschule ist auf Grund der Vielzahl an unterschiedlichen Tätigkeiten leider nicht möglich.

Grundsätzlich ist beim Erstellen eines Konzeptes für den Laborbetrieb zunächst Priorität darauf zu legen, dass die konsequente Einhaltung des gebotenen Mindestabstandes durch organisatorische und/oder im Einzelfall auch baulich-technische Maßnahmen gewährleistet ist. Dies resultiert aus einer Stellungnahme der Bayer. Landesunfallkasse, in der die Gefährdung durch das Tragen von MNB im Rahmen von Tätigkeiten nach der GefStoffV und/oder BioStoffV in Laboratorien höher anzusehen ist als der Nutzen aus Sicht des Infektionsschutzes.

Natürlich steht es jedem im Rahmen seiner Gefährdungsbeurteilung zu, von dieser Vorgabe abzuweichen, sofern das Schutzziel auf andere Art erreicht wird, oder der Nutzen aus Sicht des Infektionsschutzes als höherwertig betrachtet wird. Beispiele dafür sind Tätigkeiten mit Kleinstmengen an Gefahrstoffen (zu definieren, z.B. Analytik) oder Ähnliches.

Prüfungen

Zur Durchführung von Prüfungen in Präsenzform hat das Sachgebiet Arbeitssicherheit eine Handlungshilfe erstellt. Sie finden sie auf der Webseite der Arbeitssicherheit (aus dem FAU-Netz und per VPN erreichbar). Im Anhang zu den Handlungshilfen finden sich umfassende Informationen zu den zugrundeliegenden Standards, Betriebsanweisungen, Empfehlungen zum Einsatz von und zum sachgerechten Umfang mit Schutzmasken u.v.m.

Das System zur Kontaktdatenerfassung löst das im Sommersemester etablierte System zur Anzeige von Präsenzprüfungen ab. Alle Präsenzprüfungen, die organisatorisch zum Wintersemester 2020/2021 gehören, müssen nicht mehr angezeigt werden. Präsenzprüfungen im Oktober, die organisatorisch dem Sommersemester 2020 zuzuordnen sind, sind noch anzuzeigen. Detaillierte Informationen zur Vorgehensweise finden Sie auf den Webseiten der Prüfungsämter.

Kontakt

corona-informationen@fau.de

Betriebsärztlicher Dienst – BÄD der FAU
www.baed.fau.de
Tel.: +49 (0)9131 85-23666

Sachgebiet Arbeitssicherheit
Webseite der Arbeitssicherheit (aus dem FAU-Netz erreichbar. Infos zum VPN-Zugang von Zuhause gibt es beim Rechenzentrum)
Tel.: +49 9131 85-26778


FAU-Maske

Bild: FAU/Celina Henning

Mund-Nasen-Schutz mit FAU-Logo

Mund-Nasen-Schutz mit FAU-Logo in Mensen an den Standorten Langemarckplatz, Erlangen-Süd und Nürnberg Regensburger Straße käuflich erhältlich. Kosten: 5 EUR pro Stück.