Richtlinien zur Hygiene

Hygienemaßnahmen an der FAU

Illustrationen: Maske tragen, nicht ins Gesicht fassen, 20 Sekunden Hände waschen, Mindestabstand 1,5 Meter

Hintergrundbild: Colourbox.de, Illustrationen: FAU/Bärbel Rhades

Die Gesundheit unserer Studierenden, Lehrenden, Forschenden und Mitarbeitenden ist der FAU ein wichtiges Anliegen. Um Orientierung zu geben, finden Sie hier aktuelle Informationen und Hinweise zum sicheren Umgang mit der Pandemie an der FAU. Grundlage ist die 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (14. BayIfSMV)  sowie das Rahmenkonzept für Hochschulen der Bayerischen Staatsministerien für Wissenschaft und Kunst und für Gesundheit und Pflege.

 

Vorschau FAU-Plakat 3G-Regelung

Downloads: Plakate, Dokumente, Formulare

Allgemeine Maßnahmen zum Infektionsschutz

Die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen verfolgen das Ziel, durch die Unterbrechung der Infektionsketten die Mitglieder der Universitäten zu schützen, die Gesundheit der Studierenden und Beschäftigten bei der Durchführung des Präsenzbetriebs zu bewahren und einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten.

Die an der FAU geltenden Regelungen können Sie im Infektionsschutzkonzept zusammenfassend nachlesen. Es wird bei Bedarf fortgeschrieben, bitte nutzen Sie stets die aktuelle Version.

FAU-Infektionsschutzkonzept

Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen einzuhalten.

Studieren an der FAU

Besucherinnen und Besucher

  • sind generell zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtet.

Arbeiten an der FAU

  • die Mehrfachbelegung von Büros ist weiterhin möglichst zu vermeiden,
  • in mehrfach belegten Büros und bei Besprechungen muss grundsätzlich kein Mund-Nasen-Schutz („OP-Maske“) getragen werden, wenn der Abstand von 1,5 m eingehalten wird und für eine ausreichende Belüftung gesorgt ist,
  • allerdings ist von den Beschäftigten ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen,
    • bei Verlassen des Arbeitsplatzes,
    • wenn Personen anwesend sind, die keine Beschäftigten sind,
    • auf allen Begegnungs- und Verkehrsflächen im Gebäude,
  • in definierten Fällen (z.B. EDV-Arbeiten mit Kundenkontakt, ähnlich gelagerte Arbeiten an der Infrastruktur, Aufgaben mit mögl. Unterschreitung des Mindestabstands, Risikopersonen entsprechend RKI-Definition, spezifische Gefährdungsbeurteilung) sind FFP2-Masken zu tragen, diese werden vom Arbeitgeber gestellt (siehe Bestellformular)
  • Alle Studierenden müssen im Gebäude und in geschlossenen Räumen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • Die Maskenpflicht gilt nicht am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird.

Weitere Infos

Als zusätzliche Schutzmaßnahme können Spuckschutzvorrichtungen oder Trennwände in Servicebereichen angebracht werden.

Der Aufenthalt auf dem Campus ist auf die für den Präsenzbetrieb notwendige Dauer zu beschränken.

Speziellere Regelungen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege z. B. für Sport, Kultur, Musik, Gastronomie, Tagungen/ Kongresse bleiben von dieser allgemein an der FAU gültigen Regelung unberührt und finden ausschließlich in den – mit dem Sachgebiet Arbeitssicherheit abgestimmten – speziellen Hygienekonzepten Berücksichtigung (z. B. Geländepraktika, Exkursionen, Chorproben, praktische Aktivitäten in unserem Sportzentrum etc.).

Die Maske darf abgenommen werden, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist.

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Für wen entfällt die Maskenpflicht?

Soweit die aktuell geltende Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung eine Maskenpflicht anordnet, sind Personen von der Trageverpflichtung befreit, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist. Dabei erfolgt die Glaubhaftmachung bei gesundheitlichen Gründen insbesondere durch eine ärztliche Bescheinigung, die die fachlich-medizinische Beurteilung des Krankheitsbildes (Diagnose), den lateinischen Namen oder die Klassifizierung der Erkrankung nach ICD 10 sowie den Grund, warum sich hieraus eine Befreiung der Tragepflicht ergibt, enthält. Das Attest muss aktuell sein.

Diese Prüfung des Attests für den Geltungsbereich der FAU wird vom Betriebsärztlichen Dienst vorgenommen.

Sind Personen der Kategorie „3G – Getestet, Geimpft, Genesen“ von der Maskenpflicht befreit?

Nein, dort wo nach Infektionsschutzmaßnahmenverordnung eine Maskenpflicht gilt, müssen Masken getragen werden.

Welche Masken-Regelung gilt für die UB?

In den öffentlich zugänglichen Räumen und Begegnungsflächen der UB gilt überall eine Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.

Ich muss mit meinem Team etliche Besprechungen führen. Wir treffen uns in einem großen Raum und haben mindestens 1,5 Meter Abstand und lüften regelmäßig. Dürften wir eine Befreiung von der Maskenpflicht haben?

Ja. Es wird jedoch empfohlen, dies zu Beginn der Besprechung jeweils einvernehmlich zu regeln. Sofern Personen anwesend sind, die Bedenken dagegen haben (z.B. weil sie einer Risikogruppe angehören) und ein Tragen von Masken gewünscht wird, sollte dies im Sinne eines kollegialen Miteinanders respektiert werden, auch wenn diese Personen dies nicht explizit begründen wollen.

Kann alternativ zur Maske ein Plexiglas („Spuckschutz“) oder ein Visier genutzt werden?

Nein. Plexiglas bietet keinen ausreichenden Schutz. Die sprechende Person produziert über die Dauer der Veranstaltung Aerosole, daher muss auch diese Person eine Maske tragen. Sie sind daher nur als zusätzliche Schutzmaßnahme gültig.

Visiere (Face Shields) bzw. Klarsichtmasken, die einen Spalt zwischen Plastik und Gesicht frei lassen, sowie partikelfiltrierende Masken mit Ausatemventil sind nicht zulässig, da sie die Atemluft zur Seite ausströmen lassen und keinen ausreichenden Schutz vor den ausgeatmeten Aerosolen für das Gegenüber bieten.

Wir haben Spuckschutztrennwände in den Mehrpersonenbüros installiert. Ist hier trotzdem das Tragen einer Maske verpflichtend vorgeschrieben?

Nein, sofern der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten und der Raum regelmäßig gelüftet wird.

Können unter Einhaltung der Abstandsregeln mehrere Personen zeitgleich einen Pausenraum zur Speisenaufnahme nutzen?

Bei der Nutzung der Pausenräume sind die üblichen Abstands- und Lüftungsregeln einzuhalten. Die zulässige Personenanzahl bestimmt sich – unabhängig ob die Personen als ungeimpft, von einer Corona-Virusinfektion nachweislich genesen oder ordnungsgemäß geimpft sind – einzig nach der Anzahl der raumgeometrisch vorhandenen Sitzplätze. Beim Verzehr von Essen und Trinken darf die Maske abgenommen werden, um anschließend umgehend wieder aufgesetzt zu werden.

Kann die vortragende Person bei Vorlesungsaufzeichnungen oder z.B. Referaten auf eine Maske verzichten, auch wenn sich weitere Personen im Raum befinden?

Ja. Alle weiteren im Raum befindlichen Personen tragen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz.

Wie ist das Tragen von Masken im Laborbetrieb geregelt?

Für Präsenzveranstaltungen während der Corona-Pandemie sind von den verantwortlichen Personen grundsätzlich speziell gültige Hygienekonzepte zu erstellen, die für die jeweilige Veranstaltung – nach Abstimmung mit der zuständigen Fachkraft für Arbeitssicherheit – verpflichtend einzuhalten sind.

1. Wer soll die Masken beschaffen bzw. bestellen?

Die Leiterinnen und Leiter der einzelnen Einrichtungen (nicht jede/r Beschäftigte selbst).

Eine größere Anzahl an OP-Masken aus einer Sammelbestellung kann den Fakultätsverwaltungen auf Wunsch einmalig zur weiteren Verteilung zur Verfügung gestellt werden.

Für die ZUV gilt: Die Beschaffung und Verteilung der Masken wird für den dienstlichen Gebrauch zentral organisiert. Sollten Sie Nachschub benötigen, schreiben Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Maskenbestellung“ an die Poststelle. Für die Bestellung von FFP2-Masken nutzen Sie bitte das Formular „Bezug von FFP2-Masken“.

2. Warum kann die FAU nicht einfach allen Mitarbeitenden Masken direkt zur Verfügung stellen?

Die FAU verfügt nicht über eine zentrale Beschaffung. Somit sind keine Strukturen vorhanden, um kurzfristig und bis zur Aufhebung des Gebots eines Tragens von Masken die Beschäftigten von zentraler Stelle mit Masken ausstatten zu können.

3. Wer übernimmt die Kosten?

Die Kosten sollen in erster Linie aus Haushaltsmitteln der Titelgruppe 73 bzw. Titelgruppe 77 oder zweckfreien Drittmitteln der beschaffenden Einrichtungen gedeckt werden.

4. Welcher Nachweis? Welche Kostenart?

Beim Kauf von FFP2-Masken fügen Sie der entsprechenden Kassenanordnung neben der Rechnung als begründende Unterlage bitte das Formular „Bezug von FFP2-Masken“ bei. Beim Kauf von OP-Masken ist neben der Rechnung kein weiterer Nachweis erforderlich.

Als Kostenart geben Sie bitte 608000 an.

5. Wie kalkuliere ich den Verbrauch an Masken?

Kalkulieren Sie bei einer Vollzeitkraft und deren dauerhafter Präsenz am Arbeitsplatz vorsorglich mit einem Verbrauch von Mund-Nasen-Schutzmasken von max. drei Stück pro Tag.

6. Wie hoch ist normalerweise der Preis pro Maske?

  • Kosten für FFP2 Masken belaufen sich auf ca. 75 Cent pro Maske (Produkte aus China sind ggf. billiger)
  • Kosten für OP-Masken belaufen sich auf ca. 0,13 EUR pro Maske

7. Wie kann ich beurteilen, ob die Masken qualitativ unbedenklich sind?

Bei medizinischen Gesichtsmasken, Mund-Nasen-Schutz (MNS), oft auch OP-Masken genannt, handelt es sich um Einmalprodukte, die normalerweise als Medizinprodukt im Klinikalltag oder in Arztpraxen für den Fremdschutz verwendet werden und das Gegenüber vor abgegebenen infektiösen Tröpfchen des Mundschutzträgers schützen. Sie bestehen aus speziellen Kunststoffen und sind mehrschichtig aufgebaut.

„FFP2-Masken“ sind weiß, oft kuppelförmig oder faltbar („Kaffeefilterform“) und schützen den Träger der Maske vor Partikeln, Tröpfchen und Aerosolen. Korrekt sitzende FFP-Masken liegen dicht an und bieten Fremd- und Eigenschutz. Es sind nur Masken ohne Ausatemventil zulässig, da nur diese sowohl die eingeatmete Luft als auch die Ausatemluft über die Maskenfläche filtern und sowohl einen Eigenschutz als auch einen Fremdschutz bieten.

Die Filterleistung des Maskenmaterials von FFP2-Masken müssen der europäischen Norm EN 149:2001+A1:2009 entsprechen und mindestens 94 % der Testaerosole filtern.

Die Prüfnorm (EN 149:2001) ist, gemeinsam mit dem CE-Kennzeichen und der vierstelligen Kennnummer der Benannten Stelle, auf der Oberfläche der FFP-Maske aufgedruckt. Das CE-Kennzeichen zeigt an, dass die FFP2-Masken ein erfolgreiches Konformitätsbewertungsverfahren durchlaufen haben.

Den Anforderungen an FFP2-Masken genügt auch der chinesische Maskentyp „KN95“ sowie der amerikanische Standard „N95“. Um zu verhindern, dass gefälschte und unsichere „KN95-Produkte“ angeschafft werden, ist zu beachten, dass

  • Das Produkt als „Corona-Virus Pandemie Atemschutzmaske (CPA)“ oder als „Pandemie-Atemschutzmaske“ bis auf die kleinste Verpackungseinheit sowie die Maske selbst gekennzeichnet ist.
  • Keine Doppelkennzeichnung, z.B. „CE“-Zeichen sowie „KN95“-Kennezeichnung vorhanden ist.
  • Die einzelne Maske muss genau so wie alle größeren Verpackungseinheiten gekennzeichnet sein.
  • Umetikettierte Ware darf nicht verwendet werden.

Die behördliche Bescheinigung über den bestandenen Prüfgrundsatz müssen Ihnen Hersteller, Importeure und Händler in Form eine Prüfzeugnisses zur Verfügung stellen.

Die Kennnummern mangelhafter Produkte können mit Hilfe der EU-Online-Datenbank Nado gecheckt werden. Dort finden sich die vierstelligen Kennnummern aller Stellen, die prüfen und zertifizieren dürfen, wie z. B. 1008 für den TÜV Rheinland. Bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sind unter der Rubrik Gefährliche Produkte in Deutschland alle bisher entdeckten mangelhaften FFP2-Masken gelistet.

Beim Dreh von Filmen, Filmsequenzen oder O-Tönen ebenso wie bei der Aufzeichnung von Talk-Formaten und Fotoarbeiten sind folgende Regeln zu beachten:

Am besten draußen drehen

  • Wo möglich, sind die Aufnahmen in den Außenbereich zu verlegen – am besten dorthin, wo keine Maskenpflicht herrscht (FAU-Außengelände). Ansonsten gelten hier natürlich die Abstandsregelungen sowie gegebenenfalls Maskenpflicht. Bei Gruppenaufnahmen, bei denen mehrere Personen vor der Kamera miteinander interagieren (ab zwei), kann auf eine Mund-Nase-Bedeckung verzichtet werden, sofern das Abstandsgebot von allen Beteiligten beachtet wird.
  • Mikrofone sind vor möglicher Kontamination durch geeignete Einmalprodukte zu schützen.

Für Aufnahmen im Innenbereich der FAU gilt außerdem:

  • Gruppenaufnahmen, in denen mehrere Personen vor der Kamera miteinander interagieren (ab zwei!), können nur durchgeführt werden, wenn alle Beteiligten einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen und das Abstandsgebot beachten. Dies dient der Sicherheit ebenso wie der Glaubwürdigkeit.
  • Wird ein FAU-Vertreter/eine FAU-Vertreterin interviewt oder gibt einen O-Ton für einen TV- oder Radiosender, sollte er oder sie für die unmittelbare Zeit vor der Kamera die Maske abnehmen. Das Drehteam sowie andere Personen im Raum müssen in diesem Fall selbst einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen, auf diese Weise sind sie im Fall des Falles geschützt. Entsprechendes gilt für Fotoaufnahmen, bei denen eine Person vor der Kamera ihre Maske abnimmt. Bei Dreh- und Fototeams von außen sind die medizinischen Mund-Nasen-Schutz selbst mitzubringen.
  • Aufzeichnungen von Videotalks – etwa des Präsidenten – folgen dem gleichen Muster wie Interviews, d. h. der Hauptsprecher sollte vor der Kamera ohne Maske agieren, die anderen Personen im Raum tragen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz. Werden zwei Gesprächspartner im Zwiegespräch gefilmt, gilt auch für sie wieder Maskenpflicht (medizinischen Mund-Nasen-Schutz) und Abstandsgebot.

Bei Unsicherheiten oder Notwendigkeiten, vom Regelwerk abzuweichen, ist der Dreh mit der Arbeitssicherheit (Kontakt: Friedrich Schüller) abzustimmen.

An der FAU gilt die 3G-Regel für Studierende und sonstige Gäste, nicht für Beschäftigte.

An Lehrveranstaltungen teilnehmen darf nur, wer getestet, geimpft oder genesen ist und eine freiwillige Selbstauskunft (in Kombination mit der Kontaktdatenerfassung über darfichrein oder über ein analoges Formular) abgegeben hat.

Weitere Informationen auf der Seite 3G-Regelung

Besprechungen und Arbeitstreffen können wieder in Präsenz stattfinden. Bei Besprechungen muss grundsätzlich kein Mund-Nasen-Schutz (derzeit medizinische Maske, „OP-Maske“) getragen werden, wenn der Abstand von 1,5 m eingehalten wird und für eine ausreichende Raumlüftung gesorgt ist.

Es wird jedoch empfohlen, dies zu Beginn der Besprechung jeweils einvernehmlich zu regeln. Sofern Personen anwesend sind, die Bedenken dagegen haben (z.B. weil sie einer Risikogruppe angehören) und ein Tragen von Masken gewünscht wird, sollte dies im Sinne eines kollegialen Miteinanders respektiert werden, auch wenn diese Personen dies nicht explizit begründen wollen.

Für Beschäftigte gilt die 3G-Regel nicht, sofern externe Gäste an der Besprechung teilnehmen, müssen diese einen 3G-Nachweis vorlegen.

Nach aktuellem Kenntnisstand wird das Corona-Virus SARS-CoV-2 vor allem durch Tröpfchen und Aerosole übertragen. Daher kommt neben der Einhaltung des Abstandsgebots, der Beachtung der Hygieneregeln und dem Tragen der Maske auch der Innenraumlufthygiene große Bedeutung beim Infektionsschutz zu. In Innenräumen stellt die Lüftung und der Luftaustausch der Raumluft eine wichtige Maßnahme zum Infektionsschutz und zur Verhinderung der Verbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 dar. Bei frischer Luft ist die Konzentration von luftgetragenen Viren am geringsten.

Bei der Nutzung von Büro- und Besprechungsräumen, aber auch von Hörsälen, Seminarräumen, Praktikums- und Laborräumen etc. sind deshalb stets lüftungstechnische Maßnahmen zu ergreifen.

Räume mit Raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen)

Alle Räume auf der sog. Positivliste der FAU mit RLT-Anlagen werden mit maximal möglicher Frischluftzufuhr betrieben.

An der FAU sind der erforderliche Luftwechsel und die Außenluftzufuhr durch den sicheren Betrieb von RLT-Anlagen gewährleistet

  • in den Hörsälen (siehe Positivliste),
  • in den Seminarräumen (siehe Positivliste),
  • in den CIP-Pools (siehe Positivliste),
  • in den Lesesälen der UB,
  • in den Schwimm- und Sporthallen des Departments für Sportwissenschaft und Sport.

Für den Betrieb von RLT-Anlagen gelten des Weiteren folgende Regeln

  • RLT-Anlagen sind vor und nach der Nutzung der Räume auf Nennleistung zu betreiben, um einen mindestens einfachen Luftwechsel vor der weiteren Nutzung zu erreichen,
  • RLT-Anlagen sollen während der Betriebszeiten nicht abgeschaltet werden, da dies zu einer Erhöhung der Konzentration von Viren in der Raumluft und damit zur Erhöhung des Infektionsrisikos führen kann,
  • diejenigen, die einen Raum nutzen, haben vorab zu prüfen, ob die RLT-Anlage des betreffenden Raums in Betrieb ist. Entsprechend der Raumbelegung im Lehrveranstaltungssystem der FAU UnivIS bzw. nach den Angaben im Raumüberlassungsantrag werden RLT-Anlagen durch die Betriebstechnik/Leitwarte mit Vor- und Nachlaufzeit eingeschaltet. Bei Nichtbetrieb oder einer Störung ist die Leitwarte unter +49 9131 85- 27777, E-Mail: leitwarte@fau.de zu informieren und von der Raumnutzung bis zur Klärung abzusehen.

Freie Lüftung über Fenster und Türen in Räumen ohne RLT-Anlage

Die freie Lüftung erfolgt regelmäßig über die Fenster. Eine Stoßlüftung mit weit geöffneten Fenstern und mit zusätzlich weit geöffneten Türen ist als am effektivsten anzusehen. Das Infektionsrisiko in Räumen (z.B. Büro-, Seminar- und Besprechungsräume), die von mehreren Personen genutzt werden, wird dadurch gesenkt. Ein Lüften über gekippte Fenster ist weniger effektiv, kann aber als Ergänzung zur Stoßlüftung sinnvoll sein, um ein zu schnelles, starkes Ansteigen der Virenkonzentration zu vermeiden.

Für das freie Lüften gelten insbesondere folgende Regeln:

  • die Stoßlüftung ist in regelmäßigen Abständen durchzuführen. Es wird empfohlen, in Büroräumen regelmäßig einmal pro Stunde zu lüften. Für Besprechungs- und Seminarräume wird empfohlen, alle 20 Minuten zu lüften. Die Lüftungsfrequenz ist abhängig von der Raumgröße, Personenbelegung und Nutzung (z. B. Tätigkeiten mit erhöhter Aerosolbildung). Während der Pandemie ist in einem erhöhten Rhythmus zu lüften. Es wird empfohlen, Büro-, Besprechungs- und Seminarräume alle 20 Minuten für mindestens 3-10 Minuten zu lüften.
  • die Dauer der Stoßlüftung hat in Abhängigkeit von der Jahreszeit im Winter ca. 3 Minuten, im Frühjahr/Herbst ca. 5 Minuten und im Sommer ca. 10 Minuten über die gesamte Fensterfläche zu betragen. Türen sind, wenn möglich, weit zu öffnen.[EY1]
  • Besprechungs- und Seminarräume sowie andere Räume, die von mehreren Personen genutzt werden (z.B. Pausenräume und Teeküchen), sind zusätzlich vor und nach der Benutzung ausgiebig zu lüften.

Einsatz von Klimaanlagen und sonstigen Sekundärluftgeräten

Der Einsatz von fest eingebauten Klimaanlagen in ausschließlich einzeln genutzten Büros ist unbedenklich. In Räumen, die von mehreren Personen genutzt werden (z.B. Büros mit Publikumsverkehr, Büros während Besprechungen oder Besprechungsräume), sind reine Umluftklimaanlagen lediglich zur Kühlung vor und nach der Nutzung zu verwenden, wenn keine zusätzliche RLT-Anlage verbaut ist. Die Frischluftzufuhr ist, wie oben dargestellt, manuell sicherzustellen.

Der Einsatz von sonstigen Sekundärluftgeräten, also Geräten, die lediglich die Raumluft umwälzen und den Räumen keine Außenluft zur Absenkung von Aerosolkonzentrationen zuführen (etwa Ventilatoren, mobile Klimaanalagen, Heizlüfter), ist in ausschließlich einzeln genutzten Büros unbedenklich. Sollen derartige Geräte in Mehrpersonen- und Einzelbüros mit häufigem Publikumsverkehr oder während Besprechungen genutzt werden, ist dieser Einsatz im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung zu prüfen. Es ist insbesondere darauf zu achten, dass der Luftstrom nicht direkt von einer Person zu einer anderen Person geht, um ein erhöhtes Risiko einer Übertragung von virusbelasteten Tröpfchen oder Aerosolen zu vermeiden. Zudem ist für eine ausreichende Frischluftzufuhr von außen durch manuelles Lüften, wie oben dargestellt, zu sorgen.

Wir sind alle gehalten, durch regelmäßiges Händewaschen und Einhaltung der Hust- und Niesetikette (Husten und Niesen nur in die Armbeuge) zur Reduzierung des Infektionsrisikos beizutragen.

Die FAU stellt sicher, dass im Präsenzbetrieb in den Sanitäreinrichtungen ausreichend Waschgelegenheiten, Flüssigseife und Einmalhandtücher bereitstehen.

Werkzeuge und Arbeitsmittel sind nach Möglichkeit personenbezogen zu verwenden. Wo dies nicht möglich ist, ist eine regelmäßige Reinigung – insbesondere vor der Übergabe an andere Personen – vorzunehmen.

Kontaktflächen wie Türgriffe, Handläufe und Tischoberflächen sind unter Berücksichtigung der Nutzungsfrequenz regelmäßig zu reinigen.

Die FAU stellt sicher, dass die übliche Unterhaltsreinigung arbeitstägig durchgeführt wird.

Personenzahlbegrenzung in Räumlichkeiten und Laufwege zur Lenkung von Teilnehmern sollten nach örtlichen Gegebenheiten geplant und vorgegeben werden (z. B. Einbahnstraßenkonzept; reihenweiser, kontrollierter Auslass nach Ende der Präsenzveranstaltung).

Nach Möglichkeit soll die genaue Bewegungsrichtung beim Betreten und Verlassen der Räumlichkeiten vorgegeben werden.

Einzuhaltende Abstände in ggf. vorhandenen Zugangs- und Wartebereichen sind entsprechend kenntlich zu machen.

Es sollte bei Treppenaufgängen und ggf. vorhandenen Aufzügen ebenfalls auf Kontaktminimierung geachtet werden.

Vom Besuch und von der Mitwirkung an Veranstaltungen sind folgende Personen ausgeschlossen:

  1. Personen mit nachgewiesener SARS-CoV-2-Infektion.
  2. Personen mit Kontakt zu COVID-19-Fällen in den letzten 14 Tagen (nicht anzuwenden auf medizinisches und pflegerisches Personal mit geschütztem Kontakt zu COVID-19-Patienten aufgrund eines einrichtungsspezifischen Hygienekonzepts im deutschen Gesundheitswesens)
  3. Personen, die einer Quarantänemaßnahme unterliegen.
  4. Personen mit COVID-19 assoziierten Symptomen (akute, unspezifische Allgemeinsymptome, Geruchs- und Geschmacksverlust, respiratorische Symptome jeder Schwere).

Die Besucherinnen und Besucher/Mitwirkende/Dienstleister sind vorab in geeigneter Weise über diese Ausschlusskriterien zu informieren (z. B. Homepage, Aushang).

Entwicklung von Symptomen während der Veranstaltung:

Sollten Personen während der Veranstaltung für eine Infektion mit SARS-CoV-2 typische Symptome entwickeln, haben sie umgehend die Veranstaltung bzw. den Veranstaltungsort zu verlassen. Von einem derartigen Vorkommnis während des Veranstaltungsbetriebs ist die Betriebsleitung zu informieren, die den Sachverhalt umgehend dem zuständigen Gesundheitsamt und dem Sachgebiet Arbeitssicherheit zu melden hat. Das zuständige Gesundheitsamt trifft – gegebenenfalls in Absprache mit der Einrichtungsleitung – weitere Maßnahmen (z. B. Quarantäneanordnungen), die nach Sachlage von der Betriebsleitung umzusetzen sind.

Hinweise zum Umgang mit erkrankten Beschäftigten finden Sie auf der Corona-Seite „Rund um Forschen und Arbeiten“

Angehörige von Gruppen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf (Risikogruppen gemäß Robert-Koch-Institut) wird empfohlen, die notwendigen Maßnahmen zum Eigenschutz zu treffen. Dazu kann das Tragen eines Atemschutzes mit der individuell erforderlichen Schutzwirkung gehören. Das ärztliche Personal des Betriebsärztlichen Dienstes berät sowohl Betroffene als auch Verantwortliche gerne.

Angehörige von Risikogruppen im Lehrbereich können Lehrveranstaltungen ohne Präsenz als reine Online-Veranstaltungen anbieten, sofern die Qualifikationsziele der Lehrveranstaltung dadurch erreicht werden können.

Hinweise zum Umgang mit besonders schutzbedürftigen Beschäftigten finden Sie auf der Corona-Seite „Rund um Forschen und Arbeiten“

Alle Mitglieder der FAU und damit alle Professorinnen und Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Beamtinnen und Beamte, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie die Studierenden sind dafür verantwortlich, dass das Rahmenhygienekonzept in dem Bereich auch tatsächlich eingehalten wird, für den sie verantwortlich sind. Dies betrifft insbesondere Vorgesetzte, Sitzungsleitungen, Prüferinnen und Prüfer sowie Lehrpersonal. Dies umfasst auch die Verantwortung, innerhalb des eigenen Bereichs die maßgeblichen Personen (z. B. Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Prüfungen und Präsenzveranstaltungen) in angemessener Weise über die geltenden Regeln zum Infektionsschutz zu informieren. Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit der FAU kontrollieren im Auftrag der Universitätsleitung die Einhaltung der Vorschriften zum Infektionsschutz stichprobenartig.

Lehrende haben in den Hörsälen und Räumen des Lehrbetriebs für die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen, der 3G-Regel und ggf. Sanktionierung bei Nicht-Einhaltung sowie die Einhaltung der Maskenpflicht und die Mitwirkung am Konzept der Kontaktpersonennachverfolgung über „Darfichrein“ das Hausrecht.

Bezüglich des Einsatzes von Desinfektionsmitteln hat sich der Krisenstab der FAU in mehreren Sitzungen intensiv ausgetauscht und die wissenschaftliche Expertise des Betriebsärztlichen Dienstes hinzugezogen.

Im Fazit wurde festgehalten, dass keine Desinfektionsmittelspender in Räumlichkeiten der FAU zur Verfügung gestellt und betrieben werden. Dies aus folgenden Gründen:

Übertragungswege

Der wichtigste Übertragungsweg ist nach Aussage unserer Mediziner die sogenannte Tröpfchen-Infektion, bei der Coronaviren von infizierten Menschen über Tröpfchen, die beim Husten und Niesen (und in geringerem Umfang auch beim Sprechen) entstehen, in die Luft abgegeben und anschließend eingeatmet werden.

Daher ist es besonders wichtig, den Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen zwei Personen einzuhalten. Wo dies nicht möglich ist, sollen Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden.

Die Haut der Hände ist keine Eintrittspforte für das neue Coronavirus. Das Virus kann nur zu einer Infektion führen, wenn es mit den Schleimhäuten von Mund, Nase oder Auge in Kontakt kommt.

 Händehygiene

Eine konsequente Händehygiene (regelmäßiges gründliches Waschen mit Seife und Wasser, insbesondere auch vor dem Essen, Trinken und Rauchen; nicht ins Gesicht fassen) ist nach Aussage unserer Experten außerhalb des Klinikums ausreichend.

Die Gebäude der FAU verfügen über eine ausreichende Anzahl an WCs, um das Händewaschen zu ermöglichen. Händedesinfektion ist nur dann notwendig, wenn z.B. vor der Nahrungsaufnahme keine Möglichkeit besteht, die Hände mit Wasser und Seife zu waschen (z.B. Tätigkeiten im Außendienst).

Reinigung

Die Reinigung von vielgenutzten Sanitärräumen, Terminals und öffentlichen Arbeitsplätzen (insb. auch Prüfungsräumen) sowie die Verfügbarkeit von Handwaschmitteln und Handtüchern in den WCs wird von Referat G5 kontinuierlich geprüft und sichergestellt. Die Benutzung der üblichen Detergenshaltigen Reinigungsmittel ist für die Reinigung ausreichend.

Sollten Sie einen Mangel feststellen, melden Sie diesen bitte per E-Mail an

Schilder und Aushänge zu den Hygienevorgaben (Vorlagen zum Selbstdruck) finden Sie im Anhang zu den Handlungshilfen, die das Sachgebiet Arbeitssicherheit erstellt hat:

Webseite „Biologische Arbeitsstoffe“ der Arbeitssicherheit (aus dem FAU-Netz und per VPN erreichbar)

Einordnung der Selbsttests in das Hygienekonzept der FAU

Zum besseren Verständnis des Einsatzes der Selbsttests im Rahmen des Hygienekonzepts der FAU stellen wir Ihnen hier Hinweise unser medizinischen Experten zusammen. Eine ausführliche Stellungnahme können Sie in dem Dokument „Stellungnahme der FAU zur anlasslosen Schnell- bzw. Eigen-SARS-Cov-2-Tests“ nachlesen.

  • Seit Beginn der SARS-CoV-2-Pandemie wurden an der FAU zeitnah, regelmäßig, konsequent und unter kontinuierlicher Einbeziehung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und Beachtung der gesundheitspolitischen Rahmenvorgaben umfangreiche Schutz- und Hygienemaßnahmen etabliert, kommuniziert und regelmäßig evaluiert. Diese Maßnahmen waren und sind geeignet, bei konsequenter Einhaltung SARS-CoV-2 Infektionen bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Studierenden der FAU zu minimieren.
  • Grundsätzlich gilt, dass die Aussagekraft von Antigen-Schnelltests direkt vom Anteil der Infizierten unter den getesteten Personen sowie von der Sensitivität und Spezifität der Tests abhängt. Dies bedeutet konkret, dass bei der momentanen epidemiologischen Situation in Erlangen wie auch Nürnberg der Vorhersagewert für eine tatsächliche Infektion sehr niedrig, – also schlecht – ist und wesentlich mehr vermeintliche Infektionen fehlerhaft, als tatsächliche Infektionen richtig erkannt werden.
  • Aufgrund der ebenfalls begrenzten Sensitivität der Antigen-Schnelltests können diese auch zu falsch negativen Ergebnissen führen, das heißt: Sie zeigen keine Infektion an, obwohl eine besteht, vor allem bei einer gerade beginnenden Infektion mit noch geringer Viruslast.
  • Ein negativer Antigen-Schnelltest kann darüber hinaus eine falsche Sicherheit vermitteln und dadurch risikobereites Verhalten unter Außerachtlassung der Hygienemaßnahmen fördern.

Jedes negative SARS-CoV-2-Testergebnis stellt daher immer nur eine Momentaufnahme dar. Deshalb sollten die geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen an der FAU weiterhin konsequent befolgt werden.

Beschäftigte (Testangebot im Rahmen der der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung)

Gemäß aktueller infektionsschutzrechtlicher Vorgaben sind asymptomatische geimpfte und genesene Personen vom Erfordernis des Nachweises eines negativen Testergebnisses ausgenommen. Nicht geimpfte Beschäftigte haben nach wie vor die Möglichkeit, zwei kostenlose Selbsttests /Woche über ihren Arbeitgeber zu beziehen.

Häufige Fragen zu Selbsttests

Beschäftigte und Hilfskräfte können Selbsttests bei corona-selbsttest@fau.de ordern.

Beschäftigte, die in Präsenz oder teilweise in Präsenz arbeiten, können auf Wunsch zweimal pro Woche einen Selbsttest durchführen.

Aus Arbeitsschutz- und auch Ressourcengründen wird die FAU keine Testzentren einrichten. Der Selbsttest soll vor Dienstantritt zu Hause durchgeführt werden. Eine Testung am Arbeitsplatz würde bedeuten, dass die betreffende Person bereits den Weg zum Arbeitsplatz zurückgelegt hat und im Falle eines positiven Testergebnisses auf dem Heimweg womöglich noch unnötige Kontakte eingeht.

Den Tests liegt eine Anleitung des Herstellers bei, zusätzlich können Sie sich ein Anleitungsvideo des Bayerischen Ministeriums für Gesundheit und Pflege anschauen beziehungsweise die Inhalte in der Kurzanleitung nachlesen. Die Durchführung des Selbsttests soll zuhause erfolgen. Sollten schwerbehinderte Menschen Probleme bei der Durchführung der Selbsttests haben, kann dieser auch in einem Testzentrum vorgenommen werden. Für den Weg zum nächstgelegenen Testzentrum und die Durchführung wird Dienstbefreiung gewährt.

Schnell- bzw. Selbsttests sind im Vergleich mit einem PCR-Test nur bedingt aussagekräftig. Sie können auch mit einem negativen Testergebnis am Testtag sowie am nächsten Tag für andere Personen ansteckend sein. Beachten Sie daher unbedingt, dass „Negativ-getestet“ kein „Freifahrtschein“ für gelockertes Verhalten in Bezug auf Hygienemaßnahmen ist.

Bei einem positiven Testergebnis müssen Sie sich sofort isolieren und Kontakte zu anderen Menschen so weit wie möglich vermeiden, denn es besteht der Verdacht, dass Sie hochansteckend sind. Falls Sie den Test nicht zu Hause durchgeführt haben, begeben Sie sich bitte auf direktem Weg in ihre Wohnung. Achten Sie dabei auf die Abstands- und Hygieneregeln. Vereinbaren Sie umgehend über Ihre Hausarztpraxis oder den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117 einen PCR-Test, um das Ergebnis des Selbsttests zu bestätigen. Dort erhalten Sie auch alle Informationen zum weiteren Vorgehen. Bitte beachten Sie darüber hinaus die arbeitsrechtlichen Maßnahmen.

Weitere Informationen

Präsenzveranstaltungen sind im WS 21/22 wieder möglich, im Rahmen der jeweils aktuellen infektionsschutzrechtlichen Vorgaben und dem Rahmenhygienekonzept.

In Präsenzveranstaltungen ist der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht mehr erforderlich. Für Lehrveranstaltungen gilt neben den gängigen Hygieneregeln (inkl. Kontaktdatenerfassung) die 3G-Regel und zusätzlich eine Maskenpflicht am Platz. Es wird keine Höchstgrenze bei den Teilnehmerzahlen eingeführt.

Veranstaltungen können sowohl in Räumen der Positivliste, wie auch in von den Einrichtungen selbst verwalteten (Seminar-)räumen ausgerichtet werden, soweit bei letzteren Räumen ein mit dem SG AS abgestimmtes Hygienekonzept vorliegt.

Bei Veranstaltungen außerhalb der Räume der Positivliste müssen, soweit der Veranstalter Abweichungen vom FAU-Standard Reinigungsumfang benötigt, evtl. Zusatzreinigungen mit entsprechendem Zeitvorlauf vorab mit G5 abgestimmt werden.

An Lehrveranstaltungen teilnehmen darf nur, wer getestet, geimpft oder genesen ist und eine freiwillige Selbstauskunft (in Kombination mit der Kontaktdatenerfassung über darfichrein oder über ein analoges Formular) abgegeben hat. Eine stichprobenartige Überprüfung der Gültigkeit des 3G-Nachweises wird durchgeführt.

Auf die korrekte Lüftung der Räume ist zu achten. Siehe Lüftungskonzept.

Für Präsenzveranstaltungen im Rahmen der Lehre, die außerhalb der universitären Liegenschaften stattfinden sollen (z. B. Exkursionen), sind abgestimmt mit dem Sachgebiet Arbeitssicherheit – speziellen Hygienekonzepte zu erstellen.

Auf der Seite Coronavirus: Auswirkungen auf Prüfungen finden Sie die aktuellen Regelungen bei Prüfungen an der FAU.

Speziellere Regelungen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, z. B. für Sport, Kultur, Musik, Gastronomie, Tagungen und Kongresse etc., bleiben von dieser allgemein an der FAU gültigen Regelung unberührt und finden ausschließlich in den – mit dem Sachgebiet Arbeitssicherheit abgestimmten – speziellen Hygienekonzepten Berücksichtigung (z. B. Geländepraktika, Exkursionen, Musik und künstlerisch-musische Präsenzveranstaltungen, praktische Aktivitäten in unserem Sportzentrum etc.).

Neue Regelung im Wintersemester

Um auch bei Aufhebung des Mindestabstands eine möglichst sichere Nachverfolgung von Infektionsketten ermöglichen zu können, spielt die Kontaktdatenerfassung weiterhin eine wichtige Rolle im Hygienekonzept der FAU.

NEU ist, dass Sie bitte den QR-Code am Platz oder den nächstgelegene QR-Code für Ihren Check-in nutzen. Bei Räumen ohne sitzplatzgenaue Kontaktdatenerfassung ist der Raum-QR-Code zu nutzen. Damit ist im Infektionsfall nach wie vor gewährleistet, dass nur bestimmte Personen u.U. als Kontaktpersonen deklariert werden und einer Quarantäne unterliegen und nicht alle Teilnehmenden der Veranstaltung.

In welchen Räumen werden Kontaktdaten erhoben

In den Räume der Positivliste der FAU-Arbeitssicherheit ist das IT-System „darfichrein.de“ zur Kontaktdatenerfassung bereits etabliert. Weitere Räumlichkeiten, in denen Präsenzlehrveranstaltungen stattfinden sollen, können nach Rücksprache mit SG AS in die Positivliste mit aufgeführt bzw. die Kontaktdatenerfassung sichergestellt werden.

Bitte keine eigenen Accounts anlegen, sondern die Arbeitssicherheit zwecks Aufnahme von Räumen kontaktieren: zuv-sgas-covid-nachverfolgung@fau.de. (Dies betrifft nicht das Einchecken der Dozent*innen in die Räume mittels QR-Code).

Selbstverpflichtungserklärung

Entsprechend den Vorgaben des Rahmenhygienekonzepts werden die Teilnehmenden gebeten, im Rahmen der digitalen sowie analogen Kontaktdatenerfassung eine Selbstverpflichtungserklärung abzugeben in der sie bestätigen, die 3G-Regel im Rahmen des Hochschulbetriebs jederzeit einzuhalten.

darfichrein.de: Erklärung und Datenschutz

Die Anwendung „darfichrein.de“ wird an der FAU ausschließlich zum Zweck der rechtlich erforderlichen Kontaktdatenerfassung implementiert und dient einzig der Nachverfolgung der Infektionsketten bei bestätigten Infektionsfällen durch das Gesundheitsamt. Das System erfüllt damit die Anforderungen des Datenschutzes als auch des Infektionsschutzes. Sobald die entsprechende rechtliche Grundlage zur Kontaktdatenerfassung entfällt, wird die FAU die Anwendung auch nicht weiterbetreiben.

Bei Fragen zu „darfichrein.de“ wenden Sie sich gerne an das Sachgebiet Arbeitssicherheit (zuv-sgas-covid-nachverfolgung@fau.de).

Im Eingangsbereich (des Gebäudes bzw. Raums) kann das zweisprachige Plakat zur Erklärung der Webanwendung darfichrein.de angebracht werden.

Weitere Informationen

Allen Hochschulangehörigen wird zusätzlich für den Aufenthalt auf dem Gelände der Universität die Nutzung der Corona-Warn-App des RKI empfohlen.

Die jeweilige Veranstaltungsleitung ist dafür verantwortlich, dass die teilnehmenden Personen einer Veranstaltung bei Wunsch ein Formular zur Kontaktverfolgung erhalten und somit ihre Kontaktdaten analog abgeben können.

Alle teilnehmenden Personen, die keinen QR-Code auslesen können oder wollen, erhalten je ein Formular zur analogen Abgabe der Kontaktdaten. Dazu sind folgende Daten notwendig: Name, Vorname, Telefonnummer (alternativ vollständige Anschrift oder E-Mailadresse), Ort, Raum (ggfs. Platz- oder Tischnummer) und Zeitraum der Anwesenheit (Datum und Uhrzeit).

Alle Formulare werden in einem verschlossenen Briefumschlag verwahrt. Dieser Umschlag wird nach der Veranstaltung mit Datum, Uhrzeit, Ort und Raumnummer der jeweiligen Veranstaltung beschriftet.

Der Umschlag wird anschließend vier Wochen durch die Veranstaltungsleitung verwahrt, bevor die datenschutzrechtliche Vernichtung erfolgt. Sollte bei einer Veranstaltung keine Leitung dauerhaft für die Verwahrung erreichbar sein, so sind die Umschläge stattdessen den Raumverantwortlichen zu übergeben.

Im Falle einer Notwendigkeit einer Nachverfolgung wird das Sachgebiet Arbeitssicherheit auf die Veranstaltungsleitung bezüglich der Bereitstellung der Kontaktdaten zukommen. Die analogen Kontaktdaten werden bei Bedarf und nach Abstimmung mit dem Gesundheitsamt zur Nachverfolgung zur Verfügung gestellt.

Service-Theken und Sekretariate sollen wieder für den Publikumsverkehr öffnen. Es besteht durchgängig Maskenpflicht, OP-Masken reichen aus. Die Kontrolle von 3G erfolgt durch das Personal vor Ort.

Die 3G-Regel gilt auch für den Zugang zu Bibliotheken und Archiven. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Universitätsbibliothek.

Tagungen, Kongresse und sonstige Sonderveranstaltungen sind unter Beachtung der jeweils aktuellen infektionsschutzrechtlichen Vorgaben und dem Rahmenhygienekonzept in Präsenz zulässig. Eine Raumbelegung ohne Mindestabstand ist möglich, in diesem Fall müssen durchgängig Masken getragen werden. Für Vortragende entfällt die Maskenpflicht.

Bei Einhaltung des Mindestabstands können die Masken am Platz abgenommen werden. Der Veranstalter hat die 3G-Kontrolle sicherzustellen, ebenso die Erfassung der Kontaktdaten elektronisch und/oder auf Papier.

Die Bewirtung (Kaffeeausschank oder ein Essen der Tagungsteilnehmer*innen) richtet sich nach dem Rahmenhygienekonzept für die Gastronomie. Der für den Veranstaltungsraum zuständigen Fachkraft für Arbeitssicherheit ist im Vorfeld ein Hygienekonzept zur Genehmigung vorzulegen.

Die Veranstalter werden darauf hingewiesen, dass Sonderveranstaltungen bis auf weiteres nur unter Vorbehalt genehmigt werden können. Sollte es im Laufe des WS 21/22 erneute pandemiebedingte Einschränkungen geben und dadurch zusätzliche Räume für die FAU-Kernaufgaben benötigt werden, können FAU-Raumvergaben für Tagungen, Kongresse und sonstige Sonderveranstaltungen evtl. auch widerrufen werden.

Feiern sind unter Beachtung der jeweils aktuellen infektionsschutzrechtlichen Vorgaben und dem Rahmenhygienekonzept in Präsenz zulässig. Bei Einhaltung des Mindestabstands können die Masken am Platz abgenommen werden. Die Erfassung der Kontaktdaten elektronisch und/oder auf Papier erfolgt für alle Teilnehmenden. Sofern externe Gäste an der Feier teilnehmen, muss der Veranstalter für diese Gruppe die 3G-Kontrolle sicherstellen.

Die Bewirtung richtet sich nach dem Rahmenhygienekonzept für die Gastronomie. Der für den Veranstaltungsraum zuständigen Fachkraft für Arbeitssicherheit ist im Vorfeld ein Hygienekonzept zur Genehmigung vorzulegen.

Die einschlägigen infektionsschutzrechtlichen Regelungen für Kulturstätten gelten auch für Kulturstätten der Universitäten und Kulturstätten in von den Universitäten bewirtschafteten Liegenschaften. Bei Vergabe von Räumen gilt stets der Vorrang für den Forschungs-, Lehr-, und Verwaltungsbetrieb der Universität.

Weitere Informationen

Kontakt

corona-informationen@fau.de

Betriebsärztlicher Dienst – BÄD der FAU
www.baed.fau.de
Tel.: +49 (0)9131 85-23666

Sachgebiet Arbeitssicherheit
Webseite der Arbeitssicherheit (aus dem FAU-Netz erreichbar. Infos zum VPN-Zugang von Zuhause gibt es beim Rechenzentrum)
Tel.: +49 9131 85-26778


FAU-Maske

Bild: FAU/Celina Henning

Masken mit FAU-Logo

Masken mit FAU-Logo in Mensen an den Standorten Langemarckplatz, Erlangen-Süd und Nürnberg Regensburger Straße käuflich erhältlich. Kosten: 5 EUR pro Stück.