Richtlinien zur Hygiene

Hygienemaßnahmen an der FAU

Illustrationen: Maske tragen, nicht ins Gesicht fassen, 20 Sekunden Hände waschen, Mindestabstand 1,5 Meter

Hintergrundbild: Colourbox.de, Illustrationen: FAU/Bärbel Rhades

Die Gesundheit unserer Studierenden, Lehrenden, Forschenden und Mitarbeitenden ist der FAU ein wichtiges Anliegen. Um Orientierung zu geben, finden Sie hier aktuelle Informationen und Hinweise zum sicheren Umgang mit der Pandemie an der FAU. Grundlage ist das „Corona-Pandemie: Rahmenkonzept Universitäten“ der zwölf in der Universität Bayern e.V. organisierten Universitäten. Die FAU hat das Rahmenhygienekonzept für sich als verbindlich beschlossen und passt einzelne Regelungen, wie von Universität Bayern e.V. vorgesehen, an den individuellen Universitätsbetrieb an.

Downloads: Plakate, Dokumente, Formulare

Allgemeine Maßnahmen zum Infektionsschutz

Die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen verfolgen das Ziel, durch die Unterbrechung der Infektionsketten die Mitglieder der Universitäten zu schützen, die Gesundheit der Studierenden und Beschäftigten bei der Durchführung des Präsenzbetriebs zu bewahren und einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten.

Regelung des Rahmenhygienekonzepts:

Der Mindestabstand von 1,5 m ist grundsätzlich einzuhalten.

In Gebäuden und geschlossenen Räumen, die von Einrichtungen der FAU genutzt werden, besteht FFP2-Maskenpflicht; für die Beschäftigten gilt die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.

Personen, die sich alleine in einem Raum aufhalten, müssen keinen medizinischen Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske tragen. Sobald sich mehrere Personen im Raum aufhalten, ist ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske zu tragen, der Mindestabstand von 1,5 m zuverlässig einzuhalten und für ausreichende Lüftung zu sorgen.

Als zusätzliche Schutzmaßnahme können Spuckschutzvorrichtungen oder Trennwände in Servicebereichen angebracht werden.

Der Aufenthalt auf dem Campus ist auf die für den Präsenzbetrieb notwendige Dauer zu beschränken.

Speziellere Regelungen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege z. B. für Sport, Kultur, Musik, Gastronomie, Tagungen/ Kongresse bleiben von dieser allgemein an der FAU gültigen Regelung unberührt und finden ausschließlich in den – mit dem Sachgebiet Arbeitssicherheit abgestimmten – speziellen Hygienekonzepten Berücksichtigung (z. B. Geländepraktika, Exkursionen, Chorproben, praktische Aktivitäten in unserem Sportzentrum etc.).

Von der Pflicht zum Tragen einer Maske sind ausgenommen:

  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag,
  • Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Maske aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder zumutbar ist. Die Glaubhaftmachung erfolgt bei gesundheitlichen Gründen insbesondere durch eine ärztliche Bescheinigung, die die fachlich-medizinische Beurteilung des Krankheitsbildes (Diagnose), den lateinischen Namen oder die Klassifizierung der Erkrankung nach ICD 10 sowie den Grund, warum sich hieraus eine Befreiung der Tragepflicht ergibt, enthält.

Die Maske darf abgenommen werden, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist.

Downloads

Ich muss mit meinem Team etliche Besprechungen führen. Wir treffen uns in einem großen Raum und haben mindestens 1,5 Meter Abstand und lüften regelmäßig. Dürften wir eine Befreiung von der Maskenpflicht haben?

Nein.

Welche Maske sollte ich in einer Präsenzprüfung tragen?

Von Seiten der FAU besteht (zurzeit) keine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske während der Präsenzprüfungen. Als Mindestschutz ist ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) in Form einer sogenannten OP-Maske erforderlich. Alternativ können auch FFP2-Masken getragen werden.

Weitere Informationen zur Maskenpflicht in Prüfungen

Welche Masken-Regelung gilt für die UB?

In den Räumen der UB gilt für Besuchende bzw. Nutzende der UB, überall eine FFP2-Maskenpflicht. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen einen medizinischen Mund-Nase-Schutz tragen. Ausnahmen sind im Punkt „Abstandsgebot und Maskenpflicht“ geregelt.

Kann alternativ zur Maske ein Plexiglas („Spuckschutz“) oder ein Visier genutzt werden?

Nein. Plexiglas bietet keinen ausreichenden Schutz. Die sprechende Person produziert über die Dauer der Veranstaltung Aerosole, daher muss auch diese Person eine Maske tragen. Sie sind daher nur als zusätzliche Schutzmaßnahme gültig.

Visiere (Face Shields) bzw. Klarsichtmasken, die einen Spalt zwischen Plastik und Gesicht frei lassen, sowie partikelfiltrierende Masken mit Ausatemventil sind nicht zulässig, da sie die Atemluft zur Seite ausströmen lassen und keinen ausreichenden Schutz vor den ausgeatmeten Aerosolen für das Gegenüber bieten.

Wir haben Spuckschutztrennwände in den Mehrpersonenbüros installiert. Ist hier trotzdem das Tragen einer Maske verpflichtend vorgeschrieben?

Ja. Bitte achten Sie insbesondere auf eine regelmäßige Lüftung des Raumes.

Können unter Einhaltung der Abstandsregeln mehrere Personen zeitgleich einen Pausenraum zur Speisenaufnahme nutzen?

Bei der Nutzung der Pausenräume sind die üblichen Abstands- und Lüftungsregeln einzuhalten. Die zulässige Personenanzahl bestimmt sich – unabhängig ob die Personen als ungeimpft, von einer Corona-Virusinfektion nachweislich genesen oder ordnungsgemäß geimpft sind – einzig nach der Anzahl der raumgeometrisch vorhandenen Sitzplätze. Beim Verzehr von Essen und Trinken darf die Maske abgenommen werden, um anschließend umgehend wieder aufgesetzt zu werden.

 Wie ist bei mündlichen Prüfungen zu verfahren? Kann unter Einhaltung der Abstands- und Lüftungsregeln auf die Maske verzichtet werden?

Nein (Ausnahmen siehe „Abstandsgebot und Maskenpflicht“).

Kann die vortragende Person bei Vorlesungsaufzeichnungen auf eine Maske verzichten, auch wenn sich weitere Personen im Raum befinden?

Nein.

Wie ist das Tragen von Masken im Laborbetrieb geregelt?

Für Präsenzveranstaltungen während der Corona-Pandemie sind von den verantwortlichen Personen grundsätzlich speziell gültige Hygienekonzepte zu erstellen, die für die jeweilige Veranstaltung – nach Abstimmung mit der zuständigen Fachkraft für Arbeitssicherheit – verpflichtend einzuhalten sind.

1. Wer soll die Masken beschaffen bzw. bestellen?

Die Leiterinnen und Leiter der einzelnen Einrichtungen (nicht jede/r Beschäftigte selbst).

Eine größere Anzahl an OP-Masken aus einer Sammelbestellung kann den Fakultätsverwaltungen auf Wunsch einmalig zur weiteren Verteilung zur Verfügung gestellt werden.

Für die ZUV gilt: Die Beschaffung und Verteilung der Masken wird für den dienstlichen Gebrauch zentral organisiert. Sollten Sie Nachschub benötigen, schreiben Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Maskenbestellung“ an die Poststelle. Für die Bestellung von FFP2-Masken nutzen Sie bitte das Formular „Bezug von FFP2-Masken“.

2. Warum kann die FAU nicht einfach allen Mitarbeitenden Masken direkt zur Verfügung stellen?

Die FAU verfügt nicht über eine zentrale Beschaffung. Somit sind keine Strukturen vorhanden, um kurzfristig und bis zur Aufhebung des Gebots eines Tragens von Masken die Beschäftigten von zentraler Stelle mit Masken ausstatten zu können.

3. Wer übernimmt die Kosten?

Die Kosten sollen in erster Linie aus Haushaltsmitteln der Titelgruppe 73 bzw. Titelgruppe 77 oder zweckfreien Drittmitteln der beschaffenden Einrichtungen gedeckt werden.

4. Welcher Nachweis? Welche Kostenart?

Beim Kauf von FFP2-Masken fügen Sie der entsprechenden Kassenanordnung neben der Rechnung als begründende Unterlage bitte das Formular „Bezug von FFP2-Masken“ bei. Beim Kauf von OP-Masken ist neben der Rechnung kein weiterer Nachweis erforderlich.

Als Kostenart geben Sie bitte 608000 an.

5. Wie kalkuliere ich den Verbrauch an Masken?

Kalkulieren Sie bei einer Vollzeitkraft und deren dauerhafter Präsenz am Arbeitsplatz vorsorglich mit einem Verbrauch von Mund-Nasen-Schutzmasken von max. drei Stück pro Tag.

6. Wie hoch ist normalerweise der Preis pro Maske?

  • Kosten für FFP2 Masken belaufen sich auf ca. 75 Cent pro Maske (Produkte aus China sind ggf. billiger)
  • Kosten für OP-Masken belaufen sich auf ca. 0,13 EUR pro Maske

7. Wie kann ich beurteilen, ob die Masken qualitativ unbedenklich sind?

Bei medizinischen Gesichtsmasken, Mund-Nasen-Schutz (MNS), oft auch OP-Masken genannt, handelt es sich um Einmalprodukte, die normalerweise als Medizinprodukt im Klinikalltag oder in Arztpraxen für den Fremdschutz verwendet werden und das Gegenüber vor abgegebenen infektiösen Tröpfchen des Mundschutzträgers schützen. Sie bestehen aus speziellen Kunststoffen und sind mehrschichtig aufgebaut.

„FFP2-Masken“ sind weiß, oft kuppelförmig oder faltbar („Kaffeefilterform“) und schützen den Träger der Maske vor Partikeln, Tröpfchen und Aerosolen. Korrekt sitzende FFP-Masken liegen dicht an und bieten Fremd- und Eigenschutz. Es sind nur Masken ohne Ausatemventil zulässig, da nur diese sowohl die eingeatmete Luft als auch die Ausatemluft über die Maskenfläche filtern und sowohl einen Eigenschutz als auch einen Fremdschutz bieten.

Die Filterleistung des Maskenmaterials von FFP2-Masken müssen der europäischen Norm EN 149:2001+A1:2009 entsprechen und mindestens 94 % der Testaerosole filtern.

Die Prüfnorm (EN 149:2001) ist, gemeinsam mit dem CE-Kennzeichen und der vierstelligen Kennnummer der Benannten Stelle, auf der Oberfläche der FFP-Maske aufgedruckt. Das CE-Kennzeichen zeigt an, dass die FFP2-Masken ein erfolgreiches Konformitätsbewertungsverfahren durchlaufen haben.

Den Anforderungen an FFP2-Masken genügt auch der chinesische Maskentyp „KN95“ sowie der amerikanische Standard „N95“. Um zu verhindern, dass gefälschte und unsichere „KN95-Produkte“ angeschafft werden, ist zu beachten, dass

  • Das Produkt als „Corona-Virus Pandemie Atemschutzmaske (CPA)“ oder als „Pandemie-Atemschutzmaske“ bis auf die kleinste Verpackungseinheit sowie die Maske selbst gekennzeichnet ist.
  • Keine Doppelkennzeichnung, z.B. „CE“-Zeichen sowie „KN95“-Kennezeichnung vorhanden ist.
  • Die einzelne Maske muss genau so wie alle größeren Verpackungseinheiten gekennzeichnet sein.
  • Umetikettierte Ware darf nicht verwendet werden.

Die behördliche Bescheinigung über den bestandenen Prüfgrundsatz müssen Ihnen Hersteller, Importeure und Händler in Form eine Prüfzeugnisses zur Verfügung stellen.

Die Kennnummern mangelhafter Produkte können mit Hilfe der EU-Online-Datenbank Nado gecheckt werden. Dort finden sich die vierstelligen Kennnummern aller Stellen, die prüfen und zertifizieren dürfen, wie z. B. 1008 für den TÜV Rheinland. Bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sind unter der Rubrik Gefährliche Produkte in Deutschland alle bisher entdeckten mangelhaften FFP2-Masken gelistet.

Beim Dreh von Filmen, Filmsequenzen oder O-Tönen ebenso wie bei der Aufzeichnung von Talk-Formaten und Fotoarbeiten sind folgende Regeln zu beachten:

Am besten draußen drehen

  • Wo möglich, sind die Aufnahmen in den Außenbereich zu verlegen – am besten dorthin, wo keine Maskenpflicht herrscht (FAU-Außengelände). Ansonsten gelten hier natürlich die Abstandsregelungen sowie gegebenenfalls Maskenpflicht. Bei Gruppenaufnahmen, bei denen mehrere Personen vor der Kamera miteinander interagieren (ab zwei), kann auf eine Mund-Nase-Bedeckung verzichtet werden, sofern das Abstandsgebot von allen Beteiligten beachtet wird.
  • Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird empfohlen, am Tag der Aufnahmen einen Selbsttest in eigener Verantwortung durchzuführen.
  • Mikrofone sind vor möglicher Kontamination durch geeignete Einmalprodukte zu schützen.

Für Aufnahmen im Innenbereich der FAU gilt außerdem:

  • Gruppenaufnahmen, in denen mehrere Personen vor der Kamera miteinander interagieren (ab zwei!), können nur durchgeführt werden, wenn alle Beteiligten eine FFP2-Maske tragen und das Abstandsgebot beachten. Dies dient der Sicherheit ebenso wie der Glaubwürdigkeit.
  • Wird ein FAU-Vertreter/eine FAU-Vertreterin interviewt oder gibt einen O-Ton für einen TV- oder Radiosender, sollte er oder sie für die unmittelbare Zeit vor der Kamera die Maske abnehmen. Das Drehteam sowie andere Personen im Raum müssen in diesem Fall selbst eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen, auf diese Weise sind sie im Fall des Falles geschützt. Entsprechendes gilt für Fotoaufnahmen, bei denen eine Person vor der Kamera ihre Maske abnimmt. Bei Dreh- und Fototeams von außen sind die FFP2-Masken ohne Ausatemventil selbst mitzubringen.
  • Aufzeichnungen von Videotalks – etwa des Präsidenten – folgen dem gleichen Muster wie Interviews, d. h. der Hauptsprecher sollte vor der Kamera ohne Maske agieren, die anderen Personen im Raum tragen zwingend eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil. Werden zwei Gesprächspartner im Zwiegespräch gefilmt, gilt auch für sie wieder FFP2-Maskenpflicht und Abstandsgebot.

Bei Unsicherheiten oder Notwendigkeiten, vom Regelwerk abzuweichen, ist der Dreh mit der Arbeitssicherheit (Kontakt: Friedrich Schüller) abzustimmen.

Vor der Teilnahme an Präsenzveranstaltungen an der FAU müssen die Teilnehmer an Präsenzveranstaltungen grundsätzlich zweimal wöchentlich einen Testnachweis nach § 4 der 13. BayIfSMV erbringen.

Die Testnachweispflicht entfällt, sobald die 7-Tage-Inzidenz in einem Stadt-, Landkreis an dem jeweiligen Universitätsstandort an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 50 unterschreitet.

Wenn an drei aufeinanderfolgenden Tagen die vom Robert Koch-Institut (RKI) im Internet veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz in einem Stadt-, Landkreis an dem jeweiligen Universitätsstandort den Wert von 50 erneut überschreitet, müssen die Teilnehmer an Präsenzveranstaltungen zweimal wöchentlich wieder einen Testnachweis nach § 4 der 13. BayIfSMV erbringen. Die Änderung gilt jeweils ab dem übernächsten Tag.

Wir sind alle gehalten, durch regelmäßiges Händewaschen und Einhaltung der Hust- und Niesetikette (Husten und Niesen nur in die Armbeuge) zur Reduzierung des Infektionsrisikos beizutragen.

Die FAU stellt sicher, dass im Präsenzbetrieb in den Sanitäreinrichtungen ausreichend Waschgelegenheiten, Flüssigseife und Einmalhandtücher bereitstehen.

Werkzeuge und Arbeitsmittel sind nach Möglichkeit personenbezogen zu verwenden. Wo dies nicht möglich ist, ist eine regelmäßige Reinigung – insbesondere vor der Übergabe an andere Personen – vorzunehmen.

Kontaktflächen wie Türgriffe, Handläufe und Tischoberflächen sind unter Berücksichtigung der Nutzungsfrequenz regelmäßig zu reinigen.

Die FAU stellt sicher, dass die übliche Unterhaltsreinigung arbeitstägig durchgeführt wird.

Personenzahlbegrenzung in Räumlichkeiten und Laufwege zur Lenkung von Teilnehmern sollten nach örtlichen Gegebenheiten geplant und vorgegeben werden (z. B. Einbahnstraßenkonzept; reihenweiser, kontrollierter Auslass nach Ende der Präsenzveranstaltung).

Nach Möglichkeit soll die genaue Bewegungsrichtung beim Betreten und Verlassen der Räumlichkeiten vorgegeben werden.

Einzuhaltende Abstände in ggf. vorhandenen Zugangs- und Wartebereichen sind entsprechend kenntlich zu machen.

Es sollte bei Treppenaufgängen und ggf. vorhandenen Aufzügen ebenfalls auf Kontaktminimierung geachtet werden.

Zur Gewährleistung eines regelmäßigen und aus Sicht des Infektionsschutzes ausreichenden Luftaustausches ist die Lüftungsfrequenz abhängig von der Raumgröße, Personenbelegung und Nutzung (z. B. Tätigkeiten mit erhöhter Aerosolbildung) zu berücksichtigen. Sicherzustellen sind die für ein infektionsschutzgerechtes Lüften notwendigen Luftwechselraten. Bei eventuell vorhandenen Lüftungsanlagen und raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) ist sicherzustellen, dass diese infektionsschutzgerecht und nach dem aktuellen Stand der Technik betrieben werden. Die optimale Funktionsfähigkeit des Lüftungssystems insbesondere im Hinblick auf die Zuführung von möglichst 100 Prozent (Außen-)Frischluft während des Betriebs und die Wirksamkeit und Pflege von Filteranlagen ist zu gewährleisten. Die Mitarbeiter sind in Bezug auf das Lüftungskonzept zu schulen.

Während der Proben in musisch-künstlerischen Lehrveranstaltungen ist, gemäß dem speziellen für die Veranstaltung erstellten und mit dem Sachgebiet Arbeitssicherheit abgestimmten Hygienekonzept ausreichend zu lüften.

Alle gegebenen Möglichkeiten der Durchlüftung aller Räumlichkeiten sind zu nutzen. Es soll auf vermehrte Pausen zur Durchlüftung geachtet werden.

Vom Besuch und von der Mitwirkung an Veranstaltungen sind folgende Personen ausgeschlossen:

  1. Personen mit nachgewiesener SARS-CoV-2-Infektion.
  2. Personen mit Kontakt zu COVID-19-Fällen in den letzten 14 Tagen (nicht anzuwenden auf medizinisches und pflegerisches Personal mit geschütztem Kontakt zu COVID-19-Patienten aufgrund eines einrichtungsspezifischen Hygienekonzepts im deutschen Gesundheitswesens)
  3. Personen, die einer Quarantänemaßnahme unterliegen.
  4. Personen mit COVID-19 assoziierten Symptomen (akute, unspezifische Allgemeinsymptome, Geruchs- und Geschmacksverlust, respiratorische Symptome jeder Schwere).

Die Besucherinnen und Besucher/Mitwirkende/Dienstleister sind vorab in geeigneter Weise über diese Ausschlusskriterien zu informieren (z. B. Homepage, Aushang).

Entwicklung von Symptomen während der Veranstaltung:

Sollten Personen während der Veranstaltung für eine Infektion mit SARS-CoV-2 typische Symptome entwickeln, haben sie umgehend die Veranstaltung bzw. den Veranstaltungsort zu verlassen. Von einem derartigen Vorkommnis während des Veranstaltungsbetriebs ist die Betriebsleitung zu informieren, die den Sachverhalt umgehend dem zuständigen Gesundheitsamt und dem Sachgebiet Arbeitssicherheit zu melden hat. Das zuständige Gesundheitsamt trifft – gegebenenfalls in Absprache mit der Einrichtungsleitung – weitere Maßnahmen (z. B. Quarantäneanordnungen), die nach Sachlage von der Betriebsleitung umzusetzen sind.

Hinweise zum Umgang mit erkrankten Beschäftigten finden Sie auf der Corona-Seite „Rund um Forschen und Arbeiten“

Angehörige von Gruppen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf (Risikogruppen gemäß Robert-Koch-Institut) wird empfohlen, die notwendigen Maßnahmen zum Eigenschutz zu treffen. Dazu kann das Tragen eines Atemschutzes mit der individuell erforderlichen Schutzwirkung gehören. Das ärztliche Personal des Betriebsärztlichen Dienstes berät sowohl Betroffene als auch Verantwortliche gerne.

Angehörige von Risikogruppen im Lehrbereich können Lehrveranstaltungen ohne Präsenz als reine Online-Veranstaltungen anbieten, sofern die Qualifikationsziele der Lehrveranstaltung dadurch erreicht werden können.

Hinweise zum Umgang mit besonders schutzbedürftigen Beschäftigten finden Sie auf der Corona-Seite „Rund um Forschen und Arbeiten“

Alle Mitglieder der FAU und damit alle Professorinnen und Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Beamtinnen und Beamte, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie die Studierenden sind dafür verantwortlich, dass das Rahmenhygienekonzept in dem Bereich auch tatsächlich eingehalten wird, für den sie verantwortlich sind. Dies betrifft insbesondere Vorgesetzte, Sitzungsleitungen, Prüferinnen und Prüfer sowie Lehrpersonal. Dies umfasst auch die Verantwortung, innerhalb des eigenen Bereichs die maßgeblichen Personen (z. B. Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Prüfungen und Präsenzveranstaltungen) in angemessener Weise über die geltenden Regeln zum Infektionsschutz zu informieren. Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit der FAU kontrollieren im Auftrag der Universitätsleitung die Einhaltung der Vorschriften zum Infektionsschutz stichprobenartig.

Lehrende haben in den Hörsälen und Räumen des Lehrbetriebs für die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen, sowie die Einhaltung der Maskenpflicht und die Mitwirkung am Konzept der Kontaktpersonennachverfolgung über „Darfichrein“ das Hausrecht.

Bezüglich des Einsatzes von Desinfektionsmitteln hat sich der Krisenstab der FAU in mehreren Sitzungen intensiv ausgetauscht und die wissenschaftliche Expertise des Betriebsärztlichen Dienstes hinzugezogen.

Im Fazit wurde festgehalten, dass keine Desinfektionsmittelspender in Räumlichkeiten der FAU zur Verfügung gestellt und betrieben werden. Dies aus folgenden Gründen:

Übertragungswege

Der wichtigste Übertragungsweg ist nach Aussage unserer Mediziner die sogenannte Tröpfchen-Infektion, bei der Coronaviren von infizierten Menschen über Tröpfchen, die beim Husten und Niesen (und in geringerem Umfang auch beim Sprechen) entstehen, in die Luft abgegeben und anschließend eingeatmet werden.

Daher ist es besonders wichtig, den Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen zwei Personen einzuhalten. Wo dies nicht möglich ist, sollen Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden.

Die Haut der Hände ist keine Eintrittspforte für das neue Coronavirus. Das Virus kann nur zu einer Infektion führen, wenn es mit den Schleimhäuten von Mund, Nase oder Auge in Kontakt kommt.

 Händehygiene

Eine konsequente Händehygiene (regelmäßiges gründliches Waschen mit Seife und Wasser, insbesondere auch vor dem Essen, Trinken und Rauchen; nicht ins Gesicht fassen) ist nach Aussage unserer Experten außerhalb des Klinikums ausreichend.

Die Gebäude der FAU verfügen über eine ausreichende Anzahl an WCs, um das Händewaschen zu ermöglichen. Händedesinfektion ist nur dann notwendig, wenn z.B. vor der Nahrungsaufnahme keine Möglichkeit besteht, die Hände mit Wasser und Seife zu waschen (z.B. Tätigkeiten im Außendienst).

Reinigung

Die Reinigung von vielgenutzten Sanitärräumen, Terminals und öffentlichen Arbeitsplätzen (insb. auch Prüfungsräumen) sowie die Verfügbarkeit von Handwaschmitteln und Handtüchern in den WCs wird von Referat G5 kontinuierlich geprüft und sichergestellt. Die Benutzung der üblichen Detergenshaltigen Reinigungsmittel ist für die Reinigung ausreichend.

Sollten Sie einen Mangel feststellen, melden Sie diesen bitte per E-Mail an

Schilder und Aushänge zu den Hygienevorgaben (Vorlagen zum Selbstdruck) finden Sie im Anhang zu den Handlungshilfen, die das Sachgebiet Arbeitssicherheit erstellt hat:

Webseite „Biologische Arbeitsstoffe“ der Arbeitssicherheit (aus dem FAU-Netz und per VPN erreichbar)

Bitte informieren Sie sich auf der Seite „Testen und Impfen“ über die aktuellen Regelungen.

Die Zulässigkeit von Präsenzveranstaltungen ergibt sich aus den jeweils aktuellen infektionsschutzrechtlichen Vorgaben und dem Rahmenhygienekonzept.

In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.

Präsenzveranstaltungen, die nach Inkrafttreten dieses Hygienekonzepts geplant werden, sind dem Sachgebiet Arbeitssicherheit anzuzeigen. Für Präsenzveranstaltungen sind individuelle Hygienekonzepte zu erstellen.

Das Anzeigeverfahren hat den Zweck, den Universitäten eine Kontrolle der tatsächlichen Einhaltung der Vorschriften zum Infektionsschutz zu ermöglichen, eine in der Universität einheitliche Handhabung sicherzustellen und erforderlichenfalls Auflagen der Gesundheitsbehörden (z. B. der Kontaktdatenerfassung, Anzeigepflichten gegenüber Gesundheitsämtern etc.) erfüllen zu können.

Für Präsenzveranstaltungen im Rahmen der Lehre, die außerhalb der universitären Liegenschaften stattfinden sollen (z. B. Exkursionen), sind abgestimmt mit dem Sachgebiet Arbeitssicherheit – speziellen Hygienekonzepte zu erstellen.

Die Abnahme von Präsenzprüfungen ist vorbehaltlich speziellerer Regelungen nur zulässig, wenn zwischen allen Teilnehmern ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist. Soweit die Einhaltung des Mindestabstands aufgrund der Art der Prüfung nicht möglich ist, sind gleichermaßen wirksame anderweitige Schutzmaßnahmen zu treffen. Nicht zum Prüfungsbetrieb gehörende Zuschauer sind nicht zugelassen.

Von Seiten der FAU besteht (zurzeit) keine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske während der Präsenzprüfungen. Als Mindestschutz ist ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) in Form einer sogenannten OP-Maske erforderlich. Alternativ können auch FFP2-Masken getragen werden.

In Gebäuden, die von Einrichtungen der FAU genutzt werden, besteht FFP2-Maskenpflicht; für die Beschäftigten gilt die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.

Speziellere Regelungen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, z. B. für Sport, Kultur, Musik, Gastronomie, Tagungen und Kongresse etc., bleiben von dieser allgemein an der FAU gültigen Regelung unberührt und finden ausschließlich in den – mit dem Sachgebiet Arbeitssicherheit abgestimmten – speziellen Hygienekonzepten Berücksichtigung (z. B. Geländepraktika, Exkursionen, Musik und künstlerisch-musische Präsenzveranstaltungen, praktische Aktivitäten in unserem Sportzentrum etc.).

Gemäß Beschluss der Bayerischen Staatsregierung vom 28.07.2020 müssen die Kontaktdaten aller Teilnehmenden von Präsenzlehrveranstaltungen dokumentiert werden, um im Fall des Falles eine Nachverfolgung der Infektionskette zu ermöglichen.

  • Auf Grund der weiterhin geltenden Abstandsregel können an der FAU nur in bestimmten Räumlichkeiten Präsenzlehrveranstaltungen stattfinden. Diese Räume werden in der Positivliste der FAU-Arbeitssicherheit erfasst.
  • Für diese Räume setzt die FAU das IT-System „darfichrein.de“ zur Kontaktdatenerfassung ein – eine Webanwendung, die bereits sehr erfolgreich in der Gastronomie und anderen öffentlichen Einrichtungen verwendet wird. Der Anbieter Darfichrein GmbH ist ein gemeinsames Tochterunternehmen der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) und des bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands.
  • Mit Hilfe der Plattform „darfichrein.de“ lassen sich Kontaktdaten einfach und kontaktlos über Smartphones registrieren, indem der Nutzer oder die Nutzerin einen QR-Code scannt und in das Formular, das sich daraufhin öffnet, seine oder ihre Daten einträgt. In den Räumen der oben genannten Positivliste hat die Arbeitssicherheit bisher mehr als 4.500 QR-Codes auf allen für die Nutzung freigegebenen Sitzplätzen angebracht – nur diese Plätze dürfen besetzt werden, um das Abstandsgebot einzuhalten.
  • Die eingetragenen Kontaktdaten werden verschlüsselt, im Rechenzentrum der AKDB gespeichert und nach Ende der jeweiligen Aufbewahrungszeiträume automatisch gelöscht. Wurden alle Felder ausgefüllt, die persönliche PIN festgelegt und auf „Check-In“ geklickt, öffnet sich das sogenannte „Check-In-Ticket“. Diese Anzeige signalisiert, dass der „Check-In“ erfolgreich war.
  • Um eine lückenlose Kontaktdatenverfolgung sicherzustellen ist es wichtig, dass ausschließlich die Arbeitssicherheit Räume der FAU bei darfichrein.de registriert. Bitte keine eigenen Accounts anlegen, sondern die Arbeitssicherheit zwecks Aufnahme von Räumen kontaktieren: zuv-sgas-covid-nachverfolgung@fau.de. (Dies betrifft nicht das Einchecken der Dozent*innen in die Räume mittels QR-Code)
  • Positiv auf Covid-19 getestete Studierende finden auf der Corona-Infoseite zu Studium und Lehre alle nötigen Hinweise zum weiteren Vorgehen.

Die Anwendung „darfichrein.de“ wird an der FAU ausschließlich zum Zweck der rechtlich erforderlichen Kontaktdatenerfassung implementiert und dient einzig der Nachverfolgung der Infektionsketten bei bestätigten Infektionsfällen durch das Gesundheitsamt. Das System erfüllt damit die Anforderungen des Datenschutzes als auch des Infektionsschutzes. Sobald die entsprechende rechtliche Grundlage zur Kontaktdatenerfassung entfällt, wird die FAU die Anwendung auch nicht weiterbetreiben.

Bei Fragen zu „darfichrein.de“ wenden Sie sich gerne an das Sachgebiet Arbeitssicherheit (zuv-sgas-covid-nachverfolgung@fau.de).

Download

Im Eingangsbereich (des Gebäudes bzw. Raums) kann das zweisprachige Plakat zur Erklärung der Webanwendung darfichrein.de angebracht werden.

Weitere Informationen

Allen Hochschulangehörigen wird zusätzlich für den Aufenthalt auf dem Gelände der Universität die Nutzung der Corona-Warn-App des RKI empfohlen.

Die jeweilige Veranstaltungsleitung ist dafür verantwortlich, dass die teilnehmenden Personen einer Veranstaltung bei Wunsch ein Formular zur Kontaktverfolgung erhalten und somit ihre Kontaktdaten analog abgeben können.

Alle teilnehmenden Personen, die keinen QR-Code auslesen können oder wollen, erhalten je ein Formular zur analogen Abgabe der Kontaktdaten. Dazu sind folgende Daten notwendig: Name, Vorname, Telefonnummer (alternativ vollständige Anschrift oder E-Mailadresse), Ort, Raum (ggfs. Platz- oder Tischnummer) und Zeitraum der Anwesenheit (Datum und Uhrzeit).

Alle Formulare werden in einem verschlossenen Briefumschlag verwahrt. Dieser Umschlag wird nach der Veranstaltung mit Datum, Uhrzeit, Ort und Raumnummer der jeweiligen Veranstaltung beschriftet.

Der Umschlag wird anschließend vier Wochen durch die Veranstaltungsleitung verwahrt, bevor die datenschutzrechtliche Vernichtung erfolgt. Sollte bei einer Veranstaltung keine Leitung dauerhaft für die Verwahrung erreichbar sein, so sind die Umschläge stattdessen den Raumverantwortlichen zu übergeben.

Im Falle einer Notwendigkeit einer Nachverfolgung wird das Sachgebiet Arbeitssicherheit auf die Veranstaltungsleitung bezüglich der Bereitstellung der Kontaktdaten zukommen. Die analogen Kontaktdaten werden bei Bedarf und nach Abstimmung mit dem Gesundheitsamt zur Nachverfolgung zur Verfügung gestellt.

Publikumsverkehr, der für den Präsenzbetrieb (Forschungs-, Lehr-, Lern- und Verwaltungsbetrieb) der Universität nicht essenziell ist, ist so weit wie möglich zu reduzieren. Er soll möglichst durch telefonische, postalische oder elektronische (z. B. E-Mail) Kommunikation ersetzt werden. Dies betrifft insbesondere Sprechstunden, Einschreibungen, Antragstellungen, Abgabe von Arbeiten etc.

Für Serviceangebote der Universität, die persönlichen Kontakt erfordern, sollen durch organisatorische Maßnahmen Menschenansammlungen vermieden werden. Dabei sind beispielsweise Termine so zu takten, dass es nicht zu Wartezeiten oder Menschenansammlungen in Wartebereichen kommt.

Die notwendige Arbeit vor Ort ist so zu organisieren (z. B. durch Nutzung freier Raumkapazitäten), dass Mehrfachbelegungen von Räumen vermieden werden bzw. ausreichende Mindestabstände oder alternative Schutzmaßnahmen gegeben sind.

Die Universität bietet Hilfestellung bei möglichen Härtefallsituationen an, die z. B. durch fehlende Kinderbetreuung entstehen können und unterstützt bei der Entwicklung individueller Lösungen.

Bibliotheken und Archive können unter Wahrung der allgemeinen Maßnahmen zum Infektionsschutz, insbesondere des Mindestabstands und der jeweils gültigen infektionsschutzrechtlichen Vorgaben zum Tragen von FFP2-Masken geöffnet werden, wenn durch geeignete Maßnahmen sichergestellt ist, dass die Zahl der gleichzeitig in der Bibliothek in dem Archiv anwesenden Nutzer nicht höher ist als ein Nutzer je 10 m2 für die ersten 800 m2 der zugänglichen Fläche sowie zusätzlich ein Nutzer je 20 m2 für den 800 m2 übersteigenden Teil der zugänglichen Bibliotheks-, Archivfläche.

Für Lernräume gelten diese Bestimmungen entsprechend.

Die Hygienemaßnahmen an der FAU werden von der Universitätsleitung – nach Beratung durch die internen Experten – für alle Personen, die sich in den Einrichtungen der FAU aufhalten, verbindlich festgelegt.

Bei Vergabe von Flächen/Räumen gilt stets der Vorrang für den Forschungs-, Lehr-, und Verwaltungsbetrieb der Universität.

Speziellere Regelungen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, z. B. für Sport, Kultur, Musik, Gastronomie, Tagungen und Kongresse etc., bleiben von dieser allgemein an der FAU gültigen Regelung unberührt und finden ausschließlich in den – mit dem Sachgebiet Arbeitssicherheit abgestimmten – speziellen Hygienekonzepten Berücksichtigung (z. B. Geländepraktika, Exkursionen, Musik und künstlerisch-musische Präsenzveranstaltungen, praktische Aktivitäten in unserem Sportzentrum etc.).

Eine verbindliche Reservierung oder Zusage hinsichtlich der Nutzung von Lehrräumen ist Stand Juni 2021 aufgrund des Vorrangs der Prüfungen und Lehrveranstaltungen nicht möglich!

Sonderveranstaltungen (Tagungen, Kongresse, Symposien, Podiumsdiskussionen, Antritts- und Abschiedsvorlesungen, Preisverleihungen, etc.) sollten weiterhin grundsätzlich bis 30.09.2021 möglichst online durchgeführt werden. In Präsenz sind diese Veranstaltungen ausnahmsweise zulässig, solange hierfür keine Lehrräume, die für Prüfungen und Lehrveranstaltungen genutzt werden müssen, benötigt werden, also z. B. wenn derartige Veranstaltungen in anderen geeigneten Universitätsräumen durchgeführt werden können.

Externe Veranstaltungen und Veranstaltungen, bei denen unkontrollierbar viele Personen aufeinandertreffen können sind weiterhin nicht zulässig.

Absolventenfeiern, Promotionsfeiern, Preisverleihungen sind zulässig, jedoch nur mit den zu ehrenden Personen bzw. den FAU-Angehörigen.

Arbeitstreffen / Mitgliedertreffen / interne Schulungen der Studierendenvertretung bzw. der unterstützten Hochschulgruppen sind in den eigenen Räumen zulässig; sollten keine eigenen Räume zur Verfügung stehen, können die Veranstaltungen auch in Lehrräumen stattfinden, solange diese nicht für Prüfungen oder Lehrveranstaltungen genutzt werden.

Konstituierende Sitzungen / vorgeschriebene Jahreshauptversammlungen sind grundsätzlich in Präsenz zulässig, wenn geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stehen und diese nicht für Prüfungen oder Lehrveranstaltungen genutzt werden.

Die einschlägigen infektionsschutzrechtlichen Regelungen für Kulturstätten gelten auch für Kulturstätten der Universitäten und Kulturstätten in von den Universitäten bewirtschafteten Liegenschaften. Bei Vergabe von Räumen gilt stets der Vorrang für den Forschungs-, Lehr-, und Verwaltungsbetrieb der Universität.

Weitere Informationen

Kontakt

corona-informationen@fau.de

Betriebsärztlicher Dienst – BÄD der FAU
www.baed.fau.de
Tel.: +49 (0)9131 85-23666

Sachgebiet Arbeitssicherheit
Webseite der Arbeitssicherheit (aus dem FAU-Netz erreichbar. Infos zum VPN-Zugang von Zuhause gibt es beim Rechenzentrum)
Tel.: +49 9131 85-26778


FAU-Maske

Bild: FAU/Celina Henning

Masken mit FAU-Logo

Masken mit FAU-Logo in Mensen an den Standorten Langemarckplatz, Erlangen-Süd und Nürnberg Regensburger Straße käuflich erhältlich. Kosten: 5 EUR pro Stück.