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Richtlinien zur Hygiene

Illustrationen: Maske tragen, nicht ins Gesicht fassen, 20 Sekunden Hände waschen, Mindestabstand 1,5 Meter

Hintergrundbild: Colourbox.de, Illustrationen: FAU/Bärbel Rhades

Um Orientierung zum sicheren Studieren, Forschen und Arbeiten zu geben, haben die zwölf in der Universität Bayern e.V. organisierten Universitäten „Richtlinien zum Vollzug der Zweiten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung an den bayerischen Universitäten“ abgestimmt. Die FAU hat am 5. Mai 2020 diese Richtlinien auch für sich als verbindlich beschlossen.

Die Richtlinien zum Download (Update 12. Mai 2020)

Mit Hilfe eines neuen Algorithmus lassen sich die jeweils aktuellen Änderungen sofort erkennen – mithilfe des vom FAU-Spin-Off Editive entwickelte visuelle Assistent „Eddy“. 

Die Universitätsleitung unterstützt die Corona-Warn-App der Bundesregierung. Eine Nutzung erfolgt selbstverständlich freiwillig.

Informationen zur Umsetzung der Richtlinien

Praxisveranstaltungen

Dies betrifft insbesondere Laborpraktika, sportpraktische Veranstaltungen, künstlerische Veranstaltungen (z.B. Theater, Musik, Kunstpädagogik), Geländepraktika. Die Durchführung solcher Praxisveranstaltungen und Forschungstätigkeiten in besonderen Labor- und Arbeitsräumen sowie in Werkstätten handhabt die FAU mithilfe der entsprechenden Handlungshilfe, die Sie auf der Homepage des Sachgebietes Arbeitssicherheit finden (aus dem FAU-Netz und per VPN erreichbar). Andere Präsenzveranstaltungen sind weiterhin unzulässig.

Wenn Sie eine solche Veranstaltung durchführen wollen, senden Sie bitte die ausgefüllte und von der verantwortlichen Person unterzeichnete Handlungsanleitung an die E-Mail-Adresse der für Sie zuständigen Fachkraft für Arbeitssicherheit. Diese wird sich bedarfsweise mit Ihnen in Verbindung setzen.

Prüfungen

Zur Durchführung von Prüfungen in Präsenzform hat das Sachgebiet Arbeitssicherheit eine Handlungshilfe erstellt. Sie finden sie auf der Webseite der Arbeitssicherheit (aus dem FAU-Netz und per VPN erreichbar). Im Anhang zu den Handlungshilfen finden sich umfassende Informationen zu den zugrundeliegenden Standards, Betriebsanweisungen, Empfehlungen zum Einsatz von und zum sachgerechten Umfang mit Schutzmasken u.v.m.

Die Anzeige ist erforderlich für alle Prüfungen und Klausureinsichten (größere Gruppen) ab dem 25. Mai 2020. Detaillierte Informationen zur Vorgehensweise finden Sie auf den Webseiten der Prüfungsämter.

Allgemeine Maßnahmen zum Infektionsschutz

Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Dieses Abstandsgebot gilt jederzeit – sowohl im täglichen Dienstbetrieb als auch bei der Durchführung von Prüfungen und Praxisveranstaltungen, soweit diese nach den vorstehenden Vorschriften zulässig sind. Es ist auch in Bewegungs- und Begegnungsbereichen wie Fluren und Gängen, beim Betreten und Verlassen von Räumen und Gebäuden zu beachten.

Wo dies nicht möglich ist (z.B. durch Maßnahmen der Arbeitsorganisation), müssen alternative Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Transparente Abtrennungen (z.B. aus Plexiglas) sind bei Publikumsverkehr (z.B. an Informations- und Ausleihschaltern) und möglichst auch zur Abtrennung der Arbeitsplätze mit nicht gegebenem Schutzabstand zu installieren. In Zweifelsfällen, in denen der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden kann, sollen Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden.

Büroarbeit ist nach Maßgabe der Hochschulleitung möglichst im Homeoffice auszuführen. Die notwendige Arbeit vor Ort ist so zu organisieren (z.B. durch Nutzung freier Raumkapazitäten), dass Mehrfachbelegungen von Räumen vermieden werden bzw. ausreichende Schutzabstände gegeben sind.

Insbesondere bei Prüfungen und Sitzungen ist die Größe und Ausstattung (z.B. Anordnung der Stühle und Tische) des Raumes abhängig von der Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer so zu wählen, dass der Mindestabstand eingehalten werden kann. Sollen in Veranstaltungsräumen Sitzplätze frei bleiben, empfiehlt sich eine Kennzeichnung der gesperrten bzw. der zur Nutzung freigegebenen Plätze.

Update vom 7. Mai 2020:

Nach Auskunft des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst vom 7. Mai 2020 kann auf die Einhaltung einer konkreten rechnerischen Nutzfläche pro Person (min. 9 Quadratmeter) verzichtet werden. Aus Gründen des Infektionsschutzes ist allerdings die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zu gewährleisten.

Jeder und jede wird angehalten, durch regelmäßiges Händewaschen und Einhaltung der Hust- und Niesetikette (Niesen nur in die Armbeuge) zur Reduzierung des Infektionsrisikos beizutragen. Weitere Infos gibt das Sachgebiet Arbeitssicherheit.

Die Hochschule stellt sicher, dass im Dienstbetrieb, bei Prüfungen und Praxisveranstaltungen in Präsenzform abhängig von den räumlichen Gegebenheiten und dem zu erwartenden Personenaufkommen ausreichend Möglichkeit zum Händewaschen, bzw. zur Handdesinfektion besteht. In Sanitärräumen und Laboren sind Reinigungsmaterial und Einmalhandtücher in ausreichender Menge vorzuhalten. Der Mindestabstand von 1,5 m ist auch in Sanitärräumen einzuhalten.

Werkzeuge und Arbeitsmittel sind nach Möglichkeit personenbezogen zu verwenden. Wo dies nicht möglich ist, ist eine regelmäßige Reinigung – insbesondere vor der Übergabe an andere Personen – vorzunehmen. Andernfalls ist bei der Verwendung geeignete „Schutzbekleidung (z.B. Handschuhe)“ zu verwenden.

Die Hochschule stellt sicher, dass Räume und Arbeitsmittel abhängig von der Inanspruchnahme und Zahl der Nutzerinnen und Nutzer regelmäßig, ggf. mehrmals täglich, gereinigt und im Bedarfsfall desinfiziert werden. Dies betrifft insbesondere Arbeitsplätze bei Prüfungen und Praxisveranstaltungen, die in kurzer Abfolge hintereinander von mehreren Teilnehmerinnen und Teilnehmern genutzt werden. Abhängig von Art und Umfang der Nutzung soll ein Reinigungskonzept erstellt werden.

Räume, in denen sich dauerhaft Personen aufhalten, sind regelmäßig zu lüften (Richtwert: Alle 45 Minuten für fünf Minuten lüften, soweit dies nicht durch technische Maßnahmen sichergestellt ist).

Der Publikumsverkehr, insbesondere der mit Studierenden, ist so weit wie möglich zu reduzieren. Er soll möglichst durch telefonische, postalische oder elektronische (z.B. E-Mail) Kommunikation ersetzt werden. Dies betrifft insbesondere Sprechstunden, Einschreibungen, Antragstellungen, Abgabe von Arbeiten etc.

Ist ein persönliches Erscheinen dennoch zwingend erforderlich, soll dieses zur Vermeidung von Menschenansammlungen nur auf vorherige Terminvereinbarung erfolgen. Dabei sind die Termine so zu takten, dass es nicht zu Wartezeiten oder Menschenansammlungen in Wartebereichen kommt.

Zulässige Veranstaltungen (z.B. Prüfungen) sollen jeweils zeitlich und räumlich möglichst weit voneinander getrennt werden, sodass es zu keiner Durchmischung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschiedener Veranstaltungen kommt (z.B. nach dem Ende einer Prüfung).

Wartebereiche sind zur Vereinfachung der Einhaltung der Abstandsregeln mit entsprechenden Markierungen (z.B. Bodenmarkierungen), Hinweisen und/oder Barrieren zu versehen. Dies gilt auch für Stellen und Verkehrswege, an denen erfahrungsgemäß Personenansammlungen entstehen. Auch bei Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m dürfen sich nie mehr als zehn Personen im Wartebereich bzw. in Warteschlangen aufhalten.

Bei zulässigen Veranstaltungen, bei denen ein höheres Personenaufkommen zu erwarten ist (z.B. Prüfungen), hat die Hochschule durch organisatorische Maßnahmen (z.B. zusätzliches Ordnungspersonal, Absperrungen, Markierungen etc.) sicherzustellen, dass der Mindestabstand von 1,5 m auch vor und während des Einlasses bzw. des Auslasses sichergestellt ist und sich Personen auch nach dem Ende der Veranstaltung nicht unnötig auf dem Gelände aufhalten.

Erkrankte Personen, insbesondere solche mit Symptomen einer Atemwegserkrankung oder mit unspezifischen Allgemeinsymptome, dürfen an Prüfungen und Praxisveranstaltungen nicht teilnehmen.

Gleiches gilt für Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu nachweislich an COVID-19 Erkrankten hatten (Kontaktpersonen der Kat. I und II).

Treten bei Ihnen Symptome auf, kontaktieren Sie bitte umgehend telefonisch einen Arzt, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Angehörige von Gruppen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf (Risikogruppen gemäß Robert-Koch-Institut) wird empfohlen, die notwendigen Maßnahmen zum Eigenschutz zu treffen. Dazu kann das Tragen eines Atemschutzes mit der individuell erforderlichen Schutzwirkung gehören.

Beratung durch den Betriebsärztlichen Dienst
Betriebsärztlicher Dienst – BÄD der FAU
www.baed.fau.de

Alle Mitglieder der Hochschule sind dafür verantwortlich, dass die Richtlinien in dem Bereich auch tatsächlich eingehalten werden, für den sie verantwortlich sind. Dies betrifft insbesondere Vorgesetzte, Sitzungsleitungen, Prüferinnen und Prüfer, sowie Lehrpersonal.

Dies umfasst auch die Verantwortung, innerhalb des eigenen Bereichs die maßgeblichen Personen (z.B. Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Prüfungen und Praxisveranstaltungen) in angemessener Weise über die geltenden Regeln zum Infektionsschutz zu informieren.

Bezüglich des Einsatzes von Desinfektionsmitteln hat sich der Krisenstab der FAU in mehreren Sitzungen intensiv ausgetauscht, wissenschaftliche Expertise eingeholt und den Betriebsarzt Prof. Dr. Klaus Schmid hinzugezogen.

Im Fazit wurde festgehalten, dass keine Desinfektionsmittelspender in Räumlichkeiten der FAU zur Verfügung gestellt und betrieben werden. Dies aus folgenden Gründen:

Übertragungswege

Der wichtigste Übertragungsweg ist nach Aussage unserer Mediziner die sogenannte Tröpfchen-Infektion, bei der Coronaviren von infizierten Menschen über Tröpfchen, die beim Husten und Niesen (und in geringerem Umfang auch beim Sprechen) entstehen, in die Luft abgegeben und anschließend eingeatmet werden.

Daher ist es besonders wichtig, den Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen zwei Personen einzuhalten. Wo dies nicht möglich ist, sollen Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden.

Die Haut der Hände ist keine Eintrittspforte für das neue Coronavirus. Das Virus kann nur zu einer Infektion führen, wenn es mit den Schleimhäuten von Mund, Nase oder Auge in Kontakt kommt.

Händehygiene

Eine konsequente Händehygiene (regelmäßiges gründliches Waschen mit Seife und Wasser, insbesondere auch vor dem Essen, Trinken und Rauchen; nicht ins Gesicht fassen) ist nach Aussage unserer Experten außerhalb des Klinikums ausreichend.

Die Gebäude der FAU verfügen über eine ausreichende Anzahl an WCs, um das Händewaschen zu ermöglichen. Händedesinfektion ist nur dann notwendig, wenn z.B. vor der Nahrungsaufnahme keine Möglichkeit besteht, die Hände mit Wasser und Seife zu waschen (z.B. Tätigkeiten im Außendienst).

Reinigung

Die Reinigung von vielgenutzten Sanitärräumen, Terminals und öffentlichen Arbeitsplätzen (insb. auch Prüfungsräumen) sowie die Verfügbarkeit von Handwaschmitteln und Handtüchern in den WCs wird von Referat G5 kontinuierlich geprüft und sichergestellt. Die Benutzung der üblichen Detergens-haltigen Reinigungsmittel ist für die Reinigung ausreichend.

Sollten Sie einen Mangel feststellen, melden Sie diesen bitte per E-Mail an

Schilder und Aushänge zu den Hygienevorgaben (Vorlagen zum Selbstdruck) finden Sie im Anhang zu den Handlungshilfen, die das Sachgebiet Arbeitssicherheit erstellt hat (aus dem FAU-Netz und per VPN erreichbar).

Kontakt

corona-informationen@fau.de

Betriebsärztlicher Dienst – BÄD der FAU
www.baed.fau.de
Tel.: +49 (0)9131 85-23666

Sachgebiet Arbeitssicherheit
Webseite der Arbeitssicherheit (aus dem FAU-Netz erreichbar. Infos zum VPN-Zugang von Zuhause gibt es beim Rechenzentrum)
Tel.: +49 9131 85-26778


FAU-Maske

Bild: FAU/Celina Henning

Mund-Nasen-Schutz mit FAU-Logo

Mund-Nasen-Schutz mit FAU-Logo in Mensen an den Standorten Langemarckplatz, Erlangen-Süd und Nürnberg Regensburger Straße käuflich erhältlich. Kosten: 5 EUR pro Stück.