Impfen

Impfung

Impfaktion am 27. Januar 2022

Da auch unser zweiter Impftermin auf sehr große Resonanz gestoßen ist, möchten wir Ihnen am Donnerstag, den 27.1., 12-18 Uhr erneut eine Impfmöglichkeit für Sie alle und Ihre Angehörigen anbieten.

Dank der großzügigen Unterstützung von Herrn Dr. Weghorn aus Hirschaid sowie den Impfzentren in Erlangen und Nürnberg stehen der Covid-19 Impfstoff von Pfizer-Biontech sowie von Moderna zur Verfügung. Sie können je nach Bedarf auswählen.

Die Impfung findet dieses Mal im Festsaal (separater Eingang) der ehemaligen Mensa Insel Schütt in Nürnberg (Andreij-Sacharow-Platz 1, 90403 Nürnberg) statt. Um die Wartezeit klein zu halten, werden wir, wie beim letzten Mal, Impfgruppen im 15-Minutentakt in StudOn zusammenstellen.

Bitte melden Sie sich dafür unter Verwendung des folgenden Links an: https://www.studon.fau.de/crs4308875.html.

Da sich nur FAU-Angehörige in StudOn für die Impfung anmelden können, wurden die Anmeldemöglichkeiten erweitert: Für jede/-n angemeldete/-n FAU-Angehörige/-n halten wir bis zu 6 Impfungen bereit, so dass ausreichend Impfkapazität zum angemeldeten Termin auch für Angehörige und Freunde zur Verfügung steht.

Auf vielfachen Wunsch bieten wir diesmal auch den speziellen Kinderimpfstoff von Pfizer-Biontech für die Altersgruppe von 5-12 Jahren an (begrenztes Kontingent, separate Anmeldung).

Link für die separate Anmeldung zur Kinderimpfung: https://www.studon.fau.de/crs4311885.html

Für alle Impfungen gilt:

Bringen Sie unbedingt folgende Dokumente mit:

  • Personalausweis oder Reisepass bzw. für die Kinderimpfung den Kinderausweis
  • Versichertenkarte der Krankenkasse (zur Registrierung der Impfung)
  • gelber Impfpass
  • ausgefüllter Aufklärungsbogen sowie Anamnese- und Einwilligungsbogen zur Schutzimpfung gegen Covid-19 mit dem mRNA-Impfstoff. Für die Kinderimpfung ist die Unterschrift beider Elternteile erforderlich. Sie können die Bögen auf der Seite des RKI online ausfüllen und ausdrucken bzw. abspeichern.

Die Booster-Impfung kann frühestens drei Monate nach der letzten Covid-Impfung gegeben werden.

Sollten Sie unschlüssig sein, ob evtl. individuelle gesundheitliche Gründe einer Impfung entgegenstehen, können Sie sich gerne vorab vertrauensvoll von Herrn Dr. Hannes Strebl, Betriebsärztliche Dienststelle der FAU beraten lassen (hannes.strebl@fau.de).

Sie haben aktuell verschiedene Optionen für eine COVID-19 Schutzimpfung. Die Liste wird laufend aktualisiert und ergänzt.

1. Impfung bei der Hausärztin/dem Hausarzt und bei dezentralen Impfstellen

2. Impfangebot des Erlanger Impfzentrums

Alle Studierenden, auch wenn sie nicht bzw. noch nicht in der Stadt Erlangen oder dem Landkreis Erlangen-Höchstadt wohnen, können sich schnell und unkompliziert impfen lassen. Das Impfzentrum ER/ERH befindet sich in der Innenstadt, Sedanstraße 1 (Dienstag bis Samstag 9:00 bis 17:00 Uhr)

mit Registrierung

Wer sich auf dem bayernweiten Impfportal impfzentren.bayern registriert, wird sofort ein Terminangebot erhalten. Die Registrierung ist auch ohne Wohnanschrift in Erlangen möglich. Geben Sie einfach bei der Registrierung die Adresse der Universität (Schlossplatz 4, 91054 Erlangen), des Wohnheims oder des Impfzentrums (Sedanstraße 1, 91052 Erlangen) an.

ohne Registrierung/Termin (Walk-in-Angebote)

Solange es die Nachfrage zulässt, führt das Impfzentrum auch Impfungen ohne vorherige Terminvereinbarung durch. Zudem bietet das Impfzentrum regelmäßig Impfaktionen in den Erlangen Arcaden oder an weiteren Orten in Stadt und Landkreis an, an denen sich jede*r ohne vorherige Anmeldung impfen lassen kann. Benötigt wird lediglich ein Ausweisdokument. Die aktuellen Termine gibt es hier: Impfen ohne vorherige Terminvereinbarung im Impfzentrum ER/ERH

Kinderimpfzentrum

Seit Dezember 2021 gibt es ein Kinderimpfzentrum in Erlangen (im selben Gebäude wie das Haupt-Impfzentrum). Hier werden ausschließlich Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahre geimpft. Termine für diese Altersgruppe können nur über die Hotline 09131/86-6500 vereinbart werden.

Weitere Informationen

Bei Fragen zur Registrierung oder Terminbuchung hilft die Hotline des Impfzentrums: 09131/86-6500.

Personen, die mit einem nicht in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff geimpft wurden, werden in Deutschland als nicht vollständig geimpft angesehen. Das Impfzentrum bietet jedoch diesen Personen zusätzlich zwei Impfungen mit einem mRNA-Impfstoff an, sodass sie einen vollständigen, auch in Deutschland zugelassenen Impfschutz nachweisen können. Auch Personen, die bisher nur eine einzelne Impfung mit dem Impfstoff von Johnson und Johnson bekommen haben, benötigen jetzt eine weitere Impfdosis um ihren Status als vollständig geimpft zu erhalten.

3. Impfungen in Nürnberg

Alle Informationen zu den Impfangeboten in der Stadt Nürnberg sowie weitere Informationen zum Thema Impfungen finden Sie auf dem Stadtportal: https://www.nuernberg.de/internet/stadtportal/corona_impfung.html#128

Zu folgenden Fragen hat Prof. Bogdan, Direktor des Mikrobiologischen Instituts am UK Erlangen, Inhaber des Lehrstuhls für Medizinische Mikrobiologie und Infektionsimmunologie, Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO) und des Krisenstabs der FAU seine fachkundige Einschätzung gegeben.

4. Fragen zur Impfung

Wenn Sie sich zu medizinischen (nicht administrativen oder juristischen) Fragen zum Thema COVID-Impfungen beraten lassen möchten, wenden Sie sich gerne vertrauensvoll an unseren Betriebsärztlichen Dienst, Herrn Dr. Hannes Strebl unter 09131/85-22305 oder per E-Mail (hannes.strebl@fau.de) mit Angabe einer Telefonnummer, unter der man sie zurückrufen kann.

2G macht in erster Linie deshalb Sinn, weil es ungeimpfte Personen vor der Infektion und damit einer möglichen schweren Erkrankung und deren Folgen schützt. In den Krankenhäusern finden sich derzeit ganz überwiegend ungeimpfte Erkrankte oder geimpfte Personen, bei denen der Impfschutz aufgrund hohen Alters oder aufgrund einer immunsuppressiven Therapie unzureichend ist.

Das ist ein Irrtum: Hygiene – inklusive Maskenpflicht, Handhygiene und Abstand – ist nach wie vor extrem wichtig, weil auch Geimpfte das Virus tragen und weitergeben können. Das heißt: Alle Geimpften schützen durch eine Maske ja nicht etwa nur sich selbst, sondern eben alle Menschen in ihrem Umfeld, gerade auch möglicherweise ungeimpfte Personen.

Weil die Impfung nachweislich fast alle Menschen vor schwerer Erkrankung oder gar Tod infolge einer SARS-CoV-2-Infektion schützt. Das heißt, selbst wenn eine geimpfte Person vorübergehend im Nasen-Rachen-Raum das Virus trägt, schützt die Impfung vor einer „systemischen Ausbreitung“ des Virus im ganzen Körper – das ist es nämlich, was die Schwere der Erkrankung bestimmt. Hinzu kommt, dass die Dauer der Virusausscheidung bei einer infizierten, aber symptomlosen geimpften Person geringer ist als bei einer ungeimpften Person.

Ein Impfdurchbruch liegt dann vor, wenn eine Person mit vollem Impfschutz dennoch symptomatisch (!) erkrankt, also tatsächlich Beschwerden wie Halsschmerzen, Fieber etc. entwickelt.

Dafür gibt es verschiedene Gründe. Zum einen gibt es keine Impfung – auch für andere Erkrankungen übrigens – die zu 100 Prozent schützt.

Einige wenige Menschen bilden zum Beispiel von vornherein keine Immunantwort auf eine Impfung aus (sog. primäre Impfversager). Diese können dann trotz Impfung erkranken, wenn sie sich infizieren.

Dann gibt es Menschen mit Grunderkrankungen, deren Immunantwort auf Impfungen von vornherein unzureichend ist. Das können z.B. Personen sein, deren Immunsystem durch Medikamente unterdrückt wird, etwa nach einer Organtransplantation oder aufgrund einer Autoimmunerkrankung. Solche immunsupprimierten Menschen haben nicht nur einen reduzierten Impfschutz, sondern auch das Risiko, schwer an einer SARS-CoV-2-Infektion zu erkranken.

Des Weiteren lässt der Impfschutz – wie bei vielen Impfungen – nach einer Weile nach, was zu einem sekundären Impfversagen führen kann. Das ist auch der Grund, warum die Ständige Impfkommission bereits seit 24. September bzw. 7. Oktober 2021 für alle vulnerablen Menschen (z.B. Senioren > 70 Jahre, immunsupprimierte Patienten) und für alle Menschen, die besonders exponiert sind und/oder mit Patienten oder gefährdeten Personen Kontakt haben (z.B. medizinisches Personal, Pflegeheimmitarbeiter), nach 6 Monaten eine Auffrischimpfung empfiehlt. In Kürze wird es eine generelle Auffrischimpfempfehlung der STIKO für alle Menschen >18 Jahre geben.

Von der 2G-Regel ausgenommen sind Studierende, Beschäftigte, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Sie müssen dies vor Ort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachweisen, das den vollständigen Namen und das Geburtsdatum enthält sowie einen negativen, gültigen PoC-Antigentest vorweisen.

FAQ zur 2G-Regelung

Ein weiteres FAQ beantwortet Fragen wie „Hat die FAU die 2G-Regelung aus eigener Entscheidung eingeführt?“, „Welche Rechtsgrundlage gibt es für die Einführung“ oder „Welche Regelungen gelten für Personen, die 2G nicht erfüllen?“.

Zum FAQ 2G-Regelung