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Initiativen, die helfen

An der FAU haben sich in den vergangenen Wochen verschiedene Initiativen formiert, die während der aktuellen Corona-Pandemie Hilfe bieten – sei es für Angehörige von Risikogruppen, sei es für Klinika, denen die Schutzausrüstung ausgeht oder auch einfach für Menschen, die durch die Krise in Not geraten sind.

Damit alle, die helfen wollen, und auch alle, die Hilfe benötigen, einen Überblick über aktuelle Initiativen gewinnen, haben wir diese Seite eingerichtet. Hier sollen künftig alle FAU-Initiativen aufgelistet werden, von denen wir wissen. Vermissen Sie Ihre Aktion oder Initiative? Schreiben Sie eine Mail an webredaktion@fau.de.

Aufbau eines Diagnostik-Netzwerkes

Screenshot der LabHive Plattform auf verschiedenen Geräten.

Bild: LabHive

LabHive heißt eine Onlineplattform, die im Rahmen des #WirVsVirus-Hackathon der Bundesregierung entwickelt wurde. LabHive soll helfen, die SARS-CoV-2-Test-Kapazitäten zu erhöhen. Auf der Plattform können sich qualifizierte Freiwillige, zum Beispiel Studierende mit Laborerfahrung, registrieren und Forschungslabore physische Ressourcen zur Verfügung stellen. Diese Angebote können dann von Diagnostikzentren ausgewählt und in Anspruch genommen werden. Theresa Müller, Informatikstudentin an der FAU, ist Teil des 15-köpfigen interdisziplinären und ehrenamtlichen Teams, das LabHive entwickelt hat. Sie hat beim Design mitgewirkt und ist nun auf der Suche nach Freiwilligen und Laboren, die Ihre Kapazitäten zur Verfügung stellen wollen. Die Initiative wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und von der Björn Steiger Stiftung unterstützt.

Interessierte Freiwillige und Einrichtungen erhalten auf der Webseite, unter info@labhive.de und direkt bei Theresa Müller weitere Informationen.


Kleinserienfertigung von Schutzvisieren

Eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter des FAPS tragen Schutzvisiere.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Lehrstuhl FAPS, wie Sina Martin und Julian Seßner, stellen mit 3D-Druck Schutzvisiere her (Foto: FAPS/Hannah Riedle).

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lehrstuhls für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik produzieren in einer Kleinserienfertigung mittels 3D-Druck Schutzvisiere. Mit so einem Visier wird die Ansteckungswahrscheinlichkeit zum Beispiel von Pflegerinnen und Pflegern mit dem COVID-19 Virus reduziert. Das Open-Source Design stammt von einer Initiative des 3D-Druckerherstellers PRUSA. Die Visiere sind desinfizierbar und somit wiederverwendbar. Dank dem engagierten Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten bereits etliche Arztpraxen, Pflegeheime und Rettungsdienste mit Schutzmaterial versorgt werden.

Kontakt: hannah.riedle@faps.fau.de


Hilfe von zuhause: Mit dem eignen 3D-Drucker Visiere herstellen

Materialwissenschaft-Student Felix Maußner stellt mit der Initiative „MakerVsVirus Erlangen“ Visiere auf privaten 3D-Druckern her. (Bild: MakerVsVirus Erlangen)

 

Materialwissenschaft-Student Felix Maußner stellt mit seinem Kommilitonen Kim Sauer und weiteren Helferinnen und Helfern der Initiative „MakerVsVirus Erlangen“ Visiere auf privaten 3D-Druckern her. „Bisher haben wir mehr als 3000 Visiere an Ärztinnen und Ärzte, Altenheime und Apotheken ausgeliefert“, sagt er. „Leider gibt es derzeit viele Schwarze Schafe, die die Visiere stark überteuert an bieten. Wir machen das grundsätzlich kostenlos, freuen uns aber über jede Spende“. Kontakt: MakerVsVirus-ER@gmx.de. Über die Initiative hat nordbayern.de berichtet .

Initiative „3D-Druck gegen Coronavirus“

FAU-Studierende haben die Initiative „3D-Druck gegen Coronavirus“ gegründet, um die Praxen und Altenheime mit notwendigem Material auszustatten und sie zu unterstützen. Sie kooperieren mit der Initiative „MakerVsVirus Erlangen“. Zur Meldung


Laptops spenden für Studierende

Digital studieren, dafür braucht es auch das passende Equipment. Für Studierende, die keinen eigenen Laptop zur Verfügung haben oder keinen mit der Ausstattung, die für das digitale Studieren notwendig ist, hat FAU-Präsident Prof. Dr. Joachim Hornegger einen Spendenaufruf gestartet.


Schutzvisiere aus dem 3D-Drucker

Studentin mit Corona-Schutzvisier

Bild: Paula Garcia Miralles

Medizintechnikstudentin Paula Garcia Miralles nutzt ihre im von Dr. Patric Müller geleiteten Fach „Scannen und Drucken in 3D“ erworbenen Fähigkeiten und druckt am Lehrstuhl für Multiscale Simulation of Particulate Systems Halterungen für Visiere zum Infektionsschutz. Paula Garcia Miralles hat sich hierzu der Initiative coronavirusmakers.org angeschlossen, die das verwendete 3D-Modell erstellt hat und auch die Verteilung der gedruckten Visiere übernimmt.


Hilfsfonds #FAU4FAU – Staff for Students

Der von der FAU eingerichtete Spendenfonds „#FAU4FAU – Staff for Students“ soll Studierenden helfen, die durch die Corona-Krise in finanzielle Not geraten sind, damit alle im digitalen Sommersemester 2020 lernen können. Mehr Infos


Schutzbrillen für das Uni-Klinikum Erlangen

(Foto: Michael Rabenstein/Uni-Klinikum Erlangen)

Schutzbrillen sind nur noch schwer auf dem Markt erhältlich. Kardiologe Prof. Dr. Stephan Achenbach hat zusammen mit Prof. Dr. Dietmar Drummer, Inhaber des Lehrstuhls für Kunststofftechnik, nun Prototypen entwickelt. Nach Prüfung durch Prof. Dr. Christian Bogdan, Beauftragter für Biologische Sicherheit und Lehrstuhlinhaber für Mikrobiologie und Infektionsimmunologie, soll nun die Serienproduktion starten. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserer Meldung im Blog.


Atemschutzmasken aus Meltblown-Filtervlies

Bild: Siegfried Werner, LSP

Prof. Dr. Dirk Schubert hat ein Verfahren entwickelt, wie er und sein Team am Lehrstuhl für Polymerwerkstoffe Atemschutzmasken aus Meltblown-Filtervlies herstellen können. Klinika oder medizinische Einrichtungen, die keinen Nachschub an Masken mehr bekommen, könnten auf dieses Produkt ausweichen. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserer Meldung im Blog.

Frankenschau: Schutzmasken für das Uni-Klinikum (17.4.20)


Student Socialization Initiative against COVID-19

Um während der Ausgangsbeschränkungen nicht den Kontakt zu den Mitstudierenden zu verlieren und neue Kontakte knüpfen zu können, haben Studierende der FSI WInf/IIS (FAU) und FS WIAI (Bamberg) die “Student Socialization Initiative against COVID-19” gegründet. Sie stellen eine Plattform bereit, auf der sich Studierende aus ganz Deutschland per Mattermost austauschen können. Auch ein gemeinsamer Spieleabend ist geplant. Wer mitmachen möchte, kann sich unter https://mattermost.fsi-winf.de anmelden.


Beim Einkaufen helfen: Stellenportal sammelt Anzeigen

In der Kategorie „Private Nebenjobs“ des Jobportals „Stellenwerk“ kann jeder kostenfrei private Jobangebote aufgeben oder Angebote hineinsetzen. So findet man schnell heraus, wie man andere Menschen unterstützen kann – zum Beispiel als Einkaufshilfe. www.stellenwerk-erlangen-nuernberg.de

Wer in der Nachbarschaft aushelfen möchte, wird vielleicht auch hier fündig: https://nachbarn-helfen.org


Weitere Initiativen und Informationen