Testen und impfen

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu Impfungen und Selbsttests sowie Antworten auf die häufigsten Fragen.

Impfungen für Beschäftigte

Arbeitszeitregelung bei Impfung beim Hausarzt/ im Impfzentrum

Grundsätzlich fällt das Impfen in den Bereich der privaten Angelegenheiten der Beschäftigten und muss in der Freizeit erledigt werden. Jedoch hat die FAU als Arbeitgeberin im Sinne des weiteren Infektionsschutzes ein sehr hohes Interesse daran, dass sich möglichst viele ihrer Beschäftigten impfen lassen.

Soweit keine dringenden dienstlichen Gründe entgegenstehen, kann die Dauer der Covid-19-Schutzimpfung auf die Arbeitszeit angerechnet werden. Im Vorfeld ist die Abwesenheit des Beschäftigten für die Dauer der Impfung mit der vorgesetzten Person abzusprechen. Im Bereich der Zeiterfassung kann „Arztgang“ gestempelt werden.

Insgesamt kann die Arbeitszeit an diesem Tag mit der Anrechnung des Impftermins und der Wegezeit maximal die Sollzeit ergeben. Für die Beantragung ist im Bereich der ZUV das Formular Anrechnung von Arbeitszeit in besonderen Fällen zu verwenden. Auf eine Bestätigung der Behandlungszeiten von Seiten des Arztes/des Impfzentrums wird in diesem speziellen Fall verzichtet.

Impfkontingent bei der NÜRNBERGER Versicherung

Die FAU kann ihren Mitarbeitenden im Rahmen der betriebsärztlichen Impfungen ein zusätzliches Impfangebot gegen das Coronavirus SARS CoV-2 machen. Die NÜRNBERGER Versicherung ermöglicht der FAU dankenswerterweise die Nutzung ihrer Impfstraße in der Generaldirektion, Ostendstraße 100 in Nürnberg. Die Impfstraße wird von der Impfzentrum (IZ) Bayern GmbH betrieben, die auch Impfzentren für die Stadt Nürnberg betreibt.

Bitte beachten Sie die Hinweise zum Impfangebot, bevor Sie sich registrieren.

Sollten Sie bereits bei Ihrem Haus- oder Facharzt oder in einem Impfzentrum registriert sein, nutzen Sie bitte auch weiterhin diese Möglichkeit zur Impfung. Sie erhöhen dadurch Ihre Chance auf eine frühestmögliche Impfung, denn diese Einrichtungen werden nach wie vor prioritär mit Impfstoff versorgt. Lassen Sie sich aufgrund des Angebots der FAU bitte nicht von einer der genannten Wartelisten löschen.

Wenn Sie bereits eine erste Impfung erhalten haben, wird Ihnen auch die zweite – aufgrund der Dokumentationspflichten an das RKI – an gleicher Stelle verabreicht. Für eine Impfung im Impfzentrum der NÜRBERGER Versicherung können Sie sich dann nicht mehr anmelden.

Haben Sie Vorerkrankungen oder wünschen Sie ein längeres Beratungsgespräch, lassen Sie sich bitte bevorzugt bei Ihrem Haus- oder Facharzt beraten.

Sind Sie von Covid-19 genesen, sprechen Sie bitte ebenfalls mit Ihrem Hausarzt, ob und wann eine Impfung sinnvoll ist.

Zu anderen planbaren Impfungen muss ein Mindestabstand von 14 Tagen vor Beginn und nach Ende der Impfserie eingehalten werden.

Die Registrierung ist auf der Webseite https://izbayern.amanzii.de/ möglich. Bitte wählen Sie als Unternehmen „Mitarbeiter FAU“ aus.

Da die Zuteilung eines Impftermins relativ kurzfristig erfolgt, verwenden Sie bei der Registrierung bitte eine E-Mailadresse, die Sie regelmäßig überprüfen – insbesondere auch außerhalb der Arbeitszeiten oder im Urlaub. Gleiches gilt für die Mobilfunknummer.

Mit einer Registrierung willigen Sie ein, dass Ihnen ein Impfangebot unter den unten beschriebenen Bedingungen gemacht wird.

Die Registrierungen werden in der Reihenfolge des Eingangs in eine Warteliste aufgenommen.

Aus der Warteliste werden Impftermine je nach wöchentlicher Impfstoffzuteilung und Kapazität der Impfärztinnen- und -ärzte zugeteilt.

Der Impftermin und gleichzeitig auch der Termin für die Zweitimpfung werden Ihnen Ende der Vorwoche vor dem Ersttermin per E-Mail mitgeteilt. Der zeitliche Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung liegt für mRNA-Impfstoffe (BioNTech/Pfizer, Moderna) bei 6 Wochen und bei Vektor-Impfstoffe (AstraZeneca) bei 12 Wochen.

Bitte beachten Sie, dass Sie aus organisatorischen Gründen keine Terminauswahl von Erst- und Zweitimpfungstermin vornehmen können. Beide Impftermine sind verbindlich und fix und können nicht verschoben werden.

Die Termine liegen an einem Wochentag in der Zeit zwischen 8.30 Uhr und 17.30 Uhr.

  • Es ist keine Änderung oder Auswahl der Termine möglich.
  • Es ist keine Auswahl des Impfstoffs möglich.
  • Die Absage eines Termins ist nur aus besonders wichtigen Gründen möglich. Als wichtiger Grund zählt eine mit Attest nachgewiesene Erkrankung oder ein Todesfall in der engsten Familie. Urlaub oder ein geschäftlicher Termin fallen nicht darunter.
  • Können Sie einen Termin nicht wahrnehmen, melden Sie sich bitte so früh wie möglich an absage_impfen@iz-bayern.de
  • Sagen Sie den Termin ab oder erscheinen Sie nicht zur Impfung, erhalten Sie nicht automatisch einen Ersatztermin. Sie werden aus der Warteliste gestrichen und müssen sich erneut für die Impfung registrieren.
  • Sobald Ihnen nach der Registrierung ein Termin zugeteilt werden kann, erhalten Sie sowohl den Erst- als auch den Zweitimpfungstermin. Durch die Abstände von Erst- und Zweitimpfung kann es sein, dass der Zweitimpfungstermin in den geplanten Urlaub fällt. Auch hier kann leider keine Ausnahme gemacht werden.

  • Wer bereits eine erste Impfung beim Hausarzt oder einem Impfzentrum erhalten hat, denn die Zweitimpfung muss dort erfolgen, wo auch die erste erfolgt ist.
  • Wer auf Grund von Vorerkrankungen ein längeres Beratungsgespräch benötigt. Dieses ist im Rahmen der Impforganisation nicht möglich; bitte wenden Sie sich an Ihren Hausarzt bzw. ihre Hausärztin.
  • Wer an Covid-19 erkrankt war (also einen positiven PCR-Test hatte). Hier wird eine einzelne Impfung etwa 6 Monate nach Erkrankung empfohlen.
  • Wer vor kurzem eine Impfung erhalten hat. Zu einer Covid-19-Schutzimpfung muss ein Mindestabstand von 14 Tagen vor Beginn und nach Ende der Impfserie eingehalten werden.
  • Wer eine Überempfindlichkeit gegen Impfstoffbestandteile (bei mRNA-Impfstoffen in erster Linie Polyethylenglykol) hat. Wenden Sie sich zu Ihrer eigenen Sicherheit auf jeden Fall an Ihren Hausarzt bzw. Ihre Hausärztin.
  • Wer an einer akuten Krankheit mit Fieber gleich oder höher 38,5°C leidet. Dieser soll erst nach Genesung geimpft werden. Bitte sagen sie in diesem Fall den Termin für den entsprechenden Tag ab.
  • Wer schwanger ist. Bitte wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt/ Ihre Frauenärztin.
  • Angehörige von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der FAU.

Der Nachweis der Berechtigung für eine Impfung erfolgt mit der FAUcard für Bedienstete. Hilfskräfte mit aktuellem Vertrag gelten auch als Beschäftigte. Da diese nicht über einen Dienstausweis beziehungsweise eine entsprechend gekennzeichnete FAUcard verfügen, weisen diese durch eine Arbeitgeberbescheinigung nach, dass Sie an der FAU tätig sind. Die Vorlage kann von der Beschäftigungsstelle in den FAU-Briefkopf eingefügt und von der/dem jeweiligen Vorgesetzten unterzeichnet/gestempelt werden. Lehrbeauftragte können ihre Berechtigung ebenfalls durch die Arbeitgeberbescheinigung nachweisen.

Folgende Dokumente müssen Sie für die Impfung zwingend dabeihaben:

  • Ihren Mitarbeiterausweis oder eine Arbeitgeberbestätigung
  • Ihren Personalausweis
  • Ihren Impfpass (wenn vorhanden), evtl. Allergiepass
  • Die Terminbestätigung aus dem Anmeldesystem (ausgedruckt oder digital, zum Beispiel auf Ihrem Smartphone)
  • Das Aufklärungsmerkblatt je nach Art des Impfstoffs (wird bei Terminbestätigung mitgeschickt)
  • Den bereits zu Hause ausgefüllten Anamnesebogen je nach Art des Impfstoffs (wird bei Terminbestätigung mitgeschickt)

Weitere Hinweise zur Impfung:

  • Beachten Sie bitte die FFP2-Maskenpflicht in der Impfstraße und befolgen Sie die AHA-Regeln im gesamten Gebäude (Alltagsmaske tragen, Hände desinfizieren, mindestens 1,5 m Abstand halten).
  • Tragen Sie am besten impfpraktische Kleidung, zum Beispiel kurzärmelige Hemden/Blusen oder T-Shirts.
  • Bitte warten Sie im Anmeldebereich, Sie werden schnellstmöglich abgeholt.

FAU-Beschäftigte können sich mit medizinischen Fragen zur Impfung sehr gerne an die Betriebsärztliche Dienststelle (BÄD) wenden.

Die Impfhotline der BÄD für medizinische Fragen zur Covid-Impfung ist ab dem 8. Juni 11 Uhr von Montag- Freitag zwischen 11-12 Uhr unter der Nummer 09131 85-24100 erreichbar.

Wir bitten die Beschäftigten, von Anfragen per Mail abzusehen. Fragen zur Priorisierung können nicht beantwortet werden.

Organisatorische Fragen richten Sie bitte an corona-informationen@fau.de

So erreichen Sie das Impfzentrum in der Generaldirektion der NÜRNBERGER Versicherung.

FAQ – Informationen zum Ablauf der Impfung

Grundsätzlich gilt „First-Come-First-Served“. Das heißt: Die Termine werden nach der Reihenfolge der Anmeldung im Anmeldesystem vergeben.

Das können Sie sich leider nicht aussuchen. Angesichts der allgemeinen Impfstoff-Knappheit und möglichst reibungsloser und effizienter Abläufe in der Impfstraße werden Ihnen die Impftermine sowie der Impfstoff zugeteilt. Bitte haben Sie Verständnis, dass die Termine auch nicht verschoben werden können.

Sollten Sie sich bezüglich eines bestimmten Vakzins unsicher sein, raten wir Ihnen, sich ausführlich vom Haus- oder Facharzt beraten und impfen zu lassen.

Die Impfungen werden von Ärztinnen und Ärzten des IZ Bayern, der Betriebsärztin der NÜRNBERGER Versicherung Dr. Christine Bräu-Dümler und einer weiteren Ärztin des Arbeitsmedizinischen Zentrums (AMZ) Nürnberg durchgeführt.

Die Art des Impfstoffs (mRNA- oder Vektor-Impfstoff) und den Hersteller erfahren Sie bei der Zuteilung ihres Ersttermins für die Impfung in einer E-Mail, mit der Ihnen der Termin mitgeteilt und bestätigt wird. Bei der Impfstoffzuweisung werden selbstverständlich die aktuellen Empfehlungen der STIKO berücksichtigt.

Bitte erscheinen Sie ca. 10 Minuten vor dem Termin (aber nicht früher). So vermeiden Sie eine längere Wartezeit. Im Eingangsbereich können aus Sicherheitsgründen keine Sitzmöglichkeiten angeboten werden.

Die Impfstraße in der NÜRNBERGER ist als Einbahnstraßensystem angelegt:

  • Nach der Ankunft am Eingang zum Foyer wird Ihre Zugangsberechtigung (FAUcard für Bedienstete / Bescheinigung des Arbeitgebers und Terminbestätigung) geprüft. Danach erreichen Sie den Check-in, in dem von Mitarbeitern der IZ Bayern GmbH überprüft wird, ob Sie die weiteren Dokumente vorlegen können.
  • Im Anschluss werden Sie in eine Impfkabine gebracht, in der eine Ärztin oder ein Arzt das Aufklärungsgespräch führt und Sie impft. Dabei wird auch nach Allergien, Vorerkrankungen und weiteren medizinischen Parametern gefragt.
  • Danach müssen Sie noch mindestens 15 Minuten in einem Wartebereich für die Nachbeobachtung bleiben – bei Risikopatientinnen und -patienten kann die Nachbeobachtung auch 15 bis 30 Minuten dauern. Sollte es direkte Impfreaktionen geben, stehen eine Notfallkabine und ärztliche Betreuung bereit.
  • Vor dem Verlassen der Impfstraße müssen Sie einen Check-out durchführen.

Insgesamt ist also im Durchschnitt mit einem Zeitbedarf von 30 bis 40 Minuten zu rechnen.

Die Schutzimpfung wird im Impfausweis (gelbes Heft) oder, falls der Impfausweis nicht vorgelegt wird, in einer Impfbescheinigung dokumentiert.

Datenschutz und Datensicherheit sind bei der Verarbeitung sensibler personenbezogener Daten von großer Bedeutung. Daher werden personenbezogene Daten nur im notwendigen Rahmen im Registrierungs- und Anmeldetool des externen Dienstleisters amanzii GmbH gespeichert. Nach der Impfung erfolgt die Dokumentation für das Robert-Koch-Institut durch die IZ Bayern GmbH. Die Daten werden nach der erfolgten Zweitimpfung im System von amanzii gelöscht.

Die FAU erhält zu keinem Zeitpunkt Informationen über Angaben aus den Aufklärungs- und Anamnesebögen. Diese Dokumente gehen nach Abschluss der Impfung für die gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrungsfrist zum BÄD der FAU.

Grundsätzlich können jeder Arzt und jede Ärztin kostenlos einen neuen Impfpass ausstellen. Haben Sie Ihren Impfausweis verloren, wenden Sie sich am besten an Ihren Hausarzt bzw. Ihre Hausärztin. Dort wird dann auch die Ersatzbestätigung der erfolgten Impfung in den neuen Impfpass nachgetragen.


Impfungen für Studierende

Der Präsident setzt sich derzeit mit Hochdruck dafür ein, dass auch den Studierenden der FAU perspektivisch ein Impfangebot gemacht werden kann. Sobald es hierzu Neuerungen gibt, werden wir Sie über eine Rundmail informieren.


Selbsttests

Einordnung der Selbsttests in das Hygienekonzept der FAU

Zum besseren Verständnis des Einsatzes der Selbsttests im Rahmen des Hygienekonzepts der FAU stellen wir Ihnen hier Hinweise unser medizinischen Experten zusammen. Eine ausführliche Stellungnahme können Sie in dem Dokument „Stellungnahme der FAU zur anlasslosen Schnell- bzw. Eigen-SARS-Cov-2-Tests“ nachlesen.

  • Seit Beginn der SARS-CoV-2-Pandemie wurden an der FAU zeitnah, regelmäßig, konsequent und unter kontinuierlicher Einbeziehung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und Beachtung der gesundheitspolitischen Rahmenvorgaben umfangreiche Schutz- und Hygienemaßnahmen etabliert, kommuniziert und regelmäßig evaluiert. Diese Maßnahmen waren und sind geeignet, bei konsequenter Einhaltung SARS-CoV-2 Infektionen bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Studierenden der FAU zu minimieren.
  • Grundsätzlich gilt, dass die Aussagekraft von Antigen-Schnelltests direkt vom Anteil der Infizierten unter den getesteten Personen sowie von der Sensitivität und Spezifität der Tests abhängt. Dies bedeutet konkret, dass bei der momentanen epidemiologischen Situation in Erlangen wie auch Nürnberg der Vorhersagewert für eine tatsächliche Infektion sehr niedrig, – also schlecht – ist und wesentlich mehr vermeintliche Infektionen fehlerhaft, als tatsächliche Infektionen richtig erkannt werden.
  • Aufgrund der ebenfalls begrenzten Sensitivität der Antigen-Schnelltests können diese auch zu falsch negativen Ergebnissen führen, das heißt: Sie zeigen keine Infektion an, obwohl eine besteht, vor allem bei einer gerade beginnenden Infektion mit noch geringer Viruslast.
  • Ein negativer Antigen-Schnelltest kann darüber hinaus eine falsche Sicherheit vermitteln und dadurch risikobereites Verhalten unter Außerachtlassung der Hygienemaßnahmen fördern.

Jedes negative SARS-CoV-2-Testergebnis stellt daher immer nur eine Momentaufnahme dar. Deshalb sollten die geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen an der FAU weiterhin konsequent befolgt werden.

Häufige Fragen zu Selbsttests

Beschäftigte und Hilfskräfte haben Anfang Mai per Postversand ein für fünf Wochen ausreichendes Kontingent an Tests erhalten.

Nachdem das Kontingent von 2 Tests/ Woche ausgeschöpft ist, können Selbsttests bei corona-selbsttest@fau.de nachgeordert werden.

Bitte beachten Sie, dass vor Juni keine Nachbestellungen angenommen werden können.

Lehrende können ihren persönlichen Bedarf an Selbsttests unter corona-selbsttest@fau.de ordern, die Selbsttests für Studierende werden über die Dekanate bereitgestellt und von den Lehrenden ausgegeben.

Studierende, die im Sommersemester an Präsenzveranstaltungen teilnehmen, können Selbsttests über ihre Lehrenden beziehen. Die Tests werden in die Dekanate der Fakultäten bzw. Fachbereiche geliefert, die Verteilung bzw. Ausgabe wird dezentral organisiert. Rückfragen richten Sie bitte an die Dekanate.

Beschäftigte, die in Präsenz oder teilweise in Präsenz arbeiten, können auf Wunsch zweimal pro Woche einen Selbsttest durchführen.

Studierende können auf Wunsch einmal pro Woche bei sich zu Hause einen Test durchführen. Nach Überprüfung des Hygienekonzeptes für definierte Präsenzveranstaltungen durch das Sachgebiet Arbeitssicherheit kann auch eine größere Anzahl an Tests zur Verfügung gestellt werden.

Es besteht keine Testpflicht.

Aus Arbeitsschutz- und auch Ressourcengründen wird die FAU keine Testzentren einrichten. Der Selbsttest soll vor Dienstantritt zu Hause durchgeführt werden. Eine Testung am Arbeitsplatz würde bedeuten, dass die betreffende Person bereits den Weg zum Arbeitsplatz zurückgelegt hat und im Falle eines positiven Testergebnisses auf dem Heimweg womöglich noch unnötige Kontakte eingeht.

Wenn Sie SARS-CoV-2-verdächtige Symptome haben oder Kontakt mit infektiösen Menschen hatten, bietet sich die Durchführung eines Selbsttests an. Selbsttest sind allenfalls eine „Abrundung“ beziehungsweise Ergänzung zum Hygienekonzept. Personen, die es für sinnvoll erachten, können vor der Teilnahme an einer in Präsenz durchgeführten Veranstaltung in eigener Verantwortung in der Wohnung einen Selbsttest durchzuführen. Weitere Hinweise zum Hygienekonzept bei Präsenzveranstaltungen finden Sie auf unserer Webseite.

Den Tests liegt eine Anleitung des Herstellers bei, zusätzlich können Sie sich ein Anleitungsvideo des Bayerischen Ministeriums für Gesundheit und Pflege anschauen beziehungsweise die Inhalte in der Kurzanleitung nachlesen. Die Durchführung des Selbsttests soll zuhause erfolgen. Sollten schwerbehinderte Menschen Probleme bei der Durchführung der Selbsttests haben, kann dieser auch in einem Testzentrum vorgenommen werden. Für den Weg zum nächstgelegenen Testzentrum und die Durchführung wird Dienstbefreiung gewährt.

Schnell- bzw. Selbsttests sind im Vergleich mit einem PCR-Test nur bedingt aussagekräftig. Sie können auch mit einem negativen Testergebnis am Testtag sowie am nächsten Tag für andere Personen ansteckend sein. Beachten Sie daher unbedingt, dass „Negativ-getestet“ kein „Freifahrtschein“ für gelockertes Verhalten in Bezug auf Hygienemaßnahmen ist.

Bei einem positiven Testergebnis müssen Sie sich sofort isolieren und Kontakte zu anderen Menschen so weit wie möglich vermeiden, denn es besteht der Verdacht, dass Sie hochansteckend sind. Falls Sie den Test nicht zu Hause durchgeführt haben, begeben Sie sich bitte auf direktem Weg in ihre Wohnung. Achten Sie dabei auf die Abstands- und Hygieneregeln. Vereinbaren Sie umgehend über Ihre Hausarztpraxis oder den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117 einen PCR-Test, um das Ergebnis des Selbsttests zu bestätigen. Dort erhalten Sie auch alle Informationen zum weiteren Vorgehen. Bitte beachten Sie darüber hinaus die arbeitsrechtlichen Maßnahmen.

Die FAU verfügt über ein sehr gut funktionierendes Hygienekonzept zur Durchführung der Präsenzprüfungen. Dieses würde ggf. durch die Nutzung von Schnelltests ergänzt werden. Weitere Aussagen des Ministeriums liegen dazu bislang noch nicht vor.

Weitere Informationen