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FAUexchange – Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Programm

Ihre Frage ist nicht dabei? Dann kontaktieren Sie das Team Übersee in der Servicestelle International. Sie erreichen uns am besten per E-Mail unter exchange-overseas@fau.de.

Die Teilnahme am Direktaustausch-Programm „FAUexchange“ steht grundlegend Studierenden aller Fakultäten offen. An welchen Partnerhochschulen jedoch tatsächlich geeignete Studienmöglichkeiten bestehen, hängt vom an der FAU studierten Studiengang und den jeweils geltenden Zulassungsbedingungen an den Partnerhochschulen ab.

Nicht an allen Partnerhochschulen können alle an der FAU angebotenen Studiengänge studiert werden. Bitte informieren Sie sich selbständig auf den Webseiten der Partnerhochschulen, ob für Sie an Ihrer Wunschhochschule ein fachlich geeignetes Studienangebot besteht. Beachten Sie auch eventuell bestehende Zulassungsbeschränkungen für Austauschstudierende.

Aufgrund generell sehr strenger Zulassungskriterien und wesentlicher Unterschiede in der Organisation der Ausbildung bestehen insbesondere für Studierende der Human- und Zahnmedizin, der Rechtswissenschaft und der Pharmazie nur an sehr wenigen Partnerhochschulen Studienmöglichkeiten.

Bitte informieren Sie sich auf den Webseiten der ausländischen Partnerhochschulen über das bestehende Studienangebot. Bei Fragen wenden Sie sich an das Team „Studierendenmobilität Übersee“ im Referat S-INTERNATIONAL – Internationale Angelegenheiten.

Für Studierende der Human- und Zahnmedizin, der Rechtswissenschaft oder Pharmazie, die im Ausland studieren möchten, bestehen die besten Möglichkeiten über die Partnerschaften in ihrem jeweiligen Fachbereich, da hier ein fachlich einschlägiges Studium im Ausland gesichert ist. Im Rahmen des universitätsweiten Direktaustausch-Programms „FAUexchange“ gibt es ergänzend folgende Möglichkeiten:

 

Für Studierende der Humanmedizin:

Eine Zulassung zu fachverwandten Studiengängen (z.B. Gesundheitsmanagement, Epidemiologie) ist eventuell an folgenden Hochschulen möglich:

  • Université Laval (Kanada): Maîtrise en épidémiologie, Maîtrise en microbiologie-immunologie (méd), Maîtrise en médecine moléculaire, Maîtrise en santé communautaire; kein Studium der Human- oder Zahnmedizin
  • Université du Québec à Trois-Rivières (Kanada):Baccalauréat en biologie médicale, Maîtrise en sécurité et hygiène industrielle; kein Studium der Human- oder Zahnmedizin

Für Studierende des FB Rechtswissenschaft:

Für Studierende der Pharmazie:

Die Lehrerinnen- und Lehrerausbildung ist in anderen Ländern anders organisiert als in Deutschland. In der Regel ist es nicht möglich, an der Partnerhochschule im Ausland ähnlich interdisziplinär zu studieren wie an der FAU. Sie müssen sich daher darauf einstellen, sich auf ein Studienfach oder pädagogische Studieninhalte zu konzentrieren.

Je nach Studienfortschritt an der FAU können Sie sich für einen Aufenthalt in einem Bachelor-Programm oder Master-Programm an der ausländischen Hochschule bewerben. Wenn Sie vor Antritt des Auslandsaufenthaltes bereits drei Jahre Fachstudium an der FAU abschließen, können Sie sich in der Regel für ein Studium auf Master-Niveau bewerben. Voraussetzung ist, dass Sie das entsprechende Fach auch an der FAU vertieft studieren.

Nein, das ist in der Regel nicht möglich. Sie müssen sich darauf einstellen, zumindest schwerpunktmäßig nur eines Ihrer Studienfächer im Ausland studieren zu können. Es gibt dennoch viele Partnerhochschulen, die Austauschstudierenden erlauben, Lehrveranstaltungen aus unterschiedlichen Studiengängen zu kombinieren.

Welche Sprachkenntnisse für Ihren Auslandsaufenthalt benötigt werden, hängt von der ausländischen Partnerhochschule ab. Sie benötigen prinzipiell gute Kenntnisse der Unterrichtssprache, so dass Sie aktiv am Unterricht teilnehmen können. Gut vorbereitet auf einen Studienaufenthalt im Ausland, sind Sie, wenn Sie die Zielsprache auf mindestens Niveau B2 des Europäischen Referenzrahmens beherrschen. In vielen Fällen ist ein Auslandsaufenthalt aber auch mit geringeren Kenntnissen der Zielsprache möglich.

Nutzen Sie das vielfältige Lehrangebot des Sprachenzentrums der FAU, um sich die erforderlichen Fremdsprachenkenntnisse anzueignen.

Ja, Sie müssen bei der FAU-internen Bewerbung einen Sprachnachweis einreichen. Wenn Sie sich für mehrere Zielhochschulen mit unterschiedlichen Unterrichtssprachen bewerben, sind mehrere Nachweise erforderlich. Es gibt keine Ausnahmen. Muttersprachlichkeit, die Teilnahme an einem englischsprachigen Studiengang oder längere Auslandsaufenthalte entbinden nicht von der Pflicht, einen Sprachnachweis vorzulegen. Auch Studierende der Sprachen (Anglistik, Romanistik etc.) müssen einen Sprachnachweis einreichen. Zum FAU-internen Bewerbungstermin darf der Nachweis nicht älter als 2 Jahre sein. Reichen Sie entweder den FAU-Mobilitätstest oder ein offizielles Sprachzeugnis ein.

Das Abiturzeugnis ist als Sprachnachweis nicht ausreichend.

Das Empfehlungsschreiben muss von einem Professor oder einer Professorin bzw. wissenschaftlichen Mitarbeiter oder Mitarbeiterin aus Ihrem Fachbereich ausgestellt werden. Im Idealfall wird das Empfehlungsschreiben von einem Mitglied der FAU erstellt. Sollten Sie bisher noch nicht an der FAU studiert haben, kann das Empfehlungsschreiben auch von jemandem der von Ihnen zuvor besuchten Hochschule (z.B. Betreuer oder Betreuerin der Bachelor-Arbeit) erstellt werden.

Wichtig ist, dass der- oder diejenige, die Ihnen das Empfehlungsschreiben ausstellt, Sie möglichst gut kennt. Sollten Sie das Studium an der FAU erst kürzlich aufgenommen haben und noch keine persönlicheren Kontakte zu Lehrenden an der FAU bestehen, müssen Sie selbst aktiv werden. Überlegen Sie, in welcher Lehrveranstaltung Sie mit einer besonders guten Leistung in Erinnerung geblieben sind. Besuchen Sie frühzeitig die Sprechstunde der Lehrperson und stellen Sie sich selbst und die Pläne für Ihren Auslandsaufenthalt vor. Lassen Sie Ihrem Gutachter oder Ihrer Gutachterin ausreichend Zeit für die Erstellung des Schreibens.

Das Empfehlungsschreiben soll Auskunft über Ihre akademische Qualifikation und Eignung für einen Auslandsaufenthalt geben. Es muss auf dem Briefpapier des Lehrstuhls ausgestellt sein und muss im Original eingereicht werden. Das Empfehlungsschreiben sollte auf Englisch oder in der Unterrichtssprache der Wunschhochschule verfasst sein, da es bei erfolgreicher Bewerbung im FAU-internen Verfahren ggf. an die Partnerhochschule im Ausland weitergeleitet wird.