Navigation

Standortentwicklung der FAU

Baumaßnahmen an der FAU

Wissen in Bewegung — das ist an der FAU durchaus wörtlich zu verstehen: An den verschiedenen Standorten der Universität sollen in Erlangen und Nürnberg ganz neue räumliche Möglichkeiten für Wissenschaft und Lehre entstehen und dabei zum Teil alten Gebäudebestand ersetzen. Ob beispielsweise neue Flächen für die Geistes- und Sozialwissenschaftliches im sogenannten Himbeerpalast entstehen oder eine Erweiterung der Technischen Fakultät auf einem Teil des Erlanger Siemens Campus: Studieren und Forschen braucht Raum.

Aktuelle Meldungen aus der Presse

  • Das Bayerische Wissenschaftsministerium hat zusammen mit dem Finanz- und dem Bauministerium den Bauantrag der FAU für die Sanierung und den Umbau des sogenannten „Himbeerpalasts" im Erlanger Zentrum genehmigt. Nach Sanierung und Umbau wird der „Himbeerpalast“ als Seminar-, Büro-und Bibliotheksgebäude den größten Teil der Institute der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie aufnehmen.

  • Der Rohbau des Erlangen Centre for Astroparticle Physics (ECAP) in Erlangen steht. Nach rund elf Monaten Bauzeit feierten die geladenen Gäste gemeinsam mit Bayerns Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, Klaus Holetschek und Bayerns Innenminister, Joachim Herrmann, das Richtfest. Bund und Freistaat investieren hier mehr als 39 Millionen Euro.

  • Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) hat jetzt ein Forschungsgebäude für rund 40 Millionen Euro in direkter Nachbarschaft zum Deutschen Zentrum Immuntherapie (DZI) am Universitätsklinikum Erlangen der FAU genehmigt. Das „Center for Immunotherapy, Biophysics & Digital Medicine (CITABLE)“ soll auf dem Nordgelände des Uni-Klinikums Erlangen errichtet werden.

  • Das Südgelände der FAU wächst weiter: Hier entsteht der Forschungsbau des Erlangen Centre for Astroparticle Physics (ECAP). In dem ECAP Laboratory werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschung zu astrophysikalischen Phänomenen weiterführen.

Verschaffen Sie sich einen Überblick

Für die Standortentwicklung der FAU wurden in den letzten Jahren wichtige Weichenstellungen getroffen.

Deren Umsetzung erfordert an mehreren Standorten und über Jahre hinweg diverse bedeutsame Bauprojekte und hohe Investitionen – in Ausmaß und Bedeutung wohl nur noch vergleichbar der Gründung und dem Aufbau der Technischen Fakultät 1966 an der FAU

Standorte im Fokus

  • Erlanger Innenstadt – Himbeerpalast und Hörsaalzentrum

    Himbeerpalast

    Der „Himbeerpalast“ in Erlangen. (Bild: FAU/Erich Malter)

    Im Himbeerpalast und mit einem Hörsaalzentrum in der Henkestraße soll das sogenannte  Geisteswissenschaftliche Zentrum Erlangen (GWZ-ER) in der Erlanger Innenstadt entstehen.

  • Nürnberg – Regensburger Straße

    Campus Regensburger Str.

    Campus Regensburger Straße (FAU/Erich Malter)

    Der Standort Campus Regensburger Straße wird aufgegeben. Die dort untergebrachten „Erziehungswissenschaften“ sollen im Nürnberger Norden mittels Bestellbauverfahren ein modernes, zeitgemäßes Gebäude erhalten, korrespondierend zum GWZ-ER das sogenannte Geisteswissenschaftliche Zentrum Nürnberg (GWZ-N).

  • Erlangen Süd – Technische Fakultät

    Der sogenannte “Rote Platz” am Südgelände der FAU (Bild: FAU/Erich Malter)

    Der sogenannte “Rote Platz” am Südgelände der FAU (Bild: FAU/Erich Malter)

    Die Technische Fakultät braucht dringend Erweiterungsflächen aufgrund immensen Wachstums. Ein Dreiklang aus Verdichtung im Bestandsgelände, Nutzung von Arrondierungsflächen und Erwerbsflächen aus dem Siemens Campus wird nötig, um sie zukunftssicher und konzentriert an ihrem Standort im Südgelände unterbringen zu können. Für diesen Transformationsprozess am FAU-Standort im Erlanger Süden wird eine Masterplanung erstellt.

  • Erlangen Süd – Chemie

    Eingang zum Chemikum der FAU.

    Das Chemikum I der FAU. (Bild: Staatliches Bauamt Erlangen-Nürnberg)

    Mit dem Neubau des Chemikum II sowie dem Neubau für die Technische Chemie schaffen parallel zwei Großprojekte für zwei Fakultäten die nötigen Flächen und zeitgemäßen Standards, um den Status der Chemie an der FAU als internationalen Spitzenforschungsstandort zu halten und auszubauen.

  • Nürnberg – Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

    Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der FAU in der Langen Gasse 20 in Nürnberg.

    Die WiSo in der Langen Gasse (Bild: David Hartfiel)

    Der Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bleibt am prominenten Standort in der Nürnberger Innenstadt. Seine Sanierung und Erneuerung läuft und muss weiter fortgeführt werden.

  • Erlangen Innenstadt – Schloss

    Erlanger Schloss mit FAU-Flaggen

    Das Schloss in Erlangen. (Bild: FAU/Kurt Fuchs)

    In den Jahren 1700-1702 ursprünglich als markgräfliche Residenz errichtet, ist das Schlossgebäude neben der Orangerie das prominenteste Baudenkmal der FAU und Erlangens. Es ist seit 1818 im Besitz der FAU und dient seitdem als Hauptsitz der Universitätsleitung und Verwaltung. Es soll hierfür auch künftig als das zentrale Stammgebäude im Herzen der Erlanger Innenstadt genutzt werden. Dazu steht seine Sanierung ebenfalls auf der Agenda.

  •  

Große Baumaßnahmen (Einzelne Bauprojekt mit einer Gesamtbausumme von mehr als drei Millionen Euro)

Bei der Vielzahl an Gebäuden unterschiedlichsten Alters und Nutzungen und aufgrund der genannten Standortentscheidungen wird an der FAU immer geplant, gebaut und saniert. Einen Überblick, welche Bereiche und welche Standorte der FAU davon aktuell betroffen sind, welche Gebäude für den Unibetrieb neu geschaffen werden, erhalten Sie hier.

Erlangen

Innenstadtbereich und Medizinische Fakultät (nicht klinischer Bereich)

Die FAU ist in der Erlanger Innenstadt an sehr vielen Orten präsent. Mit ihren denkmalgeschützten Gebäuden, wie dem Schloss, der Orangerie oder dem Kollegienhaus prägen die Universitätsgebäude das Erlanger Stadtbild. Während die Orangerie bereits umfassend saniert wurde, stehen bei vielen anderen Gebäuden die Arbeiten noch aus: Das Kollegienhaus sowie die Gebäude der Pharmazie, Biochemie, Pathologie, Anatomie und Rechtsmedizin sind Beispiele dafür. Auch die Universitätsbibliothek steht auf der Liste der zu sanierenden Gebäude. Und als weiteres Modul des GWZ-ER, das über zwei bereits genehmigte große Baumaßnahmen im Himbeerpalast und einem neuen Hörsaalzentrum in der Henkestraße entstehen soll, wird ein Neubau für das zukünftige Logistikzentrum erforderlich.

Die Baumaßnahmen an Gebäuden der Unikliniken werden auf der Seite des Uniklinikums vorgestellt.

Mit Hilfe der zusätzlich bewilligten Mittel kann die Universität nun eine Komplettsanierung der Anatomie in Angriff nehmen. (Bild: FAU)

Bild: FAU

Schloss in Erlangen (Bild: FAU)

Bild: FAU

Orangerie

Bild: FAU/David Hartfiel

Südgelände

Das Südgelände in Erlangen umfasst große Teile der technischen und naturwissenschaftlichen Fakultät. Gemäß Ministerratsbeschluss sind zukünftig alle Bereiche der Technischen Fakultät an diesem hierfür zu erweiternden Standort im Erlanger Süden zusammenzuführen. Eine Masterplanung zur Weiterentwicklung des Standortes wird hierzu erstellt. Sie wird den Transformationsprozess darstellen und begleiten, in dem dann unter anderem über die Zukunft der Gebäude für die Informatik oder auch Werkstoffwissenschaften entschieden wird. Mit der notwendigen Verdichtung im bestehenden Campus wurde schon begonnen: So fand im Sommer 2020 das Richtfest für das Erlangen Centre for Astroparticle Physics (ECAP) statt, die Planungen für die Gebäude der Chemie laufen und auch das Projekt Kinderbetreuung und der Bau neuer Hörsäle sind bereits genehmigt. Viele weitere Projekte werden in Zukunft für den erfolgreichen Transformationsprozess noch erforderlich sein.

Richtfest

Bild: Dieter Zeitler

Rechenzentrum und Informatik-Hochhaus am Südgelände der FAU (Bild: FAU)

Bild: FAU

Der sogenannte “Rote Platz” am Südgelände der FAU (Bild: FAU/Erich Malter)

Bild: FAU/Erich Malter

Nürnberg

Die Gebäude in der Nürnberger Innenstadt sind in der Hand der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Hier wurde und wird bereits an den Gebäuden in der Langen Gasse und der Findelgasse saniert. Diese Arbeiten werden auch in den kommenden Jahren fortgeführt.

Das Geisteswissenschaftliche Zentrum Nürnberg (GWZ-N) wird mit einem genehmigten Bestellbau im Nürnberger Norden entstehen. Parallel zu dieser Entwicklung müssen die nötigsten Unterhaltsmaßnahmen an den Gebäuden in der Regensburger Straße durchgeführt werden, um den Uni-Betrieb in diesen Gebäuden bis zum Umzug zu gewährleisten.

Innenstadt

Ein Blick aus der Vogelperspektive auf die Lange Gasse 20 in Nürnberg, einer der beiden Standorte des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften.

Bild: Nürnberg Luftbild/Hajo Dietz

 

Regensburger Str.

Bild: Nürnberg Luftbild/Hajo Dietz

Weitere Informationen

Alle „großen Bauvorhaben″ der FAU, die vom Bayerischen Landtag grundsätzlich für eine aktuelle oder künftige Realisierung durch den Freistaat Bayern vorgesehen sind, werden im jeweils geltenden Haushaltsplan des Freistaates Bayern (siehe Entwurf für 2021: Einzelplan 15, Anlage S („Sonderausweis der staatlichen Hochbaumaßnahmen mit mehr als 3.000.000 € Gesamtkosten im Einzelfall“) gelistet.

Kontakt

Pressetelefon der FAU

Besucheradresse: Richard-Wagner-Straße 2
91054 Erlangen