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Forschung

Bayerische Forschungsverbünde

Wissenschaft, Politik und Wirtschaft – gemeinsam stark

Bayerische Forschungsverbünde sind in Projekten organisiert, bestehen meist drei oder sechs Jahre und schließen mehrere Standorte in Bayern ein. Ein Forschungsverbund wird entweder aus aktuellem Anlass oder als direkte Investition in die Zukunft zur Sicherung des Forschungs- und Wirtschaftsstandorts Bayern gegründet. Mit im Boot sind deshalb auch Partner aus der Wirtschaft, die mitarbeiten und nicht nur finanzieren. Das Private-Public-Partnership sichert die zügige Umsetzung der wissenschaftlichen Ergebnisse. Öffentliche Fördermittelgeber sind die Bayerische Forschungsstiftung und die bayerischen Ministerien, insbesondere das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

Laufende Forschungsverbünde

Das Hauptziel von ForIPS ist die Etablierung der iPS- Technologie zur Entwicklung eines Krankheitsmodells für die Parkinson-Krankheit. Die Reprogrammierung von ausgereiften Körperzellen zu sogenannten „induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS)“ zählt zu den innovativsten biomedizinischen Entwicklungen der letzten Jahre. Dabei werden reife Zellen aus einer Hautprobe des Patienten zunächst zu Stammzellen reprogrammiert, das heißt in ein Stadium der Pluripotenz zurückgesetzt, und danach gezielt in organspezifische Zellen ausgereift. Die Projektgruppen in ForIPS untersuchen an Gehirnzellen, die aus iPS von Patienten mit der Parkinson-Krankheit gewonnen werden, die molekularen und zellulären Mechanismen bei der Entstehung des sporadischen Parkinson-Syndroms und erforschen neue therapeutische Ansätze. Hierfür reprogrammieren die Forscher Hautzellen von Parkinson-Patienten und entwickeln diese im Labor zu neuralen Zellen weiter. Zur Webseite

Zur Jahrtausendwende waren zentrale IT Systeme, meist vollständig abgeschottet oder kommunizierten nur in engen Grenzen mit anderen IT Systemen. In den letzten Jahren wurden diese Grenzen mehr und mehr durchlässig oder verschwanden komplett. Komplexe und angepasste Angriffe auf IT‐Systeme (z.B. Stuxnet, Duqu oder Flame) haben die Möglichkeiten für Missbrauch und Industriespionage deutlich aufgezeigt. Anhand der aktuellen Bedrohungslage zeigt sich insbesondere, dass die bisherige Trennung eines IT‐Sicherheitsprozesses in die drei Phasen, Vorbereitende Abwehrmaßnahmen, Abwehr von Angriffen, Beweissicherung und Nachbearbeitung, nicht zielführend war, da Synergien ungenutzt geblieben sind. FORSEC setzt an genau dieser Stelle an und überführt die drei, bisher immer separat betrachteten, Prozessteile in ein ganzheitliches, interdisziplinär ausgelegtes Konzept, einen integrierten Sicherheitsprozess für vernetzte IT‐Systeme. Zur Webseite

Das Thema Care (Fürsorge) wird vor dem Hintergrund intensiver gesellschaftlicher Dynamiken wie dem demografischen Wandel oder von Globalisierungsprozessen zunehmend zu einer zentralen gesellschaftspolitischen Herausforderung. Insbesondere im Lichte sich wandelnder Geschlechterverhältnisse rückt dabei die Frage, wer und in welcher Weise für wen Care leistet, zunehmend in den Mittelpunkt gesellschaftlicher Auseinandersetzungen. Zur Webseite