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Forschung

Graduiertenkollegs (GRK)

Graduiertenkollegs der FAU

Graduiertenkollegs werden zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses eingerichtet. Doktorandinnen und Doktoranden erhalten hier die Möglichkeit, ihre Arbeit im Rahmen eines koordinierten, von mehreren Hochschullehrern getragenen Forschungsprogramms durchzuführen. Die FAU ist an 11 Graduiertenkollegs mit Sprecherfunktion beteiligt.

Graduiertenkollegs mit Sprecherfunktion der FAU

Das Hauptziel des Graduiertenkollegs ist die Ausbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gebiet der adaptiven Immunität. Das Forschungsprogramm wird über die molekulare Analyse von drei zentralen Zellpopulationen (Dendritische Zellen sowie B- und T-Zellen) grundlegende Beiträge zum Verständnis der adaptiven Immunantwort unter physiologischen aber auch pathophysiologischen Bedingungen liefern.
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(Auslauffinanzierung)

Die Debatte um Präsenz – verstanden als zeitliche und räumliche Gegenwart und Unmittelbarkeit – findet im internationalen Forschungskontext bisher auf die europäische Ideengeschichte beschränkt und dort insbesondere auf ästhetische Diskurse fokussiert statt. Demgegenüber untersucht das Graduiertenkolleg »Präsenz und implizites Wissen« in kulturvergleichender Perspektive kulturell divergente Formen der Diskursivierung von Präsenz in verschiedenen gesellschaftlichen Funktionsbereichen.

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(Auslauffinanzierung)

In dem Projekt sollen globale Beleuchtungsverfahren für heterogene Bildsysteme entwickelt werden. Hierbei soll zuerst eine algorithmische Basis geschaffen werden, um unterschiedliche globale Beleuchtungsverfahren in variabler Qualität auf unterschiedlichster Hardware, vom Mobiltelefon bis zum High-End-Desktop, zu ermöglichen. Später sollen die Arbeiten in einer Middleware für globale Beleuchtung auf heterogenen Architekturen münden.
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Nanotechnologie bietet Möglichkeiten, Materialien auf kleinster Ebene zu strukturieren, was zu neuen Eigenschaften und Funktionalitäten führt. Dazu werden allerdings moderne Formen der Nanocharakterisierung sowie die Neu- und Weiterentwicklung von sogenannten in-situ-Verfahren benötigt. Eben jene erforscht das GRK grundlegend. Die in-situ-Methoden eröffnen die Möglichkeit, die Entstehung, Stabilität und mechanische Integrität von Nanostrukturen direkt auf nanoskopischer sowie mikroskopischer Skala zu untersuchen und Zusammenhänge zwischen Struktur und Funktionalität aufzuklären.
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Ziel der Nachwuchswissenschaftler ist es, nebenwirkungsarme Wirkstoffe für die Therapie schwerer Erkrankungen des Zentralen Nervensystems zu finden, die mit G-Protein gekoppelten Rezeptoren wechselwirken. G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs) sind Proteine, die im menschlichen Körper eine wichtige Rolle bei der Weiterleitung von Sinneseindrücken und bei der Kommunikation zwischen Zellen und ihrer Umgebung spielen: Sie sind an einer Vielzahl lebenswichtiger Prozesse im Körper beteiligt. Fehlfunktionen können schwerwiegende Krankheiten auslösen. Neue Erkenntnisse über diese Proteine bergen vielversprechende Therapieansätze.
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Im Fokus des Forschungsinteresses des Graduiertenkollegs stehen Zellmembranen – dünne Hüllen, die tierische und pflanzliche Zellen umgeben. Diese bestehen zum großen Teil aus Fetten und Eiweißen, über die Zellen zum Beispiel miteinander kommunizieren und die bei Transport- oder Wachstumsprozessen eine wichtige Rolle spielen. Die gewonnen Erkenntnisse können zu einem besseren molekularen Verständnis vieler Krankheiten und damit zu zukünftigen neuen Therapieansätzen führen.
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Welche Zusammenhänge gibt es zwischen der Entwicklung des Zentralnervensystems (ZNS) und dem Auftreten von neuropsychiatrischen und -degenerativen Erkrankungen im späteren Erwachsenenalter? Inwieweit  beeinflussen Entwicklungsvorgänge die Widerstandsfähigkeit gegenüber ZNS-Erkrankungen des Erwachsenenalters? Welche Faktoren sind hierfür ausschlaggebend? Die Promovierenden des Graduiertenkollegs gehen diesen grundlegenden Fragen unter anderem durch Untersuchungen an Tiermodellen und an von Patienten stammenden, induzierten pluripotenten Stammzellen nach.

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Wie Krankheiten durch Viren und Bakterien entstehen – zu dieser zentralen biologischen Frage will der SFB 796 und das integrierte Graduiertenkolleg neue grundlegende Erkenntnisse erarbeiten. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nehmen dabei die molekularen Mechanismen der Krankheitsentstehung in den Blick. Ihr besonderes Augenmerk gilt den strukturellen und molekularen Grundlagen und Mechanismen der Interaktion zwischen Faktoren, die Krankheitserreger zum Eingriff in den Wirtsorganismus befähigen, und Faktoren in den Wirtszellen, die die Erkrankung begünstigen.
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Entzündung ist die Schlüsselantwort des Körpers, um auf Gewebestress und -schädigung zu reagieren. Die mit Entzündungsreaktionen verbundene Aktivierung des Immunsystems bedarf allerdings strenger Kontrolle. In diesem Zusammenhang kommt den molekularen Schaltern, die für den rechtzeitigen Stopp der Entzündungsreaktion und letztendlich deren Auflösung (Resolution) zuständig sind, eine besondere Bedeutung zu. Der Prozess der Auflösung der Entzündungsreaktion ist jedoch unzureichend verstanden, allerdings für die Pathogenese und Therapie chronisch entzündlicher Erkrankungen von zentraler Bedeutung. Erkrankungen der inneren Oberflächen des Menschen, wie Gelenk (Arthritis), Darm (Colitis) und Lunge (Asthma), sind durch eine Chronifizierung der Entzündungsreaktion gekennzeichnet. Die wesentlichen molekularen Weichenstellungen aufzuklären, die über Auflösung oder Chronifizierung der Entzündungsreaktion entscheiden, ist Ziel des Antrags zum Sonderforschungsbereich „Checkpoints for Resolution of Inflammation.“ Dieser Antrag ist eine Gemeinschaftsprojekt der Medizinischen und der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, des Universitätsklinikums Erlangen sowie des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts Erlangen. Neben 19 wissenschaftlichen Projekten, die der Aufklärung der molekularen Schalter, die über Resolution bzw. Chronifizierung entscheiden, dienen, sind klassische sowie innovative Instrumente für Gleichstellungsmaßnahmen, Nachwuchsförderung und Vernetzung in dieses Programm aufgenommen.

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Ziel des Transregio 130 ist es, zu erforschen, warum das Immunsystem bei manchen Krankheiten gegen den eigenen Körper vorgeht und damit zum grundlegenden Verständnis von Autoimmunerkrankungen beizutragen. Da B-Zellen häufig die Ursache für auf Autoimmunreaktionen basierende Krankheiten sind, rückt der Transregio 130 die von B-Zellen hervorgerufenen Antikörperantworten auf Fremdkörper und ihre Fehlfunktionen bei Autoimmunkrankheiten ins Zentrum seiner Forschung.
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Für die Energiewende – weg von der Kernenergie, hin zu einer umwelt- und klimafreundlichen Energieerzeugung – wird Gas als Energieträger in den nächsten Jahrzehnten eine wichtige Rolle spielen. Gas ist in diesem Zeitraum ausreichend vorhanden, schnell verfügbar und speicherbar. Die Fokussierung auf eine effiziente Gasversorgung geht aber mit einer Vielzahl von Problemen einher, in Bezug auf den Transport, die Netztechnik, marktregulatorische Bedingungen sowie die Kopplung mit anderen Energieträgern. Ziel des Sonderforschungsbereichs/Transregio ist es, Antworten auf diese Herausforderungen mit Mitteln der mathematischen Modellierung, Simulation und Optimierung zu geben und damit Lösungen auf einem neuen Qualitätsstandard anzubieten. Um dies zu erreichen, sind innerhalb der Mathematik neue Erkenntnisse in unterschiedlichen Gebieten, wie der mathematischen Modellierung, der numerischen Analysis und Simulation sowie der ganzzahligen, kontinuierlichen und stochastischen Optimierung notwendig.
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Graduiertenkollegs mit Beteiligung der FAU

Zur Zeit gibt es keine Graduiertenkollegs mit Beteiligung aber ohne Sprecherfunktion der FAU.