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Forschung

Interdisziplinäre Zentren

Grenzen überwinden

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit über die Fächergrenzen hinweg hat an der FAU einen ganz besonderen Stellenwert, der durch die Interdisziplinären Zentren auch institutionell verankert ist. In den Zentren, deren Spektrum von Islamischer Religionslehre sowie Arbeitsmarkt und Arbeitswelt über Gerontologie und Neurowissenschaften bis hin zu Eingebetteten Systemen und Molekularen Materialien reicht, werden Forschungsvorhaben organisiert, die über Fakultäts- und Departmentgrenzen hinweg bearbeitet werden und nur im Zusammenspiel unterschiedlicher Disziplinen erfolgreich sein können. Auf dieser Seite finden Sie alle Interdisziplinären Zentren mit einer kurzen Beschreibung ihrer Aufgaben.

Das Interdisziplinäre Zentrum für Digitale Geistes- und Sozialwissenschaften (kurz: IZ Digital) ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg aus unterschiedlichen Fächern und Disziplinen. Es möchte zur Förderung der digitalen Geistes- und Sozialwissenschaften beitragen. Dies geschieht insbesondere durch die Unterstützung und Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen und Vorhaben auf den Gebieten von Forschung, Lehre und Weiterbildung. Das IZ Digital kooperiert mit entsprechenden Einrichtungen in der Region sowie mit nationalen und internationalen Institutionen. Ein zentrales Anliegen des Zentrums ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der Digitalen Geistes- und Sozialwissenschaften. Zur Webseite

Ziele des IZPH sind die Entwicklung und Intensivierung der Versorgungsforschung im Zeichen des demographischen Wandels unter den folgenden Gesichtspunkten: Nutzenbewertung und Kosten-Nutzen-Bewertung von Innovationen der Gesundheitstechnologie, Transferförderung zwischen Industrie und Wissenschaft unter Umsetzung wissenschaftlicher Studienergebnisse in die Versorgungsrealität sowie Evidenzbasierte Beratung von Entscheidungsträger-Netzwerken. Zur Webseite

Das IMZ versteht sich als fakultätsübergreifender Zusammenschluss aller an der FAU angesiedelten medienbezogenen Fächer und Studiengänge. Die gemeinsame Arbeit im IMZ dient dem Austausch in medienvergleichender Perspektive, der Planung und Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte und Veranstaltungen sowie der Kooperation im Studienangebot und bei der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung, wozu das IMZ 2007 eine eigene Graduate School gegründet hat. Zur Webseite

Das IZIR wurde im Jahr 2002 als Plattform für die islamische Religionslehrerausbildung gegründet. Zu seinen Aufgaben gehört es, rechtliche Rahmenbedingungen und fachliche Standards für den islamischen Religionsunterricht zu formulieren und in Schulversuche umzusetzen. Zur Webseite

Das ICA wurde gegründet, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Alternsforschung zu stärken, und damit die Politikberatung und die gezielte Vertretung der Anliegen älterer Menschen in der Öffentlichkeit zu verbessern. Das ICA will u.a. neue Forschungsvorhaben mit gerontologischer Relevanz initiieren und relevante Forschungsergebnisse in die Praxis umsetzen. Zur Webseite

Das IZD fördert die Kooperation der sprachwissenschaftlichen Fächer an der FAU und den regelmäßigen Kontakt mit Fächern anderer Fakultäten. Im Zentrum stehen Fragestellungen wie: Was sind Dialekte? Was sind die wichtigsten Aufgaben der Dialektforschung? Welche Disziplinen haben mit der Dialektforschung zu tun, welche benötigen ihre Ergebnisse? Zur Webseite

Unter dem Dach des Interdisziplinären Zentrums „Alte Welt“ wollen die beteiligten altertumswissenschaftlichen Fächer und ihnen nahestehende Disziplinen ihre Kompetenz koordinieren, bündeln und weiterentwickeln. Es soll versucht werden, aus der Kooperation der Fächer, die teils textliche Quellen, teils die materielle Hinterlassenschaft in den Vordergrund stellen, inhaltlich wie methodisch neue Impulse für Forschung und Lehre zu gewinnen. Zur Webseite

Das Interdisziplinäre Zentrum für Lexikografie, Valenz- und Kollokationsforschung vernetzt und koordiniert Forschungen aus verschiedenen an der FAU vertretenen Fächern, die den Gebrauch von Wörtern in größeren sprachlichen Einheiten und die Beschreibung dieses Wortgebrauchs zum Gegenstand haben. Zur Webseite

Das IZEMIR setzt sich zum Ziel, die in Erlangen traditionell zu den universitären Schwerpunkten zählenden Mittelalter- und Renaissance-Studien zu koordinieren und zu fördern. Dabei stehen die europäische Kultur des Mittelalters als Prozess und identitätsstiftende Interaktion im Mittelpunkt der Arbeit. Zur Webseite

Das Interdisziplinäre Zentrum für „Interface-controlled Processes“ ist ein Zusammenschluss von Forschungsgruppen aus den Bereichen Physik, Chemie und Werkstoffwissenschaften, deren Arbeit sich auf grundlegende Materialeigenschaften konzentriert, die durch Grenzflächen zu anderen Materialien beeinflusst werden können. Das Zentrum beschäftigt sich mit drei zentralen Themen: 1. Präparation von grenzflächenmodifizierten geometrischen Strukturen (betrifft vor allem strukturelle Eigenschaften), 2. Struktur-Eigenschafts-Beziehungen bei grenzflächenmodifizierten Strukturen und Anwendungen (elektronische/optische Eigenschaften, theoretische Beschreibungen), 3. Grenzflächen partikulärer Systeme und grenzflächenstabilisierte Nanopartikel. Zur Webseite

Am IZKF sind derzeitig 150 Wissenschaftler aus 31 Kliniken, Instituten und Abteilungen in insgesamt 42 Teilprojekten in vier wissenschaftlichen Schwerpunkten beteiligt. Durch die Ansiedlung vorwiegend klinisch orientierter wissenschaftlicher Teilprojekte von hoher Qualität und eine Vertiefung der Interaktion zwischen verschiedenen klinischen sowie zwischen klinischen und theoretischen Einrichtungen soll die Vernetzung zwischen den Forschergruppen und die Qualität der klinischen Forschung an der Fakultät verbessert werden. Zur Webseite

Das IZÄB soll die ästhetische Dimension von Bildung zum Gegenstand von Forschung und Lehre erheben. Durch gemeinsame Vorhaben sollen die Möglichkeiten ästhetischer Bildung als spezifische Modi der Weltwahrnehmung, des Umgangs mit Anderen und der Persönlichkeitsentwicklung erforscht werden. Dazu werden Prozesse ästhetischer Wahrnehmung, Gestaltung und ästhetischen Urteilens in Kooperation verschiedener Fächer unterschiedlicher Fakultäten untersucht. Eine besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Förderung der ästhetischen Bildung in der Praxis. Zur Webseite

Das Interdisziplinäre Zentrum bündelt die vielfältigen Forschungsinitiativen an der Philosophischen Fakultät, die sich mit Literatur und Kultur der Gegenwart beschäftigen. Schnittstellen ergeben sich zu nahezu allen Bereichen der Fakultät: Germanistik, Romanistik, Slawistik, Islamwissenschaften, Sinologie oder Theater- und Medienwissenschaften, um nur einige zu nennen. Zur Webseite

Das Interdisziplinäre Zentrum für Molekulare Materialien (ICMM) wurde 2007 gegründet und fungiert als Plattform für interdisziplinäre Forschungsprojekte in den Bereichen Molekulare Materialien und Nanotechnologie. Momentan forschen am ICMM mehr als 20 Gruppen aus den Departments Chemie und Physik. Die beteiligten Wissenschaftler verfügen über eine sehr hohe Forschungskompetenz in den Gebieten Molekularelektronik, funktionale kohlenstoffreiche molekulare Architekturen, redoxaktive Metallkomplexe, Lichtenergieumwandlung, Elektronentransfer in molekularen und supramolekularen Materialien, molekularer Magnetismus, Moleküle auf Oberflächen, anorganische Nanostrukturen und biomimetische Materialien. Zur Webseite

Das Interdisziplinäre Zentrum Arbeitsmarkt und Arbeitswelt (LASER) analysiert den Arbeitsmarkt und die Arbeitswelt aus verschiedenen Perspektiven, insbesondere aus Sicht der Wirtschaft, Soziologie, Psychologie, des Managements und Rechts. Das LASER ist in vier Forschungsbereiche gegliedert, konzentriert sich auf international wettbewerbsfähige Forschungsaktivitäten und stützt sich dabei auf einen interdisziplinären Ansatz. Außerdem bietet das LASER Politikberatung zu arbeitsbezogenen Fragen und informiert die Öffentlichkeit. Zur Webseite

Am ESI werden Forschung, Lehre und Weiterbildung im Bereich Eingebettete Systeme an der FAU koordiniert. Zudem werden durch das ESI die an der Universität vorhandenen Kompetenzen mit der Industrie und dem Mittelstand auf dem Gebiet des Entwurfs Eingebetteter Systeme vernetzt. Ein wichtiger Baustein dabei ist das ESI-Anwendungszentrum, das gemeinsam mit dem Fraunhofer IIS aufgebaut wird. Zur Webseite

Zur Intensivierung und Verstetigung der an der FAU bestehenden Zusammenarbeit zwischen medizinischer und technischer Fakultät im Bereich der Präventionsmedizin wurde das „Interdisziplinäre Zentrum für augenheilkundliche Präventivmedizin und Imaging“ gegründet. Ziel ist es die Forschungsbedingungen zu verbessern und eine öffentlichkeitswirksame Darstellung der erzielten Forschungsergebnisse zu ermöglichen. Zur Webseite

Das Erlangen Catalysis Resource Center ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum, in dem Gruppen aus den Departments Chemie und Pharmazie sowie Chemie- und Bioingenieurwesen zusammengeschlossen sind. Das Ziel des ECRC ist die Stärkung der Katalyseforschung in seinen Facetten von der Grundlagenforschung zur Prozessentwicklung. Zur Webseite

Mit der Gründung des IZED erhielten die zahlreichen Editionsprojekte an der FAU einen institutionellen Rahmen, der eine engere Zusammenarbeit über Grundfragen des Edierens – nicht zuletzt bei der Anwendung neuer technischer Verfahren – möglich macht. Zur Webseite

Im Emil-Fischer-Centrum sind Arbeitsgruppen aus den Bereichen der Pharmazeutischen Wissenschaften, der Lebensmittelchemie und der Molekularen Medizin der Universität Erlangen-Nürnberg zusammengeschlossen. Ziel des Emil Fischer Centrums ist es, die fakultätsübergreifenden wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Wirkstoffe, der Wirkorte und der Bioanalytik weiter zu fokussieren, zu vernetzen und zu stärken. Schwerpunktthemen stellen die Identifikation von Targetproteinen, Targetproteinmodifikationen und -formulierung, Target-Ligand-Wechselwirkungen und Targetproteine in der Signalleitung dar. Weiterhin erfolgt im Emil Fischer Centrum die Abstimmung der interdisziplinären Lehre und Doktorandenausbildung in den Fächern Pharmazie, Lebensmittelchemie und Molekulare Medizin. Zur Webseite

Über 70 Forscher aus verschiedenen Instituten, Kliniken, Abteilungen, Lehrstühlen und Nachwuchsgruppen der Universität haben sich in MICE zusammengeschlossen, um eine gemeinsame Plattform und wissenschaftliche Infrastruktur für alle Teilbereiche der Immunbiologie und klinischen Immunologie zu schaffen und ihre Kompetenzen im Bereich der immunologischen Grundlagenforschung und der klinischen Immunologie am Forschungsstandort Erlangen zu bündeln. Der Medical Immunology Campus Erlangen hat sich die gemeinsame Erforschung der grundlegenden Mechanismen und Prozesse des Immmunsystems und dessen Fehlsteuerungen sowie die Translation der Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung zum Ziel gesetzt. Zur Webseite

Das Erlanger Centrum für Infektionsforschung (ECI) ist eine Arbeitsgruppe bestehend aus Institutionen und Forschern mit breit gefächertem wissenschaftlichen Fachwissen, das von (bio-)anorganischer, medizinischer und pharmazeutischer Chemie über grundlegende Infektionsbiologie, Mikrobiologie, Virologie, Immunologie und Pathologie bis hin zu klinischen Infektionskrankheiten reicht. Das ECI fungiert als Schnittstelle zwischen grundlagenwissenschaftlicher, vorklinischer und klinischer Forschung. Als wichtigstes Ziel gilt dabei die Beschleunigung der Umsetzung von Ergebnissen der In-vitro- und In-vivo-Forschung im klinischen Umfeld. Zur Webseite

Die Neurowissenschaften haben sich zu einer der zentralen lebenswissenschaftlichen Disziplinen in Grundlagenforschung und Klinik entwickelt. Intensive weltweite Forschungsanstrengungen haben in den letzten Jahren zu enormen Wissensfortschritten geführt und das Verständnis des gesunden und erkrankten Nervensystems ganz wesentlich erweitert. Mit dem IZN will die FAU aktiv zu dieser Entwicklung beitragen und sich zugleich als Schrittmacher der modernen Neurowissenschaften weiter profilieren. Zur Webseite

Das Muscle Research Center Erlangen (MURCE) bündelt am Standort FAU Expertisen zur Muskelforschung, Herzforschung, Entwicklungsbiologie und Alterung des Bewegungsapparates („healthy aging“) und translationale Aspekte von Biomechanik von zellulärer hin zu Organ- und Organismus-Ebene aus den Bereichen Life Sciences, Medizin, Naturwissenschaft und Technik. Entwicklung von neuen Technologien in der Muskelforschung und deren Anwendung in der Krankheitsforschung von Störungen des muskulären Apparates sind ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeiten. Das Zentrum bietet gemeinsame Labor- und Ausbildungsplattformen im Verbund zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses in dem Bereich an. Zur Webseite

Am Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg (CHREN) wird zu grundlegenden und aktuellen Menschenrechtsthemen geforscht. Mit wissenschaftlichen und praxisbezogenen Forschungen trägt es zur regionalen, nationalen und internationalen Weiterentwicklung der Menschenrechte bei. Die Mitglieder des CHREN beraten Institutionen, Behörden und politische Organe auf internationaler, zwischenstaatlicher, auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene sowie Organisationen der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft. Darüber hinaus erleichtert das CHREN Kooperationen mit weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen im In- und Ausland sowie mit staatlichen, suprastaatlichen und nichtstaatlichen Institutionen erheblich. Zur Webseite

Das CENEM ist eine Einrichtung für modernste Messtechnik für die mikroskopische und analytische Charakterisierung von Materialien und Bauteilen bis zur atomaren Skala. CENEM konzentriert sich auf mehrere komplementäre Analysetechniken im Bereich der Struktur- und Eigenschaftsbestimmung von Materialien bis zu kleinsten Längenskalen mittels mikroskopischen, spektroskopischen und Beugungsverfahren mit Elektronen-, Ionen-, Röntgen- und Neutronenstrahlen und mit Rastersonden. Zur Website

Das Interdisziplinäre Zentrum für Funktionale Partikelsysteme (IZ FPS) wurde aus dem Exzellenzcluster Engineering of Advanced Materials (EAM) heraus gegründet. Sein Anspruch ist es, durch interdisziplinäre Zusammenarbeit von Technik, Naturwissenschaften und Medizin innovative Methoden zur Partikelbildung, Formulierung und Charakterisierung disperser Systeme zu entwickeln. Dies soll dazu beitragen, zukunftsweisende und funktionale Produkte mit hoher Wertschöpfung effizient herzustellen. Zur Website

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