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Forschung

Wissenschaftsschwerpunkte der FAU

Profilbildende Schwerpunkte

Die FAU gehört bei einer Reihe von Forschungsthemen sowohl national als auch international zur Spitzengruppe der Universitäten. Aus diesen Themen entstanden die übergreifenden Wissenschaftsschwerpunkte der FAU, die in ganz besonderem Maße zur Profilbildung beitragen. Diese Schwerpunkte, an denen jeweils mindestens 30 Professorinnen und Professoren aus mindestens zwei Fakultäten beteiligt sind, zeichnen sich durch exzellente wissenschaftliche Leistungen, die Höhe der eingeworbenen Drittmittel und ihr internationales Renommé aus. Jeder der acht Schwerpunkte wird von herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern getragen, die eine zentrale Rolle in der dynamischen Entwicklung der jeweiligen Forschungsfelder spielen.

Die Wissenschaftsschwerpunkte der FAU im Überblick

FAU_Wissenschaftsschwerpunkte

Die Natur- und Ingenieurwissenschaften der FAU weisen eine  einzigartige Forschungsstärke auf dem Gebiet der Neuen Materialien und der damit verbundenen Prozesstechnologien auf. Die Forschungsaktivitäten konzentrieren sich vor allem auf die Entwicklung von Funktionsmaterialien, deren Struktur hierarchisch von der molekularen bis zur makroskopischen Skala aufgebaut ist. Der Brückenschlag vom Moleküldesign zur Gestaltung von Bauteilen erfordert neue Forschungsansätze, die in der Lage sind, eine weite Spanne von Längen- und Zeitskalen abzudecken. Dies betrifft gleichermaßen Simulation und Modellbildung, Struktur-, Eigenschafts- und Prozessana­lytik sowie relevante Prozess- und Fertigungstechnologien. FAU-Wissenschaftler sind u. a. in folgenden Themen führend: Partikeltechnologie, Kohlenstoff-Allotrope, ionische Flüssigkeiten, zelluläre Keramik und selbstorganisierte Nanostrukturen durch Anodisierung. Es wird erwartet, dass Neue Materialien dem wissenschaftlichen Fortschritt in den Energie- und Kommunikationstechnologien, der Katalyse, dem Leichtbau und den Lebenswissenschaften den Weg bereiten.

Herausragende Aktivitäten

  • Exzellenzcluster EAM (EXC 315)
  • SFB: 396, 583, 694, 814, 953
  • SFB/TR: 39, 73
  • GRK: 1161, 1229, 1896
  • FOR: 476, 552, 894
  • SPP: 1159, 1181, 1191, 1459
  • EU-Rahmenprogramme: 5 Projekte
  • 4 ERC Advanced Grants
  • 4 Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preise
  • 2 DFG Koselleck-Projekte
  • 1 Alfried-Krupp-Förderpreis
  • 6 Interdisziplinäre Zentren
  • Zentralinstitut für Neue Materialien und Prozesstechnik (ZMP)
  • Fraunhofer IIS und IISB
  • Bayerischer Elitestudiengang Advanced Materials and Processes (MAP)

AnsprechpartnerInnen

Optik und optische Technologien haben an der FAU eine lange Tradition in den Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie in der Medizin, von der Grundlagenforschung bis hin zur Anwendung. Die internationale Reputation ist durch die Einrichtung des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts (MPL), die Graduiertenschule SAOT und die substanziellen Beiträge zum Exzellenzcluster EAM eindrucksvoll belegt. Die enge Zusammenarbeit mit den Fraunhofer-Instituten und dem MPL in laufenden und zukünftigen Gemeinschaftsprojekten ist essenziell für die Weiterentwicklung dieses Wissenschaftsschwerpunkts. Wichtige aktuelle Themen sind u. a. optische Messtechnik für Verbrennungsprozesse und Nanomaterialien, photonische Kristallfasern, Computational Optics und Optik in der Medizin.

Herausragende Aktivitäten

  • Graduiertenschule SAOT (GSC 80)
  • SFB: 694
  • SFB/TR: 73
  • EU-Rahmenprogramme: 4 Projekte
  • Bayerischer Elitestudiengang „Advanced Optical Technologies“
  • MPI „Physik des Lichts“ (MPL)
  • International Max Planck Research School
  • Fraunhofer IIS und IISB
  • Bayerisches Laserzentrum

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Der Fokus dieses Wissenschaftsschwerpunkts ist die molekulare Analyse von Prozessen, die Entwicklung, Funktion und Differenzierung einer Vielzahl von Organismen und deren Interaktionen mit der Umwelt unter normalen und pathologischen Bedingungen beeinflussen. Neue Technologien werden für die nachhaltige Produktion von Nahrung und Energie, für die  Optimierung der Produktion von Biomasse in Pflanzen und für die Synthese medizinisch relevanter Biomoleküle entwickelt. Molekulare Krankheitsmechanismen werden als Zielstrukturen  für eine verbesserte Diagnostik, Therapie und Vorbeugung von Krankheiten erforscht. Schwerpunkte sind dabei die Bereiche Immunologie und Infektionsforschung, Nieren- und Herz-Kreislaufforschung, Neurowissenschaften (einschließlich Schmerz- und Augenforschung) sowie Tumorforschung.

Herausragende Aktivitäten

  • SFB: 423, 466, 473, 539, 643, 796
  • GRK: 592, 805, 1071, 1660
  • FOR: 832, 1228
  • KFO: 106, 130
  • EU-Rahmenprogramme: 14 Projekte
  • Spitzencluster Medical Valley EMN (40 Mio. € BMBF, 60 Mio € von Industriepartnern)
  • 3 Interdisziplinäre Zentren
  • Interdisziplinäres Zentr. für Klinische Forschung (IZKF, 4 Mio. € /Jahr)
  • National Cohort Study on Chronic Kidney Disease (BMBF-Förderung)

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Der Schwerpunkt Medizintechnik umfasst die Entwicklung technischer Geräte und Methoden zur Prävention, Diagnose und Therapie von Krankheiten. Ziel sind die Verlän­gerung der Lebens­­zeit, die Ver­bes­serung der Lebensqualität und die Optimierung der Kosten­strukturen im Gesundheitswesen. FAU- Wissenschaftler leisten grundlegende Beiträge zu Medizi­nischer Bildgebung, Telemedizin, Bioma­te­rialien und thera­peu­tischen Systemen. Die enge Zusam­men­arbeit mit Siemens Healthcare, der Fraunhofer-Abteilung „Personal Health“ und 43 Unternehmen in der Metropol­region Nürnberg führt zu einem hervoragenden medizintechnischen Forschungsumfeld an der FAU.

Herausragende Aktivitäten

  • SFB: 466, 473, 643
  • FOR: 551
  • KFO: 106, 130
  • EU-Rahmenprogramme: 4 Projekte
  • Spitzencluster Medical Valley EMN (40 Mio. € BMBF, 60 Mio. € von Industriepartnern)
  • International Max Planck Research School
  • Zentralinstitut für Medizintechnik
  • Fraunhofer IIS und IISB

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Eine deutschlandweit einzigartige Gruppe führender FAU-Institute und hochrangiger außeruniversitärer Partner arbeitet in Erlangen eng zusammen. Die Forschung konzentriert sich auf die Entwicklung elektronischer Bauelemente, Schaltungen und Systeme, um den Herausforderungen einer komplexer werdenden technischen Umgebung gerecht zu werden. Die interdisziplinären Arbeiten umfassen technische und materialwissenschaftliche Fragestellungen (Technische und Naturwissenschaftliche Fakultät), inhaltsbezogene Systeme wie Rundfunk, Internet und Archivierung (Philosophische Fakultät, Wirtschaftswissenschaften), Haftungs- und Sicherheitsfragen (Recht) sowie die Medizintechnik (Medizinische Fakultät).

Herausragende Aktivitäten

  • SFB: 539, 603, 694, 796
  • SFB/TR: 39, 89
  • GRK: 312, 706, 1161
  • SPP: 1148
  • EU-Rahmenprogramme: 10 Projekte
  • Bayerischer Elitestudiengang „System of Information and Multimedia Technology“ (SIM)
  • Internationale Audio Labs
  • Fraunhofer IIS und IISB
  • 1 Interdisziplinäres Zentrum

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Innovative Ansätze für eine nachhaltige Energieversorgung; im Zentrum stehen Strategien zur Entwicklung, Verarbeitung und Prüfung von Materialien für neue Solarzellen, für die Umwandlung von Solarenergie in neue Formen chemischer Treibstoffe, und für Effizienz und Optimierung der relevanten Prozesse.

Herausragende Aktivitäten

  • SFB 583
  • EU-Rahmenprogramme: 9 Projekte
  • Zentrum für Energieforschung „Energie Campus Nürnberg“ (EnCN), 2010 vom Freistaat Bayern bewilligt (50 Mio. €)
  • E-Drive Center (9 Mio. €)
  • Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE)
  • Fraunhofer-Institute IIS und IISB
  • Geozentrum Nordbayern (GZN)

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Sprache als Grundlage menschlicher Kommunikation und Kultur. Kultur als Gesamtheit gesellschaftlicher Ordnungen und Lebensformen, greifbar in Literatur, politischen Systemen, Hochkulturen und Alltagswelten. Region als räumlich-zeitliche Einheit im Kulturprozess unter syn- und diachroner Perspektive.

Herausragende Aktivitäten

  • GRK: 516, 706
  • EU-Rahmenprogramme: 1 Projekt
  • Internationales Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung „Schicksal, Freiheit und Prognose -Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa“ (BMBF, 10 Mio. €)
  • 11 Interdisziplinäre Zentren
  • 2 Zentralinstitute

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Der Wissenschaftsschwerpunkt beschäftigt sich mit der zunehmenden Dynamik in formellen und informellen Systemen, Organi­sationen und Märkten: Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Transformationsprozesse Raum für Innovationen schaffen können und dabei gleichzeitig das notwendige Maß an Kohäsion definiert und gewährleistet wird. Zentrale Forschungsbereiche am Rechtswissenschaftlichen Fachbereich sind „Architektur des Rechts“, „Das Recht in den Zeiten von Europäisierung und Internationalisierung“; in den Wirtschaftswissenschaften konzentriert sich die Forschung auf „Organisationsstrukturen und Systeme“, „Markt- und Unternehmensentwicklung“ sowie „Dienstleistungs-, Prozess- und Systeminnovation“.

Herausragende Aktivitäten

  • Bayerisches Elitegraduierten­programm im Bereich Wirtschafts­wissenschaften „Bavarien Graduate Program in Economics“ (BGPE)
  • Gemeinsames Graduierten­programm mit dem Institut für Arbeitsforschung (IAB, Nürnberg)
  • Forschungskooperationen mit dem IAB im Bereich Arbeitsmärkte
  • 2 Interdisziplinäre Zentren

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