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Forschung

Wissenschaftskommunikation

Steuern Sie die Breitenwirkung Ihrer Forschung

Sie wollen auch die breite Öffentlichkeit an Ihrer Forschung teilhaben lassen?

Die FAU-Pressestelle unterstützt Sie bei moderner Wissenschaftskommunikation, die nicht nur im angelsächsischen Bereich als „engagement with the public“ schon lange integraler Bestandteil des wissenschaftlichen Selbstverständnisses ist. In einem gesellschaftlichen Kontext, in dem zunehmend Fragen nach der Verwendung von öffentlichen Geldern und dem Wesen moderner Hochschulen gestellt werden, gehört es zum gesellschaftlichen Auftrag der Wissenschaft, dem breiten Publikum den Inhalt und Nutzen der Forschung rezipientengerecht und dialogorientiert zu erläutern. Dies spiegelt sich auch in der Forderung von Drittmittelgebern wie der DFG nach öffentlichkeitswirksamer Vermittlung der Forschungsergebnisse als Teil des Zuwendungsvertrags wider. Gleichzeitig wirkt der Austausch mit dem allgemeinen Publikum auch immer zurück auf die Kernaufgabe Forschung und macht es möglich, diese aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Die Pressestelle steht Ihnen gerne bei Fragen zu folgenden Themen zur Seite:

Sie haben einen neuen größeren Forschungsantrag bewilligt bekommen? Ihre Arbeit wurde mit einem Preis ausgezeichnet? Demnächst wird ein besonders substantielles Paper oder eine Monographie von Ihnen veröffentlicht? An Ihrem Lehrstuhl/Institut/Ihrer Abteilung passiert etwas Außergewöhnliches (z.B. ein Lehrprojekt, eine ungewöhnliche Kooperation etc.)? Sie möchten ein größeres (nicht fachbezogenes) Publikum zu einer öffentlichen Veranstaltung einladen?

Bitte melden Sie sich rechtzeitig und im Vorfeld, damit Sie gemeinsam mit der Pressestelle eruieren können, ob und in welcher Form die Neuigkeit für eine breite, nicht fachkundige Öffentlichkeit interessant aufbereitet werden könnte. Wenn das Ereignis bereits vorbei ist oder die Veröffentlichung bereits erschienen, ist es in aller Regel für Medienarbeit zu spät. Bedenken Sie: Die Pressemitteilung richtet sich nicht an ein Fachpublikum – Dinge und Formulierungen, die für Sie selbstverständlicher Teil Ihres Forschungsalltags sind, müssen hier erklärt werden; komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge müssen auf ein allgemeinverständliches Maß gestrafft werden. Zusammen mit der Pressestelle leisten Sie also Übersetzungsarbeit.

Wichtig: Eine Pressemeldung ist ein offenes Themenangebot an die Medien. Es gibt keine Abdruckgarantie.

Zu einem aktuellen Ereignis können Sie aus Ihrem Wissensgebiet etwas beitragen? Journalisten greifen gerne Hintergrundinformationen auf, die Sie zusammen mit der Pressestelle zum Beispiel in einem „Nachgefragt“ (3 Fragen an einen Experten) bereitstellen können. Oft geht die Pressestelle auch auf Sie zu, weil Journalisten eine konkrete Frage an einen Experten haben. Da das Mediengeschäft unter großem Aktualitätsdruck steht, ist eine schnelle Antwort wichtig – es darf auch ein Nein sein, wenn es nicht Ihr Fachgebiet trifft oder Sie nicht verfügbar sind.

Kommen Medien direkt auf Sie zu und haben Sie in diesem Zusammenhang zum Beispiel zu Ihrem ersten TV-Interview Fragen, berät Sie die Pressestelle gerne.

Pressekonferenzen sind nur bei einer sehr wichtigen Botschaft oder bei sehr großen Tagungen empfehlenswert. Die Pressestelle hilft Ihnen einzuschätzen, ob dies für Ihr Thema zutrifft. Nehmen Sie daher rechtzeitig Kontakt auf; die Pressestelle übernimmt die Einladung der Pressevertreter, sie unterstützt beim Erstellen von Pressemappen und ist nach Möglichkeit beim Termin anwesend.

Ein aussagekräftiges Bild erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Thema in den Medien Resonanz findet, ganz enorm. Bitte liefern Sie gute Qualität, die auch gedruckt werden kann (7cm bei 300 dpi), und klären Sie im Vorfeld, ob der Urheber mit der Veröffentlichung als honorarfreies Pressebild und/oder weiteren Verwendungen (online, Uni-Publikationen, Social Media) einverstanden ist und keine Rechte Dritter verletzt werden. Der Urheber hat grundsätzlich ein Recht auf Namensnennung. Unter fau.info/bildrecht geben wir Ihnen Hinweise, wie Sie Bilder richtig verwenden. Dort finden Sie FAQs, eine Checkliste sowie Einverständniserklärungen.

Dokumentarsendung, Diskussionsrunde, Science Slam, Pecha Kucha, Science Blogs, Social Media, Experimente zum Mitmachen, Bürgerdialog, populärwissenschaftliche Texte, Wissenschaftscafe – für (fast) jeden gibt es ein passendes Format der Wissenschaftskommunikation. Mit der interessierten Öffentlichkeit in den Dialog zu treten und dabei auch einen neuen Blickwinkel auf die Kernaufgabe Forschung zu entwickeln, macht Freude – und nicht nur zusätzliche Arbeit.