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Kapazitäts- und Auslastungsrechnung

 

Kapazitäts- und Auslastungsrechnung

Das Referat S-PVK ermittelt in der Kapazitätsrechnung nach den Vorgaben der HZV die Anzahl der zur Verfügung stehenden Studienplätze eines zulassungsbeschränkten Studiengangs an der FAU. Darüber hinaus erstellen wir Auslastungsrechnungen für Lehreinheiten und unterstützen diese bei der Curricularwertberechnung. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, erforderliche Formulare werden von uns bereitgestellt.

Die Kapazitätsrechnung ermittelt auf Basis der Hochschulzulassungsverordnung die Anzahl der zur Verfügung stehenden Studienplätze eines Studienganges. Sie dient als Grundlage für die Beantragung von Zulassungsbeschränkungen in stark nachgefragten Studiengängen.

Zunächst werden für das folgende Winter- und Sommersemester (Berechnungszeitraum) die Aufnahmekapazitäten der Studiengänge von Lehreinheiten berechnet. Aus ihnen werden unter Berücksichtigung des Schwundverhaltens der in der Regelstudienzeit eingeschriebenen Studierenden die Zulassungszahlen ermittelt.

In der Kapazitätsrechnung muss das für den Berechnungszeitraum zur Verfügung stehende Lehrangebot aus Stellen, Titellehre und Lehraufträgen voll ausgeschöpft werden. Für Stellen und Titellehre ist der erste Februar als Berechungsstichtag zu Grunde zu legen. Alle vorhersehbaren Änderungen sind einzubeziehen. Es kommt bei den Stellen nicht auf ihre tatsächliche Besetzung an. Vielmehr gilt das abstrakte Stellenprinzip. Lehraufträge gehen als Fortschreibung der beiden vor dem Stichtag liegenden Semester in die Rechnung ein.

Das auf diese Weise ermittelte Lehrangebot ist voll auszuschöpfen für die Lehrnachfrage von Studierenden

  • der Studiengänge, die der Lehreinheit zugeordnet sind und
  • der Studiengänge, an denen die Lehreinheit beteiligt ist (Dienstleistungen).

Diese Lehrnachfrage wird im Wesentlichen durch die Curricularanteile der Lehreinheiten an den Studiengängen bestimmt.

Die Auslastungsrechnung baut auf den Prinzipien der Kapazitätsrechnung auf.

Ihr Ergebnis sind jedoch nicht zur Verfügung stehende Studienplätze. In ihr wird stattdessen für einen Bezugszeitraum der Grad der Ausschöpfung des Lehrangebots einer Lehreinheit ermittelt.

Dazu wird die in einer Lehreinheit verursachte Lehrnachfrage dem entsprechenden Lehrangebot gegenübergestellt.

Das Lehrangebot besteht aus Stellen, Titellehre und Lehraufträgen, wie sie im Bezugszeitraum zur Verfügung standen.

Die Lehrnachfrage umfasst dabei diejenige, die im Bezugszeitraum verursacht wird durch eingeschriebene Studierende in

  • Studiengängen, die der Lehreinheit zugeordnet sind und
  • Studiengängen, an denen die Lehreinheit beteiligt ist (Dienstleistungen).

Die Kapazitätsbeauftragten der Lehreinheiten werden bei der Erstellung und Überarbeitung der Curricularwertberechnungen für Studiengänge unterstützt. Der Curricularwert (CW) wird in Deputatsstunden gemessen. Er stellt den Aufwand aller an einem Studiengang beteiligten Lehreinheiten für die ordnungsgemäße Ausbildung eines Studierenden dar. Die Hochschulzulassungsverordnung legt hierfür Bandbreiten und Curricularnormwerte fest (HZV Anlagen 7 und 8).

Der Beitrag jeder einzelnen Veranstaltung zum Curricularwert wird wie folgt berechnet: Zunächst wird ein Quotient aus der Veranstaltungsdauer (in SWS) und der Betreuungsrelation (Gruppengröße) ermittelt; dieser wird multipliziert mit dem Anrechnungsfaktor der Veranstaltungsform und dem Anteil der Lehreinheit bzw. der Studierenden an der Veranstaltung.

Einen Überblick über die Curricularanteile von Lehreinheiten an Studiengängen der FAU liefert die Dienstleistungsmatrix für das Wintersemester 2015/2016.