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Studienprogrammentwicklung

Entwicklung von Studiengängen

Sie haben eine Idee für ein neues Studienangebot oder haben vor, einen bestehenden Studiengang weiterzuentwickeln? Im Referat L 1 finden Sie dazu die richtigen Ansprechpartner und Informationen.

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Referat L 1

Bei Fragen rund um die Studiengangsentwicklung stehen Ihnen Frau Dr. Zeißler und Herr Riel zur Verfügung. Sie begleiten und koordinieren den Einrichtungsprozess im Bachelor- und Masterbereich auf dezentraler und zentraler Ebene.

Dr. Elena Zeißler

Dipl.-Hdl. (Univ) Christian Riel

Frau Derra begleitet, in Zusammenarbeit mit dem WTT, die Konzeptionierung und Einrichtung von Studiengängen im Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung und bei berufsbegleitenden Angeboten.

Sylvia Derra, M.A.

Frau Bergmann berät die Studiengangsverantwortlichen hinsichtlich der rechtlichen Anforderungen bei der Einrichtung von Studiengängen und arbeitet nach Bedarf entsprechend der fachlichen Vorgaben der Fakultäten angepasste Prüfungsordnungen aus.

Ass. jur. Silke Bergmann

Unser Angebot richtet sich an Fakultäten, Studiengangsverantwortliche und Professorinnen und Professoren, die mit der Neueinrichtung oder Weiterentwicklung von Studiengängen befasst sind.

Studierende, die Fragen zu Studiengangsentwicklungen, Abläufen, Bewerbungsverfahren etc. haben, wenden sich bitte direkt an die Allgemeine Studienberatung (IBZ).

Grundlegende Informationen:

Weiterführende Informationen:

Einrichtung eines neuen Studiengangs

„Von der Idee zum Studiengang“ – unter diesem Motto findet die Beratung und Unterstützung aller an der Studienprogrammentwicklung Beteiligten durch das Referat L 1 statt. Gemeinsam finden wir heraus, welche Angebotsform für Ihre Studienidee die richtige ist; wir beraten Sie, welche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen sind und welche Uni-Gremien durchlaufen werden müssen. Auch bei der Erstellung der Antragsunterlagen für das Staatsministerium (StMBW) sind wir gerne behilflich.

Die Abläufe bei der Einrichtung eines neuen Studienganges sind in den Zeitplänen dargestellt. Zudem haben wir umfangreiche Informationen zu den notwendigen Antragsunterlagen sowie weitere Arbeitshilfen für Sie zusammengestellt.

Die Einrichtung eines neuen Studiengangs an der FAU gliedert sich in zwei Verfahrensschritte: den dezentralen und den zentralen Prozess. Der dezentrale Prozess findet auf Fakultäts- bzw. Fachbereichsebene statt und berücksichtigt die spezifischen Gremienstrukturen und Zuständigkeiten an den einzelnen Fakultäten und Fachbereichen. Ansprechpartner hierfür sind die Q-Koordinatoren.

Der sich anschließende universitätsweit einheitliche „zentrale Prozess“ beginnt mit der Vorstellung des neuen Studiengangs in der Uni-LuSt und endet bei einem positiven Verlauf mit der förmlichen Einrichtung des Studiengangs. Parallel dazu läuft die Erstellung einer Prüfungsordnung.

Informationen zum Ablauf des zentralen Prozesses finden Sie in den Zeitplänen.

Für einen Studienbeginn im Wintersemester 2017/18:

Für einen Studienbeginn im Wintersemester 2018/19:

Für die Einrichtung eines neuen Studiengangs benötigen Sie die nachfolgend aufgeführten Antragsunterlagen, die im Rahmen des jeweiligen dezentralen Einrichtungsprozesses bereits bei der Behandlung der Studiengänge in den Gremien auf Fakultäts- und Fachbereichsebene verwendet werden. Im zentralen Prozess durchlaufen die Antragsunterlagen dann die zentrale Kommission für Lehre und Studium (Uni-LuSt), den Senat sowie den Universitätsrat. Unterlagen, die im späteren Verlauf an das zuständige Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (StMBW) gehen, sind gekennzeichnet.

  1. Einrichtungsantrag [an StMBW]
  2. Studienverlaufsplan mit Lehrimportzusagen [an StMBW]
  3. Modulhandbuch
  4. Studiengangsmatrix im Entwurf (in ihrer fakultätsspezifischen Fassung)
  5. Diploma Supplement (Punkt 4.2)
  6. Studentisches Votum zum geplanten Studiengang
  7. Qualifikationsfeststellungsverfahren bei Masterstudiengängen [an StMBW]
  8. Curricularwertberechnung (Bearbeitung durch S-PVK) bzw. bei weiterbildenden und berufsbegleitenden Studiengängen:
    a) Finanzierungsplan (von WTT) [an StMBW] und b) Bedarfsanalyse (durch Studiengang) [an StMBW]
  9. Kurzpräsentation für Universitätsgremien (Powerpoint-Vorlage)

Der Einrichtungsantrag stellt das „Herzstück“ des gesamten Einrichtungsprozesses dar. Hier werden alle grundlegenden Informationen zum geplanten Studiengang zusammengetragen und ermöglichen so einen schnellen Überblick über die Rahmendaten.

Der Studienverlaufsplan stellt einen idealtypischen Verlauf des Studiums dar und dient zugleich als Nachweis der Studierbarkeit des Studiengangs. In der Regel wird ein Studiengang für ein Studium in Vollzeit konzipiert und oft zugleich als Teilzeitstudium angeboten, wobei es sich bei einem Teilzeitstudium um eine zeitliche Variante des Vollzeitstudiums handelt. Ein Teilzeitstudiengang muss ebenfalls beim StMBW zur Einrichtung beantragt werden und durchläuft daher alle üblichen Verfahrensschritte.

Bitte beachten Sie auch die entsprechenden Hinweise zu diesen Themen in unserem Eckpunktepapier.

Auf der Seite „Rechtsangelegenheiten“ finden Sie neben dem Leitfaden zur Anerkennung von Qualifikationen, Studien- und Prüfungsleistungen auch andere hilfreiche Hinweise zu rechtlichen Fragen aus dem Bereich der Lehre.

Das Modulhandbuch besteht aus den Beschreibungen aller Module eines Studienganges. Muster für Modulbeschreibungen finden Sie hier:

Informationen zur Formulierung kompetenzorientierter Lernziele auf Modulebene finden Sie im gleichnamigen Leitfaden des FBZHL. Auch bietet das FBZHL in einem weiteren Leitfaden Unterstützung beim kompetenzorientierten Prüfen. Unsere Auflistung möglicher Prüfungsformen bietet zugleich Empfehlungen für die jeweiligen Übersetzungen ins Englische.

Auf der Seite „Rechtsangelegenheiten“ finden Sie neben einem Vermerk zu Prüfungen in der Form des Antwort-Wahl-Verfahren auch andere hilfreiche Hinweise zu rechtlichen Fragen aus dem Bereich der Lehre.

Bitte beachten Sie auch die entsprechenden Hinweise zu diesen Themen in unserem Eckpunktepapier.

Als Zusatzdokument dient das Diploma Supplement dazu, die Originalurkunde und/oder das Originalzeugnis durch allgemein verständliche Informationen zu erläutern und Transparenz zu schaffen. Es enthält unter anderem Erläuterungen zur Hochschule, zum Studiengang, zur erreichten Qualifikation und zum Notensystem.

Bei der Entwicklung eines Studiengangs ist Punkt 4.2 („Qualifikationsprofil der Absolventen“) des Diploma Supplements von besonderer Wichtigkeit. Erläuterungen und Textbeispiele sind hier zu finden:

Das Diploma Supplement wird, wie alle Abschlussdokumente, vom jeweils zuständigen Prüfungsamt ausgestellt.

Das Transcript of Records (Datenabschrift) dokumentiert die Leistung eines Studierenden in den absolvierten Modulen. Im Transcript of Records werden alle erfolgreich absolvierten Module ggf. samt ihrer Einzelveranstaltungen aufgeführt; letzteres gilt dann, wenn die Namen der Module sehr allgemein gewählt sind und wenig über den konkreten Inhalt aussagen. Zudem sind im Transcript of Records die vergebenen ECTS-Punkte mit Bewertung (Noten) sowie die Studiensemester der einzelnen Module aufgeführt.

Zur Ausstellung der obligatorischen englischsprachigen Fassung des Transcript of Records werden die englischen Übersetzungen der Studiengangsbezeichnung und aller Modulnamen benötigt.  Diese erhalten Sie auf Anfrage beim Sprachendienst der Universität. Die englische Studiengangsbezeichnung wird bereits während des Einrichtungsprozesses für die Antragsunterlagen benötigt, die der Uni-LuSt vorgelegt werden. Die englische Übersetzung der Modulnamen wird dann bis zum Studienbeginn der ersten Kohorte von L 1 beim Sprachendienst eingeholt.

Das Transcript of Records wird, ebenso wie das Diploma Supplement, dem Abschlusszeugnis und der Abschlussurkunde beigefügt und vom jeweils zuständigen Prüfungsamt ausgestellt.

Die Studierenden haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich aus „mein campus“ jederzeit Leistungsübersichten in vielfältiger Weise selbst auszudrucken.

Internationale Studiengänge (Double-Degree-/Joint-Degree-Programme)

Bei der Konzipierung und Einrichtung internationaler Studiengänge ist zwischen Double-Degree-Programmen und Joint-Degree-Programmen zu unterscheiden.

Falls es sich bei Ihrem Studiengang um eine internationale Kooperation handelt, die die Vergabe von zwei Abschlüssen vorsieht (Double-Degree-Programm), beachten Sie bitte den folgenden Leitfaden und die weiteren dazugehörigen Dokumente:

Double-Degree-Programme sind keine eigenständigen Studiengänge, sondern verknüpfen die Einzelstudiengänge der jeweiligen Partnerhochschulen durch die wechselseitige Anerkennung der jeweils an der Partnerhochschule erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen. Bitte verwenden Sie auch den entsprechenden Mustervertrag und die Vorlage für die Vorhabensbeschreibung.

Falls Sie einen integrierten internationalen Studiengang mit einem gemeinsamen Abschluss der Partnerhochschulen planen (Joint-Degree-Programm), beachten Sie bitte den folgenden Leitfaden und die weiteren dazugehörigen Dokumente:

Joint-Degree-Programme sind eigenständige Studiengänge, die gemeinsam mit der Partnerhochschule/den Partnerhochschulen konzipiert werden und die ein gemeinsames Curriculum haben, das nicht an nur einer Hochschule studierbar ist. Es wird ein gemeinsamer Abschluss von zwei oder mehreren Partnerhochschulen verliehen. Bitte verwenden Sie auch den entsprechenden Mustervertrag und die Vorlage für die Vorhabensbeschreibung.

Weiterentwicklung eines Studiengangs

Auch Studiengänge unterliegen beständiger Veränderung. Wird ein bestehender Studiengang so grundlegend verändert, dass es sich um eine sogenannte „wesentliche Änderung“ handelt, ist eine Beteiligung des Bayerischen Ministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (StMBW) notwendig. Wann dies der Fall ist und welche Schritte notwendig sind, erfahren Sie in diesen Dokumenten:

Sofern lediglich kleinere Änderungen geplant sind, finden Sie hier Leitlinie und Zeitplan zur Änderung einer PO (bis inkl. Wintersemester 2017/18) sowie weitere Rundschreiben und Merkblätter des Referats L 1/ Rechtsangelegenheiten.

Bitte beachten Sie die entsprechenden Hinweise zu diesen Themen in unserem Eckpunktepapier.

Aufhebung eines Studiengangs

Bei der Aufhebung eines Studiengangs handelt es sich letztlich um eine Sonderform der „Weiterentwicklung“. Auch zu diesem Prozess erhalten Sie bei uns alle nötigen Informationen und Unterlagen:

 

Sonstige Studien

Mit der Novelle des BayHSchG vom 1. März 2011 wurde den bayerischen Hochschulen die Möglichkeit zur Einführung von „Sonstigen Studien“ eröffnet. Sie umfassen Zusatzstudien, Modulstudien und spezielle weiterbildende Studien.

Sonstige Studien dienen dem Erwerb von wissenschaftlichen oder beruflichen Teilqualifikationen, schließen aber nicht mit einem akademischen Grad ab. Zu jedem der drei Bereiche steht Ihnen ein FAQ-Papier zur Verfügung, das Informationen zu den Rahmenbedingungen und zum Vorgehen zur Einführung an der FAU beinhalten.