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Gastdozenturen aus dem Ausland

Gastdozenturen aus dem Ausland

Jedes Jahr besuchen mehr als 400 ausländische Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen die FAU. Diese ausländischen Gäste arbeiten während ihrer Aufenthalte mit ihren Erlanger und Nürnberger Kolleginnen und Kollegen an gemeinsamen Forschungsprojekten. Oft werden auch eigene Projekte an der FAU fortgeführt oder aber gerade jüngere Kollegen nutzen den Aufenthalt zur Fortbildung und holen sich Rat bei ihrem FAU Betreuer. Infos hierzu finden Sie im Bereich Service für Forschende.

Viele der ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bieten auch Gastvorträge oder ganze Gastvorlesungen während ihres Aufenthaltes an. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Lehre an der Universität und bereichern diese durch eine internationale Komponente. Neben vielen individuellen Gastvorträgen und Vorlesungen gibt es einige, die besonders erwähnenswert sind.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für Lehrende aus dem Ausland.

Gastprofessorenprogramm (Visiting Guest Professorships)

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst stellt der FAU jährlich Fördermittel zur Gewinnung von internationalen Gastwissenschaftlern, vorrangig Professorinnen und Professoren, zur Verfügung. Diese werden gleichmäßig auf die Fakultäten der FAU verteilt und ermöglichen die Förderung von Reise- und Aufenthaltskosten internationaler Gastwissenschaftler für einen kurzen Forschungs- und/oder Lehraufenthalt. Maximale Förderhöhe sind 1.600 € für zehn Arbeitstage plus eine entfernungsabhängige Reisekostenpauschale.

  • alle berufenen Professorinnen und Professoren der FAU
  • sonstige Wissenschaftler mit beigefügtem Befürwortungsschreiben der Klinikdirektion/Institutsdirektion/Leitung der selbstständigen Einrichtung

  • Qualität des Vorhabens und strategische Bedeutung für die Fakultät / den Fachbereich
  • Qualifikation des Gastes
  • Bei Lehraufenthalten: Der Gast bietet (Teile von) Lehrveranstaltungen in englischer Sprache an, wobei sich diese vorzugsweise im Rahmen von existierenden Modulbeschreibungen der FAU bewegen und der Erwerb von ECTS möglich ist.

  • Bezuschusst werden Reise- und Aufenthaltskosten internationaler Gastprofessorinnen und Gastprofessoren (d.h. derzeitige Institution des Gastes befindet sich im Ausland) mit Pauschalen
  • Reisekostenpauschale, einfach, je nach Entfernung (EU Entfernungsrechner: )
    10 – 99 km: 20 €
    100 – 499 km: 180 €
    500 – 1.999 km: 275 €
    2.000 – 2.999 km: 360 €
    3.000 – 3.999 km: 530 €
    4.000 – 7.999 km: 820 €
    8000 km und mehr: 1.500 €
  • Tagespauschale von 160 € pro Arbeitstag, jedoch maximal 800 € pro Woche und 1.600 € pro Aufenthalt. Reisetage werden nicht bezuschusst.
  • Aufenthaltsdauer von 2 bis 60 Tagen, wobei Aufenthaltsdauer nicht gleich Förderdauer ist
  • Aus Gründen der Nachhaltigkeit sind reine Einzelvorträge ohne weitere strategisch relevante Aktivitäten nicht förderbar

  • Das Antragsformular wird über die Fakultäten an die Lehrstühle verschickt. Alternativ kann es im Referat für Internationale Angelegenheiten, Frau Karin Sickel, angefragt werden.
  • Der ausgefüllte Antrag ist zu richten an:
    Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie: Frau Kerstin Maurer
    Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät – Fachbereich Rechtswissenschaften: Frau Adèle Goetsch
    Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät – Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften: Herrn Jörg Reisner
    Medizinische Fakultät: Die Abwicklung erfolgt über das IZKF.
    Naturwissenschaftliche Fakultät: Herrn Patrik Stör
    Technische Fakultät: Frau Stefanie Kliem
  • Die Entscheidung über die Anträge erfolgt in den Fakultäten und wird anschließend an das Referat für Internationale Angelegenheiten übermittelt, das für die Auszahlung der Fördergelder verantwortlich ist
  • Achtung: Die Fördermittel sind nicht auf das nächste Kalenderjahr übertragbar. Die Mittel müssen bis spätestens 31.10.2019 angefordert werden, der Gastaufenthalt kann bis 30.11.2019 erfolgen.

ERASMUS Gastdozenturen aus dem Ausland  (ERASMUS+ STA)

Diese Mobilitätslinie bietet die Möglichkeit, Dozenten von einer Partneruniversität in Europa an die FAU zu einer Gastdozentur einzuladen. Für diese sogenannte „STA Mobilität“ muss ein bilaterales Erasmus-Abkommen mit der Heimatuniversität der Lehrperson bestehen. Die entsendende Hochschule ist zuständig für den administrativen Prozess und auch für die Abwicklung der Stipendienzahlungen. Die entsendene Hochschule beantragt bei der EU Fördermittel für Dozenten, die sie entsendet oder für Vortragende aus Unternehmen.
Wenn Sie eine Erasmus Gastdozentur an der FAU planen,  sollten Sie zuerst Kontakt mit dem jeweiligen Department Koordiantor an der FAU für Ihr Fachgebiet aufnehmen. Das ist meist die Person, die auch auf dem Erasmus-Vertrag als solche ausgewiesen ist. Wenn Sie nicht wissen, wer ihre Ansprechperson ist, wenden Sie sich bitte an Frau Köndgen im Referat für Internationale Angelegenheiten Diese Person entscheidet über die Machbarkeit und die Sinnhaftigkeit Ihres Vorschlages. Sie organisiert auch mit Ihnen im positiven Falle die Details (Datum, Dauer, Inhalt des Dozentur)  und schließt mit Ihnen das sog. Mobility Agreement for Teaching“ ab. Eine Kopie davon ist Frau Bianca Köndgen im Referat für Interantionale Angelegenheiten zuzusenden.

Erasmus-Gastdozenturen können nur durchgeführt werden im Rahmen eines gülgigen, bestehenden Erasmus-Vertrages, und zwar genau in dem vereinbarten Fachgebiet. Die Inhalte der Dozentur können entweder Teil des Curriculums an der FAU sein, so dass der Gastdozent lediglich die Vorlesungen eine Kollegen an der FAU übernimmt, oder es kann sich um Workshops handeln, die eine Ergänzung zum Lehrangebot an der FAU darstellen.

Der Fokus des Aufenthaltes muss auf der Lehre liegen, aber in der übrigen Zeit können auch Treffen mit Kollegen und Studierenden stattfinden, um Austausche oder Projekte zu besprechen.

Sie als Gastdozent an der FAU müssen sich an Ihrer Heimatuniversität um Fördermittel bewerben. Vor der Abreise muss ein sog. „Mobility Agreement for Teaching“ zwischen Ihnen, dem Erasmus-Hoschschulkoordinator Ihrer Heimathochschule und dem aufnehmenden Lehrstuhl an der FAU geschlossen werden.

  • Minimum2 Arbeistage , Maximum : 2 Monate
  • Unterrichssstunden:  mind 8 Stunden (Unterrichtseinheiten, an der FAu 45 min) pro Woche des Aufenthaltes  (dies muss im Mobility Agreement spezifiziert werden)

Reisetage sind NICHT in der Kalkulation der Arbeitstage inbegriffen. Diese können, müssen aber nicht gefördert werden. Mittel für die Reisetage können Sie an Ihrer Heimatuniversität beantragen.

Die FAU erhält keine Fördermittel für Erasmus-Dozenturen an der FAU,. Als Gastdozent wenden Sie sich bitte immer an Ihre Heimatuniversität (Erasmus-Hochschulkoordinator) . Erasmus+ bietet Teilstipendien für Aufenthalt und die Reise. Die Reisestipendien sind abhängig von der einfachen Distanz zwischen der Hochschulorten:
Entfernung Summer
100 – 499 KM: 180 EUR
500 – 1999 KM: 275 EUR
2000 – 2999 KM: 360 EUR
3000 – 3999 KM: 530 EUR
4000 –  7999 KM: 820 EUR
8000 KM und mehr: 1100 EUR

Zur Kalkulation nutzen Sie bitte das von der EU zur Verfügung gestellte Online-Werkzeug: http://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/tools/distance_en.htm

Das Aufenthaltsstipendium dient zur Deckung aller anfallenden Kosten vor Ort: Transport, Mahlzeiten, Unterbringung. Über die maximale Fördersumme entscheidet die entsendende Hochschule. Der von der EU festgesetze Tagesfördersatz für Deutschland sind 140 Euro.

Das Referat für Interantionale Angelegenheiten kann Ihnen eine Liste von Hotels zukommen lassen, die für Kurzzeitaufenthaltes geeignet sind. Wenn Ihre Dozentur länger als 2 Wochen dauert, wenden Sie sich bitte an die Kolleginnen vom  Accomodation Service.

Gastdozenten müssen bestimmte Formalia erfüllen, um die Förderung zu erhalten.

Vor der Abreise:

  • Abschluss des Mobility Agreements mit der FAU
  • Abschluss eines Stipendienvertrages „grant agreement“ mit der Heimatuniversität

Nach der Rückkehr:

  • Einreichen einer bestätigung der Dozentru an der Heimatuniversität (Der aufnehmende Lerhstuhl an der FAU unterzeichnet dieses Dokument)
  • Einreichen des Online-Abschlussfragebogens der EU , genannt „EU Survey“ (Ein Link wird direkt per Email druch die EU versandt.)
  • Ggf. noch andere Dokumente, abhängig von den Vorgaben der Heimatuniversität.

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