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Psychosoziale Beratungsstelle

Psychosoziale Beratungsstelle

Die psychosoziale Beratungsstelle ist zuständig für

Konflikte am Arbeitsplatz können einzelne Beschäftigte oder ganze Teams erheblich beeinträchtigen, gesundheitliche Schäden zur Folge haben und durch negative Außenwirkung zu Imageschäden an der Abteilung oder dem Institut führen.
Die Dienstvereinbarung „Konflikte am Arbeitsplatz“ gibt allen Beschäftigten das Recht – und fordet ausdrücklich dazu auf – sich bei anhaltenden Konflikten oder Mobbing am Arbeitsplatz an die innerbetriebliche Beratungsstelle zu wenden, ohne Sanktionen oder andere negative Auswirkungen befürchten zu müssen.

Inhalte der Konfliktberatung sind:

  • Emotionale Entlastung der Konfliktbeteiligten durch eine wohlwollende und unabhängige Gesprächssituation
  • Erarbeitung konstruktiver Verhaltensweisen und lösungsorientierter Verhaltensstrategien
  • Stärkung von Konfliktfähigkeit und konstruktiver Konfliktbereitschaft
  • Im Falle offenkundigen Mobbings Hilfestellung und Unterstützung im Rahmen der Dienstvereinbarung
  • Wiederherstellung und Aufrechterhaltung von individueller Arbeitsfähigkeit und arbeitsfähigen Strukturen
  • Verbesserung von Kommunikation und Zusammenarbeit
  • Bei hierarchischen Konflikten: Entwicklung und Stärkung von fach- und personengerechter Führung

Gesteigerte psychische Belastungen und persönliche Krisen von Beschäftigten führen oftmals zu schwierigem Sozialverhalten sowie beeinträchtigter Arbeitseffizienz und -zufriedenheit. Sie bedingen nicht selten einen letztendlich arbeitsplatzgefährdenden Teufelskreis.

Ziele der Beratung davon Betroffener sind:

  • Grundlegende emotionale Entlastung und Erleichterung
  • Unterstützung bei der Verbesserung belastender Umstände am Arbeitsplatz und im sozialen Umfeld
  • Information über und Vermittlung externer Hilfsmöglichkeiten
  • Verbesserung der Arbeitsfähigkeit, Erhalt des Arbeitsplatzes

Als eine Sonderform der Konfliktberatung am Arbeitsplatz hat sich in den letzten Jahren eine zunehmende Nachfrage und Bereitschaft von Führungskräften und Personen mit Personalverantwortung gezeigt, im Sinne eines Leitungscoachings an spezieller Beratung teilzunehmen, mit dem Ziel einer fach- , personen- und institutionsgerechten Personalführung, welche wiederum vor dem Hintergrund einer optimierten Arbeitszufriedenheit und eines ebensolchen Arbeitsergebnisses der Mitarbeiter zu sehen ist.

Unser Angebot umfasst:

1. Beratung: Suchtmittelgefährdeter oder -abhängiger Beschäftigter und ihrer Angehörigen

  • Abklärung des Problems und des individuellen Behandlungsbedarfs
  • Stärkung von Motivation und Behandlungsbereitschaft
  • Vermittlung ambulanter und stationärer Hilfsmöglichkeiten
  • Hilfe bei Wiedereingliederung nach stationären Therapien
  • Nachsorge/Unterstützung bei der Aufrechterhaltung der Abstinenz

2. Beratung und Schulung für Vorgesetzte, Kolleginnen und Kollegen bei suchtmittelbedingten Problemen am Arbeitsplatz

  • Abklärung der wahrgenommenen Problemlagen
  • Erarbeitung konstruktiver und lösungsorientierter Verhaltensweisen im Umgang mit Betroffenen
  • Moderation von gemeinsamen Gesprächen in Arbeitsgruppe, Team oder Kollegenkreis
  • Unterstützung von Vorgesetzten bei der Vorbereitung problembezogener Mitarbeitergespräche im Rahmen der Dienstvereinbarung Sucht
  • Beratende Teilnahme an den Stufengesprächen
  • Fortbildungen und Informationsveranstaltungen für Vorgesetzte und andere Zielgruppen

Wir bieten an:

  • Einzelgespräche
  • moderierte Teamgespräche
  • Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen

Für Betroffene, Kollegen, Vorgesetzte und Führungskräfte – die Prinzipien unserer Beratungsarbeit

  • Wir unterliegen der Schweigepflicht.
  • Wir arbeiten hierarchie- und weisungsungebunden.
  • Die Beratungsstelle ist ohne bürokratische Hindernisse erreichbar.
  • Sie steht allen Beschäftigten der Universität offen.
  • Kosten entstehen nicht.

Termine nach telefonischer Vereinbarung – rufen Sie an!

Ihr Ansprechpartner:

Dieter Hack
Tel. 09131/85-01003 oder 0160/95749716
E-Mail: d-hack@web.de