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Wissenschaft im Schloss

Wissenschaftliche Vorträge für jedermann

Mit der Event-Reihe „Wissenschaft im Schloss“ will die FAU aktuelle und hochspannende Forschungsprojekte einem breiten Publikum vorstellen. Wissenschaftlich Interessierte sind zu den Vorträgen ebenso willkommen wie Schülerinnen und Schüler sowie Studierende aller Fachrichtungen. Im Anschluss an die Vorträge stehen die Wissenschaftler gerne für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltungsort

Aula des Schlosses Erlangen (2. OG)
Schlossplatz 4
91054 Erlangen

Vom Bahnhof Erlangen erreichen Sie das Schloss innerhalb von fünf Minuten zu Fuß. Parkplätze finden Sie auf dem Großparkplatz direkt hinter dem Erlanger Bahnhof.

Im Schloss selbst finden Sie die Aula im 2. Stockwerk.


Paläontologie entstaubt – Neue Forschungsziele eines alten Fachs

Korallen

Bild: Kießling

  • Montag, 2. Dezember 2019, 18.30 bis 20.00 Uhr
  • Prof. Dr. Wolfgang Kießling – Lehrstuhl für Paläoumwelt

Paläontologie, die „Lehre vom alten Seienden“, trägt seit über 200 Jahren erheblich zum Naturverständnis bei. Im Rahmen ihrer größten Errungenschaften hat die paläontologische Forschung Artensterben als Tatsache etabliert und Darwins Evolutionstheorie untermauert. Lange als rein beschreibende Disziplin belächelt, widmet sich die Paläontologie mittlerweile erfolgreich großen Zukunftsfragen wie zum Beispiel den Klimaeinflüssen auf Organismen und Ökosysteme.

Wolfgang Kießling, Paläontologe an der FAU und Mitautor des nächsten Weltklimaberichts, zeigt die neuesten Erkenntnisse und Entwicklungen auf – und lädt dabei auch zum Mitmachen ein.

 


Krippenspiele – Wie Computer weihnachtliche Gemälde interpretieren

Collage Christliche Motive

Bild: Bell

  • Montag, 16. Dezember 2019, 18.30 bis 20.00 Uhr
  • Prof. Dr. Peter Bell – Professur für Digital Humanities mit Schwerpunkt Kunstgeschichte

Gletscher werden häufig als Indikatoren für klimatische Änderungen herangezogen. Dabei ist es jedoch auch wichtig, die zugrundeliegenden Prozesse und Mechanismen zu verstehen und die zeitliche Dimension der Änderungen im Blick zu behalten. Matthias Braun zeigt in seinem Vortrag die neuesten Erkenntnisse aus der Auswertung von Satellitendaten zu Gletscheränderungen in verschiedenen Regionen unserer Erde. Die Ergebnisse ermöglichen regionale bis kontinentale Aussagen zu den Flächen-, aber auch zu Volumen- und Massenänderungen der Gletscher. Neben diesen aktuellen Bezügen ermöglichen Analysen der Zeitreihen solcher Daten aber auch bessere Einblicke in den eigentlichen Ablauf der Prozesse. Matthias Braun ordnet diese Arbeiten auch in den größeren globalen Kontext und die aktuelle Diskussion zum Klimawandel ein.

 


Tickt China anders? Und wenn ja, wie?

Traditionelles Bott vor Wolkenkratzern

Bildagentur PantherMedia/Elnur

  • Montag, 20. Januar 2020, 18.30 bis 20.00 Uhr
  • Prof. Dr. Michael Lackner – Lehrstuhl für Sinologie

China, die älteste noch bestehende politische Institution unserer Erde, ist aus der Welt der Politik, der Wirtschaft und der Kultur nicht mehr wegzudenken. Aber wie kann man das Geheimnis dieses Erfolges am besten begreifen? Die eine „Formel für China“ gibt es nicht, doch es ist möglich, in Chinas Geschichte und Gegenwart Konstanten und Brüche im chinesischen Selbstverständnis zu identifizieren.

Michael Lackner erklärt, wie sich diese vor allem auf das Verhältnis des Vielvölkerreichs China zur Welt auswirken. Anhand von historischen Schlüsselmomenten in Politik, Wissenschaft, Religion und Kunst wird das Beharrungsvermögen der chinesischen Kultur verdeutlicht. Dabei werden jedoch auch die zum Teil dramatischen Veränderungen der Gegenwart nicht vergessen.

 


Romantik als Gegenströmung zur Digitalisierung? – Podiumsdiskussion

Mann entspannt am See

Bild: Bildagentur PantherMedia/zmijak

  • Montag, 3. Februar 2020, 18.30 bis 20.00 Uhr
  • Prof. Dr. Aida Bosch, PD. Dr. Sebastian Büttner, Prof. Dr. Simone Derix, Prof. Dr. Christine Lubkoll

Digitalisierung ist eines der großen Schlagwörter der Gegenwart. Sehen die einen darin das Heil für unsere Gesellschaft, fühlen andere sich unter Stress gesetzt, nicht zuletzt aus Angst vor einer seelenlosen Welt von Algorithmen, in der das Individuum die Kontrolle verliert.

Eine mögliche Antwort scheint Digitalisierungs-Skeptikern in einer Art Rückwendung zu den Idealen der Romantik zu liegen, jener Epoche zu Beginn des 19. Jahrhunderts, in der das Schöpferische, die Leidenschaften und das (Über-)sinnliche, auch die Hinwendung zur Natur, den Menschen einzigartig machten und ihn vom „Automaten“ unterschieden. Auch die Sehnsucht nach charismatischen Führungsfiguren ist typisch romantisch. Welche Indizien gibt es für eine solche Gegenströmung in unserer Gesellschaft? Kann sie tatsächlich Sinn und Zuflucht bieten, während die Welt immer moderner wird? Und welche Chancen und Gefahren birgt ein solcher Gegentrend? Über diese und viele weitere Fragen diskutieren Expertinnen und Experten der FAU.

In Kooperation mit dem Collegium Alexandrinum


Rückblick

Die automatische Erkennung von Musikstilen, Prothesen aus dem Drucker oder wie Sportmuffel aktiver werden – Videos der Reihe finden Sie in unserem Videoportal..


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