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Ethnographische Sammlung

Ethnographische Sammlung

Objekte aus der Borneo-Sammlung von Will im Indosien-Depot des Staatlichen Museums für Völkerkunde München (Bild: Marietta Weidner/Staatliches Musium für Völkerkunde München)

Objekte aus der Borneo-Sammlung von Will im Indosien-Depot des Staatlichen Museums für Völkerkunde München (Bild: Marietta Weidner/Staatliches Musium für Völkerkunde München)

Die Sammlung für Ethnographie (Völkerkunde) gehört zum Institut für Geographie. Die rund 600 Objekte wurden 1996 als Dauerleihgabe an das Staatliche Museum für Völkerkunde in München übergeben. Dort werden sie seitdem sachgerecht aufbewahrt, wissenschaftlich bearbeitet und, wo nötig, professionell restauriert. Einige von ihnen waren bereits in Ausstellungen zu sehen. Die Ethnographische Sammlung wurde im Wesentlichen von drei Forschern auf ihren Reisen durch Afrika und Asien  zusammengetragen: Der promovierte Zoologe Eduard Pechuël-Loesche begleitete Expeditionen in das Kongo-Gebiet, bevor er 1895 erster Professor für Geographie an der Universität Erlangen wurde; sein Nachfolger Wilhelm Volz bereiste um 1900 den Malaiischen Archipel, und der Erlanger Zoologe und Privatgelehrte Ernst Friedrich Will hielt sich in Brasilien und Borneo auf.

Am besten belegt sind jene Objekte, die Will 1892/93 im Auftrag des Erlanger Zoologieprofessors Emil Selenka von seiner Borneo-Reise mitbrachte. Durch die umfänglichen von Will angefertigten Tagebuchaufzeichnungen und Fotografien ist dieser Teil der Sammlung sehr gut dokumentiert und dadurch wissenschaftlich besonders wertvoll.

Webseite der Sammlung

Anschrift

Museum Fünf Kontinente München
Maximilianstraße 42
80538 München

Kontakt

Dr. Michaela Appel (Ansprechpartner)
michaela.appel@mfv.bayern.de
089 – 210 136139