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Mathematische Sammlung

Mathematische Sammlung

Vitrinenausschnitt mit mathematischen Modellen der Verlagshandlung Schilling (Bild: Georg Pöhlein)

Vitrinenausschnitt mit mathematischen Modellen der Verlagshandlung Schilling (Bild: Georg Pöhlein)

 

Die Erlanger Sammlung mathematischer Modelle geht auf Felix Klein zurück, der 1872 als Ordinarius der Mathematik an die hiesige Universität berufen wurde. Sie gilt als eine der ersten Lehrsammlungen dieser Art in Deutschland.

Mathematische Modelle geben abstrakten Inhalten eine Form. Die meisten der Erlanger Modelle zeigen geometrische Sachverhalte. In der Mehrzahl bestehen sie aus Gips, einige wenige aus Holz, Karton oder aus Draht, Faden und Messing. Ihre Hochphase erlebten solche Modelle im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts, als man sich an vielen Hochschulen um mehr Anschaulichkeit in der universitären Lehre bemühte. Seit den 1920er Jahren verloren sie zunehmend an Ansehen. Zu den ökonomischen Gründen ihrer schwindenden Relevanz trat eine immer abstrakter werdende Mathematik mit veränderten Erkenntnisinteressen und Vermittlungsabsichten. Die anschaulichen Modelle gerieten vielerorts in Vergessenheit.

So auch in Erlangen. Erst mit dem Umzug der beiden mathematischen Institute auf den Campus Erlangen Süd kam ein Teil der bereits verloren geglaubten Lehrmittel wieder zum Vorschein. Der Bestand umfasst heute noch etwa 170 Objekte, die derzeit wissenschaftlich dokumentiert werden. Die Sammlung ist im Felix- Klein-Gebäude in der Cauerstraße untergebracht und öffentlich zugänglich.

Webseite der Sammlung

Anschrift

Department Mathematik
Cauerstraße 11
91058 Erlangen

Kontakt

Dr. Johannes Hild
johannes.hild@fau.de
09131/85-67063