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Universität

Pathologische Sammlung

Pathologische Sammlung der FAU

Blick ins Magazin: Im Vordergrund eine Reihe bereits konservatorisch überarbeiteter und neu inventarisierter Präparate (Bild: Georg Pöhlein)

Blick ins Magazin: Im Vordergrund eine Reihe bereits konservatorisch überarbeiteter und neu inventarisierter Präparate (Bild: Georg Pöhlein)

Pathologische Präparate zeigen das Typische eines Krankheitsbefundes oder im Gegenteil eine seltene Ausprägung davon. Präparate krankhaft veränderter Organe gehörten in Erlangen ursprünglich zum Bestand der Anatomischen Sammlung. So gesehen beginnt die Geschichte der Sammlung mit der Gründung der Universität 1743, da bereits wenige Wochen nach deren Eröffnung der erste Leichnam seziert und zur Anfertigung von Präparaten genutzt wurde. Um 1850 wurden die pathologischen Präparate ausgesondert und zu einer eigenständigen Sammlung zusammengeführt. Der dazugehörige Lehrstuhl für »Pathologische Anatomie« wurde 1862 eingerichtet.

Seit den 1960er Jahren verlor die bis dahin stetig wachsende Sammlung aufgrund moderner Methoden ihre Bedeutung als Anschauungsmaterial für Lehre und Forschung und erlitt erhebliche Verluste. Erst in den letzten Jahren wurde sie gewissermaßen wiederentdeckt. Heute verfügt die Pathologische Sammlung noch über etwa 1.200 Feuchtpräparate, deren  überwiegende Zahl über 100 Jahre alt sind – ein Archiv des kranken Körpers. Die gefährdetsten Stücke der Sammlung konnten bereits restauriert werden. Aktuell wird sie wissenschaftlich katalogisiert, um sie sowohl für historische Fragestellungen als auch wieder für medizinische Lehrzwecke nutzbar zu machen.

Webseite der Sammlung

Anschrift

Lehrstuhl für Allgemeine Pathologie uns Pathologische Anatomie
Krankenhausstraße 8 – 10
91054 Erlangen

Kontakt

Prof. Dr. Arndt Hartmann
arndt.hartmann@uk-erlangen.de
09131/85-22286

Für wissenschaftliche Zwecke nach Absprache zugänglich.