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Universität

Universitätsrat

Mitwirkung bei den Entscheidungen der Universität

Der Universitätsrat wirkt bei allen Entscheidungen mit, die für die Universität bedeutsam sind. Dazu gehören zum Beispiel die Entwicklungsplanung, die Gliederung der Universität, die Einrichtung neuer Studiengänge sowie Grundsatzfragen und Schwerpunkte des Haushalts. In seine Kompetenz fällt auch die Wahl der Präsidentin bzw. des Präsidenten der Universität und seiner Stellvertreterinnen bzw. Stellvertreter.

Der Universitätsrat besteht aus Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und beruflicher Praxis und den gewählten Mitgliedern des Senats. Die Universitätsleitung, die Frauenbeauftragte und die Promovierendenvertreterin nehmen beratend an den Sitzungen teil. Ein Vertreter des bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst wird zu den Sitzungen eingeladen.

Externe Mitglieder

Roland Auschel (Foto: adidas-Group / Hanna Hlavacek)

Roland Auschel (Foto: adidas-Group / Hanna Hlavacek)

Der Diplom-Betriebswirt mit einem BA in European Business Studies (GB) und einem MBA-Abschluss (USA) startete 1989 seine Karriere bei adidas in der strategischen Planung und übernahm im Laufe seiner ununterbrochenen Zugehörigkeit zum Unternehmen leitende Funktionen auf regionaler und globaler Ebene. Unter anderem war er Business Unit Manager, Key Account Manager Europe, Managing Director Market Central und Head of Region Europe, Middle East and Africa. 2007 wurde er Chief Sales Officer Multichannel Markets. Gegenwärtig ist er Vorstandsmitglied der adidas AG in Herzogenaurach. Auschel steht für die regionale Verankerung der FAU mit ihren weit gespannten Beziehungen zur regionalen, nationalen und internationalen global playern der Wirtschaft.

Walter Bockshecker (Bild: Nürnberger)

Walter Bockshecker (Bild: Nürnberger)

Nach seinem Studium der Berufspädagogik an der Universität der Bundeswehr in München war Walter Bockshecker sieben Jahre in verschiedenen Positionen bei der Bundeswehr tätig. Er wechselte 1990 zum Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft, wo er zuletzt die Position des geschäftsführenden Vorstandsmitglieds innehatte. Daneben wirkte er drei Jahre als Gründungs- und Hauptgeschäftsführer der 2001 gegründeten Deutschen Versicherungsakademie (DVA). Seit 2004 ist Bockshecker Mitglied im Vorstand der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe und verantwortlich für die Bereiche Personal- und Sozialwesen sowie Materialwirtschaft. Seit 2013 ist er daneben Vorsitzender des Verwaltungsrats der NÜRNBERGER Communication Center GmbH, seit 2014 Vorsitzender des Aufsichtsrats der NÜRNBERGER SofortService AG. Ehrenamtlich ist er unter anderem tätig als Vorstandsmitglied des Berufsbildungswerks der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV), Vorstandsvorsitzender BWV Nordbayern-Thüringen und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Forum V. Walter Bockshecker repräsentiert den starken versicherungswissenschaftlichen Schwerpunkt nicht nur der FAU, sondern der gesamten Europäischen Metropolregion Nürnberg.

Prof. Dr. Carola Jäggi (Bild: F. Brüderli)

Prof. Dr. Carola Jäggi (Bild: F. Brüderli)

Prof. Dr. Carola Jäggi, geboren in Winterthur, studierte an den Universitäten Basel, Zürich, Freiburg i.Br. und Bonn Kunstgeschichte, div. Archäologien und Ethnologie. 1995 erlangte sie die Promotion. Carola Jäggi arbeitete u.a. als Dissertationsstipendiatin der Max-Planck-Gesellschaft an der Bibliotheca Hertziana in Rom, als freie Mitarbeiterin der Kantonsarchäologie Zürich sowie als wissenschaftliche Assistentin an der Universität Basel. Mitte 2000 übernahm sie für eineinhalb Jahre die Vertretung einer C1-Stelle am Institut für Geschichte und Kunstgeschichte der TU Berlin. Von 2002 bis März 2013 war Frau Jäggi an der Theologischen Fakultät/Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie der FAU Inhaberin des Lehrstuhls für Christliche Archäologie und Kunstgeschichte, wirkte aber auch als Universitätsfrauenbeauftrage und Studiendekanin. Seit April 2013 ist Prof. Dr. Carola Jäggi ordentliche Professorin für Kunstgeschichte des Mittelalters und der Archäologie der frühchristlichen sowie der hoch- und spätmittelalterlichen Zeit an der Universität Zürich.
Ihre Erfahrungen aus zahlreichen in- und ausländischen Universitäten kann sie nutzbringend in den Universitätsrat einbringen.

Peter Kurz (Bild: LEONHARD KURZ Stiftung Co. KG/Karin Prussak)

Peter Kurz (Bild: LEONHARD KURZ Stiftung Co. KG/Karin Prussak)

Peter Kurz ist Vorstand der LEONHARD KURZ Stiftung & Co. KG in Fürth, einer internationalen Firmengruppe, die sich mit 4.500 Mitarbeitern zu einem weltweit führenden Unternehmen der Transfer- und Beschichtungstechnologie entwickelt hat. KURZ fertigt und vertreibt auf Trägerfolien applizierte Dekorations- und Funktionsschichten für verschiedenste Einsatzgebiete. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der European Business School in Frankfurt, Paris und London stieg Peter Kurz als vierte Generation in die Geschäftsführung des Familienunternehmens ein. Darüber hinaus engagiert er sich ehrenamtlich als Mitglied im Vorstand des Arbeitgeberverbands der Bayerischen Chemischen Industrie. Die FAU kennt Peter Kurz bisher als Mitglied des Kuratoriums. Die Universität will durch seine Aufnahme in den Universitätsrat verstärkt von seiner Kompetenz profitieren und den Bereich der KMU/Hidden Champions in der Wirtschaft in den Universitätsrat einbinden.

Prof. Dr. Wilfried Müller

Prof. Dr. Wilfried Müller (Bild: privat)

Der ehemalige Rektor der Universität Bremen und in dieser Funktion zum Hochschulmanager des Jahres 2012 gekürte Prof. Müller wurde 1945 in Schleswig-Holstein geboren. Nach dem Studium der Chemie mit dem Abschluss Diplom-Chemiker und einem parallelen Studium der Philosophie an der Universität Kiel sowie anschließend der Erziehungswissenschaften, Soziologie und Philosophie an der Universität Hamburg, promovierte Müller dort zum Dr. phil. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter des Interdisziplinären Zentrums für Hochschuldidaktik (IZHD) der Universität Hamburg und anschließend Assistenzprofessor „Ausbildung und Beruf von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren“ an der Universität Bremen, bevor er 1979 dort auf eine Lebenszeitprofessur „Berufspraxis von Ingenieuren und technische Innovationsprozessen/Sozialwissenschaftliche Technikforschung“ berufen wurde. Seine umfassende Kenntnis des deutschen Hochschulmanagements, die er nicht nur als Konrektor und Rektor seiner Universität, sondern auch als Vizepräsident der HRK und Sprecher des Verbundes Norddeutscher Universitäten besitzt, hat er bereits im Rahmen der Strukturevaluation der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie für die FAU eingebracht. Nicht nur durch seine Erfahrung im Wissenschaftsmanagement, sondern auch aufgrund seines breit gefächerten wissenschaftlichen Hintergrunds kann er im Universitätsrat eine vernetzte Voll-Universität wie die FAU sehr gut unterstützen

Prof. Dr. Benno Nigg (Bild: privat)

Prof. Dr. Benno Nigg (Bild: privat)

Der in der Schweiz geborene Prof. Nigg studierte Nuklearphysik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Seine Karriere als „Biomechaniker“ startete er 1971. Bereits 1976 wurde er Direktor des Biomechaniklabors der ETH Zürich. 1981 wechselte er an die Universität Calgary, wo er das Human Performance Laboratory gründete und stetig weiterentwickelte. Dabei handelt es sich um ein multidisziplinäres Forschungszentrum, in dem ca. 180 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Erforschung des menschlichen Körpers und seiner Bewegungsabläufe arbeiten. Ziel seiner Forschungsarbeiten ist die Verbesserung der menschlichen Mobilität und der Lebensqualität. Prof. Nigg erhielt als herausragender Forscher (mehr als 16.000 citations, Google Scholar Januar 2016) zahlreiche Preise und Ehrungen, so den Olympischen Orden, Ehrentitel der Universitäten Salzburg und Innsbruck und eine Ehrenprofessur der Shanghai Sport-Universität. Seine Erfahrungen als Dekan einer kanadischen Universität, die mit der FAU vergleichbar ist, seine Aktivität als Mitglied der Alberta Economic Development Authority, ein Think-Tank der Regierung der Provinz Alberta, sowie seine praktische Kompetenz beim Entwickeln und Leiten von Spin-off Firmen und sein Kontakt mit der Industrie sind für die FAU sehr wertvoll.

Prof. Dr. Margit Osterloh (Bild: Reto Schlatter)

Prof. Dr. Margit Osterloh (Bild: Reto Schlatter)

Margit Osterloh studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Berlin und schloss ihr Studium dort im Jahr 1970 mit dem Ingenieur-Diplom ab. Danach arbeitete sie mehrere Jahre lang bei einem mittelständischen Unternehmen in Nürnberg als Direktionsassistentin. Von 1976 bis 1981 war sie Stipendiatin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und erwarb 1981 an der Freien Universität Berlin ihren Doktortitel. 1990 habilitierte sich Margit Osterloh an der Universität Erlangen-Nürnberg. Bevor sie dann einem Ruf an die Universität Zürich folgte, hatte sie eine außerordentliche Professur für Personalwirtschaft an der Universität Lüneburg inne. An der Universität Zürich wurde sie 1991 Ordinaria für Betriebswirtschaftslehre; im Rahmen verschiedener Fellowships forschte sie unter anderem an der University of Canberra, Australien, am Institute for Advanced Study Collegium Budapest und war Gastprofessorin an der Universität Wien. Von 2010 bis 2013 war sie Professor of Management Science an der Warwick Business School, University of Warwick, UK. Margit Osterloh hat einen Ehrendoktortitel der Leuphana Universität Lüneburg und war Mitglied des Deutschen Wissenschaftsrates bis zum Jahr 2011. Im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Arbeit ist und war Margit Osterloh in einer Vielzahl von Gremien, Aufsichts- und Verwaltungsräten aktiv. Die FAU profitiert von ihrer nationalen und internationalen Erfahrung im Bereich Wissenschaft und Wissenschaftsmanagement, die für die wirtschaftswissenschaftliche Kompetenz im Universitätsrat steht.

Prof. Dr. Josef M. Pfeilschifter

Prof. Dr. Josef M. Pfeilschifter

Der in Windischbergerdorf geborene Pfeilschifter studierte Humanmedizin und Philosophie an der Universität Regensburg und der TU München, wo er 1982 auch promovierte. Nach seiner Assistententätigkeit an der Universität Regensburg und der Universität Zürich wechselte er 1987 für vier Jahre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter zur Ciba-Geigy AG nach Basel. 1990 erfolgte die Habilitation für Biochemische Pharmakologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Basel, wo er 1992 zum außerordentlichen Professor der Pharmakologie und Toxikologie ernannt wurde. 1993 erhielt er den Franz-Volhard-Preis der Gesellschaft für Nephrologie. Seit November 1996 ist er C4-Professor und Direktor des Instituts für Allgemeine Pharmakologie und Toxikologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, die ihn trotz ehrenvoller Rufe nach Tübingen, München, Regensburg und Jena halten konnte. Seit Mai 2002 ist er Dekan des dortigen Fachbereichs Medizin. Er gehört seit 2002 dem Stiftungsrat der Paul Ehrlich-Stiftung als stellv. Vorsitzender an. Prof. Pfeilschifter ist Mitglied der Wissenschaftlichen Gesellschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (seit 2000), der Academia Europaea, Section Physiology and Medicine (seit 2000) sowie der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (seit 2004). Er gehört dem Präsidium des Medizinischen Fakultätentags an, ist Vizepräsident des Deutschen Hochschulverbands und hat verschiedene Funktionen in der DFG inne. Die FAU profitiert von der herausragenden Kompetenz in dem Bereich Wissenschaft und Wissenschaftsmanagement von Prof. Pfeilschifter, der für die medizinische Kompetenz im Universitätsrat steht.

Prof. Dr. Hermann Requardt

Prof. Dr. Hermann Requardt

Prof. Dr. Requardt studierte Physik an der Technischen Hochschule Darmstadt und der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt. Nach seiner Promotion und der zweijährigen Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Flugmedizin des DLR (Deutsche Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt e.V.) folgte 1984 der Einstieg bei der Siemens AG. Nach verschiedenen Stationen im Unternehmensbereich Medizintechnik wurde er im Januar 2001 Mitglied des Bereichsvorstandes Medical Solutions. Von  2006 bis Anfang 2015 war Hermann Requardt Mitglied des Vorstandes der Siemens AG. Er war zunächst Leiter der Zentralabteilung Corporate Technology und von 2008 bis 2015 CEO des Sektors Healthcare. Requardt ist seit 2006 Honorarprofessor an der Universität in Frankfurt am Main. Herr Prof. Requardt steht für die Beziehungen zu Siemens als wichtigem Partner der FAU vor allem auf dem Gebiet der Medizintechnik.

Prof. Dr. Ulrich Wilhelm

Ulrich Wilhelm

Ulrich Wilhelm hat 1983 die Deutsche Journalistenschule mit dem Redakteursdiplom abgeschlossen. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Passau und München. Während des Studiums arbeitete er als freier Journalist, zuletzt in der Chefredaktion des Bayerischen Rundfunks. 1991 trat der Volljurist in den Staatsdienst ein, zunächst im Bayerischen Staatsministerium des Innern. 1993 wechselte Wilhelm in die Bayerische Staatskanzlei und wurde 1999 Pressesprecher des Ministerpräsidenten und der Bayerischen Staatsregierung. 2004 wurde Wilhelm Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. 2005 wechselte er nach Berlin. Dort wurde er Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung sowie Regierungssprecher im Rang eines beamteten Staatssekretärs. Im Mai 2010 wählte ihn der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks mit 40 von 44 Stimmen zum Intendanten. Wilhelm legte seine Regierungsämter nieder. Im Februar 2011 hat Ulrich Wilhelm sein Amt als Intendant des BR angetreten. Er steht für die hochrangige Medienrepräsentanz der Friedrich‑Alexander‑Universität.

Stimmberechtigte gewählte Mitglieder des Senats

Beratende Mitglieder

Gremienbetreuung