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Universität

Bewerbung auf eine Professur an der FAU

Ablauf einer Berufung an der FAU aus Sicht der Bewerberin oder des Bewerbers

Ausschreibungen für Professurstellen der FAU finden sich:

Berufungen auf Professuren an Universitäten werden von Berufungsausschüssen durchgeführt. Ihnen gehören hauptsächlich Professorinnen/Professoren des Faches, sowie die/der Frauenbeauftragte, Studierende und Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und  Mitarbeiter an.

  1. Bewerbungen sind in der Medizinischen und Technischen Fakultät über  das Bewerbungsportal „proFFind“ möglich, im Laufe des Wintersemesters 2016/17 ist dies in allen Fakultäten der FAU möglich: berufungen.fau.de Dort können alle Bewerbungsunterlagen eingegeben bzw. hochgeladen werden. Die Bewerberinnen/Bewerber haben dann zudem die Möglichkeit, den Verfahrensstand anhand transparenter Statusmeldungen wie z.B. „Kolloquium“ oder „Begutachtung“ zu verfolgen.
  2. Nach Einreichen der Bewerbung erhalten Bewerberinnen/Bewerber eine Eingangsbestätigung. Die Bewerbungen werden vom Berufungsausschuss gesichtet und beurteilt.
  3. Nach einer ersten Auswahl werden die nach dem Prinzip der Bestenauslese geeignetsten Bewerberinnen/Bewerber zu einem wissenschaftlichen Vortrag, einer Lehrprobe und einem Gespräch sowie persönlichem Kennenlernen mit dem Berufungsausschuss eingeladen. Die Durchführung dieser Einladung kann von Fakultät zu Fakultät variieren.
  4. Der Berufungsausschuss holt für eine weitere Auswahl vergleichende Gutachten und Stellungnahmen über die Bewerberinnen/Bewerber ein.
  5. Anschließend werden in der Regel 3, maximal 5 Bewerberinnen/Bewerber ausgewählt und dem Senat der FAU vorgestellt. Der Senat nimmt zu dieser Liste Stellung und gibt eine Empfehlung für den Präsidenten ab.
  6. In der Universitätsleitung wird entschieden, ob der Empfehlung des Senats zu folgen ist.
  7. Der Präsident hat das Berufungsrecht. Die/der Erstplatzierte erhält ein Schreiben vom Präsidenten, das über die Berufungsabsicht informiert. Innerhalb einer Frist von üblicherweise 3 Monaten fühlt sich die FAU an den Ruf gebunden. In dieser Zeit können Verhandlungen stattfinden. Gleichzeitig werden die anderen gelisteten Bewerberinnen/Bewerber über ihren Listenplatz informiert und gebeten, sich weiterhin zur Verfügung zu halten, sollten die Verhandlungen mit der/dem Erstplatzierten scheitern.
  8. Nach Erhalt des Rufabsichtsschreibens signalisiert die Bewerberin/der Bewerber ihre/seine Bereitschaft, über die Rufannahme zu verhandeln. Dazu wird sie/er gebeten, Gehaltsvorstellung und Ausstattungswünsche mitzuteilen.
  9. Die Bewerberin/der Bewerber wird zu Gehalts- und Ausstattungsverhandlungen bei Präsident und Kanzler eingeladen. Hier sollte sie/er bereits konkrete Vorstellungen mitbringen. Thema sind unter anderem Dual Career, Kooperationen, Raum- und Laborausstattung, Stellen und Sachmittel.
  10. Werden die Verhandlungen in gegenseitigem Einvernehmen positiv abgeschlossen, so wird von der Bewerberin/vom Bewerber eine förmliche, schriftliche Rufannahme an den Präsidenten erwartet.
  11. Danach wird durch das Sekretariat des Präsidenten ein Termin zur Übergabe der Ernennungsurkunde vereinbart.

Parallel dazu finden in enger Abstimmung mit der Fakultät und dem Department die Vorbereitungen für den Arbeitsbeginn statt.

Durchschnittliche Dauer eines Berufungsverfahrens: 6 bis 12 Monate