#FAUfuerdasLeben an der FAU

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), die DKMS DonorCenter gGmbH (DKMS) und die Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) setzen die erfolgreiche Initiative #Franken für das Leben aus dem letzten Jahr nun gemeinsam unter dem Motto #FAU für das Leben fort. Gemeinsam setzen sich die FAU, das studentische Koordinationsteam und die beiden Spenderdateien dafür ein, durch die Registrierung neuer Stammzellspender Leukämiepatienten weltweit die Chance auf ein gesundes Leben zu eröffnen.

Gemeinsam gegen Blutkrebs

Viele Blutkrebspatientinnen und -patienten finden keinen passenden Spender in ihrer Familie. Ihre einzige Hoffnung ist dann ein passender Fremdspender mit denselben Gewebemerkmalen. Je mehr Menschen daher in den Datenbanken registriert sind, desto größer ist die Chance auf Heilung für Betroffene.

Die Universitätsleitung lädt daher alle Studierende, Verwaltungsmitarbeitende sowie Kolleginnen und Kollegen aus den Fakultäten und umliegende Unternehmen herzlich ein, sich im Rahmen der Aktion #FAUFuerDasLeben in die Datenbank der DKMS oder AKB aufnehmen zu lassen.

Fast 4000
Neuregistrierungen
Schirmherr
Prof. Dr. Joachim Hornegger
Spenden
mit Geld unterstützen
Kooperation
FAU mit DKMS und AKB

Jetzt registrieren und potenziell Stammzellen spenden!

Bei Typisierungsaktion registrieren, in Datenbank aufgenommen und bei einem Match kontaktiert werden.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Mackensen, Direktor der Hämatologie und Internistischen Onkologie am Universitätsklinikum Erlangen, unterstützt die FAU, möglichst viele neue Stammzellspenderinnen und -spender zu gewinnen und das Bewusstsein für die Bedeutung der Typisierung zu stärken. Dafür finden anverschiedenen Orten der FAU regelmäßig Typisierungsaktionen statt.

Registrieren Sie sich direkt bei einer Typisierungsaktion oder online bei einer der beiden Stammzellspenderdateien DKMS oder AKB (Bitte keine Doppelregistrierungen!).

Alle registrierten Spenderinnen und Spender werden in das weltweite Spenderregister aufgenommen und stehen allen Patienten auf der ganzen Welt als potenzielle Spender zur Verfügung. Im Falle eines Matchs werden Sie von der Datei kontaktiert, bei der Sie sich registriert haben.

Die Registrierung bei einer Datenbank ist ausreichend:

Eine Frau hält ein Wattestäbchen der DKMS in der Hand.
Bild: Matthias Jakoby/FAU

Was passiert bei einer Typisierungsaktion?

Bei einer Typisierungsaktion können sich Freiwillige als potenzielle Stammzellspender/-innen registrieren lassen.

Im ersten Schritt wird eine Einverständniserklärung ausgefüllt. Danach wird mit einem Stäbchen eine Probe von der Wangenschleimhaut entnommen, indem mit dem Stäbchen über die Innenseiten der Wangen gestrichen wird. Die Probe geht dann ins Labor, um die HLA-Merkmale zu bestimmen. Denn für eine Stammzellspende werden Menschen mit übereinstimmenden HLA-Merkmalen (Humane-Leukozyten-Antigene) gesucht. Weil es mehrere tausend Varianten dieser Merkmale in unzähligen Kombinationen gibt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering einen „genetischen Zwilling“ zu finden. Jede Typisierung hilft also dabei, die „Nadel im Heuhaufen“ zu finden und gibt gleichzeitig vielen Menschen weltweit Hoffnung!

Ausführliche Infos unter www.dkms.de/informieren, unter www.akb.de/information und im Interview mit Bettina Steinbauer, Spenderneugewinnung bei der DKMS (PDF)

An der FAU registrieren

Termine

2026 sind mehrere Registrierungsaktionen der DKMS und der AKB an verschiedenen Orten der FAU geplant.

Die nächsten Termine:

Zwei junge Männer mit T-Shirts der AKB-Stiftung
Finanziell unterstützen

Geld spenden

Die Registrierung neuer Stammzellspender verursacht Kosten, die die Spenderdateien größtenteils nur aus Geldspenden finanzieren können. Jede Geldspende hilft Leben retten! Machen Sie mit!

Initiative von FAU-Studierenden

Studentisches Engagement als Grundlage

Zwei junge Frauen halten eine Dankesurkunde in die Kamera
Typisierungsaktion in der Bibliothek der FAU (Bild: Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB))

Die Aktivitäten zur Gewinnung neuer Stammzellspenderinnen und –spenderwerden vor Ort von einer siebenköpfigen Projektgruppe aus Studierenden der FAU Erlangen koordiniert. Für DKMS und AKB ist deren tatkräftige Unterstützung und die Mithilfe zahlreicher weiterer ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer unverzichtbar.
Die beiden FAU-Studierenden Lara Ebbinghaus und Michael Ruppert vom studentischen Koordinationsteam begleiten diese Prozesse seit Anfang 2025: „Unser Ziel ist es, Stammzellspende an der FAU dauerhaft sichtbar und niedrigschwellig zugänglich zu machen. Jede Registrierung kann im Ernstfall ein Leben retten, und die Zusammenarbeit zwischen der FAU, den Studierenden, der Stiftung AKB und der DKMS schafft dafür eine starke Grundlage.“

Im Rahmen der Partnerschaftsvereinbarung werden die neuen Studierenden der FAU jeweils zu Beginn des Semesters über die Aktion #FAUFuerDasLeben informiert. Außerdem ist die gemeinsame Planung und Durchführung von Registrierungsaktionen an Standorten der FAU zur Gewinnung neuer potenzieller Stammzellspenderinnen und Stammzellspender vorgesehen. Im Jahr 2026 sind zahlreiche Aktionen geplant, die sowohl auf den Kanälen der FAU als auch durch die jeweils ausführende Spenderdatei (DKMS oder AKB) rechtzeitig angekündigt werden.