Seiteninterne Suche

FAU aktuell

Warum gibt es verschiedene Sprachen?

Rund 6500 Sprachen sind weltweit bekannt, knapp 900 davon sind ausgestorben. (Bild: Colourbox.de)

Erklärt von Prof. Dr. Robert Plath, Professur für Vergleichende Indogermanische Sprachwissenschaft

Dass es auf der ganzen Welt diese enorme Anzahl an Sprachen gibt, egal ob gesprochen oder nur noch in Textzeugnissen erhalten, beruht auf deren Tendenz, sich zu wandeln. Diese Veränderungen können sowohl im Lautsystem, Satzbau oder Wortschatz als auch bei der Bildung und Verwendung von Formen auftreten. Hierbei lassen sich aber weder Art noch Ausmaß vorhersagen. Die Ursachen dafür liegen vor allem in den vielgestaltigen Verknüpfungen, die zwischen Sprache und unterschiedlichen kulturellen, historischen, umweltspezifischen und sozialen Faktoren bestehen sowie deren Einfluss auf das Leben der Menschen. Das alles lässt sich unter anderem bei den indogermanischen Sprachen beobachten. Diese umfassen zehn größere Sprachzweige, darunter das Germanische oder Indo-Iranische, die aus derselben Ausgangssprache hervorgegangen sind: dem Urindogermanischen. Jeder dieser Zweige weist auf nahezu allen Gebieten spezifische Veränderungen auf, die die anderen Sprachzweige nur teilweise oder gar nicht teilen. Trotz aller Abweichungen ist es aber möglich, aus den sich unterschiedlich entwickelten Sprachen deren gemeinsame Basis zu erschließen.

Warum …?

Warum sind manche Wolken grau und manche weiß? Warum wackelt ein langsames Fahrrad stärker als ein schnelles? Warum kann etwas nach Metall riechen? Antworten auf diese spannenden Fragen gibt es in unserer Reihe „Warum …?„.

Das FAU-Magazin alexander

Cover alexander 105

Cover alexander 105

Dieser Text erschien im alexander (Ausgabe 105) – dem Magazin rund um alles, was an der FAU gerade aktuell ist.Vorschau (Link öffnet in neuem Tab/Fenster)

Die Ausgabe 105 hat unter anderem folgende Themen: das Schlossgartenfest in Bildern, Beschäftigte berichten über ihre Lange Nacht der Wissenschaften, Spitzensportler erzählen aus ihrem Alltag zwischen Uni und Sport, die sechs neuen Projekte der Emerging Fields Initiative werden vorgestellt und Unibund-Vorsitzender Siegfried Balleis erklärt im Interview die Geschichte, Aufgaben und Ziele des Vereins.

Weitere Artikel aus dem alexander finden Sie außerdem online unter dem Stichwort alexander.

 

Imagefilm der Friedrich-Alexander Universität

Vorsprung durch Vernetzung - Der Imagefilm der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Videomanipulation in Echtzeit

Mimik aus der Dose: Videomanipulation in Echtzeit

Nuremberg Moot Court 2016

Nuremberg Moot Court