Initiative „Franken für das Leben“ wird offiziell weitergeführt
Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), die DKMS Donor Center gGmbH (DKMS) und die Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) führen ihre gemeinsame Initiative „Franken für das Leben“ offiziell fort. Diese wurde 2025 in der Metropolregion Nürnberg ins Leben gerufen. In zahlreichen Veranstaltungen wurden so fast 4.000 Registrierungen potenzieller Stammzellenspenderinnen und -Spender ermöglicht. Zur Festigung der weiteren Zusammenarbeit in den kommenden fünf Jahren (2026 bis 2030) unterschrieben die drei Institutionen eine Partnerschaftsvereinbarung in Erlangen.
„Es ist für uns selbstverständlich, dass wir uns als Universität weiterhin für dieses wichtige Thema einsetzen“, sagt FAU-Präsident Prof. Dr. Joachim Hornegger bei der Unterzeichnung. „Ein besonderer Dank gebührt hierbei unseren Studierenden. Sie haben diese Initiative maßgeblich angeschoben und an der FAU sichtbar gemacht.“ Jessica Berger von der DKMS betont die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der größten Universität Nordbayerns: „Die gemeinsame Partnerschaft mit der FAU und der AKB ist für die DKMS von großer Bedeutung. An Hochschulen erreichen wir junge Menschen, eine für uns sehr wichtige Zielgruppe. Allein in diesem Jahr scheiden rund 160.000 registrierte Personen altersbedingt aus unserer Spenderdatei aus. Hinzu kommt, dass viele Betroffene noch immer kein passendes Match für eine lebensnotwendige Stammzellspende finden. In Deutschland erhält alle zwölf Minuten ein Mensch die Diagnose Blutkrebs, weltweit sogar alle 27 Sekunden.“

Studentisches Engagement als Grundlage
Im Rahmen der Partnerschaftsvereinbarung werden die neuen Studierenden jeweils zu Beginn des Semesters über die Aktionen #FrankenfuerdasLeben und #BayerngegenLeukämie informiert. Außerdem ist die gemeinsame Planung und Durchführung von Registrierungsaktionen an Standorten der FAU zur Gewinnung neuer potenzieller Stammzellspenderinnen und Stammzellspender vorgesehen. Die beiden FAU-Studierenden Lara Ebbinghaus und Michael Ruppert vom studentischen Koordinationsteam begleiten diese Prozesse seit Anfang 2025: „Unser Ziel ist es, Stammzellspende an der FAU dauerhaft sichtbar und niedrigschwellig zugänglich zu machen. Jede Registrierung kann im Ernstfall ein Leben retten, und die Zusammenarbeit zwischen der FAU, den Studierenden, der AKB Bayern und der DKMS schafft dafür eine starke Grundlage.“ Auch in diesem Jahr sind zahlreiche Aktionen geplant. Auf den Kanälen der FAU werden diese rechtzeitig angekündigt.
Weitere Informationen: www.dkms.de/aktiv-werden/kampagnen-aktivitaeten/frankenfuerdasleben
