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Coronavirus: Auswirkungen auf Prüfungen

Corona-Virus: Auswirkung auf Prüfungen an der FAU

Allgemeine Informationen zum Thema „Corona-Virus“ finden Sie unter www.fau.info/corona

Die FAU hat eine Satzung über die Abweichung von Regelungen in den Studien- und Prüfungs- sowie Promotions- und Habilitationsordnungen aufgrund von Einschränkungen im Lehr- und Prüfungsbetrieb durch das Corona-Virus SARS-CoV-2 veröffentlicht.

Neben den hier zu findenden Informationen und Regelungen sind auch spezifische Hinweise und konkretisierende Regelungen der Fakultäten, Fachbereiche oder einzelnen Studiengänge zu beachten.

Allgemeine Informationen

Prüfungen können unter Beachtung der Hygienerichtlinien, insbesondere der Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Meter zwischen allen Anwesenden durchgeführt werden (weitere Informationen).

Bitte beachten Sie, dass zwingende Voraussetzung für die Durchführung die Nutzung von darfichrein.de (bzw. die analoge Erfassung der Sitzplatznummern der Teilnehmer) ist. Genauere Informationen hierzu finden Sie unter dem Reiter „Hinweise für Lehrende zur Durchführung“.

Diese Regelungen gelten auch für Einsichtnahmen. Einsichtnahmen müssen weiterhin ermöglicht werden. Grundsätzlich ist bei Zustimmung des Prüflings auch eine Online-Einsichtnahme denkbar. Beispielsweise könnten die Prüflinge Scans ihrer Klausuren erhalten und mögliche Rückfragen per Zoom klären. Es obliegt der jeweiligen Prüferperson die Einsichtnahmen in Präsenz zu gestalten und auch vorab die teilnehmenden Prüflinge über die dabei geltenden Regelungen zu informieren. Rückfragen der Prüfungsteilnehmer müssen dabei  immer zugelassen werden, notfalls in einem (späteren) gesonderten Einzelgespräch (ggf. über Zoom).

  1. Studierende, die Symptome und Zeichen aufweisen, die auf eine COVID-19-Erkrankung hindeuten können (z.B. Atemwegssymptome wie Halsschmerzen, Husten oder Kurzatmigkeit; unspezifische Allgemeinsymptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Geruchs- oder Geschmacksstörungen), oder die nachweislich an COVID-19 erkrankt sind, dürfen an Prüfungen nicht teilnehmen.
  2. Asymptomatische Studierende, die Kontakt zu einer nachweislich an COVID-19 erkrankten Person hatten, dürfen an Prüfungen ebenfalls nicht teilnehmen, sofern der Zeitraum zwischen dem Kontakt und dem Prüfungstermin weniger als 14 Tage beträgt.  Dies gilt nicht für Studierende, die (neben-)beruflich bedingt in einer Gesundheitseinrichtung tätig sind.
  3. Die Kontaktbeschränkung endet (bei Symptomfreiheit) automatisch nach 14 Tagen oder mit dem Vorliegen eines negativen PCR Testergebnisses. Ein PCR-Test ist (bei Symptomfreiheit) frühestens 7 Tage nach dem Kontakt zur infizierten Person sinnvoll. Beim Vorliegen eines negativen Testergebnisses, ist eine Teilnahme an einer Prüfung ab diesem Zeitpunkt wieder möglich.

Wir empfehlen Ihnen, an den Prüfungstagen den Nachweis der Prüfungsanmeldung mitzuführen (Anmeldebestätigung aus Mein Campus), da die Teilnahme an einer Prüfung im Falle einer Kontrolle einen triftigen Grund im Sinne der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung darstellt.

Sollten Sie einer Risikogruppe angehören, müssen Sie dies mit einem ärztlichen Attest nachweisen. Das Attest muss nur die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe bescheinigen. Es muss keine Diagnose und/oder Beschreibung der Symptome enthalten. Das Attest ist dem Prüfer nur vorzuzeigen, muss aber nicht abgegeben werden.
Bitte informieren Sie den Prüfer rechtzeitig vorab, falls aus der Zugehörigkeit besondere Prüfungsbedingungen resultieren (z.B. ein gesonderter Platz im Prüfungsraum), damit dieser die entsprechenden Maßnahmen umsetzen kann. Bei einer nicht frühzeitigen Meldung können besondere Prüfungsbedingungen nicht gewährleistet werden!

Für Schwangere gilt ein generelles Betretungsverbot, so dass eine Teilnahme an Präsenzprüfungen nicht möglich ist. Falls Sie trotzdem an einer Prüfung teilnehmen wollen, wenden Sie sich bitte direkt an den jeweiligen Prüfer. Dieser prüft, ob die Möglichkeit einer gleichwertigen Ersatzprüfung (z.B. statt einer Klausur eine Hausarbeit) besteht, die dann alternativ erbracht werden kann. Dieser Wechsel des Prüfungsformates muss dem Prüfungsamt nicht angezeigt werden.

Mit Ausnahme von Staatsexamensprüfungen besteht bei allen Prüfungen grundsätzlich Maskenpflicht. Bei allen Prüfungen sind die Abstandregeln einzuhalten und die allgemeinen Hygienerichtlinien zu beachten (Hinweisblatt zur Maskenpflicht).

Studierende, bei denen innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nach einer Prüfung eine COVID-19 Infektion diagnostiziert wird, müssen umgehend den Prüfungsverantwortlichen oder das Sachgebiet Arbeitssicherheit (zuv-sgas-covid-nachverfolgung@fau.de) per Mail darüber zu informieren. Diese informieren dann das Prüfungsamt.

Für elektronische Fernprüfungen gilt die EFernPO. Hinweise zur Datenerhebung im Rahmen der Teilnahme an elektronischen Fernprüfungen finden Sie in unserem Informationsblatt (Informationsblatt).

Informationen zu universitären Prüfungen

Für alle universitären Prüfungen im Sommersemester 2020 und Wintersemester 2020/2021 gilt:

  • Ein Rücktritt kann durch bloßes Fernbleiben von der Prüfung erfolgen.
  • Ein Säumnis gilt generell als entschuldigt.
  • Eine erneute Ablegung zur Notenverbesserung ist ausgeschlossen.

Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Regelungen bei Teilnahme an einer universitären Prüfung: Das Ergebnis einer erbrachten Prüfungsleistung wird bei Prüfungen des Sommersemesters 2020 (dazu zählen alle Prüfungen, die dem Sommersemester 2020 offiziell zugeordnet sind und ggf. auch erst nach dem 01.10.2020 abgelegt werden) im Falle des Nichtbestehens annulliert. Es handelt sich somit um keinen Fehlversuch. Bei Prüfungen des Wintersemesters 2020/2021 gilt diese Regelung jedoch nicht (!) mehr! Das Nichtbestehen wird hier nicht annulliert. Die Prüfung stellt einen Fehlversuch dar!

Diese Sonderregelungen gelten für alle Prüfungen unabhängig, ob es sich für den einzelnen Teilnehmer um einen Erst- oder Wiederholungsversuch handelt!

Soweit der Rücktritt/das Säumnis einen Erstversuch betrifft, gilt die Anmeldung zu dieser Prüfung als erloschen und für die erneute Teilnahme im nächsten Prüfungstermin ist einer Anmeldung seitens des Prüfungsteilnehmers erforderlich. „Nächster Prüfungstermin“ ist dabei nicht der in manchen Studiengängen im gleichen Semester angebotene Zweitermin, sondern der nächste reguläre Ersttermin, der im nächsten / übernächsten Semester angeboten wird.

Soweit der Rücktritt/das Säumnis einen Wiederholungsversuch betrifft, erfolgt eine Pflichtanmeldung und die Prüfung ist zum nächsten angebotenen Termin erneut abzulegen.

Die Pflicht zur Vorlage eines ärztlichen Attestes bei Nichtteilnahme an angemeldeten universitären Prüfungen ist auch im Wintersemester 2020/2021 ausgesetzt. Bei Nichterscheinen ist für diese Prüfungen kein Attest mehr vorzulegen – die Nichtteilnahme gilt als entschuldigt. Es wird kein Fehlversuch wegen Nichterscheinen eingetragen!  

Bitte beachten Sie ggf. Sonderregelungen für Staatsexamensstudiengänge!

Studienfristen

bis Ende Sommersemester 2021

Studienfristen, d.h. Fristen für die Erbringung der GOP bzw. den Abschluss des Bachelor-/Masterstudiums, werden bis Ende des Sommersemesters 2021 nicht überprüft, so dass eine Überschreitung der ursprünglich geltenden Fristen unabhängig von der Anzahl der bereits studierten Fachsemester folgenlos ist. Ein gesonderter Antrag auf Fristverlängerung ist nicht nötig. Bitte beachten Sie ggf. Sonderregelungen für Staatsexamensstudiengänge!

ab Wintersemester 2021/2022

Ab Wintersemester 2021/2022 erfolgt dann wieder eine Überprüfung der Studienfristen durch das Prüfungsamt. Bei dieser Fristprüfung werden das Sommersemester 2020 und das Wintersemester 2020/2021 entsprechend der Änderung des BayHSchG nicht als Fachsemester berücksichtigt! Die entsprechenden Fristen, nach denen die GOP, das Bachelor- oder das Masterstudium spätestens abgeschlossen werden müssen, werden somit für alle im Sommersemester 2020 und/oder im Wintersemester 2020/2021 immatrikulierten Studierenden um zwei bzw. ein Semester verlängert.

Beispiele:

  • Student X befindet sich im Sommersemester 2020 im 4. Fachsemester eines viersemestrigen Masterstudiums. Die entsprechende Prüfungsordnung sieht vor, dass diese Frist ohne Angabe von Gründen um ein Semester überschritten werden darf. Gleichzeitig zählen das Sommersemester 2020 und das Wintersemester 2020/2021 nicht für die Berechnung des Ablaufs der Frist.
    Daraus folgt, dass Student X für den Abschluss seines Masterstudiums nun insgesamt sieben (statt fünf) Fachsemester Zeit hat. Er muss das Studium also spätestens Ende Wntersemester 2021/2022 beenden.
  • Studentin Y befindet sich im Sommersemester 2020 im 2. Fachsemester eines sechssemestrigen Bachelorstudiums. Die GOP ist nach zwei Fachsemestern abzuschließen. Diese Frist darf um ein Fachsemester überschritten werden. Das Bachelorstudium ist nach sechs Fachsemestern abzuschließen. Diese Frist darf um zwei Fachsemester überschritten werden.
    Da das Sommersemester 2020 und das Wintersemester 2020/2021 nicht für die Fristberechnung gezählt werden, ist die GOP nun am Ende des fünften (statt des dritten) Fachsemesters (= Ende Winterrsemester 2021/2022) nachzuweisen. Ebenso verlängert sich die Frist für den Abschluss des Bachelorstudiums um zwei Fachsemester, so dass dieses dann spätestens nach dem zehnten (statt dem achten) Fachsemester abgeschlossen sein muss.

Die Regelstudienzeiten selbst ändern sich jedoch in beiden Fällen nicht, so dass auch keine Anpassung der entsprechenden Bescheinigungen (z.B. der Immatrikulationsbescheinigung) erfolgt. Unberüht bleibt in allen Fällen auch, ab Wintersemester 2021/2022 eine weitere individuelle Fristverlängerung bei Vorliegen entsprechender Gründe beim zuständigen Prüfungsausschuss zu beantragen.

Weitere Informationen und Regelungen in Bezug auf Studienfristen

  • BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger entstehen – so die Zusage des BMBF – keine Nachteile.
  • Studierende, die sich bereits zum Ende des Wintersemesters 2019/2020 exmatrikuliert haben, deren Prüfung aufgrund der Verschiebungen aber nunmehr im Sommersemester 2020 stattfinden wird, müssen sich nicht erneut immatrikulieren, um die Prüfung abzulegen. Die Prüfung kann stattfinden und das Ergebnis wird gewertet.
  • Um auch weiterhin den für die Vorbereitung auf die Prüfung notwendigen Zugriff auf die Lehrmaterialien in der Bibliothek und auf StudOn sowie die Verwaltungsfunktionen in „mein campus“ sicherzustellen, wurden für alle betroffenen Personen die studentischen Dienstleistungen bis 30. Juni 2020 verlängert. Welche Dienstleistungen konkret betroffen sind, können Sie der Dienstleistungsübersicht Ihres IdM-Kontos entnehmen.

Verlängerung der Fristen für Prüfungsleistungen für die Zulassung zum Masterstudium

  • Bei Prüfungsleistungen, die als Auflagen aus der Zulassung zum Masterstudium bis zum 31.03.2021 erbracht werden müssen, kann die Frist um ein Semester verlängert werden, wenn die Zugangskommission des jeweiligen Masterstudiengangs bestätigt, dass die Auflagenerfüllung pandemiebedingt nicht rechtzeitig erbracht werden kann. Aufgrund des im BayHSchG festgelegten Antragserfordernisses kann die Frist für die Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen nicht von Amts wegen verlängert werden.

Um die Fristverlängerung einzutragen, ist die Bestätigung bei der der Studierendenkanzlei vorzulegen (studentenkanzlei@fau.de).

  • Die Fristverlängerung bis 30.09.2021 betrifft allerdings nur diejenigen Masterstudierenden, bei denen gemäß Zulassungsbescheid die Auflagen bis 31.03.2021 (Immatrikulation zum Sommersemester 2020) nachgewiesen werden müssen.
  • Masterstudierende, denen bereits eine Fristverlängerung für die Erbringung der Masterauflagen um ein Semester bzw. vom 30.09.2020 auf den 31.03.2021 gewährt wurde, erhalten keine erneute Fristverlängerung.

Für alle universitären Abschlussarbeiten (Bachelor-/Masterarbeiten) und Projektarbeiten gilt Folgendes:

Der Abgabetermin von universitären Abschlussarbeiten, deren ursprüngliche Bearbeitungszeit im Zeitraum vom 16.12.2020 bis 10.01.2021 endet und in diesem Zeitraum einzureichen sind, wird pauschal um 28 Tage verlängert. Die Anpassung des neuen Abgabetermins erfolgt automatisch. Die Stellung eines entsprechenden Antrags ist nicht notwendig. Eine Abgabe vor (verlängertem) Fristablauf kann weiterhin jederzeit erfolgen. Die Abgabe kann bis 13.01.2021 auch in einem Schnellhefter erfolgen. Eine Klebebindung ist nicht erforderlich. Bitte beachten Sie jedoch, dass bei Abgabe der Abschlussarbeit im Prüfungsamt dieses derzeit für den Publikumsverkehr geschlossen ist und eine Abgabe durch Einwurf in den Briefkasten am Schlossgebäude bzw. durch Übersendung mit der Post erfolgt.

Beispiel: Offizieller Abgabetermin der Abschlussarbeit ist der 22.12.2020. Dieser Termin wird um 28 Tage verlängert. Neuer (spätester) Abgabetermin ist somit der 19.01.2021.

Die Bearbeitungszeit von allen universitären Abschlussarbeiten, die den Zeitraum vom 16.12.2020 bis 10.01.2021 umfassen, wird pauschal um 28 Tage verlängert. Die Anpassung des neuen Abgabetermins erfolgt automatisch. Die Stellung eines entsprechenden Antrags ist nicht notwendig. Soweit die Abschlussarbeit die letzte im Studium zu erbringende Leistung darstellt, ist eine Immatrikulation zum Zeitpunkt der Abgabe der Arbeit nicht erforderlich.

Beispiel: Die Masterarbeit (Bearbeitungszeit sechs Monate) wurde als letzte Prüfungsleistung im Studium mit Arbeitsbeginn zum 01.10.2020 offiziell angemeldet. Abgabedatum wäre somit der 31.03.2021 (= Ende des Wintersemesters 2020/2021). Auch diese Frist wird pauschal um 28 Tage verlängert. Neuer (spätester) Abgabetermin ist somit der 28.04.2021 (= Sommersemester 2021). Eine Rückmeldung zum Sommersemester 2021 ist hier nicht notwendig, kann aber natürlich erfolgen.

Aufgrund der Verlängerung der Schließung der Bibliotheken bis 31.01.2021 gilt weiterhin:

1. Alle Arbeiten, die zwischen dem 11.01.2021 und dem 31.01.2021 abgegeben werden müssen, erhalten eine anteilige Verlängerung. Beispiel: Abgabe für den 18.01. 2021 vorgesehen – Verlängerung um acht Tage (11.01. bis 18.01.). Neuer Abgabetermin somit 08.02.2021 (Die Wiederöffnung der Bibliotheken am 01.02. ist der erste Tag, der wieder als „normaler“ Bearbeitungstag zählt. Zu diesen wird die Verlängerung dann addiert um den neuen Abgabetag zu erhalten.).

2. Alle Arbeiten, die zwischen dem 11.01.2021 und dem 31.01.2021 neu angemeldet werden (mit Bearbeitungsbeginn in diesem Zeitraum) erhalten ebenfalls eine anteilige Verlängerung.

3. Alle Arbeiten, die als Bearbeitungszeitraum den Zeitraum vom 11.01.2021 und dem 31.01.2021 voll umfassen (also Arbeitsbeginn davor und Abgabe danach) erhalten die vollen 21 Tage als Verlängerung.

Auch diese Verlängerung erfolgt automatisch. Die Betroffenen erhalten eine entsprechende Mail über die erfolgte Verlängerung und den neuen Abgabetermin.

Soweit die entsprechende Prüfungsordnung bei Erbringung der letzten Leistung eine Immatrikulation im entsprechenden Studiengang vorschreibt, ist bei Erbringung der letzten Leistung ab Wintersemester 2020/2021 diese Bestimmung wieder zu beachten.

Bei Einreise aus dem nichteuropäischen Ausland muss derzeit das Vorliegen eines triftigen Grundes nachgewiesen werden. Betroffene Studierende, die zu Prüfungen angemeldet sind und aus dem nichteuropäischen Ausland einreisen, können das Vorliegen triftiger Gründe direkt mit der „Bescheinigung über angemeldete Prüfungen“ nachweisen. Diese kann direkt aus MeinCampus unter „angemeldete Prüfungen“ abgerufen werden.

Alle Studierendenden, die im Sommersemester 2020 in einem Studiengang an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule immatrikuliert und nicht beurlaubt waren und deren Förderungshöchstdauer im Sommersemester 2020 noch nicht abgelaufen war, erhalten ein Semester Verlängerung ihrer Regelstudienzeit (Art. 99 Abs. 2 BayHSchG).

Da eine Verlängerung nicht automatisch geschieht, müssen sich die Studierenden bitte an das Amt für Ausbildungsförderung wenden.

Weitere Informationen können sie auch der Homepage des Studentenwerks Erlangen-Nürnberg (www.werkswelt.de/bafoeg) entnehmen. Dort gibt es aktuelle FAQs zu Corona (u.a. zur coronabedingten Verlängerung der Vorlagefrist für den Leistungsnachweis nach § 48 BAföG).

Informationen für Staatsexamina und Staatsexamensstudiengänge

Prüfungen

Bitte beachten Sie auch stets die aktuellen Hinweise auf der Internetseite des Prüfungsamtes im Kultusministerium!

Zulassungsarbeit

Eine Verlängerung der Bearbeitungszeit von Zulassungsarbeiten im Lehramt kann mit dem jeweiligen Betreuer vereinbart werden. Bitte beachten Sie hierbei: Die Mitteilung der Bewertung (= Gutachten) muss vom Betreuer spätestens zwei Werktage vor Beginn der ersten Einzelprüfung des jeweiligen Studierenden im Prüfungsamt vorliegen, da sonst keine Zulassung zum Staatsexamen erfolgen kann! Bitte weisen Sie den Betreuer bei einer Verlängerung der Bearbeitungszeit darauf hin, so dass nach Abgabe der Arbeit noch genügend Zeit für die Korrektur und die Übersendung des Gutachtens bleibt.

Praktikum

Von dem Beschluss, alle Schulen in Bayern ab Montag, den 16.03.2020 zu schließen, sind auch Studierende im Praktikum Lehramt GS und MS, die aktuell ihr schulpädagogisches oder fachdidaktisches Blockpraktikum absolvieren, betroffen. Über das weitere Vorgehen werden diese Studierenden von ihren Praktikumslehrkräften informiert.

Die Staatsexamensprüfungen finden zum aktuellen Stand planmäßig statt.

Bitte beachten Sie in Bezug auf die E-Mail der Universitätsleitung vom 12. Januar 2021:  

Die von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg veröffentlichte Corona-Satzung über die Abweichung von Regelungen in den Studien- und Prüfungsordnungen gilt nur für universitären Prüfungen, die Staatsexamensprüfungen sind hiervon ausgenommen. Für die Staatsexamensprüfungen werden die Ergebnisse gemäß der gültigen Approbationsordnung gewertet, eine nicht bestandene Prüfung wird nicht annulliert. Ein Rücktritt von der Prüfung nach Erhalt des Ladungsschreibens ist nur noch aus wichtigem Grund möglich und für das Versäumnis der Prüfung ist dem Prüfungsamt umgehend ein wichtiger Grund (z.B. durch Vorlage eines ärztlichen Attestes) mitzuteilen, andernfalls wird die Prüfung mit „nicht ausreichend“ bewertet. Solange die vom Deutschen Bundestag festgestellte epidemische Lage von nationaler Tragweite aufgrund der Covid-19-Pandemie weiter besteht, wird die Sorge vor einer Infektion als wichtiger Rücktrittsgrund gem. §§ 18,19 ÄAppO grundsätzlich anerkannt. Diese ist ebenfalls rechtzeitig vor Beginn der Prüfung gegenüber dem Prüfungsamt schriftlich darzulegen.

Alle Staatsprüfungen finden zum aktuellen Stand planmäßig statt.

Bitte beachten Sie in Bezug auf die E-Mail der Universitätsleitung vom 12. Januar 2021:  

Die von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg veröffentlichte Corona-Satzung über die Abweichung von Regelungen in den Studien- und Prüfungsordnungen gilt nur für universitären Prüfungen, die Staatsexamensprüfungen sind hiervon ausgenommen. Für die Staatsexamensprüfungen werden die Ergebnisse gemäß der gültigen Approbationsordnung gewertet, eine nicht bestandene Prüfung wird nicht annulliert. Ein Rücktritt von der Prüfung nach Erhalt des Ladungsschreibens ist nur noch aus wichtigem Grund möglich und für das Versäumnis der Prüfung ist dem Prüfungsamt umgehend ein wichtiger Grund (z.B. durch Vorlage eines ärztlichen Attestes) mitzuteilen, andernfalls wird die Prüfung mit „nicht ausreichend“ bewertet. Solange die vom Deutschen Bundestag festgestellte epidemische Lage von nationaler Tragweite aufgrund der Covid-19-Pandemie weiter besteht, wird die Sorge vor einer Infektion als wichtiger Rücktrittsgrund  grundsätzlich anerkannt. Diese ist ebenfalls rechtzeitig vor Beginn der Prüfung gegenüber dem Prüfungsamt schriftlich darzulegen.

Bitte beachten Sie die Informationen auf der Internetseite des Departments Chemie und Pharmazie.

Für Seminararbeiten im Rahmen des Studiums der Rechtswissenschaften gilt, dass allen Studierenden, die bereits ein Thema erhalten haben, freigestellt wird, dass erhaltene Thema entweder zurückzugeben oder innerhalb der gesetzten Frist zu bearbeiten.

Zur Durchführung der Mündlichen JUP weist der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf folgendes hin: Nach § 6 Abs. 6 der Prüfungsordnung für die JUP ist ein Rücktritt nach der Zulassung zur mündlichen Prüfung grundsätzlich nicht mehr möglich. Ein unentschuldigtes Nichterscheinen führt zu einer Bewertung der Prüfung mit der Note „ungenügend“ (0 Punkte), vgl. auch § 5 Abs. 1, Abs. 5 JAPO. Es besteht aber die Möglichkeit, bis zur Ladung ohne Konsequenzen von der mündlichen Prüfung zurückzutreten. Wer sich zur JUP angemeldet hat, sich aber aufgrund der Umstände nicht in der Lage sieht, zur mündlichen JUP anzutreten, der möge vor Zugang der Ladung von diesem Rücktrittsrecht Gebrauch machen.

Bei der Durchführung der Prüfung werden die Mindestabstände von 1,5 Meter zwischen allen Anwesenden eingehalten; die Hygienerichtlinien der FAU werden beachtet. Genauere Hinweise zum Ablauf erfolgen vor der Prüfung.

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