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NS-Militärgerichtsbarkeit im Zweiten Weltkrieg. Wenn Disziplin zur Repression wird!

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.

ECTS-Credits gemäß Bestimmungen der Prüfungsordnungen!

  • Mo 10:15-11:45, Raum 00.4 PSG ICS

  • Die Veranstaltung ist partizipativ angelegt, entsprechend wird eine Teilnahmepflicht durchgesetzt.
  • Leistungsnachweis in der Veranstaltung wird über eine Kurzpräsentation sowie eine Hausarbeit erbracht. Wöchentliches Lesepensum: ca. 50 Seiten.
  • Für Anfänger bedingt geeignet.

Inhalt

Was bewog die Soldaten der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg dazu, trotz aussichtsloser Lage, unehrenhaft-verbrecherischer Befehle und zunehmender Zerstörung der Heimat bis zur totalen Niederlage für das nationalsozialistische Regime weiterzukämpfen? Als Grund hierfür wird häufig der Terror einer mit Inhalten wie Zielen des NS-Staates weitgehend konformgehenden NS-Militärjustiz genannt. Allein die Bilanz von rund 30.000 Todesurteilen gegen Wehrmachtsangehörige sowie die unzähligen Opfer unter den Zivilisten der besetzten Gebiete könnten diese Aussage stützen. Das Seminar will die in der Forschung seit geraumer Zeit im Raum stehende Frage stellen, ob diese These ihre Berechtigung findet oder ob hier eine apologetische Absicht zugrunde liegt, um von der „eigenen“ Verantwortung der Wehrmachtsangehörigen an den totalitären Verbrechen des NS-Staates abzulenken.

Zusätzliche Informationen

Schlagwörter: Neueste Geschichte, Nationalsozialismus, Wehrmachtjustiz, StudOn-Kurs: 4359643

Erwartete Teilnehmerzahl: 25