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Design Thinking als Lernmodell in der Theologie

Eine aufgeschlagene Bibel liegt auf einer Tastatur.
Bild: Colourbox

Mit einem Sprint zum Ziel

Für ihre gemeinsame Idee, den Entwicklungs- und Problemlösungsansatz des Design Thinkings in die Hochschullehre einzubringen, erhalten zwei Forscherinnen der FAU und der Universität Bochum ein Tandem-Fellowship des Stifterverbandes in Höhe von 30.000 Euro.

Design Thinking kommt vor allem in Unternehmen zum Einsatz. Zentral für diesen Ansatz sind Erfahrungen wie Verstehen, Erforschen, aber auch Prozessschritte wie Prototyping und Evaluation. Eine besonders konzentrierte Form sind sogenannte Design Sprints, die die FAU-Theologin Dr. Sarah Schulz, Lehrstuhl für Altes Testament I (Geschichte und Literaturgeschichte), auf ein forschungs- und praxisorientiertes Konzept für eine theologische Blockveranstaltung übertragen möchte. Die Lehrinnovation setzt beim Problem von Studierenden der Theologie an, dass diese bei selbstständiger Bibelinterpretation zunehmend unsicher sind und versucht eine Brücke zwischen erworbenem Methodenwissen und konkreter Textarbeit zu schlagen. Die praxis- und kompetenzorientierten Lehrveranstaltungsform kann die Studierenden somit zu einem problemlösungsorientierten, zielgerichteten, selbstständigen und kreativen Denken und Arbeiten anleiten.

Informationen zu den Lehrfellowships erhalten Sie auf der Webseite des Stifterverbandes.

Weitere Informationen

Dr. Sarah Schulz
Tel.: 09131/85-22039
sarah.schulz@fau.de

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