Wissenschaft

Die richtige Temperatur ist entscheidend – ob bei technischen Prozessen, für die Qualität von Lebensmitteln und Medikamenten oder für die Lebenszeit von Elektronikbauteilen und Batterien. Hierzu erfassen Temperaturindikatoren (un)erwünschte Temperaturerhöhungen, die später ausgelesen werden können. Forschenden der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Karl Mandel, Professur für Anorganische Chemie der FAU, ist es gelungen, einen neuartigen Temperaturindikator in Form eines mikrometergroßen Partikels zu entwickeln, dessen zentraler Bestandteil Rost ist.

Lauter kleine Punkte, ein Muster ist nicht zu erkennen: Was für Laien lediglich weißgraue Fotos mit versprengten Krümeln sind, lässt Astronomenherzen höherschlagen. Die Rede ist von historischen Fotoplatten, die den Sternenhimmel als Negativ zeigen. Zusammen mit dem Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam sowie den Universitäten Hamburg und Tartu (Estland) haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der FAU die astronomischen Aufnahmen digitalisiert und online veröffentlicht.

Im neuen Podcast der FAU (er)klären Forschende der FAU die brennenden Fragen ihres Forschungsgebiets, wie ihre Arbeit unsere Zukunft verbessern kann und wie sie überhaupt zur Wissenschaft gekommen sind. In der ersten Folge geht es um Corporate Sustainability Management, die Verwantwortung der Unternehmen gegenüber der Umwelt und den Klimawandel.

Wegen der stark steigenden Energiepreise hat die Bundesregierung am 1. Juni den „Tankrabatt“ eingeführt. Ob und in welchem Umfang Mineralölkonzerne die Steuersenkung an Verbraucherinnen und Verbraucher weitergeben und inwiefern sich der Tankrabatt so auch auf den Geldbeutel von Autofahrerinnen und Autorfahrer auswirkt, untersuchte ein Forschungsteam der FAU. 

Bisher beruht die Diagnose der Parkinson-Erkrankung vor allem auf den typischen Bewegungsstörungen wie Bewegungsverlangsamung, Muskelversteifung und Zittern. Die Krankheit beginnt aber bereits bis zu 20 Jahre bevor diese Symptome auftreten. Bisher gibt es weder Blutwerte noch bildgebende Untersuchun...

Anna Ammon gehört zu den Forschenden, die die wichtige Rolle von Tierversuchen in der Forschung in die Öffentlichkeit tragen, weil nur so eine offene Diskussion über dieses – alles andere als einfache – Thema möglich ist.

In Zukunft könnten Wasseranlagen wie Brunnen aber auch Klärwerke ohne die Zugabe von chemischen Stoffen gereinigt werden. Im Rahmen des bayerischen Forschungsprojekts DiaKerWa testet ein Forschungsteam der FAU aktuell eine Säuberungsmethode die nur mit Diamantelektroden und Strom arbeitet.

Ausgestoßene Treibhausgasen führen zur Erwärmung der Ozeane, zur Versauerung, zum Sauerstoffverlust und zu anderen physikalischen und chemischen Veränderungen, die die Meeresökosysteme auf der ganzen Welt beeinträchtigen. Natürliche Klimaschwankungen und menschliche Einflüsse wie Überfischung und Verschmutzung der Meere belasten das Ökosystem zusätzlich. Diese klimatischen und nicht-klimatischen Faktoren verstärken sich gegenseitig.

Mit zunehmendem Alter nimmt der Appetit häufig ab und die Menschen nehmen weniger Energie und wichtiges Eiweiß auf. Dadurch kann das Risiko für eine Mangelernährung steigen. Das Projekt APPETITE an der FAU hat es sich daher zum Ziel gesetzt, den Appetit und den Ernährungszustand älterer Menschen zu verbessern. Für die Studie sucht das Forschungsteam nun Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Chemische Reaktionen ganz präzise steuern und zwar mit farbigem Licht: Das funktioniert mit einem intelligenten Photokatalysator, der von Forschenden der Universität Gent und des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Physikalische Chemie I der FAU entwickelt wurde.