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Der Austausch zählt

Das Massachussetts Institute of Technology ist Kooperationspartner der FAU. (Bild: MIT/Paul Joseph)

Kooperation zwischen MIT und FAU um fünf Jahre verlängert

Wie eine erfolgreiche Kooperation aussehen kann, zeigt die Zusammenarbeit zwischen dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der FAU: Um strategische Partnerschaften zu vertiefen, Studierenden die Chance zu bieten, Auslandserfahrungen zu sammeln und ihr Können in der Lehre zu verbessern, sowie Jugendliche für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern, hat die renommierte US-Universität MIT International Science and Technology Initiatives (MISTI) aufgelegt. Dafür arbeitet sie mit ausgewählten Einrichtungen weltweit zusammen – eine davon ist die FAU. Seit vergangenem Jahr nimmt die FAU am Teilprogramm MIT-Germany teil – nun wurde die Vereinbarung um weitere fünf Jahre verlängert.

Die MIT-Studierenden Phoebe Li und Kenny Derek waren Ende 2018 im Rahmen des MIT-Germany-Programms zu Gast und unterrichteten Schülerinnen und Schüler an einem Erlanger Gymnasium. (Bild: FAU/Rebecca Kleine Möllhoff)

Die Welt entdecken, das Leben in anderen Ländern kennen lernen und dabei nicht nur viel über sich selbst lernen, sondern auch noch andere für das eigene Fach begeistern: All das bieten die MIT Global Teaching Labs. Die MIT-Studierenden gehen dabei für eine bestimmte Zeit – in der Regel vier Wochen – in ein anderes Land und unterrichten dort an Schulen in MINT-Fächern – und das auch, wenn sie später gar nicht planen in einer Schule zu arbeiten. Eine andere Möglichkeit für MIT-Studierende sind Auslandsaufenthalte an der FAU und ihren regionalen Industriepartnern – so sind über die Sommermonate derzeit zwei MIT-Studierende bei adidas zu Gast.

Eine weitere Säule der Zusammenarbeit zwischen MIT und FAU: der Seed Fund. Dabei können sich Forschungteams egal welcher Fachrichtung gemeinsam für eine Startfinanzierung für ihre Idee bewerben – und werden mit bis zu 35.000 US-Dollar gefördert. Im Fokus stehen Projekte, bei denen sich die Mitglieder der beiden Universitäten fachlich ergänzen und in die Studierende einbezogen sind. Aktuell werden darüber zwei Projekte gefördert. In dem einen wird der Frage nachgegangen wie Stress mittels moderner Biofeedback-Verfahren reduziert werden kann. In dem anderen werden moderne Beschichtungsmethoden verwendet, um neuartige Ionenleiter für Brennstoffzellen zu entwickeln. Eine Masterstudentin der FAU verbrachte in diesem Rahmen einen Großteil ihrer Masterarbeit am MIT.

FAU-Wissenschaftler waren erst im April 2019 am MIT um sich mit Fachkollegen von dort über laufende und zukünftige Projekte in der Nanopartikelforschung auszutauschen. (Bild: FAU/MIT)

Ebenfalls in Richtung wissenschaftlicher Austausch gehen die jährlichen FAU-MIT-Workshops, die zu ganz unterschiedlichen Themen abwechselnd in den USA und Deutschland stattfinden. Erst dieses Jahr im April war eine Gruppe  am MIT, um sich fachlich über Nanopartikelforschung auszutauschen und über zukünftige gemeinsame Projekte zu sprechen. Für das kommende Jahr laufen an der FAU bereits die Vorbereitungen für ein Treffen zum Thema Medizintechnik.


Weitere Informationen auf der Webseite des MISTI-Programm des MIT

Weitere Informationen auf der Webseite der Global Teaching Labs

Weiter Informationen zu den auf der Webseite der MIT-Germany Seed Funds

Ein Bericht zur MIT-Kooperation aus dem Alexander Nr. 109

Ein Interview mit zwei Teilnehmenden der Global Teaching Labs

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Björn Eskofier
bjoern.eskofier@fau.de

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