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„Unsere Fakultät soll auf der Medizinlandkarte wahrgenommen werden“

Portraitbild im Hochformat: Mann in weißer Hose und weißem Kittel blickt in die Kamera. Der Hintergrund erscheint bläulich und verschwommen.
„Durch mein neues Amt als Dekan kann ich Dinge aktiv mitgestalten", sagt Prof. Dr. Markus Neurath, Dekan der Medizinischen Fakultät. (Bild: Matthias Merz)

Prof. Dr. Markus Neurath über sein neues Amt als Dekan der Medizinischen Fakultät

Seit Anfang Oktober ist Prof. Dr. Markus Neurath Dekan der Medizinischen Fakultät. Was das Amt für ihn bedeutet und welche Aufgaben er übernimmt, erzählt er im Interview.

Prof. Neurath, was bedeutet Ihr neues Amt für Sie?

In der Medizin wird das Amt des Dekans als Nebenamt ausgeübt. Ich arbeite gleichzeitig auch noch klinisch am Lehrstuhl für Innere Medizin I und forsche zu verschiedenen Themenbereichen. Von daher ist es auf der einen Seite eine Herausforderung alles unter einen Hut zu kriegen, auf der anderen Seite macht es aber auch sehr viel Spaß, weil ich Dinge aktiv mitgestalten kann. Wir haben an der Fakultät fünf Schwerpunkte: die Immunologie, die Tumorforschung, die Neurowissenschaften, die Nieren- und Kreislaufforschung sowie die Medizin- und Gesundheitstechnologie. Diese Schwerpunkte möchte ich in Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen weiterentwickeln und stärken.

Welche Aufgaben ergeben sich daraus für Sie?

Da spielen Berufungsverhandlungen eine wesentliche Rolle. Welche Professorinnen und Professoren kommen zum Beispiel für unsere Schwerpunkte in Frage oder in welche Richtungen sollen zusätzliche Professuren geschaffen werden? Außerdem haben wir ein großes Raumdefizit, weswegen wir auch zusätzliche Gebäude für unsere Fakultät schaffen müssen. Da unsere Ressourcen begrenzt sind, müssen wir hierfür sowie für die Anschaffung neuer Geräte auch Fördergelder akquirieren.

Was ist dabei besonders herausfordernd?

Eine der größten Herausforderungen ist, dass wir uns als Medizinische Fakultät sowohl nach innen als auch nach außen gut positionieren. Nur so werden wir auch auf der Medizinerlandkarte wahrgenommen und erhalten weitere Fördergelder – beispielsweise über neue Gruppenförderinstrumente – um uns weiter zu entwickeln.

Und was finden Sie besonders spannend?

Durch mein Amt bin ich mit sehr vielen Menschen auch aus den anderen Fakultäten oder aus der Universitätsleitung in Kontakt. Dabei bekomme ich Einblicke in konkrete Ausbildungskonzepte oder sehe, wie sich Kooperationen zwischen den Fakultäten entwickeln. Auch die Berufungspolitik finde ich spannend, da ich viele potenziell geeignete Bewerberinnen und Bewerber kennenlerne.

Was sind Ihre Pläne für die Medizinische Fakultät?

Im Bereich Lehre gibt es viele neue Studiengänge, die wir neu strukturieren müssen. Wir bieten zum Beispiel seit dem Wintersemester 2019/2020 einen zusätzlichen Medizinstudiengang für unseren Außencampus in Bayreuth an, der nach der Aufbauphase Platz für 600 neue Studierende an der FAU haben wird. Außerdem wird es an der Technischen Fakultät ein neues Department zum Thema Künstliche Intelligenz geben, wo wir uns auch gerne einbringen möchten.

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