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Online studieren: Fünf Tipps von Studentin Jennifer Skurka

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Corona: Derzeit ist Uni von zuhause angesagt. Studentin Jennifer Skurka hat ihre Tipps zum digitalen Semester für uns aufgeschrieben. (Bild: Colourbox.de)

Tipps für ein gutes Gelingen des Online-Semesters

Jennifer Skurka studiert an der FAU Lehramt für die Grundschule. Außerdem hat sie einen spannenden Nebenjob an der Uni: als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Lern-Innovation der FAU (ILI). Deshalb kennt sie sich bestens mit digitalem Lernen aus. In diesem Beitrag verrät sie ihre fünf wichtigsten Tipps zum Onlinestudium.

1. Die richtige Einstellung zählt

Nimm deinen Onlinekurs genauso ernst wie Präsenzkurse: Du wirst wie in einem normalen Präsenzkurs Leistungsnachweise erbringen müssen, die für dein Studium angerechnet werden.

Übernimm Verantwortung: In Präsenzkursen erinnert dich in den meisten Fällen der Dozent, die Dozentin oder andere Studierende an Prüfungstermine oder Abgabefristen. In Onlinekursen wird dies keiner tun. Notiere dir wichtige Termine und Informationen!

2. Vorbereitung ist alles

Richte dir einen schönen Arbeitsplatz an einem ruhigen, hellen und entspannten Ort ein. Folgendes muss dabei gegeben sein:

  • Wenn möglich, achte auf eine gute und schnelle Internetverbindung.
  • Du benötigst eine bestimmte Software oder App für deinen Onlinekurs? Besorge dir diese, bevor dein Kurs startet.
  • Finde dich in deiner Online-Lernumgebung vor Kursbeginn zurecht! Sieh dir an, welche Tools und Funktionen es gibt und lerne, diese zu bedienen.
  • Halte sonstige Materialien, wie Block und Stift, in Griffnähe bereit.

3. Zeitmanagement

Wie teile ich mir meine Zeit effektiv ein?

Plane voraus

Notiere dir wichtige Fristen und Prüfungstermine: Plane im Voraus, wie viel Zeit du für welche Aufgaben je nach Lernaufwand einplanst. Berücksichtige dabei auch private Termine, an denen du keine Zeit für deine Onlinekurse haben wirst, und baue einen kleinen Puffer für unmotivierte Tage mit ein.

Erstelle einen Wochenplan: Trage ein, woran du an welchem Wochentag zu welcher Uhrzeit arbeiten willst! Richte dir hierfür kleine Erinnerungen ein, beispielsweise in deinem Handy oder Kalender.

Stoppe die Zeit mit einem Timer: Lege für eine Aufgabe eine gewisse Zeitspanne fest und beginne erst mit der nächsten Aufgabe, wenn die Zeit um ist.

Reflektiere dein Zeitmanagement: Frage dich immer mal wieder: Wie viel Zeit widme ich den Kursen und Aufgaben? Unterschätze ich die Zeit, die ich für die Arbeit benötige? Was kann ich tun, um in Nächten vor der Prüfung nicht in Hektik und Verzweiflung zu geraten?

Organisiere deine Aufgaben

Fokussiere dich auf eine Aufgabe: Vermeide es, viele Aufgaben gleichzeitig zu bewerkstelligen. Wenn du dich auf nur eine Aufgabe konzentrierst, profitiert die Qualität.

Lege eine To-Do-Liste mit den wichtigsten Aufgaben an, um Wichtiges nicht zu vergessen. Dafür kannst du Apps wie zum Beispiel Todoist oder Evernote verwenden.

Vermeide Prokrastinieren

Lege dein Handy weit weg von deinem Arbeitsplatz oder schalte es aus bis du mit deinen Aufgaben fertig bist. Nichts ist verlockender, als kurz mal zwischendurch Instagram oder WhatsApp zu checken. Dabei kann man aber schnell den Fokus auf das Wesentliche verlieren.

Probiere nach der Pomodoro Methode zu arbeiten:

  • Stelle einen Timer für 25 Minuten und arbeite für diese Zeit ununterbrochen an deiner Aufgabe.
  • Danach machst du eine kurze, fünf minütige Pause, um etwas zu trinken oder um dich kurz auszustrecken. Tipp: Finger weg vom Handy!
  • Diesen Rhythmus wiederholst du viermal. Danach machst du eine 15-minütige Pause.
  • Sollte das alles nicht helfen, kannst du dir optional noch einen Website-Blocker auf deinem PC einrichten, der dich daran hindert Websites wie Facebook und Co. zu besuchen. Suche hierfür nachfolgenden Apps: Freedom, KeepMeOut oder Switcheroo.
  • Belohne dich nach einer langen, intensiven Arbeitsphase selber! Mach dir einen Snack, geh kurz spazieren oder telefoniere mit deinem besten Freund oder deiner besten Freundin.

4. Kommunikation ist wichtig

Onlinekurse bedeuten nicht, einsam und alleine zu lernen.

Suche den Kontakt zu deinen Mit-Studierenden, zum Beispiel in einem ZOOM-Plausch des FAU-Learning Labs.

Wenn der Dozent oder die Dozentin eine Vorstellungsrunde vorschlägt, scheue nicht davor zurück, dich den anderen vorzustellen und Gespräche zu beginnen.

Nimm aktiv an Diskussionen in Chatrooms, Foren oder Videochats teil. Checke regelmäßig neue Beiträge, um auf dem neusten Stand zu bleiben. Dank der großen Flexibilität von Onlinekursen kannst du das sogar mit deinem Handy machen. Nutze auch die StudOn-App für iOS und Android, während du beispielsweise auf den Bus wartest. Erstelle Beiträge, kommentiere und frag nach, wenn etwas unklar ist.

5. Online Lernen an der FAU mit StudOn:

Nutze StudOn: Auf StudOn können Studierende Online-Tools verwenden, die im Lernprozess hilfreich sind. Die Tools kannst du alleine oder in der Gruppe für viele verschiedene Lernzwecke nutzen. Eine Aufzählung inklusive Erklärung der Tools findest du unter folgendem Link: https://learninglab.fau.de/digitalaktivitaeten.

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