Modulstudien

Orientierung finden, Kompetenzen erweitern, Zusatzqualifikationen erlangen

Bei den Modulstudien an der FAU handelt es sich um Module bereits existierender Studiengänge, die jeweils zu einem neuen, interdisziplinären Studienprogramm zusammengefügt wurden. Modulstudien können eine Entscheidungshilfe für die spätere Studienfach- oder auch Hauptfachwahl sein.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Vor allem Abiturientinnen und Abiturienten bekommen bei den Modulstudien die Möglichkeit, ein breites Spektrum an Fächern kennenzulernen. Studierende und Berufstätige können Kompetenzen erweitern und ihr Profil für den weiteren wissenschaftlichen oder beruflichen Werdegang durch eine Zusatzqualifikation schärfen.

Voraussetzung ist die entsprechende Hochschulzugangsberechtigung, um sich an der Universität einschreiben zu können. Außer dem Semesterbeitrag fallen keine weiteren Kosten an.

Studierendenstatus und BAföG-Regelungen

Dabei genießen Studierende in den Modulstudien den vollen Studierendenstatus gemäß dem Bayerischen Hochschulgesetz (Art. 42, Abs. 2 BayHSchG) mit allen Vorteilen der Immatrikulation, einschließlich der Berechtigung bis zum Alter von 25 Jahren Kindergeld zu beziehen.

Allerdings sind Modulstudiengänge nicht BAföG-fähig, das heißt, diese Förderung kann nicht in Anspruch genommen werden – das hat jedoch auch einen Vorteil: Der Wechsel in einen regulären Studiengang an der FAU nach dem Modulstudium gilt nicht als Studienwechsel, von dem im Rahmen der BAföG-Regelungen üblicherweise nur einer im gesamten Studienverlauf akzeptiert wird.

Modulstudienangebot an der FAU

An der FAU werden Modulstudien derzeit an der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie sowie an der Naturwissenschaftlichen Fakultät angeboten.