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Corona: (Un)gewöhnliche Arbeitstage im Homeoffice

Eine Frau mit blonderen Haaren sitzt an einem Schreibtisch und lächelt in die Kamera. Im Hintergrund hängen Kopfhörer sowie eine Tafel an der Wand.
„Mir fehlt der persönliche Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen", sagt die FAU-Mitarbeiterin Julia Gnibl. (Bild: Christian Jaremenko)

FAU-Beschäftigte berichten von ihren Erfahrungen

Homeoffice während der Corona-Pandemie – für die einen ist es fast ein gewöhnlicher Arbeitstag, für andere eine neue Situation, an die sie sich erst gewöhnen müssen. Die FAU-Beschäftigten Julia Gnibl und Jens Kämmler berichten aus ihrem Homeoffice-Alltag.

Einarbeitung per Video-Chat

Julia Gnibl arbeitet im Referat für Rechtsangelegenheiten und Qualitätsmanagement in Lehre und Studium, wo sie unter anderem für die Betreuung verschiedener Gremien und für die Systemakkreditierung zuständig ist. „Glücklicherweise sind noch Semesterferien, weshalb derzeit keine Gremien tagen und ich viele Aufgaben auch von zu Hause erledigen kann“, sagt sie. Denn wie viele andere FAU-Beschäftigte befindet sich auch Julia Gnibl derzeit im Homeoffice. „Es ist sehr angenehm von zu Hause aus zu arbeiten. Hier kann ich mich gut konzentrieren, wenn ich Konzepte erarbeite oder Texte lese“, berichtet die Mitarbeiterin. Ungewohnt findet sie die neue Situation jedoch allemal. Auch der direkte Austausch mit Kolleginnen und Kollegen fehlt ihr: „Ich bin erst seit November im Team, weshalb ab und an noch Fragen auftauchen. Da ist es schon umständlich, jedes Mal zum Telefonhörer greifen zu müssen“, erzählt sie. „Außerdem bekommen wir morgen einen neuen Kollegen. Das wird sicher auch für ihn eine ganz neue Erfahrung per Telefon, E-Mail und Video-Chat eingearbeitet zu werden.“

Multitasking ist gefragt

Im Gegensatz zu vielen anderen FAU-Beschäftigten ist Jens Kämmler, Leiter der Stabsstelle Daten und Führungsinformationen, bereits an die Arbeit im Homeoffice gewöhnt: „Vor Corona war ich in der Regel mittwochs im Homeoffice“, berichtet er. „Für eine optimale Arbeitsorganisation habe ich mir jeweils zu Wochenbeginn Arbeitspakete überlegt, die sich gut zu Hause erledigen lassen“, erzählt er. Da er für die Arbeit mit dem Führungsinformationssystem CEUS lediglich einen Computer und einen Internetzugang braucht, ist es für ihn keine Schwierigkeit, den Großteil der Woche im Homeoffice zu verbringen. „Ich kann mit dem System quasi überall arbeiten, was die Sache erheblich vereinfacht.“ Damit keine wichtigen Aufgaben liegenbleiben, sind alle Zuständigkeiten in der Stabsstelle klar geregelt. „Gerade in der aktuellen Situation, wenn sich mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Homeoffice befinden, ist es wichtig, den aktuellen Tagesplan genau im Blick zu haben“, gibt er als Tipp. Dabei ist auch Multitasking verlangt. Denn neben Arbeit steht noch Kinderbetreuung und Homeschooling an. „Die Kleine möchte beschäftigt werden, die Große braucht Hilfe bei den Schulaufgaben. Es ist enorm herausfordernd, sich neben der Arbeit im Homeoffice auch um die Kinder zu kümmern“, berichtet er. „Deshalb verschiebt sich die Arbeitszeit derzeit häufiger mal in die Abendstunden“, erzählt er.


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