Neu an der Uni: Prof. Dr. Veit Rothhammer

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Prof. Dr. Veit Rothhammer Heisenbergprofessur für Neuroimmunologie. (Bild: FAU/Georg Pöhlein)

Prof. Dr. Veit Rothhammer - Heisenbergprofessur für Neuroimmunologie

Was ist Ihr Forschungsschwerpunkt?

Ich beschäftige mich mit Autoimmunerkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems, schwerpunktmäßig der Multiplen Sklerose. Besonders interessieren mich bestimmte Zellen im Gehirn und Rückenmark. Diese Gliazellen beeinflussen derzeit nur schwer therapierbare Phasen der Multiplen Sklerose maßgeblich. Insbesondere sind hierbei die Astrozyten im Zentrum meiner Forschung.

Warum genau dieses Thema?

Die Rolle der Astrozyten ist bei Autoimmunerkrankungen nicht gut verstanden. Ich bin aber davon überzeugt, dass es uns durch ein besseres Verständnis ihrer Funktion gelingen wird, neue Therapieansätze für die Multiple Sklerose zu entwickeln. Darüber hinaus ist die Funktion von Astrozyten auch bei neurodegenerativen Erkrankungen, wie zum Beispiel dem Morbus Parkinson oder der Alzheimer-Demenz, von besonderem Interesse, weil Astrozyten auch hier wesentlich am Krankheitsprozess beteiligt sind

Ihre letzte Station vor der FAU?

Die Klinik für Neurologie an der Technischen Universität München.

Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

Ich habe zwischen Medizin und Alten Sprachen wie Latein geschwankt.

Ihr nützlichstes Professoren-Utensil?

Mein Reflexhammer


Die Themen der neuen Ausgabe sind: ein Interview mit dem Präsidenten der FAU, Prof. Dr. Joachim Hornegger, und dem Markendesigner Claus Koch über die neue Zukunftsstrategie der FAU, eine Untersuchung über den Einfluss von Patenten auf Marktentwicklungen, die Studiengänge „Advanced Materials and Processes“ und „Clean Energy Processes“, ein Spaziergang durch unseren Aromagarten, der heuer sein 40. Jubiläum hat, und ein Interview mit dem Siemens-CEO Dr. Roland Busch.

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