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Coaching

Warum ein Coaching?

Haben Sie gerade eine Postdoc-Stelle angenommen, sind sich aber unsicher, ob Sie dauerhaft in der Wissenschaft bleiben wollen? Haben Sie erstmals eine Gruppenleiterfunktion und wissen nicht genau, wie Sie mit Ihrer neuen Führungsrolle umgehen sollen oder wie Sie Ihren eigenen Führungsstil entwickeln können? Sie sind sich sicher, dass Sie eine Professur anstreben wollen, fragen sich aber, wie Sie sich strategisch bestmöglich auf Ihre Zielposition vorbereiten können? Stehen Ihnen für eine anstehende Entscheidung verschiedene Optionen offen und Sie wissen nicht, welche Sie ergreifen sollen?

Wenn Sie solche oder ähnliche Fragen umtreiben, könnte ein Coaching für Sie möglicherweise hilfreich sein.

Das Coaching ist ein Inhouse-Angebot und wird von der Referatsleiterin des Bereichs „Graduiertenzentrum und wissenschaftlicher Nachwuchs“, Dr. Stefanie Herberger, selbst durchgeführt. Sie ist zertifizierter Coach des Deutschen Verband für Coaching und Training (dvct) und verfügt über mehrjährige Erfahrung in der Beratung und im Coaching von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern.

Wenn Sie Interesse an einem Coaching während Ihrer Postdoc- bzw. Habilitationsphase haben, vereinbaren Sie gerne direkt einen Termin via E-Mail.

Ein Coaching kann Ihnen helfen, sich aus schwierigen Situationen zu lösen, neue Perspektiven für den eigenen Karriereweg zu entwickeln oder herauszufinden, welche Kompetenzen Sie zur Erreichung Ihrer Ziele noch weiterentwickeln können oder sollten. Es kann der Reflexion von Karrierewegen, der Unterstützung bei Entscheidungen oder der Begleitung bei Veränderungsprozessen und Neuorientierung dienen. Durch das Coaching erhalten Sie eine zielgerichtete, lösungs- und ressourcenorientierte Begleitung in herausfordernden Situationen, um Strategien für anstehende nächste Schritte zu entwickeln.

Coaching ist explizit abzugrenzen von

  • Beratungen, in denen häufig Fragen nach konkreten Sachverhalten im Mittelpunkt stehen und beantwortet werden.
  • Trainings, die konkrete Kompetenzen oder ein bestimmtes Wissen vermitteln wollen oder sollen und bei denen es in der Regel vorgegebene Lerninhalte gibt.
  • Psychiatrische Therapieformen jeglicher Art, in denen psychische Probleme, Störungen oder Krankheiten behandelt werden. Hier ist die hilfesuchende Person in der Regel nicht mehr in der Lage, eigene Ressourcen zur Selbsthilfe zu nutzen. Erste Anlaufstellen können in solchen Situationen z.B. die psychotherapeutische Hochschulambulanz oder die psychosoziale Beratungsstelle sein.

Wenn Sie Informationen zu den Karriereoptionen an der FAU, den richtigen Anlaufstellen und Service-Einrichtungen unserer Universität, Fragen zu Ihrem Habilitationsverfahren oder zu Förderprogrammen haben, dann suchen Sie ein Beratungsgespräch mit uns und Sie erhalten gezielt Antworten auf Ihre Fragen.

Bei einem Coaching-Prozess allerdings bietet Ihnen der Coach einen Rahmen, um auf komplexe, individuelle Fragestellungen, die Sie während Ihrer Qualifizierungsphase bewegen, persönliche Antworten zu finden. Die Antworten Ihrer Fragen werden Ihnen nicht vom Coach vorgegeben, sondern werden von Ihnen selbst entwickelt. Der Coach unterstützt Sie, die für sich passenden Lösungen zu finden. Im Mittelpunkt stehen also explizit Sie – nicht das Faktenwissen Ihres Coaches.

Im Graduiertenzentrum fokussieren wir uns beim Coaching auf:

  • Themen zur Karriereentwicklung im Allgemeinen
  • Karriereentwicklung und Karriereplanung in der Wissenschaft
  • Entwicklung weiterer Karriereoptionen nach der Promotion oder nach der Postdoc-Phase
  • Herausforderungen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern im Hinblick auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Ein Coaching-Prozess umfasst in der Regel ca. 5 Termine à 90 min. Je nach Thema kann die Anzahl der Treffen variieren. Aufgrund begrenzter Kapazitäten raten wir, sich frühzeitig zu melden, da es wegen der Nachfrage zu Wartezeiten bis zum ersten Gesprächstermin kommen kann.

Alle Unterlagen, Informationen und Inhalte der Coaching-Prozesse werden streng vertraulich behandelt.