Seiteninterne Suche

Graduiertenzentrum

Weiterqualifizierung (Seminare)

 

Veranstaltungen für Postdocs und Habilitierende am Graduiertenzentrum der FAU

Alle Veranstaltungen des Seminar- und Veranstaltungsprogrammes des Graduiertenzentrums stehen auch Postdocs offen. Die folgenden Seminare sind speziell für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler nach der Promotion gedacht.

Für die Anmeldungen nutzen Sie bitte pro Veranstaltung das Anmeldeformular in der jeweiligen Seminarbeschreibung – vielen Dank!

Seminare im Rahmen des ProFund-Programms sind gekennzeichnet.

Oktober 2016 – März 2017

Fördermittel vom BMBF und von Stiftungen sind in der Wissenschaft von zentraler Bedeutung.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt innovative Projekte und Ideen in der Forschung durch gezielte Förderprogramme, die zum Ziel haben, die Entwicklung neuer Ideen und Technologien zu finanzieren. In der Regel handelt es sich um Verbundprojekte mit Partnern aus Hochschulen, Wissenschaftseinrichtungen und Wirtschaft.

Stiftungen werden immer wichtiger. Neben großen Stiftungen (beispielsweise Volkswagen, Thyssen) gibt es zahlreiche kleinere Stiftungen und Organisationen, die Teilbereiche aus der Wissenschaft fördern.

In diesem Seminar werden die Recherche, allgemeinen Strukturen, Ziele und Inhalte des BMBF und von Stiftungen vorgestellt. Es werden ebenfalls Basisinformationen zu den Beteiligungsregeln vermittelt und verschiedene Aspekte der Antragsvorbereitung behandelt.

  • Zielgruppe: Postdocs, Habilitierende, Nachwuchsgruppenleitungen, Juniorprofessor/innen
  • Termin: 13.10.16 von 10.00 – 18.00 Uhr
  • Ort: 91054 Erlangen, Halbmondstr. 6-8, Raum 2.048 (2. Stock)
  • 12 Plätze
  • Teilnahmegebühr: 25 € – Die Daten der Bankverbindung erhalten Sie rechtzeitig vor Seminarbeginn.

Dieses Seminar ist anrechenbar für das ProFund-Zertifikat.

Referenten:

Dr. Robert Fischer, Büro für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Philosophischen Fakultät und FB Theologie, FAU.

Dr. Dennis Kirchberg, Forschungsreferent der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, FAU.

Drittmittel spielen in der Forschungsfinanzierung von Universitäten eine immer größere Rolle. Ein zentrales Förderinstrument in Deutschland ist die Sachbeihilfe (SBH) der DFG. Diese ermöglicht allen Personen mit abgeschlossener wissenschaftlicher Ausbildung die Durchführung eines einzelnen, thematisch und zeitlich begrenzten Forschungsvorhabens.

Im Seminar werden das Förderportfolio der DFG, die Antragsstellung sowie die Kalkulation von DFG-Projekten vorgestellt und geübt. Den Schwerpunkt bildet das Förderformat „DFG-Sachbeihilfe“.

  • Zielgruppe: Postdocs, Habilitierende, Nachwuchsgruppenleitungen, Juniorprofessor/innen
  • Termin: 20.10.16 von 10.00 – 17.00 Uhr
  • Ort: 90403 Nürnberg (WiWi), Lange Gasse 20, Raum 2.429
  • 12 Plätze
  • Teilnahmegebühr: 25 € – Die Daten der Bankverbindung erhalten Sie rechtzeitig vor Seminarbeginn.

Dieses Seminar ist anrechenbar für das ProFund-Zertifikat.

Referenten:

Dr. Robert Fischer, Büro für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Philosophischen Fakultät und FB Theologie, FAU.

Dr. Dennis Kirchberg, Forschungsreferent der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, FAU.

Drittmitteleinwerbung ist zur Finanzierung von Forschungsvorhaben zwischenzeitlich unerlässlich und ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Karriere in der Wissenschaft. Vorgestellt werden die verschiedenen Förderschemata (bottom up und top down), Intramurale Förderung in der Medizin, Stipendien, öffentliche Fördereinrichtung und Stiftungen. Wichtige Punkte zur erfolgreichen Antragstellung und gravierende Fehler werden erläutert.

Referentin:

Prof. Dr. rer. nat. Katrin Schiebel ist Forschungskoordinatorin der Medizinischen Fakultät der FAU.

Im Zentrum der Veranstaltung steht die Anwendung von Projektmanagement-Kenntnissen und -Fähigkeiten auf den Kontext von Forschungsprojekten und Wissenschaftseinrichtungen. Dabei werden neben der Vermittlung ganz grundlegender Projektmanagement-Fähigkeiten Themen adressiert, die in Forschungsprojekten von besonderer Bedeutung sind: Führung in Matrixorganisationen bzw. ohne formale Führungsrolle, Förderung des Engagements der Projektmitarbeiter und die Auswahl passender Methoden für kleinere Projekte. Die Teilnehmenden sammeln wichtige Erfahrungen in Gruppen und Einzelübungen und haben Gelegenheit, eigene Fragen und konkrete Problemstellungen anzusprechen.

  • Zielgruppe: Postdocs, Habilitierende, Nachwuchsgruppenleitungen, Juniorprofessor/innen
  • Termin: 07.11.16 von 10.00 – 17.30 Uhr
  • Ort: 91054 Erlangen, Halbmondstr. 6-8, Raum 2.048 (2. Stock)
  • 14 Plätze
  • Teilnahmegebühr: 25 € (1/2 Stelle, Mindestbeitrag), 40 € (3/4 Stelle), 50 € (1/1 Stelle) – Die Daten der Bankverbindung erhalten Sie rechtzeitig vor Seminarbeginn.

Dieses Seminar ist anrechenbar für das ProFund-Zertifikat.

Referent:

Ulf Steinberg hat nach seinem Psychologiestudium in Trier und Paris bei der Airbus Operations GmbH im Projektmanagement gearbeitet und dort u.a. Seminare zum Thema Projektmanagement gegeben. Seit 2013 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Forschungs- und Wissenschaftsmanagement der Technischen Universität München und promoviert zu der Frage, wie man die Informationsverarbeitung und Entscheidungsprozesse in Projekten verbessern kann. Seine Forschung beschäftigt sich dabei insbesondere mit Führungsverhalten in Projekten und der Verbesserung von Entscheidungsprozessen in Gruppen mit verschiedenen Interessenslagen. Ulf Steinberg gibt Seminare zum Thema Projektmanagement für wissenschaftliche MitarbeiterInnen im Rahmen der internen Weiterbildung an der TUM.

In diesem Seminar werden Karrierewege vom Postdoc zur Professor dargestellt sowie die nötigen Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung zur Professorin/zum Professor diskutiert. Anschließend wird der Prozess der schriftlichen Bewerbung auf eine Professur und des sogenannten „Vorsingens“ erläutert sowie auf die Do’s and Don’ts im Rahmen von Erfahrungsberichten hingewiesen.

Ziel der Veranstaltung ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Anfang bzw. Ende ihrer Postdoktorandenzeit die Möglichkeit zu geben, sich optimal auf die Karriere als Professor/in vorzubereiten bzw. Nachwuchsgruppenleiter/innen eine erfolgreiche Bewerbung auf eine Professur zu ermöglichen. Die Teilnehmer/innen sollten konkrete Fragen, aber auch Wünsche und Erwartungen an ihre Heimathochschule formulieren, welche in der Diskussion unmittelbar behandelt werden können und in die Nachwuchsförderung der FAU einfließen werden.

Referentin/Referent:

Prof. Dr. Kathrin M. Möslein leitet den Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Innovation und Wertschöpfung, FAU.

Prof. Dr. Felix Engel hat die Professur für Experimentelle Nieren- und Kreislaufforschung an der FAU inne.

Das eigenständige und erfolgreiche Einwerben von Drittmitteln wird für den wissenschaftlichen Nachwuchs immer wichtiger. Doch wie kommt man zur Projektidee und dann zum fertigen Antragstext? Die Antragsstellung gestaltet sich mitunter schwieriger und vor allem langwieriger als ursprünglich gedacht. Manchmal verläuft sie auch im Sande. Zudem stellen Antragstexte eine eigene Textgattung dar, die erst eingeübt werden muss. Um diesen Prozess zu unterstützen und in einen (auch zeitlich) strukturierten Rahmen zu bringen, bieten wir eine Antragswerkstatt an, in der die eigenen (noch unfertigen) Antragstexte auf Augenhöhe in einem geschützten Bereich diskutiert werden können.

In der Antragswerkstatt sollen eigene Projektideen vorgestellt und mit dem Feedback der Dozenten und Teilnehmer/innen zum fertigen Antragstext weiterentwickelt werden. Zum gegenseitigen Austausch sind vier Termine vorgesehen. Der erste Termin wird dabei im Kloster Plankstetten (mit Übernachtung) stattfinden, die weiteren in Erlangen.

In den Zwischenphasen soll an den Antragstexten gearbeitet werden. Der interdisziplinäre Austausch und eine fachübergreifende Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses sind dabei ebenso Ziel des Seminars wie die erfolgreiche Einreichung des Antragstextes bei einem Drittmittelgeber.

Voraussetzungen:
Erfolgte Teilnahme an einem der folgenden Seminare:

  • DFG-Projekte konzipieren und erfolgreich beantragen
  • EU-Forschungsförderung
  • Projektmanagement in der Wissenschaft

Weiterhin die Bereitschaft, sich auf andere fachfremde Projektanträge einzulassen und diese konstruktiv zu diskutieren.

Bewerbung: Die Bewerbung auf einen Seminarplatz erfolgt über ein 2-seitiges Exposé des geplanten Forschungsprojekts und einen wiss. Lebenslauf. Die Bewerbungen sind bei den Seminarleitern per E-Mail einzureichen: robert.fischer@fau.de und dennis.kirchberg@fau.de

  • Zielgruppe: Postdocs, Habilitierende, Nachwuchsgruppenleitungen, Juniorprofessor/innen, die Projektanträge stellen möchten (unabhängig vom Fördermittelgeber), Erstantragsteller (z.B. DFG-Sachbeihilfe)
  • 1. Termin: 17.11.16 von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr
  • 2. – 4. Termin: 02./09./16.02.17 jeweils von 10:00 – 17:00 Uhr
  • Ort: 91054 Erlangen, Halbmondstr. 6-8, Raum 2.022 (2. Stock)
  • 6 Plätze
  • Teilnahmegebühr: 50 € – Die Daten der Bankverbindung erhalten Sie rechtzeitig vor Seminarbeginn.

Dieses Seminar ist anrechenbar für das ProFund-Zertifikat.

Referenten:

Dr. Robert Fischer, Büro für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Philosophischen Fakultät und FB Theologie, FAU.

Dr. Dennis Kirchberg, Forschungsreferent der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, FAU.

Eine Karriere in der Hochschulmedizin sollte frühzeitig geplant werden. Meilensteine sind Juniorprofessur und/oder Habilitation, Publikationen, Lehre, Drittmitteleinwerbung und Netzwerken.

Welche Unterstützung gibt es und was sind die Alternativen? Die Unterschiede von Lehrbeauftragten, Dr. habil., Privatdozent/in, Apl. Prof., W1-, W2- und W3-Professur werden erläutert.

Referentin:

Prof. Dr. rer. nat. Katrin Schiebel ist Forschungskoordinatorin der Medizinischen Fakultät, FAU.

In einem gesellschaftlichen Kontext, in dem zunehmend Fragen nach der Verwendung von öffentlichen Geldern und dem Wesen moderner Hochschulen gestellt werden, gehört es zum gesellschaftlichen Auftrag der Wissenschaft, dem breiten Publikum den Inhalt und Nutzen der Forschung rezipientengerecht und dialogorientiert zu erläutern („engagement with the public“) – und warum wir an der Uni dafür Steuergelder ausgeben. Indem Forschung erklärt wird, wird auch Verständnis für Wissenschaft geschaffen – und der Gesellschaft etwas zurückgegeben. Dies spiegelt sich auch in der Forderung von Drittmittelgebern wie der DFG nach öffentlichkeitswirksamer Vermittlung der Forschungsergebnisse als Teil des Zuwendungsvertrags wider. Kommunikation gilt zunehmend als Erfolgsfaktor im Wettbewerb um Drittmittel.

In diesem Workshop erfahren Sie am Beispiel einer großen Tageszeitung, wie Medien ticken, was Journalisten umtreibt, welche Themen für die Presse von Belang sind und was ein absolutes No-Go im Umgang mit Journalisten ist. Welche Art von Unterstützung und Beratung Ihnen die Uni-Pressestelle bei der Pressearbeit bietet, ist ebenfalls Inhalt dieses kleinen Crashkurses.

Für erfolgreiche Medienarbeit ist es außerdem wichtig, die richtige, allgemeinverständliche Sprache zu finden, Komplexität für den Level des Nicht-Experten zu reduzieren und Inhalte anschaulich zu erklären. Wie man die eigene Botschaft schärft, ist Gegenstand einer kurzen Praxisübung, in der Sie Ihr aktuelles Forschungsprojekt in wenige allgemeinverständliche Sätze fassen sollen.

Sie haben die Möglichkeit, Ihre individuellen Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit in den Workshop einzubringen und Ihre Fragen zu diskutieren. Nach dem offiziellen Veranstaltungsende stehen die Referenten gerne noch beim (fakultativen) gemeinsamen Abendessen für weiteren Austausch zur Verfügung.

Dieses Seminar ist anrechenbar für das ProFund-Zertifikat.

Referent/in:

Dr. Lothar Hoja ist seit 1988 als Redakteur bei den Nürnberger Nachrichten tätig und dort seit 2003 für die Extra-Campus-Seite zuständig. In einem früheren Leben war er selbst Wissenschaftler: Er hat an der FAU Biologie studiert und wurde im Fach Neurophysiologie promoviert. Auf Anraten des berühmten Hirnforschers Wolf Singer brach er die wissenschaftliche Laufbahn ab und wurde Journalist.

Dr. Susanne Langer, promovierte Romanistin mit umfangreichen Erfahrungen im Wissenschaftsmanagement und diversen Spielarten der Wissenschaftskommunikation, freie Journalistin bei einer großen mexikanischen Tageszeitung, seit 2010 Hochschulkommunikatorin und derzeit Pressesprecherin und Leiterin Kommunikation und Presse, FAU.

Ziel dieses Workshops ist es, weiblichen (Nachwuchs-)Führungskräften effektive Führungsverhaltensweisen zu vermitteln und gleichzeitig ihre Selbstlernkompetenzen zu fördern, um den Transfer in den Arbeitsalltag zu erleichtern.

Führung in der Wissenschaft – hier ist man mit einer Reihe von Aufgaben und Herausforderungen konfrontiert. Da Forschungsprojekte immer häufiger in Teams stattfindet, haben Fragen effektiver Führung zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dazu gehören Aspekte wie: Unter welchen Bedingungen geben Mitarbeiter ihr Bestes? Wie werden Individualisten und heterogene Persönlichkeiten zu Teamplayern? Was sollte ich beachten, wenn ich Aufgaben delegiere? Das sind zentrale Fragen, die in diesem Workshop thematisiert werden.

Zu Beginn wird ein Überblick über die verschiedenen Aspekte effektiver Führung gegeben und die Anwendbarkeit in der Praxis diskutiert. Im Anschluss steht die konkrete Umsetzung der erlernten Prinzipien anhand der Bearbeitung von Fallbeispielen aus dem universitären Alltag der Teilnehmerinnen im Vordergrund. Dabei werden die Konzepte der transformationalen und transaktionalen Führung thematisiert.

  • Sie gewinnen einen Überblick über Prinzipien effektiver Führung in der Wissenschaft.
  • Sie lernen Tools und Methoden kennen, wie Sie Arbeitsgruppen noch effektiver leiten können.
  • Sie haben die Möglichkeit, Ihre individuellen Fragen ausführlich mit den Trainerinnen und Ihren Kolleginnen zu diskutieren.
  • Zielgruppe: Promovierende in der Abschlussphase ihrer Promotion, Postdocs
  • Termin: 10.03.17 von 10.00 – 17.00 Uhr
  • Ort: 91054 Erlangen, Halbmondstr. 6-8, Raum 2.048 (2. Stock)
  • 15 Plätze
  • Teilnahmegebühr: 25 € (1/2 Stelle, Mindestbeitrag), 40 € (3/4 Stelle), 50 € (1/1 Stelle) – Die Daten der Bankverbindung erhalten Sie rechtzeitig vor Seminarbeginn.
  • Anmeldeformular

Referentinnen:

Dr. Kirsten Knipfer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und verantwortet das Weiterbildungsprogramm der Professur für Forschungs- und Wissenschaftsmanagement, TUM. Sie ist Trainerin im Bereich Führung und Teamarbeit in der Wissenschaft und Wirtschaft.

Dr. Ellen Schmid ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TUM School of Management. Im Weiterbildungsprogramm der Professur ist sie als Trainerin zu Themen der Mitarbeiterführung, Teamarbeit und Mitarbeiterauswahl aktiv und für die Executive Education der TUM School of Management entwickelt sie Trainingskonzepte und lehrt mit Fokus auf individuelle Führungskräfteentwicklung und Feedback.

Promotionsverfahren stellen eine besondere Form akademischer Prüfungen dar, denen eine mehrjährige Forschungsphase vorangeht. Der Erfolg von Promotionen hängt dabei nicht nur davon ab, ob Promovierende geeignet und ausreichend motiviert für diese Forschungsleistung sind. Vielmehr kann gerade eine gelungene Promotionsbetreuung eine vielfältige Unterstützung bieten, die den Ausschlag zwischen Erfolg und Misserfolg geben kann. Der Workshop verfolgt das Ziel, einen Austausch über die Vielfalt bestehender Praktiken in der Promotionsbetreuung zu ermöglichen und einen Dialog über best practices und Herausforderungen der Betreuung herzustellen. Er dient den beteiligten Wissenschaftler/innen als Forum der Selbstverständigung bezüglich ihrer aktuellen Betreuerrolle und vermittelt Grundlagen gegenwärtiger Professionalisierungstendenzen auf dem Feld der Promotionsbetreuung.

Themen sind u.a.

  • Aktuelle hochschulpolitische Entwicklungen im Feld der Promotion
  • Qualität im Betreuungsprozess
  • Gestaltung und Weiterentwicklung der eigenen Rollen in der Promotionsbetreuung
  • Herausforderungen im Betreuungsverhältnis
  • Werkzeuge der Promotionsbetreuung
  • Rechtsfragen der Promotionsbetreuung (einschließlich WissZeitVG)
  • Zielgruppe: Postdocs, Habilitierende, Nachwuchsgruppenleitungen, Juniorprofessor/innen mit geringer oder keiner Betreuungserfahrung
  • Termin: 16.03.17 von 09.30 – 17.30 Uhr
  • Ort: 91054 Erlangen, Halbmondstr. 6-8, Raum 2.048 (2. Stock)
  • 14 Plätze
  • Teilnahmegebühr: 25 € (1/2 Stelle, Mindestbeitrag), 40 € (3/4 Stelle), 50 € (1/1 Stelle) – Die Daten der Bankverbindung erhalten Sie rechtzeitig vor Seminarbeginn.
  • Anmeldeformular

Dieses Seminar ist anrechenbar für das ProFund-Zertifikat.

Referentin/Referent:

Dr. phil. Nadine A. Chmura hat in Klassischer Archäologie promoviert und arbeitet derzeit in der Geschäftsführung der University of Bayreuth Graduate School. Zuvor war sie als Leiterin des Referats für Marketing und PR der Hochschule Rhein-Waal, als Geschäftsführerin des Graduiertenzentrums Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Marburg und als Koordinatorin des Zentrums für Schlüsselqualifikationen der Universität Marburg tätig. Seit 2008 ist sie Mitglied im QualitätsZirkel Promotion.

Dr. Kai Sicks ist Geschäftsführer des Bonner Graduiertenzentrums an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Nach einem Studium der Germanistik und Politikwissenschaft in Frankfurt/Main und Wien und einer Promotion in Neuerer Deutscher Literaturwissenschaft an der Universität Wien arbeitete er als Postdoc an den Universitäten Köln und Gießen und als Gastforscher am Deutschen Historischen Institut in Washington und an der Cornell University. An den Standorten konnte er sich umfassende Kenntnisse des deutschen und internationalen Wissenschaftsbetriebs aneignen, schwerpunktmäßig im Bereich der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, und leitet seit 2012 gemeinsam mit den Kolleg/innen des Qualitätszirkels Promotion regelmäßig Fortbildungen zur Promotionsbetreuung.

Das Konzept für den Workshop wurde vom QualitätsZirkel Promotion (QZP) entwickelt: www.qz-promotion.de

Eine internationale Orientierung in der Forschung gehört heute in den meisten Fächern zum Standard. Internationale Arbeitserfahrung wird dabei auch als Nachweis für sprachliche und interkulturelle Kompetenzen gewertet, sowie für die Fähigkeit, mit unterschiedlichen Persönlichkeiten produktiv zusammenzuarbeiten. Internationale Konferenzen und Publikationen, Auslandsaufenthalte an internationalen Forschungsinstitutionen – die Möglichkeiten ins Ausland zu gehen sind vielfältig.

Im Seminar werden die Recherche, allgemeinen Strukturen, Ziele und Inhalte von Optionen zur internationalen Mobilität vorgestellt. Den Schwerpunkt bilden Programme des DAAD, der Alexander von Humboldt-Stiftung sowie die Mobilitätsprogramme der EU. Es werden ebenfalls Basisinformationen zu den Beteiligungsregeln vermittelt und verschiedene Aspekte der Antragsvorbereitung behandelt.

Dieses Seminar ist anrechenbar für das ProFund-Zertifikat.

Referentin/Referent:

Dr. Ruth Maloszek, Referentin für Internationalisierung der Philosophischen Fakultät und FB Theologie, FAU.

Dr. Robert Fischer, Büro für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Philosophischen Fakultät und FB Theologie, FAU.