Weiterqualifizierung (Seminare)

Veranstaltungen für Postdocs und Habilitierende am Graduiertenzentrum der FAU

Alle Veranstaltungen des Seminar- und Veranstaltungsprogrammes des Graduiertenzentrums stehen auch Postdocs offen. Die folgenden Seminare sind speziell für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler nach der Promotion gedacht.

Neues Seminarprogramm im Sommersemester 2018 online.

Hinweise zur Anmeldung:

  • Bitte nutzen Sie zur Anmeldung pro Veranstaltung das Anmeldeformular in der jeweiligen Seminarbeschreibung – vielen Dank!
  • Seminare im Rahmen des ProFund-Programms sind gekennzeichnet.
  • Seminare, die bereits im WS 2017/18 begonnen haben, sehen Sie unten auf dieser Seite.

Seminarprogramm Sommersemester 2018

Moderne Leitungsverantwortung beinhaltet eine erhebliche Vielfalt von Verantwortungsbereichen, die zeitgleich zu beachten sind. Stichworte hierzu sind Projektplanungen und Umsetzung derselben, Kommunizieren mit der Öffentlichkeit, Verortung innerhalb der Organisationsstruktur, ebenso auch Personalplanungen und Mitarbeiter/innenführung. Die familiären Anforderungen wie auch die eigenen Arbeitsfelder beanspruchen Zeiträume.

In diesem Workshop geht es darum, sich selbst des eigenen Leitungsstils bewusst zu werden und zu entdecken, was dieser Stil bewegen kann. Ziel ist, dass die Teilnehmenden einen Klärungsprozess durchführen, um den sicher nicht weniger werdenden Anforderungen zu begegnen. Unterschiedliche Methoden werden unterstützen, sich selbst als die Hauptressource zu verstehen und zu kennen und dann zu erarbeiten, was weitere wirksame Formen Ihres persönlichen Führungsstils sein können.

Inhalte:

  • Durchführung eines Klärungsprozesses
  • Hauptressourcen verstehen und kennen
  • Analyse des persönlichen Führungsstils
  • Rollenklärung
  • Wirksame und passende Formen des Führungsstils
  • Die eigenen „blinden Flecken“ – was Mitarbeitende zurückmelden

 

  • Zielgruppe: Postdocs, Habilitierende, Nachwuchsgruppenleitungen, Juniorprofessor/innen
  • Termin: 19.04. und 24.05.18, jeweils von 09.00 – 16.30 Uhr
  • Ort: 91054 Erlangen, Halbmondstr. 6-8, Raum 2.048 (2. Stock)
  • 14 Plätze
  • Teilnahmegebühr: 50 € (1/2 Stelle, Mindestbeitrag), 75 € (3/4 Stelle), 100 € (1/1 Stelle) – Die Daten der Bankverbindung erhalten Sie rechtzeitig vor Seminarbeginn.
  • Anmeldeformular

Dieses Seminar ist anrechenbar für das ProFund-Zertifikat.

Referentin:

Susanne Gillmann, M.Phil., ist selbständige Supervisorin und Coach (DGSv), war Lehrende bis 2003 und unterstützt seit über 7 Jahren Promovierende und Masterstudierende auf dem Weg in die Konkretisierung. Daneben begleitet sie in Projektentwicklung, Konfliktberatung und Teamcoaching.

Eine Karriere in der Hochschulmedizin sollte frühzeitig geplant werden. Meilensteine sind Juniorprofessur und/oder Habilitation, Publikationen, Lehre, Drittmitteleinwerbung und Netzwerken.

Welche Unterstützung gibt es und was sind die Alternativen? Die Unterschiede von Lehrbeauftragten, Dr. habil., Privatdozent/in, Apl. Prof., W1-, W2- und W3-Professur werden erläutert.

Referentin:

Prof. Dr. rer. nat. Katrin Schiebel ist Forschungskoordinatorin der Medizinischen Fakultät, FAU.

Eine internationale Orientierung in der Forschung gehört heute in den meisten Fächern zum Standard. Internationale Arbeitserfahrung wird dabei auch als Nachweis für sprachliche und interkulturelle Kompetenzen gewertet, sowie für die Fähigkeit, mit unterschiedlichen Persönlichkeiten produktiv zusammenzuarbeiten. Internationale Konferenzen und Publikationen, Auslandsaufenthalte an internationalen Forschungsinstitutionen – die Möglichkeiten ins Ausland zu gehen sind vielfältig.

Im Seminar werden die Recherche, allgemeinen Strukturen, Ziele und Inhalte von Optionen zur internationalen Mobilität vorgestellt. Den Schwerpunkt bilden Programme des DAAD, der Alexander von Humboldt-Stiftung sowie die Mobilitätsprogramme der EU. Es werden ebenfalls Basisinformationen zu den Beteiligungsregeln vermittelt und verschiedene Aspekte der Antragsvorbereitung behandelt.

Bitte bringen Sie zum Seminar einen Laptop mit, da teilweise via WLAN gearbeitet wird.

  • Zielgruppe: Promovierende in der Abschlussphase, Postdocs, Habilitierende, Nachwuchsgruppenleitungen, Juniorprofessor/innen
  • Termin: 26.04.18 von 10.00 – 17.00 Uhr
  • Ort: 91054 Erlangen, Halbmondstr. 6-8, Raum 2.048 (2. Stock)
  • 12 Plätze
  • Teilnahmegebühr: 25 € – Die Daten der Bankverbindung erhalten Sie rechtzeitig vor Seminarbeginn.
  • Anmeldeformular

Dieses Seminar ist anrechenbar für das ProFund-Zertifikat.

Referent/in:

Dr. Ruth Maloszek, Referentin für Internationalisierung der Philosophischen Fakultät und FB Theologie, FAU.

Dr. Robert Fischer, Büro für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Philosophischen Fakultät und FB Theologie, FAU.

In der Wirtschaft ist weitgehend bekannt, dass sich ein/e Personaler/in im Schnitt max. drei bis vier Minuten mit einem Lebenslauf einer Bewerberin/eines Bewerbers beschäftigt. Der erste Eindruck ist in wenigen Sekunden gewonnen und entscheidet häufig über Interesse oder Ablehnung. Auch in der Wissenschaft sind die persönlichen (Papier-)Unterlagen und somit im Wesentlichen der Lebenslauf der erste Eindruck, den die Mitglieder einer Berufungskommission von einer Bewerberin/einem Bewerber erhalten. In erster Linie zählt sicherlich die wissenschaftliche Leistung der Kandidatin/des Kandidaten – wie aber können Sie diese bestmöglich in Ihrem Lebenslauf platzieren und hervorheben? Wie gestalten Sie idealerweise Ihren Lebenslauf, um gerade in der Wissenschaft die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und Interesse zu wecken?

In diesem Workshop möchten wir mit Ihnen an Ihren wissenschaftlichen Lebensläufen arbeiten. Wir stellen verschiedene Möglichkeiten vor, wie wissenschaftliche Lebensläufe gestaltet werden können und diskutieren Ihre eigenen Lebensläufe u.a. im Rahmen einer kollegialen Beratung. Aus dem Workshop sollen Sie ein ausführliches Feedback zu Ihren CV’s mitnehmen, um sich für die nächste Bewerbung bereits in der ersten Auswahlrunde „auf dem Papier“ gut in Szene zu setzen.

Bitte schicken Sie für die Vorbereitung des Workshops bis zum 01. Mai 2018 Ihren wissenschaftlichen Lebenslauf sowie einen Lebenslauf, den Sie für die Wirtschaft nutzen würden, an kerstin.puls@fau.de (vorausgesetzt Sie haben eine Zusage für die Teilnahme erhalten). Falls Sie eine Variante für beide Arbeitsfelder nutzen, schreiben Sie dies bitte in Ihre E-Mail.

Dieses Seminar ist ausgebucht, Anmeldung möglich für die Warteliste.

Referentinnen:

Yvonne Eder verantwortet den Dual Career Service der FAU.

Dr. Stefanie Herberger ist Leiterin des Referats Graduiertenzentrums und wissenschaftlicher Nachwuchs, FAU.

Kompetenzenbilanz ist ein Coaching-Verfahren, das Menschen in beruflichen Umbruchsituationen und in Veränderungsprozessen dabei unterstützt, den eigenen Weg aktiv zu gestalten. Die Wirksamkeit der Methode ist in vielen Studien wissenschaftlich belegt.

Bei der Kompetenzenbilanz findet eine biografische Reflexion des gesamten Lebens statt. Wir werden analysieren, was in Ihrem Leben bisher wichtig war, was Sie gelernt und getan haben, wie Sie Entscheidungen getroffen haben und welche „roten Fäden“ erkennbar sind. Dabei wird deutlich, was Sie bewegt, antreibt, Ihnen wichtig ist und wobei Sie Stärken eingesetzt und weiterentwickelt haben.

Im nächsten Schritt schauen wir uns die Tätigkeiten und Aufgabenbereiche, die besonders gehaltvoll waren, intensiv an und analysieren was Sie alles tun, wenn Sie in diesen Bereichen aktiv sind. Dadurch entsteht ein sehr facettenreiches Bild Ihres bisherigen Werdegangs. Aus dieser langen Liste lassen sich dann die Kompetenzen herausarbeiten, die Sie entwickelt haben und immer wieder in verschiedensten Bereichen einsetzen.

Im Prozess der Kompetenzenbilanz wird klar benennbar, wo diese Kompetenzen ihren Ursprung haben und dass sie belegbar und nicht „nur behauptet“ sind. Das führt dazu, dass es Ihnen leichter fällt, Ziele zu formulieren und die nächsten Schritte in diese Richtung zu gehen. (Ergänzend zu dem Workshop „Karriereplanung in der Wissenschaft“ bietet dieser Workshop eine Vertiefung und Unterstützung für diejenigen, die keine Professur anstreben.)

Inhalte:

  • Wo stehe ich, was sind meine Ziele?
  • Was sind Kompetenzen überhaupt?
  • Was habe ich schon erlebt ‐ uns was habe ich dabei gelernt?
  • Wie kann ich daraus meine Kompetenzen ableiten?
  • Wie kann ich meine Kompetenzen erklären und belegen?
  • Welche nächsten Schritte möchte ich nun gehen?
  • Zielgruppe: Promovierende in der Abschlussphase ihrer Promotion, Postdocs
  • Termin: 25.05. von 15.00 – 18.00 Uhr und 28.05.18 von 09.00 – 17.00 Uhr
  • Ort: 91054 Erlangen, Halbmondstr. 6-8, Raum 2.048 (2. Stock)
  • 6 Plätze
  • Teilnahmegebühr: 40 € (1/2 Stelle, Mindestbeitrag), 60€ (3/4 Stelle), 80 € (1/1 Stelle) – Die Daten der Bankverbindung erhalten Sie rechtzeitig vor Seminarbeginn.
  • Anmeldeformular

Dieses Seminar ist ausgebucht, Anmeldung möglich für die Warteliste.

Referentin:

Yvonne Eder verantwortet den Dual Career Service der FAU und ist ausgebildeter Kompetenzenbilanzcoach.

Während der der Qualifizierungsphase in der Wissenschaft ist das Bestreben nach bestmöglicher Leistung besonders groß und der Weg dahin nicht immer glasklar. Fragen wie „Wer bin ich?“, „Was will ich?“ und „Was brauche ich?“ tauchen immer wieder auf. Das Aufrechterhalten einer konstant hohen Arbeitsfähigkeit verbunden mit den Anforderungen an die eigene Persönlichkeit machen diese Zeit besonders herausfordernd. Mangelnde Vereinbarkeit von Promotion/Postdocstelle und Privatleben oder strukturelle Probleme können zur Belastungsprobe werden. Ein gutes Selbstmanagement bzw. eine gestärkte Selbstsicherheit sind maßgeblich für mehr Erfolg & Zufriedenheit, gerade für weibliche Promovierende und Postdocs .

Hier möchte der Workshop Unterstützung geben. Zum einen geht es ganz konkret um die eigenen Ziele in der Qualifizierungsphase und deren bestmögliche Planung und Organisation. Zum anderen bietet der Workshop die Möglichkeit über die eigene Motivation und Leistungsfähigkeit nachzudenken und den persönlichen Umgang mit Energiefressern zu reflektieren. Darüber hinaus hinterfragen wir gemeinsam, was eine professionelle Selbstdarstellung gegenüber Vorgesetzen, Kolleginnen und Kollegen sowie externen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ausmacht und bewirken kann.

Die Promovendinnen und Postdocs können in diesem Workshop ihre Persönlichkeit und Fähigkeiten in einem geschützten Rahmen mit Unterstützung durch einen Coach analysieren und entwickeln.

  • Zielgruppe: Nachwuchswissenschaftlerinnen (Promovendinnen, Postdocs)
  • Termin: 05.06.18 von 09.00 – 17.00 Uhr
  • Ort: 91054 Erlangen, Halbmondstr. 6-8, Raum 2.022 (2. Stock)
  • 12 Plätze
  • Teilnahmegebühr: 25 € (1/2 Stelle, Mindestbeitrag), 40 € (3/4 Stelle), 50 € (1/1 Stelle) – Die Daten der Bankverbindung erhalten Sie rechtzeitig vor Seminarbeginn.
  • Anmeldeformular

Dieses Seminar wird angeboten im Rahmen des Programms zur „Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre“ (FFL).

Referentin:

Dipl.-Volksw. Ulrike Jäger promovierte für 2 Jahre am renommierten ifo Institut in München bevor sie sich dann für die Selbstständigkeit entschied. Heute arbeitet sie als Geschäftsführerin ihres selbst gegründeten Unternehmens. Darüber hinaus ist sie als systemischer Coach & Trainer speziell für Frauen an der Hochschule München und bei diversen anderen Bildungsinstitutionen im Bereich Karrierecoaching tätig.

Projektarbeit bestimmt immer stärker den Arbeitsalltag von Mitarbeiter/innen deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Projektmanagement in der Wissenschaft ist meist verbunden mit der Planung und Durchführung von Drittmittelprojekten. Dabei steigen sowohl die Komplexität der Projekte als auch die Anforderungen externer Mittelgeber/innen zusehends. Ein bewusst geplantes Projektmanagement empfiehlt sich aber grundsätzlich für alle Vorhaben in der Wissenschaft: Konferenzen und Sommerschulen wollen organisiert werden, Forschungsergebnisse in Journals und Büchern wollen rechtzeitig publiziert und Drittmittelanträge erfolgreich geschrieben werden. Viele Wissenschaftler/innen betrachten ihre Tätigkeiten jedoch häufig allein aus fachlicher Sicht.
Ein erfolgreicher Antrag auf ein Forschungsprojekt oder gar einen Forschungsverbund ist nicht trivial, insbesondere wenn neben anderen Wissenschaftler/innen aus dem eigenen Fach Partner wie Unternehmen, Vereine oder Kommunen beteiligt werden sollen. Erfolgreich sind Projekte meist dann, wenn die wichtigen Management- und Führungsaufgaben in solchen Vorhaben ebenso beherrscht werden wie die fachlichen Aspekte. Die Anforderungen an die Koordination solcher Verbünde sind entsprechend hoch und ohne ein planvoll gestaltetes Projektmanagement nicht zu schaffen.

Der angebotene Workshop ist praxis- und dialogorientiert, erfahrungsbasiert und partizipativ ausgerichtet und vermittelt das Basiswissen und -handwerkszeug für ein erfolgreiches Projektmanagement. Der Workshop folgt den verschiedenen Phasen des Projektmanagements anhand von Fallbeispielen aus der Wissenschaftspraxis.

Dieses Seminar ist ausgebucht, Anmeldung möglich für die Warteliste.

Dieses Seminar ist anrechenbar für das ProFund-Zertifikat.

Referent:

Lukas Bischof arbeitete von 2011 bis 2016 bei CHE Consult in Gütersloh und Berlin als Projektleiter und Experte für internationale Projektkoordination. Für Hochschulen, Stiftungen und die EU Kommission führte er über 70 nationale und internationale Projekte, Vorträge und Trainings durch. Seit 2016 ist er als selbstständiger Trainer und Berater tätig sowie Research Fellow am Institute of Education der Higher School of Economics (Moskau).
Er studierte Psychologie (Diplom), Betriebswirtschaft, Spanisch und Hochschulmanagement an den Universitäten Freiburg, Granada und Kassel, mit weiteren Studienaufenthalten an der Freien Universität Berlin sowie verschiedenen Hochschulen der ehemaligen Sowjetunion.

Bibliometrische Methoden haben in den letzten beiden Dekaden in der akademischen Welt kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. Zunehmend werden bibliometrische Maßzahlen zur quantitativen Evaluation der Leistungsfähigkeit von einzelnen Wissenschaftler/innen, Gruppen von Wissenschaftler/innen sowie ganzen Forschungseinrichtungen und Universitäten eingesetzt. Die bekannteste bibliometrische Maßzahl ist dabei unzweifelhaft der Journal Impact Factor (JIF), doch existiert über den JIF hinaus ein breites Repertoire an weiteren Maßzahlen. Im Seminar wird ein einführender praxisbezogener Überblick über bibliometrische Konzepte zur Messung der wissenschaftlichen Publikationsaktivitäten gegeben. Dabei werden neben dem JIF und alternativen Indikatoren der Bedeutung von Publikationsorganen (Citescore, Scimago Journal Rank, Eigenfactor u.a.) auch bibliometrische Indices zur Beurteilung des Einflusses von Wissenschaftler/innen (Hirsch-Index, G-Index, i10- und i20-Index) erläutert, die nicht auf dem JIF und seinen Konkurrenten basieren. Die Abgrenzung dieser seriösen bibliometrischen Kennzahlen von Pseudo-Indices wie z.B. Global Impact Factor, Universal Impact Factor, Index Copernicus Value, die von dubiosen Open Access Verlagen zu Marketingzwecken eingesetzt werden, gehört ebenfalls zu den Themen des Seminars. Praktische Übungen am Rechner sollen die Teilnehmenden zudem in die Lage versetzen, die vorgestellten Maßzahlen aus Zitationsdatenbanken berechnen zu können bzw. sie auf den Webseiten dieser Datenbanken zu finden. Praktische Tipps zur Auswahl von Publikationsorganen für eigene Veröffentlichungen runden das Seminar ab.

Referent:

Prof. Dr. Olaf Gefeller hat einen Lehrstuhl für Biometrie und Epidemiologie an der Medizinischen Fakultät und ist Vorsitzender des Promotionsausschusses für den Dr. rer. biol. hum. der Medizinischen Fakultät.

Für Sozial-, Wirtschafts-, Rechts- und Geisteswissenschaften

Das eigenständige und erfolgreiche Einwerben von Drittmitteln wird für den wissenschaftlichen Nachwuchs immer wichtiger, manchmal ist das Einwerben der eigenen Stelle auch der einzige Weg sich seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Doch wie kommt man zur Projektidee und dann zum fertigen Antragstext? Die Antragsstellung gestaltet sich mitunter schwieriger und vor allem langwieriger als ursprünglich gedacht. Zudem stellen Antragstexte eine eigene, höchst anspruchvolle Textgattung dar, die erst eingeübt werden muss. Um diesen Prozess zu unterstützen und in einen (auch zeitlich) strukturierten Rahmen zu bringen, bieten wir eine Antragswerkstatt an, in der die eigenen Antragstexte auf Augenhöhe in einem geschützten Bereich fernab des Unialltags diskutiert werden können.

In der Antragswerkstatt sollen eigene Projektideen vorgestellt und mit dem Feedback der Dozenten und Teilnehmer/innen zum fertigen Antragstext weiterentwickelt werden. Zum gegenseitigen Austausch sind zwei Termine vorgesehen. Der erste Termin am 11.01.18 ist eintägig und findet in Erlangen statt. Am zweiten Termin (18./19.07.18 mit Übernachtung) im Kloster Plankstetten werden die Antragstexte ausführlich diskutiert und kommentiert.

In der Phase zwischen den beiden Terminen soll an den Antragstexten gearbeitet werden. Der interdisziplinäre Austausch und eine fachübergreifende Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses sind dabei ebenso Ziel des Seminars wie die erfolgreiche Einreichung des Antragstextes bei einem Drittmittelgeber.

Voraussetzungen:
Erfolgte Teilnahme an einem der folgenden Seminare:

  • DFG-Projekte konzipieren und erfolgreich beantragen
  • EU-Forschungsförderung
  • Projektmanagement in der Wissenschaft

Weiterhin die Bereitschaft, sich auf andere fachfremde Projektanträge einzulassen und diese konstruktiv und intensiv zu diskutieren.

Bewerbung: Die Bewerbung auf einen Seminarplatz erfolgt über ein 2-seitiges Exposé des geplanten Forschungsprojekts und einen wiss. Lebenslauf. Die Bewerbungen sind bitte bis zum 30.10.17 bei den Seminarleitern per E-Mail einzureichen: robert.fischer@fau.de und dennis.kirchberg@fau.de

Ziel: Die Teilnehmer/innen lernen die notwendigen Schritte für einen erfolgreichen Projektantrag kennen. Die Projektanträge werden ausführlich in der Gruppe besprochen und weiterentwickelt. Ziel ist neben der interdisziplinären Vernetzung der fertige Antragstext.

  • Zielgruppe: Erstantragsteller (z.B. DFG-Sachbeihilfe) mit keiner oder nur sehr geringer Antragserfahrung, insbesondere junge Postdocs.
  • 1. Termin: 11.01.18 von 10.00 – 17.00 Uhr, Ort: 91054 Erlangen, Bahnhofplatz 2, 1. OG, Graduiertenzentrum
  • 2. Termin: 18./19.07.18 von 10.00 – 16.00 Uhr, Ort: Kloster Plankstetten, 92334 Berching
  • 5 Plätze
  • Teilnahmegebühr: 140 € (inkl. Übernachtung/Verpflegung) – Die Daten der Bankverbindung erhalten Sie rechtzeitig vor Seminarbeginn.

Dieses Seminar hat bereits im Wintersemester begonnen und ist ausgebucht.

Dieses Seminar ist anrechenbar für das ProFund-Zertifikat.

Referenten:

Dr. Robert Fischer, Büro für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Philosophischen Fakultät und FB Theologie, FAU.

Dr. Dennis Kirchberg, Forschungsreferent der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, FAU.

Formale Anforderungen und praktische Tipps aus erster Hand.

Ein Workshop für Nachwuchswissenschaftler/innen der Technischen Fakultät.

Referent/in:

Dr.-Ing. Doris Segets und Prof. Dr.-Ing. habil. Karl-Ernst Wirth vom Lehrstuhl für Feststoff- und Grenzflächenverfahrenstechnik

Kontakt: Technische Fakultät
Kerstin Stoltze, Forschungskoordination
Martensstr. 5a, 91058 Erlangen
Tel.: 09131/85-28223, E-Mail: tf-forschung@fau.de


Seminare beendet

Drittmitteleinwerbung ist zur Finanzierung von Forschungsvorhaben zwischenzeitlich unerlässlich und ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Karriere in der Wissenschaft. Vorgestellt werden die verschiedenen Förderschemata (bottom up und top down), Intramurale Förderung in der Medizin, Stipendien, öffentliche Fördereinrichtungen und Stiftungen. Wichtige Punkte zur erfolgreichen Antragstellung und gravierende Fehler werden erläutert.

Referentin:

Prof. Dr. rer. nat. Katrin Schiebel ist Forschungskoordinatorin der Medizinischen Fakultät der FAU.