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Graduiertenzentrum

ProFund-Programm

„Professional Third-Party Funding“ in der Wissenschaft

Das Programm ProFund nimmt sich der Fragen rund um die Antragsstellung von Drittmittelprojekten für den wissenschaftlichen Nachwuchs an.

Wir möchten Sie in diesem zentralen Bereich unterstützen und bieten im Rahmen des Programms gezielte Weiterbildung und Weiterqualifizierung für Ihre Karriere in der Wissenschaft.

ProFund richtet sich an den wissenschaftlichen Nachwuchs aller Fakultäten der FAU, insbesondere Postdocs, Habilitierende sowie Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren.

Ziel soll sein, Kenntnisse im Bereich der Entwicklung von Projektideen, der Beantragung von Drittmitteln und der Abwicklung und Durchführung von Drittmittelprojekten zu vermitteln. Das Programm befähigt zu einer aussichtsreichen Beantragung und Durchführung eines Drittmittelprojektes beispielsweise bei der DFG, der EU, renommierten Stiftungen oder dem BMBF.

profund-zertifikat-grafikUm das Zertifikat des Programms ProFund zu erlangen, sind folgende Seminare und Veranstaltungen zu besuchen:

  • Modul 1 – Fördergeber
  • Modul 2 – Antragswerkstatt
  • Modul 3 – Management & Führung

Sie können sich für die einzelnen Kurse über das Graduiertenzentrum anmelden und nach erfolgreicher Teilnahme das Zertifikat beantragen.

Die Module im Überblick

Wer sind die größten Fördergeber für Drittmittelprojekte in der Wissenschaft? Was sind die Besonderheiten dieser Fördergeber? Welche Eigenheiten sind bei der Antragsstellung zu beachten? Die Seminare über die Fördergeber sollen über die wesentlichen Rahmenbedingungen informieren. Aktuell handelt es sich dabei um vier Seminare:

  • DFG
  • EU
  • BMBF und Stiftungen
  • Mobilitätsförderung durch Humboldt, DAAD, EU (insbesondere Marie- Skłodowska-Curie)

Für das Zertifikat sind mindestens drei Seminare zu besuchen.

Herzstück von ProFund ist die Antragswerkstatt. Empfehlenswert zur Teilnahme an der Antragswerkstatt ist es, mindestens zwei der Seminare über die DFG, BMBF oder die EU als Fördergeber absolviert zu haben (siehe Modul 1). Wer an der Antragswerkstatt teilnehmen möchte, muss sich zunächst mit einem etwa zweiseitigen Exposé (Problemstellung, Arbeitsplan, Forschungsstand, geplantes Förderformat) über seine Projektidee bewerben. Eine realistische Projektidee zu Beginn ist daher essentiell für eine gewinnbringende Teilnahme. Die Antragswerkstatt startet mit einer zweitätigen Klausurtagung, in der der Grundstein für die folgenden Wochen gelegt wird. Es werden drei weitere Termine stattfinden und zwischen den Terminen stehen bei Bedarf die Referenten für Einzelgespräche zur Verfügung.

Unabdingbar für das erfolgreiche durchführen eines eingeworbenen Drittmittelprojektes sind die Kenntnisse in der Administration von Drittmitteln und dem Projektmanagement in der Wissenschaft. Für das ProFund-Zertifikat sind daher diese beiden Seminare verpflichtend. Außerdem sind mindestens zwei weitere Seminare aus dem Angebot des Graduiertenzentrums zu belegen, z.B. zu Themen wie Wissenschaftskommunikation, Konfliktmanagement, Betreuung von Abschlussarbeiten und Promotionen oder Personalführung. Die Seminare, die im Rahmen des Zertifikats wählbar sind, werden in unserem Programm als solche gekennzeichnet. Sollten Sie Bedarf an Seminar-Themen haben, die wir bisher nicht im Programm haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Gerne planen wir die Seminare bei entsprechender Nachfrage für das Folgesemester ein, sofern wir qualifizierte Referentinnen und Referentennen gewinnen können.

Methodik und Initiative

Die Seminare finden vorwiegend in Kleingruppen statt, um einen maximalen Lernerfolg für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu garantieren. Methodisch kommen Fach- und Impulsvorträge, Kleingruppenarbeit, Best & Worst-Practice Beispiele und kollegiale Besprechungen von Praxisbeispielen abwechselnd zum Einsatz. Die Wissensvermittlung findet vorwiegend im Tandem-Trainer-Prinzip statt, um den Stoff aus verschiedenen Perspektiven und Herangehensweisen zu vermitteln. Außerdem werden in zahlreichen Seminaren erfolgreiche und versierte Antragstellerinnen und -steller der FAU eingeladen, die Erfahrungsberichte aus erster Hand liefern.

ProFund wird auf Initiative des Referats Graduiertenzentrum und wissenschaftlicher Nachwuchs unter der Leitung von Dr. Stefanie Herberger sowie den Forschungsreferenten der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Dr. Dennis Kirchberg, und der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie, Dr. Robert Fischer, veranstaltet. Schirmherr des Zertifikatsprogramms für den wissenschaftlichen Nachwuchs ist der Vizepräsident für Lehre, Prof. Dr. Friedrich Paulsen.

Fragen und Antworten zu ProFund

Teilnehmen dürfen alle Postdocs, Habilitierenden und Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren, die Mitglieder der FAU sind. Promovierende dürfen teilnehmen, wenn sie sich in der Endphase ihrer Promotion befinden und noch freie Plätze in den Seminaren zur Verfügung stehen.

Nein. ProFund ist den angehörigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der FAU vorbehalten.

Sofern Plätze in den ProFund-Seminaren frei sind und Sie sich mit einer entsprechenden Bewerbung für die Antragswerkstatt qualifizieren, dürfen Sie in der Endphase Ihrer Promotion (in der Regel im letzten Jahr bis zur Abgabe) auch als Promovierender teilnehmen.

Die Anmeldung und organisatorische Abwicklung erfolgt über das Graduiertenzentrum der FAU. Ansprechpartnerin ist für Sie Kerstin Puls. Für jedes erfolgreich abgeschlossene Seminar wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt.

Um das Zertifikat zu erhalten müssen Sie mindestens drei Seminare des Moduls 1 belegen, die Antragswerkstatt absolvieren, zwei Pflichtseminare aus dem Modul 2 (Administration von Drittmitteln sowie Projektmanagement in der Wissenschaft) sowie zwei weitere Seminare Ihrer Wahl aus dem Programm des Graduiertenzentrums abschließen.

Für den Abschluss aller Veranstaltungen gibt es keine Zeitvorgabe. Sobald Sie die notwendigen Nachweise vorliegen haben, können Sie beim Graduiertenzentrum das Zertifikat beantragen.

Nach Vorlage aller vorgeschriebenen Teilnahmebescheinigungen erstellt das Graduiertenzentrum unter dem Vorsitz des zuständigen Vizepräsidenten ein Zertifikat. Einschlägige Kurse, die bei anderen Institutionen bereits erbracht wurden, können – soweit sie gleichwertig sind – angerechnet werden.

Für die Antragswerkstatt ist im Vorfeld ein ca. zweiseitiges Exposé (Problemstellung, Arbeitsplan, Forschungsstand, geplantes Förderformat) über die Projektidee zu erstellen, das direkt bei den zuständigen Referenten eingereicht werden kann. Diese wählen je nach Potenzial der Projektidee die Teilnehmer für die Antragswerkstatt aus. Dabei liegt der Fokus auf den Rahmenbedingungen für einen Drittmittelantrag, nicht ausschließlich auf der fachlichen Detailtiefe der Projektidee.

Entscheidend für die Auswahl sind die Qualität der Projektidee und die Qualifikation des/der Antragstellerinnen und -steller.

Die Wahlseminare von ProFund werden in unserem Seminarprogramm entsprechend ausgewiesen. Im WS 16/17 sind dies z.B. Wie sag ich´s der Presse?; Promotionen gut betreut; Führend Wissen schaffen, Vom Postdoc zur Professur; Karrierewege in der Hochschulmedizin. Hier finden Sie diese und weitere Seminare des Graduiertenzentrums auf einen Blick.

Setzen Sie sich bitte mit Kerstin Puls in Verbindung. Unser Programm ist stets bedarfsorientiert gestaltet. Gerne prüfen wir Ihre Vorschläge und planen ein neues Seminar für das Folgesemester, wenn die Nachfrage entsprechend hoch ist und wir qualifizierte Referentinnen und Referentennen gewinnen können.

Wenn Sie die Inhalte der Seminare nachweisen können, ist eine Anerkennung der Seminare über das Graduiertenzentrum grundsätzlich möglich. Wir behalten uns vor, Anerkennungen direkt bei den zuständigen Referentinnen und Referentennen einzureichen. Diese wählen je nach Potenzial der Projektidee die Teilnehmenden für die Antragswerkstatt aus.