Beistand für die Ukraine

Die FAU steht solidarisch zur Ukraine

Herz in den Farben der Ukraine
Bild: pixabay

 

Der Krieg in der Ukraine erschüttert Europa. Als FAU-Familie möchten wir uns solidarisch mit der Ukraine zeigen und bieten deswegen Unterstützung für alle betroffenen Gruppen an: für ukrainische Studierende, Forschende, Lehrende und Beschäftigte unserer Partner in der Ukraine und für ukrainische Studierende und Forschende an unserer FAU. Auf diesen Webseiten finden Sie gebündelt alle Angebote der FAU. Wir hoffen gemeinsam auf ein baldiges und friedliches Ende des Konflikts.

Webinar-Reihe: Die Wirtschaft der Ukraine während des Krieges

Der Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der FAU und das Projekt „PACT4Ukraine” organisiert in Zusammenarbeit mit ukrainischen Universitäten eine Reihe von Webinaren mit dem Titel „Die Wirtschaft der Ukraine während des Krieges“. Die Webinare finden per Zoom auf Englisch statt.

Weitere Informationen

Ich brauche Hilfe

Die FAU lässt Betroffene des Ukraine-Krieges nicht allein. Wir möchten, dass flüchtende ukrainische Studierende und Forschende an der FAU einen Platz finden können und alle von der Krise betroffenen FAU-Angehörigen Unterstützung erfahren. Hier finden Sie unsere Angebote und weiterführende Informationen.

FAU Scholarships und FAU Fellowships für geflüchtete Studierende und Wissenschaftler/innen aus der Ukraine

Studienangebote an der FAU für Studierende mit ukrainischer Staatsangehörigkeit

Die FAU hält für Studierende mit ukrainischer Staatsangehörigkeit Studien- und Weiterbildungsangebote bereit.

Um ein Studienangebot machen zu können, ist eine vorhergehende individuelle Beratung erforderlich.

Bitte schreiben Sie an students-welcome@fau.de und geben Sie uns eine kurze Zusammenfassung ihres bisherigen Studienverlaufs. Wir leiten Ihre Anfrage anschließend an die geeignete Beratungsstelle der FAU weiter.

Hinweis: Beachten Sie bitte, dass unsere Angebote im Moment für Studierende an ukrainischen Universitäten mit ukrainischer Staatsbürgerschaft ausgelegt sind.

Studierende ukrainischer Universitäten mit anderer Staatsbürgerschaft können sich gerne für unser reguläres Studienangebot bewerben. Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Webseite für internationale Bewerberinnen und Bewerber.

Unterstützungsangebote von „Science for Ukraine“

Auf der Website https://scienceforukraine.eu/ finden Studierende und Forschende aus der Ukraine eine Übersicht an bezahlten akademischen Stellen im Wissenschaftsbereich (PhD-Student oder höher), Studien- und Forschungsmöglichkeiten für Doktoranden und Studierende sowie Wohnangebote auf der ganzen Welt.

Unterstützungsangebote für FAU-Studierende und FAU-Forschende mit ukrainischer Staatsangehörigkeit

Psychologische Beratung des Studentenwerks

Die Psychologische Beratung des Studentenwerks bietet ab Freitag, den 4. März spezielle Telefonsprechstunden für ukrainische Studierende:

Mittwochs 9-10 Uhr und Freitag 14-15 Uhr
Tel: 09131 / 80 02 710
Die Beratung erfolgt auch auf Englisch.

Zusätzlich wird es in ca. 2 Wochen ein Gruppenangebot in Begleitung unserer Psycholog*innen vorzugsweise in Präsenz geben. Diese Beratung ist kostenlos, die üblichen Beratungsgebühren werden erlassen. Falls nötig wird die Beratungskapazität weiter ausgebaut.

Weitere Informationen: https://werkswelt.de/ukrainehilfe

Psychologische Beratung bei der Offenen Tür der katholischen Kirche in Erlangen

Die Beratungen für ukrainische Flüchtlinge sind kostenlos und unabhängig von Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung. Sie finden dienstags zwischen 10 und 14 Uhr auf Russisch oder Polnisch statt.

Anmeldung:

Offene Tür Erlangen
Katholischer Kirchenplatz 2
91054 Erlangen
Tel.: +49 9131 25046
E-Mail: kontakt@offene-tuer-erlangen.de

Weitere Informationen: offene-tuer-erlangen.de

Psychologische Beratung durch eine niedergelassene Psychotherapeutin in Erlangen

Bitte kontaktieren Sie:

Maria Schultheiß
Psychologische Psychotherapeutin
Schellingstrasse 71
91052 Erlangen
Tel: 09131 97 93 163

50 Euro Guthaben pro Monat im Studentenwerk Erlangen

Notleidende Studierende aus der Ukraine erhalten bis auf weiteres monatlich bis zu 50 Euro Guthaben für Leistungen des Studentenwerks oder den maximal noch auf die jeweilige Karte aufbuchbaren Betrag (Kartenlimit 99 Euro).

Um dieses Guthaben zu erhalten müssen betroffene Studierende eine E-Mail an ukrainehilfe@werkswelt.de schreiben. Sie erhalten umgehend eine Antwort, in der das genaue Antragsverfahren beschrieben wird.

Mietstundung für ukrainische Bewohner des Studentenwerks

Ukrainische Studierende, die in einem Wohnheim des Studentenwerks wohnen, können ab sofort großzügige Mietstundungen vereinbaren. Bitte kontaktieren Sie dazu den zuständigen

WohnService in Erlangen oder Nürnberg: https://www.werkswelt.de/index.php?id=wohnservice

Unterstützungsangebote von Stadt und Landkreis Erlangen

Unterstützungsangebote der Stadt Nürnberg

Unterstützungsangebote von Stadt und Landkreis Fürth

Informationen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge

Taras-Schewtschenko-Stipendien für Deutschkurse für Studieninteressierte

Im Rahmen des Taras-Schewtschenko-Programms bietet BAYHOST Deutsch-Sommerkurse für Studieninteressierte und Studierende aus der Ukraine an.

Bewerben können sich Studieninteressierte (Abiturient:innen sowie Studierende) aus der Ukraine mit Deutsch-Vorkenntnissen (mindestens A2-Niveau) bei BAYHOST. Die Bewerber:innen müssen ein Studienvorhaben in Bayern darlegen können und zum Zeitpunkt der Bewerbung volljährig sein. Die Stipendien werden prioritär an Ukrainer*innen vergeben, die sich als Geflüchtete bereits in Deutschland aufhalten oder nach Deutschland kommen werden.

Zur Ausschreibung

Die Bewerbung erfolgt über das Online-Portal StipSys. Bewerbungen werden fortlaufend angenommen, solange Stipendienplätze zur Verfügung stehen. Die Kurse beginnen ab Mitte Juli / Anfang August – wir empfehlen eine frühzeitige Bewerbung!

Stimmen von Teilnehmenden des Erasmus-Programms an der FAU

  • Das Frühjahr 2022 brachte mir eine schreckliche Herausforderung, sowie vielen meinen Landsleuten: Der Krieg ist in unser Leben eingebrochen. Eine neue Realität zwang uns Überlebenswege zu suchen. Meine Arbeit ist für mich Hauptanreiz im Leben geworden. Nie habe ich den Unterricht im Zoom so genossen, wie in diesem Frühling. Unter diesen Umständen war für mich der Erasmus-Aufenthalt am Sprachenzentrum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg am 25.–29.04.2022 von riesiger Bedeutung. Arbeit in der Bibliothek, Treffen von Freunden und neue Bekanntschaften haben mir einen kraftvollen Impuls zur Entwicklung neuer Ideen gegeben. Meine Batterien sind nun aufgeladen für weitere Implementierung meiner Kenntnisse in DaF-Unterricht an der Karasin-Universität Charkiw.

    – Liliia Bezugla

  • Ich bin sehr froh über die Erfahrung, in einem Land studiert zu haben, das über eines der besten Bildungssysteme in der Welt verfügt. Ich studiere Development Economics and International Studies und jeder von mir dazu besuchte Kurs war sehr spannend und voller wertvoller Informationen, die mir in Zukunft fürs weitere Studium und das Arbeitsleben von Nutzen sein werden. Das Erasmus-Programm ermöglicht es, neue Menschen kennen zu lernen, neue Hobbies auszuprobieren und die deutsche Kultur besser zu verstehen. Es war mir wahrlich eine Freude, solch nette Menschen getroffen zu haben. Ich habe jede Minute davon genossen.

    – Ihor Bairak

  • Ich wurde für das Erasmus Summer Exchange-Programm 2022 an der FAU zugelassen und es war toll. Während des Programms verliebte ich mich in die deutsche Kultur und die Landsleute. Die MitarbeiterInnen und Studierenden an der Uni sind sehr freundlich und hilfsbereit. Es fiel mir nicht schwer, neue Freundschaften zu schließen. Ich habe viele spannende Bekanntschaften gemacht und an vielen universitären Veranstaltungen teilgenommen, z.B. Ausflüge innerhalb Deutschlands, Sportevents und Feierlichkeiten. Es hat mir auch sehr gut gefallen, dass man an der FAU Menschen aus aller Welt kennen lernen kann, da es an der Universität viele internationale Studierende gibt. Die FAU und Erlangen werden immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.

    – Yuliia Buhaieva

  • Während meines Aufenthalts habe ich nicht nur viel über das lokale Ausbildungssystem gelernt, sondern auch die „deutsche Perspektive“ auf die Weltpolitik besser verstanden. Ich hoffe, dass ich dieses Wissen nutzen kann, um den interkulturellen Dialog zwischen Deutschland und der Ukraine zu vertiefen.

    – Polina Pienkina 

  • Die Gastdozentur war für mich eindeutig eine persönliche und berufliche Bereicherung. Ich habe im Laufe von einer Woche eine Gruppe von hoch motivierten Studierenden in Ukrainisch unterrichtet. So bekam ich die Einsicht in die Organisation des Lernprozesses an der FAU und die Möglichkeit, über meine eigene Lehrtätigkeit zu reflektieren. Den Kollegen am Sprachenzentrum bin ich für den regen Austausch und die sämtliche organisatorische, technische, inhaltliche Hilfe sehr dankbar. Für die Zukunft erhoffe ich mir, dass dank solcher persönlichen Begegnungen über das Programm Erasmus+ nicht nur die Beziehungen zwischen unseren Universitäten nachhaltig wachsen, sondern auch das Interesse am Erlernen der ukrainischen Sprache an der FAU und der deutschen Sprache an der Nationalen W.-N.-Karasin-Universität in Charkiw.

    – Maryna Miroshnychenko

  • Zunächst bin ich unglaublich dankbar für die Möglichkeit, in Sicherheit mein Studium beenden zu können. Dieses Praktikum hat mir nicht nur zu weltweiten Freundschaften verholfen, sondern mich dabei unterstützt, meine Stärken und meine Sprachkenntnisse auszubauen und zu verbessern. Neben dem Besuch der Kurse habe ich auch sehr all die Exkursionen genossen, an denen ich teilnehmen durfte. Ich möchte mich bei allen Mitarbeitenden des International Office bedanken, die mir und andere Studierenden Hilfestellung geleistet haben. Eine Erfahrung wie diese würde ich all meinen Freundinnen und Freunden empfehlen – vor allem in Erlangen.

    – Kateryna Rebenko

  • Es war mir eine Ehre, am Erasmus+ Trainingsprogramm für Mitarbeitende vom 21. März bis 1. April 2022 teilnehmen zu können. Dieses fand im Austausch zwischen der Taras Shevchenko National Universität Kyiv und der FAU statt. Nach der Flucht aus meiner Heimat fand ich in Erlangen eine sichere Unterkunft sowie die tolle Möglichkeit, mich am FAU Sprachenzentrum bei Dr. Kristina Maul und ihren Kolleginnen und Kollegen professionell weiterzuentwickeln. Die im Training erlernten Methoden haben mich nicht nur persönlich gefördert, sondern sind eine wertvolle Hilfestellung für die Belegschaft an meiner Universität zu Hause, wenn es darum geht, sich in internationalen Projekten stärker einzubringen.

    – Maryna Rebenko

  • Während des Erasmus+ Academic Mobility-Programms an der FAU konnten die Dozent/-innen Ivashchenko und Kiselyovа der Kharkiv National University das Design und die ersten Ergebnisse ihres Oral History-Projekts „Movement to the West: Ukrainian scientists in conditions of forced migration (2014–2022)“ vorstellen. Dank des Erfahrungsaustausches in Bezug auf die wissenschaftliche Arbeit im Bereich Oral History und durch spannende Fragestellungen haben die Autor/-innen nicht nur einen Impuls für die Fortsetzung ihrer Arbeit erhalten, sondern auch Denkanstöße für neue Forschungsperspektiven. Des Weiteren konnten die Forschenden Interviews führen mit Wissenschaftler/-innen und ukrainischen Studierenden an der FAU. Ein breit gefächertes kulturelles Programm sowie der Besuch von Museen und Sehenswürdigkeiten erlaubten es uns, die Kultur und Geschichte Deutschlands kennenzulernen. Vielen Dank für diese Erfahrung!

    – Yulia Kiselyova

  • Dies war für mich die perfekte Möglichkeit, Menschen von unterschiedlichen Kulturen kennen zu lernen, miteinander zu lernen und zu reisen. Ich werde diese Erfahrung niemals vergessen. Es ist natürlich nicht das einzige, das mir in Erinnerung bleibt, aber eines der schönen Dinge, die in Deutschland gelebt werden, ist Heiterkeit. Die Menschen hier arbeiten viel, aber sie vergessen nicht das Vergnügen. Sie wissen, wie sie die Gegenwarte genießen können und schöpfen auf unterschiedlichen Wegen aus ihrer Freizeit. Auch die komfortable Bibliothek hat es mir angetan: Die Atmosphäre war so motivierend, dass man den Wunsch hatte, oft hierher zu kommen, um zu lernen. Bücher zu leihen ist so einfach, es hat meinen ganzen Lernprozess beschleunigt und produktiver gemacht. Vielen Dank für diese Chance!

    – Yana Piddubna

  • Während meines Besuchs habe ich das Modul „Transition Economics: The case of Ukraine“ vorgestellt, in welchem ich mich mit der Entstehung der Ukraine als unabhängiger, demokratischer Staat auseinandersetze sowie mit den damit verbunden Prozessen auf öffentlicher, wirtschaftlicher, sozialer und wissenschaftlicher Ebene. Ich bin dankbar für die interessierten Studierenden, die diesen Kurs besucht haben, um produktiv, interaktiv und effektiv zusammenzuarbeiten und eine positive Gruppendynamik zu schaffen. Außerdem danke ich allen Fakultäten der FAU, welche mir einen komfortablen Aufenthalt innerhalb der Universität ermöglicht haben. Mir wurde mit Hilfsbereitschaft und Unterstützung begegnet, was so wertvoll ist. Ein herzlicher Dank geht an Prof. Jürgen Kähler für die Gastfreundschaft, die wissenschaftliche Unterstützung, professionelle Ratschläge und die Organisation meines Arbeitsplatzes genauso wie an Prof. Andreas Landmann, Olga Pattern und Sophie Tartler für ihre Hilfestellungen.

    – Nataliia Gavkalova

Ich möchte helfen

Hörsaaltisch mit Solidarität Ukraine-Sticker
Bild: FAU/Anna Tiessen

Die FAU hofft, wie ganz Europa, auf eine friedliche Lösung in der Ukraine. Um schnell einen praktischen Beitrag als FAU-Familie mit unseren Studierenden, Beschäftigten sowie wissenschaftlichen Partnerinnen und Partnern zu leisten, engagieren wir uns – auf unserer Betterplace-Spendenwebseite finden Sie alle Informationen, wenn Sie uns in diesem Vorhaben unterstützen möchten.

Helfen Sie mit, ukrainischen Studierenden, Forschenden, Lehrenden und Beschäftigten unserer Partner in der Ukraine sowie ukrainischen Studierenden und Forschenden an unserer FAU beizustehen.

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