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Hinweise zum Coronavirus und dessen Auswirkung auf die FAU

Informationen für Studierende und Beschäftigte der FAU

Die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf alle Bereiche des universitären Lebens an der FAU. Damit Sie sich zeitnah und umfassend informieren können, finden Sie hier nach Themenfeldern sortierte Informationen, die ständig aktualisiert werden. Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf dieser Webseite – und hören Sie bei den Podcasts des Präsidenten rein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Update vom 1. April 2020

Die Entscheidung über ein FAU-weites einheitliches Videoconferencing-Tool ist gefallen. FAU-Präsident Joachim Hornegger hat den Vertrag über die Nutzung von ZOOM unterschrieben. Die FAU erwirbt darin zunächst für ein Jahr – sozusagen als Pilotprojekt – ein so genanntes Full Package, das 6.500 Beschäftigtenlizenzen sowie 40.000 Studierendenlizenzen beinhaltet. Bereits in wenigen Tagen wird die FAU die Zugänge erhalten und kann dann alle in die Lage versetzen, mit dem Tool Videokonferenzen aufzusetzen und sich mit Lehrenden oder innerhalb der Lerngruppe per Videochat auszutauschen. Außerdem werden wir einige Coaches einsetzen, die bei den ersten Schritten in der Welt von ZOOM behilflich sein werden. Im Lauf dieses Jahres wird Universitätsleitung dann evaluieren, ob ZOOM tatsächlich dauerhaft alle Anforderungen erfüllt.

Weitere Informationen werden bereitgestellt. Haben Sie bitte noch etwas Geduld, Details sind in Klärung.

Alle Veranstaltungen – gleichgültig mit welcher Zahl an Teilnehmenden – finden bis auf Weiteres nicht statt.

Davon ausgenommen sind lediglich dringende und nicht verschiebbare Arbeitstreffen, die unter Einhaltung der vom RKI empfohlenen Hygiene-Regelungen weiterhin stattfinden können.

Bitte nutzen Sie für Gremiensitzungen, Kommissionssitzungen und andere Meetings, wo immer möglich, nur noch Video- oder Telefonkonferenzen. (Update 18.3.20)

Anleitung für Video- und Telefonkonferenzen für alle Angehörigen der FAU

Ab Samstag, 14. März, schließen die Bibliotheken an Hochschulen zunächst bis zum 19. April für den Publikumsverkehr (Stand 13.03.2020). Informationen zu den Nutzungsmöglichkeiten der Bibliotheken finden Sie auf der Website der Universitätsbibliothek. Auch die CIP-Pools an der FAU werden zunächst bis zum 19. April 2020 geschlossen sein.

Der Publikumsverkehr wird auch innerhalb der FAU bis auf weiteres ausgesetzt. Das heißt die Studienberatung, Studierendenverwaltung und Prüfungsverwaltung (Referate L3 – L6), die Stabsstelle für Internationale Angelegenheiten und weitere Einrichtungen sind für den Publikumsverkehr bis zum 19. April geschlossen. Per E-Mail und telefonisch sind die Einrichtungen weiterhin erreichbar.

Auch der Botanische Garten und der Schlossgarten müssen geschlossen bleiben.

Die Mensen, Cafeterien und Cafébar des Studentenwerks Erlangen-Nürnberg sind geschlossen. Auch weitere Service- und Beratungseinrichtungen des Studentenwerks sind vorerst für den Parteiverkehr geschlossen.

Betretungsverbot

Das Bayerische Staatsministerium für Pflege und Gesundheit hat ein Betretungsverbot für Universitäten verfügt: Alle Personen, die sich in einem Gebiet aufgehalten haben, das vom Robert Koch Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen danach als solches ausgewiesen worden ist, dürfen innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nach Verlassen dieses Gebiets Hochschulen in Bayern nicht betreten (18. März bis 19. April 2020). (Update 18.3.20)

 

Informationen zu Übertragung, Symptomatik und Hygienemaßnahmen

Die Möglichkeit der Virusübertragung von Mensch zu Mensch ist bestätigt und findet laut WHO am ehesten per Tröpfchen- oder Schmierinfektion statt.

Die Inkubationszeit liegt laut WHO in einem Bereich von 1 bis 12,5 Tagen, könnte ähnlich wie bei MERS-CoV und SARS-CoV jedoch auch bis zu 14 Tagen lang sein.

Typische Symptome der Erkrankung sind laut ECDC Fieber, Husten, Atemnot, Gliederschmerzen und Erschöpfung. In schweren Fällen tritt eine Lungenentzündung mit beidseitigen Lungeninfiltraten auf. Hauptsächlich betroffen sind laut chinesischen Angaben in über 85% der Fälle Menschen zwischen 30 und 79 Jahren. Über 80% der Fälle hätten einen milden Verlauf. In 14% der Fälle käme es zu einem schweren Verlauf mit Lungenentzündung und 5% der Fälle seien in kritischem Zustand. Die Gruppe von Infizierten ohne oder nur mit milden Symptomen ist unzureichend untersucht.

Treten während Ihrer Freistellung diese Symptome auf, kontaktieren Sie bitte umgehend telefonisch einen Arzt, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

  1. Generelle Empfehlungen:

  • Achten Sie auf eine gute persönliche Hygiene (insbesondere auf regelmäßiges richtiges Händewaschen) sowie auf eine Husten- und Nies-Etikette. Informationsdokumente finden Sie auf der Seite des Sachgebietes der Arbeitssicherheit
  • Vermeiden Sie Kontakt mit Personen, die an Atemwegserkrankungen leiden.
  • Falls Sie Fieber, Husten oder Atemschwierigkeiten entwickeln und sich in Risikogebieten aufgehalten haben, kontaktieren Sie telefonisch einen Arzt oder Ärztin und besprechen Sie das weitere Vorgehen.
  1. Zusätzliche Empfehlungen auf Reisen:

  • Lassen Sie sich vor Reisen mit dem aktuellen Nordhalbkugelimpfstoff gegen Influenza impfen. Influenza ruft ähnliche Symptome wie SARS-CoV-2 hervor. Unabhängig von dem persönlichen Schutzeffekt trägt die Impfung auch zur Vermeidung unnötiger Verdachtsfälle und Belastungen von Gesundheitseinrichtungen bei.
  1. Zusätzliche Empfehlungen in den Risikogebieten:

  • Tragen Sie ggf. Atemschutzmasken im öffentlichen Raum (bereits Pflicht in einigen Städten).
  • Meiden Sie Kontakt mit lebendigen oder toten Tieren sowie deren Ausscheidungen. Konsumieren Sie tierische Lebensmittel (Eier, Fleisch etc.) nur, wenn sie gut erhitzt wurden.
  • Halten Sie sich an Warnungen und Empfehlungen der lokalen Behörden.

Der Krisenstab der FAU kommt regelmäßig zusammen, beobachtet und bewertet die Lage und bereitet alle relevanten Entscheidungen an der FAU vor. Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf dieser Webseite.

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