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Coronavirus: Auswirkungen auf Prüfungen

Corona-Virus: Auswirkung auf Prüfungen an der FAU

Allgemeine Informationen zum Thema „Corona-Virus“ finden Sie unter www.fau.info/corona

Die FAU hat eine Satzung über die Abweichung von Regelungen in den Studien- und Prüfungs- sowie Promotions- und Habilitationsordnungen aufgrund von Einschränkungen im Lehr- und Prüfungsbetrieb durch das Corona-Virus SARS-CoV-2 veröffentlicht.

Neben den hier zu findenden Informationen und Regelungen sind auch spezifische Hinweise und konkretisierende Regelungen der Fakultäten, Fachbereiche oder einzelnen Studiengänge zu beachten.

Allgemeine Informationen zu universitären Prüfungen und Kolloquien in Zusammenhang mit Bachelor-/Masterarbeiten

Voraussetzung für die Durchführung und Teilnahme

Prüfungen können unter Beachtung der Hygienerichtlinien, insbesondere der Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Meter zwischen allen Anwesenden durchgeführt werden.

Erkrankte Personen und Verdachtsfälle

  • Erkrankte Personen, insbesondere solche mit Symptomen einer Atemwegserkrankung oder mit unspezifischen Allgemeinsymptome, dürfen an Prüfungen nicht teilnehmen.
  • Gleiches gilt für Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu nachweislich an COVID-19 Erkrankten hatten (Kontaktpersonen der Kat. I und II).

Studierende einer Risikogruppe

Sollten Sie einer Risikogruppe angehören, müssen Sie dies mit einem ärztlichen Attest nachweisen. Das Attest muss nur die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe bescheinigen. Es muss keine Diagnose und/oder Beschreibung der Symptome enthalten. Das Attest ist dem Prüfer nur vorzuzeigen, muss aber nicht abgegeben werden.
Bitte informieren Sie den Prüfer rechtzeitig vorab, falls aus der Zugehörigkeit besondere Prüfungsbedingungen resultieren (z.B. ein gesonderter Platz im Prüfungsraum), damit dieser die entsprechenden Maßnahmen umsetzen kann. Bei einer nicht frühzeitigen Meldung können besondere Prüfungsbedingungen nicht gewährleistet werden!

Feststellung einer COVID-19 Infektion nach der Prüfung

Wird bei Ihnen innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nach einer Prüfung eine COVID-19 Infektion festgestellt, ist umgehend der Prüfungsverantwortliche per Mail darüber zu informieren. Dieser Informiert dann das Prüfungsamt.

Bitte lesen Sie die Informationen zum allgemeinen Infektionsschutz auf unsere Seite Richtlinien zur Hygiene. Bitte beachten Sie dabei auch die Handlungshilfen und Verfahrensanweisungen des Sachgebietes Arbeitssicherheit.

Für alle universitären Prüfungen im Sommersemester 2020 und Wintersemester 2020/2021 gilt:

  • Ein Rücktritt kann durch bloßes Fernbleiben von der Prüfung erfolgen.
  • Ein Säumnis gilt generell als entschuldigt.
  • Eine erneute Ablegung zur Notenverbesserung ist ausgeschlossen.

Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Regelungen bei Teilnahme an einer universitären Prüfung: Das Ergebnis einer erbrachten Prüfungsleistung wird bei Prüfungen des Sommersemesters 2020 (dazu zählen alle Prüfungen, die dem Sommersemester 2020 offiziell zugeordnet sind und ggf. auch erst nach dem 01.10.2020 abgelegt werden) im Falle des Nichtbestehens annulliert. Es handelt sich somit um keinen Fehlversuch. Bei Prüfungen des Wintersemesters 2020/2021 gilt diese Regelung jedoch nicht (!) mehr! Das Nichtbestehen wird hier nicht annulliert. Die Prüfung stellt einen Fehlversuch dar!

Diese Sonderregelungen gelten für alle Prüfungen unabhängig, ob es sich für den einzelnen Teilnehmer um einen Erst- oder Wiederholungsversuch handelt!

Soweit der Rücktritt/das Säumnis einen Erstversuch betrifft, gilt die Anmeldung zu dieser Prüfung als erloschen und für die erneute Teilnahme im nächsten Prüfungstermin ist einer Anmeldung seitens des Prüfungsteilnehmers erforderlich.

Soweit der Rücktritt/das Säumnis einen Wiederholungsversuch betrifft, erfolgt eine Pflichtanmeldung und die Prüfung ist zum nächsten Prüfungstermin erneut abzulegen.

Bitte beachten Sie ggf. Sonderregelungen für Staatsexamensstudiengänge!

Die Durchführung universitärer Präsenzprüfungen sowie deren Einsichtnahme ist vorab anzuzeigen. Bitte verwenden Sie hierzu unser Meldeformular! Für Prüfungen, die ab 02.11.2020 stattfinden, entfällt diese Anzeigepflicht.

Fernprüfungen sind als Alternative zu einer mündlichen Präsenzprüfung zulässig. Vorab ist eine entsprechende Freiwilligkeitserklärung gegenüber dem Prüfer abzugeben. Das hierfür erforderliche Formular finden Sie hier: Freiwilligkeitserklärung digitale Fernprüfung für das Sommersemester 2020 (deutsch) / (english); Freiwilligkeitserklärung digitale Fernprüfung für das Wintersemester 2020/2021 (deutsch) / (english)

Mündliche Promotionsprüfungen können ab 27.04.2020 unter Beachtung eines Mindestabstandes von 1,5 Meter und der Hygienerichtlinien der FAU durchgeführt werden.

Studienfristen

bis Ende Wintersemester 2020/21

Studienfristen, d.h. Fristen für die Erbringung der GOP bzw. den Abschluss des Bachelor-/Masterstudiums, werden bis Ende des Wintersemesters 2020/2021 nicht überprüft, so dass eine Überschreitung der ursprünglich geltenden Fristen unabhängig von der Anzahl der bereits studierten Fachsemester folgenlos ist. Ein gesonderter Antrag ist nicht nötig. Bitte beachten Sie ggf. Sonderregelungen für Staatsexamensstudiengänge!

ab Sommersemester 2021

Ab Sommersemester 2021 erfolgt dann wieder eine Überprüfung der Studienfristen durch das Prüfungsamt. Bei dieser Fristprüfung wird das Sommersemester 2020 entsprechend der Änderung des BayHSchG nicht als Fachsemester berücksichtigt! Die entsprechenden Fristen, nach denen die GOP, das Bachelor- oder das Masterstudium spätestens abgeschlossen werden müssen, werden somit für alle im Sommersemester 2020 immatrikulierten Studierenden um ein Semester verlängert.

Beispiele:

  • Student X befindet sich im Sommersemester 2020 im 4. Fachsemester eines viersemestrigen Masterstudiums. Die entsprechende Prüfungsordnung sieht vor, dass diese Frist ohne Angabe von Gründen um ein Semester überschritten werden darf. Gleichzeitig zählt das Sommersemester 2020 nicht für die Berechnung des Ablaufs der Frist.
    Daraus folgt, dass Student X für den Abschluss seines Masterstudiums nun insgesamt sechs (statt fünf) Fachsemester Zeit hat. Er muss das Studium also spätestens Ende Sommersemester 2021 beenden.
  • Studentin Y befindet sich im Sommersemester 2020 im 2. Fachsemester eines sechssemestrigen Bachelorstudiums. Die GOP ist nach zwei Fachsemestern abzuschließen. Diese Frist darf um ein Fachsemester überschritten werden. Das Bachelorstudium ist nach sechs Fachsemestern abzuschließen. Diese Frist darf um zwei Fachsemester überschritten werden.
    Da das Sommersemester 2020 nicht für die Fristberechnung gezählt wird, ist die GOP nun am Ende des vierten (statt des dritten) Fachsemesters (= Ende Sommersemester 2021) nachzuweisen. Ebenso verlängert sich die Frist für den Abschluss des Bachelorstudiums um ein Fachsemester, so dass dieses dann spätestens nach dem neunten (statt dem achten) Fachsemester abgelegt sein muss.

Die Regelstudienzeiten selbst ändern sich jedoch in beiden Fällen nicht, so dass auch keine Anpassung der entsprechenden Bescheinigungen (z.B. der Immatrikulationsbescheinigung) erfolgt.

Weitere Informationen und Regelungen in Bezug auf Studienfristen

  • BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger entstehen – so die Zusage des BMBF – keine Nachteile.
  • Studierende, die sich bereits zum Ende des Wintersemesters 2019/2020 exmatrikuliert haben, deren Prüfung aufgrund der Verschiebungen aber nunmehr im Sommersemester 2020 stattfinden wird, müssen sich nicht erneut immatrikulieren, um die Prüfung abzulegen. Die Prüfung kann stattfinden und das Ergebnis wird gewertet.
  • Um auch weiterhin den für die Vorbereitung auf die Prüfung notwendigen Zugriff auf die Lehrmaterialien in der Bibliothek und auf StudOn sowie die Verwaltungsfunktionen in „mein campus“ sicherzustellen, wurden für alle betroffenen Personen die studentischen Dienstleistungen bis 30. Juni 2020 verlängert. Welche Dienstleistungen konkret betroffen sind, können Sie der Dienstleistungsübersicht Ihres IdM-Kontos entnehmen.

Verlängerung der Fristen für Prüfungsleistungen für die Zulassung zum Masterstudium

  • Bei Prüfungsleistungen, die als Auflagen aus der Zulassung zum Masterstudium bis zum 30.09.2020 erbracht werden müssen, wird die Frist ebenfalls um ein Semester verlängert. Diese Frist läuft bis zum 31.03.2021. Die Fristverlängerung bis 31.03.2021 betrifft allerdings nur diejenigen Masterstudierenden, bei denen gemäß Zulassungsbescheid die Auflagen bis 30.09.2020 nachgewiesen werden müssen.
  • Masterstudierende, denen bereits eine Fristverlängerung für die Erbringung der Masterauflagen um ein Semester bzw. vom 31.03.2020 auf den 30.09.2020 gewährt wurde, erhalten keine erneute Fristverlängerung. Die Umsetzung erfolgt zentral in L 5, es ist kein gesonderter Antrag nötig.

Soweit die entsprechende Prüfungsordnung bei Erbringung der letzten Leistung eine Immatrikulation im entsprechenden Studiengang vorschreibt, ist bei Erbringung der letzten Leistung ab Wintersemester 2020/2021 diese Bestimmung wieder zu beachten.

Bei Einreise aus dem nichteuropäischen Ausland muss derzeit das Vorliegen eines triftigen Grundes nachgewiesen werden. Betroffene Studierende, die zu Prüfungen angemeldet sind und aus dem nichteuropäischen Ausland einreisen, können das Vorliegen triftiger Gründe direkt mit der „Bescheinigung über angemeldete Prüfungen“ nachweisen. Diese kann direkt aus MeinCampus unter „angemeldete Prüfungen“ abgerufen werden.

Alle Studierendenden, die im Sommersemester 2020 in einem Studiengang an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule immatrikuliert und nicht beurlaubt waren und deren Förderungshöchstdauer im Sommersemester 2020 noch nicht abgelaufen war, erhalten ein Semester Verlängerung ihrer Regelstudienzeit (Art. 99 Abs. 2 BayHSchG).

Da eine Verlängerung nicht automatisch geschieht, müssen sich die Studierenden bitte an das Amt für Ausbildungsförderung wenden.

Weitere Informationen können sie auch der Homepage des Studentenwerks Erlangen-Nürnberg (www.werkswelt.de/bafoeg) entnehmen. Dort gibt es aktuelle FAQs zu Corona (u.a. zur coronabedingten Verlängerung der Vorlagefrist für den Leistungsnachweis nach § 48 BAföG).

Informationen zu Blockseminaren

Die Durchführung von Blockseminaren ist vorab anzuzeigen. Bitte verwenden Sie hierzu unser Meldeformular. Für Blockseminare, die ab 02.11.2020 stattfinden, entfällt diese Anzeigepflicht.

Informationen für Staatsexamina und Staatsexamensstudiengänge

Prüfungen

Bitte beachten Sie auch stets die aktuellen Hinweise auf der Internetseite des Prüfungsamtes im Kultusministerium!

Zulassungsarbeit

Eine Verlängerung der Bearbeitungszeit von Zulassungsarbeiten im Lehramt kann mit dem jeweiligen Betreuer vereinbart werden. Bitte beachten Sie hierbei: Die Mitteilung der Bewertung (= Gutachten) muss vom Betreuer spätestens zwei Werktage vor Beginn der ersten Einzelprüfung des jeweiligen Studierenden im Prüfungsamt vorliegen, da sonst keine Zulassung zum Staatsexamen erfolgen kann! Bitte weisen Sie den Betreuer bei einer Verlängerung der Bearbeitungszeit darauf hin, so dass nach Abgabe der Arbeit noch genügend Zeit für die Korrektur und die Übersendung des Gutachtens bleibt.

Praktikum

Von dem Beschluss, alle Schulen in Bayern ab Montag, den 16.03.2020 zu schließen, sind auch Studierende im Praktikum Lehramt GS und MS, die aktuell ihr schulpädagogisches oder fachdidaktisches Blockpraktikum absolvieren, betroffen. Über das weitere Vorgehen werden diese Studierenden von ihren Praktikumslehrkräften informiert.

Die Staatsexamensprüfungen finden zum aktuellen Stand planmäßig statt. Die hierfür gemeldeten Studierenden erhalten auf dem Postweg eine gesonderte Mitteilung durch das Prüfungsamt.

Bitte beachten Sie:  

Die von der FAU veröffentlichte Corona-Satzung über die Abweichung von Regelungen in den Studien- und Prüfungsordnungen gilt nur für universitären Prüfungen, die Staatsexamensprüfungen sind hiervon ausgenommen. Für die Staatsexamensprüfungen werden die Ergebnisse gemäß der gültigen Approbationsordnung gewertet, eine nicht bestandene Prüfung wird nicht annulliert.

Ein Rücktritt von der Prüfung nach Erhalt des Ladungsschreibens ist nur noch aus wichtigem Grund möglich und für das Versäumnis der Prüfung ist dem Prüfungsamt umgehend ein wichtiger Grund (z.B. durch Vorlage eines ärztlichen Attestes) mitzuteilen, andernfalls wird die Prüfung mit „nicht ausreichend“ bewertet. Solange die vom Deutschen Bundestag festgestellte epidemische Lage von nationaler Tragweite aufgrund der Covid-19-Pandemie weiter besteht, wird die Sorge vor einer Infektion als wichtiger Rücktrittsgrund gem. §§ 18,19 ÄAPPO grundsätzlich anerkannt. Diese ist ebenfalls rechtzeitig vor Beginn der Prüfung gegenüber dem Prüfungsamt schriftlich darzulegen.

Alle Staatsprüfungen finden aktuell gemäß der gültigen Approbationsordnung für Zahnärzte planmäßig statt.

Bitte beachten Sie:  

Die von der FAU veröffentlichte Corona-Satzung über die Abweichung von Regelungen in den Studien- und Prüfungsordnungen gilt nur für universitären Prüfungen, die Staatsprüfungen sind hiervon ausgenommen. Für die Staatsprüfungen werden die Ergebnisse gemäß der gültigen Approbationsordnung gewertet, eine nicht bestandene Prüfung wird nicht annulliert.

Die Prüfungen des Zweiten Abschnitts der Pharmazeutischen Prüfung sind abgesagt und finden nicht statt (Update 20.03.2020 – 11.40 Uhr).

Für Seminararbeiten im Rahmen des Studiums der Rechtswissenschaften gilt, dass allen Studierenden, die bereits ein Thema erhalten haben, freigestellt wird, dass erhaltene Thema entweder zurückzugeben oder innerhalb der gesetzten Frist zu bearbeiten.

Zur Durchführung der Mündlichen JUP weist der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf folgendes hin: Nach § 6 Abs. 6 der Prüfungsordnung für die JUP ist ein Rücktritt nach der Zulassung zur mündlichen Prüfung grundsätzlich nicht mehr möglich. Ein unentschuldigtes Nichterscheinen führt zu einer Bewertung der Prüfung mit der Note „ungenügend“ (0 Punkte), vgl. auch § 5 Abs. 1, Abs. 5 JAPO. Es besteht aber die Möglichkeit, bis zur Ladung ohne Konsequenzen von der mündlichen Prüfung zurückzutreten. Wer sich zur JUP angemeldet hat, sich aber aufgrund der Umstände nicht in der Lage sieht, zur mündlichen JUP anzutreten, der möge vor Zugang der Ladung von diesem Rücktrittsrecht Gebrauch machen.

Bei der Durchführung der Prüfung werden die Mindestabstände von 1,5 Meter zwischen allen Anwesenden eingehalten; die Hygienerichtlinien der FAU werden beachtet. Genauere Hinweise zum Ablauf erfolgen vor der Prüfung.

 

 

20.10.2020

Coronavirus: Hinweis zur Nichtteilnahme an universitären Prüfungen

Die Pflicht zur Vorlage eines ärztlichen Attestes bei Nichtteilnahme an angemeldeten universitären Prüfungen ist derzeit ausgesetzt. Bei Nichterscheinen ist für diese Prüfungen kein Attest mehr vorzulegen – die Nichtteilnahme gilt als entschuldigt. Es wird kein Fehlversuch wegen Nichterscheinen eingetragen!  

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