Coronavirus: Auswirkungen auf Prüfungen

Corona-Virus: Auswirkung auf Prüfungen an der FAU

Allgemeine Informationen zum Thema „Corona-Virus“ finden Sie unter www.fau.info/corona

Die FAU hat eine Satzung über die Abweichung von Regelungen in den Studien- und Prüfungs- sowie Promotions- und Habilitationsordnungen aufgrund von Einschränkungen im Lehr- und Prüfungsbetrieb durch das Corona-Virus SARS-CoV-2 veröffentlicht.

Neben den hier zu findenden Informationen und Regelungen sind auch spezifische Hinweise und konkretisierende Regelungen der Fakultäten, Fachbereiche oder einzelnen Studiengänge zu beachten.

Allgemeine Informationen

  1. Studierende, die Symptome und Zeichen aufweisen, die auf eine COVID-19-Erkrankung hindeuten können (z.B. Atemwegssymptome wie Halsschmerzen, Husten oder Kurzatmigkeit; unspezifische Allgemeinsymptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Geruchs- oder Geschmacksstörungen), oder die nachweislich an COVID-19 erkrankt sind, dürfen an Prüfungen nicht teilnehmen.
  2. Asymptomatische Studierende, die Kontakt zu einer nachweislich an COVID-19 erkrankten Person hatten, dürfen an Prüfungen ebenfalls nicht teilnehmen, sofern der Zeitraum zwischen dem Kontakt und dem Prüfungstermin weniger als 14 Tage beträgt.  Dies gilt nicht für Studierende, die (neben-)beruflich bedingt in einer Gesundheitseinrichtung tätig sind.
  3. Die Kontaktbeschränkung endet (bei Symptomfreiheit) automatisch nach 14 Tagen oder mit dem Vorliegen eines negativen PCR Testergebnisses. Ein PCR-Test ist (bei Symptomfreiheit) frühestens 7 Tage nach dem Kontakt zur infizierten Person sinnvoll. Beim Vorliegen eines negativen Testergebnisses, ist eine Teilnahme an einer Prüfung ab diesem Zeitpunkt wieder möglich.

Sollten Sie einer Risikogruppe angehören, müssen Sie dies mit einem ärztlichen Attest nachweisen. Das Attest muss nur die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe bescheinigen. Es muss keine Diagnose und/oder Beschreibung der Symptome enthalten. Das Attest ist dem Prüfer nur vorzuzeigen, muss aber nicht abgegeben werden.
Bitte informieren Sie den Prüfer rechtzeitig vorab, falls aus der Zugehörigkeit besondere Prüfungsbedingungen resultieren (z.B. ein gesonderter Platz im Prüfungsraum), damit dieser die entsprechenden Maßnahmen umsetzen kann. Bei einer nicht frühzeitigen Meldung können besondere Prüfungsbedingungen nicht gewährleistet werden!

Für Schwangere finden sich auf den Corona-Webseiten der FAU ausführliche Regelungen.

Wenn Sie aus dem Ausland bzw. generell nicht zur Prüfung anreisen können, so müssen Sie an den Prüfungen auch nicht teilnehmen. Sie müssen nur diesen triftigen Grund nachweisen und können dann in Abstimmung mit den zuständigen Prüfenden von den verschiedenen Möglichkeiten der Regelung in § 4 Abs. 4 Corona-Satzung Gebrauch machen. Alternativ können Sie die Prüfung entweder gänzlich in eines der folgenden Semester verschieben, indem Sie gemäß § 5 Abs. 2 Nr. 1 Corona-Satzung von der Prüfung zurücktreten. Sie haben aufgrund derartiger Verschiebungen auch keine rechtlichen Nachteile in Bezug auf den Fortschritt Ihres Studiums zu befürchten.

Zu den Regelungen zu Corona und BAföG können Sie sich auf der Homepage des Studentenwerks Erlangen-Nürnberg (www.werkswelt.de/bafoeg) informieren. Dort gibt es aktuelle FAQs zu Corona (u.a. zur coronabedingten Verlängerung der Vorlagefrist für den Leistungsnachweis nach § 48 BAföG).

Sie sind – sowohl als Prüfungsteilnehmer als auch als Prüfer – verpflichtet, Ihren Beitrag zur Kontaktdatennachverfolgung zu leisten. Scannen Sie deshalb an Ihrem Sitzplatz den QR-Code für “darfichrein”, dem Kontaktdatennachverfolgungssystem. Im Infektionsfall ermöglicht dies eine Nachbefragung und Kontakt-Nachverfolgung durch das örtliche Gesundheitsamt.

Damit das Einchecken an der Prüfung schnell und problemlos von statten geht, empfehlen wir vorab bei „darfichrein.de“ mit Hilfe des QR-Codes die Kontaktdaten zu hinterlegen.

Das Einchecken bei „darfichrein.de“ kann durch Scannen des an jedem Sitzplan angebrachten QR-Codes erfolgen. Studierende oder Personal ohne Smartphone müssen ein analoges Formular ausfüllen. Studierende die online keine Daten eingeben möchten, müssen ebenfalls auf das analoge Formular ausweichen.

Prüfende sind dafür verantwortlich, dass eine Kontaktdatenerfassung erfolgt, sollen entsprechende Zeit dafür vor Beginn der Prüfung einplanen und dafür sorgen, dass ausreichend analoge Formulare für die Prüfung vor Ort vorhanden sind.

Wie kontrolliere ich als Lehrender die Nutzung von „darfichrein.de“?“

Lassen Sie sich von den Studierenden den grünen Bildschirm von „darfichrein.de“ kurz anzeigen, in dem die Smartphones zu Beginn der Prüfung kurz hochgehalten und anschließend weggelegt werden.

Aufbewahrung der analogen Formulare

Die bei einer Prüfung genutzten analogen Formulare werden in einem verschlossenen Briefumschlag verwahrt. Dieser Umschlag wird nach der Veranstaltung mit Datum, Uhrzeit, Ort und Raumnummer der jeweiligen Veranstaltung beschriftet. Prüfende sind für die Aufbewahrung des Umschlags verantwortlich. Nach 4 Wochen ist der Umschlag zu vernichten.

Informationen zum Datenschutz bei „darfichrein.de“ finden Sie auf unserer Webseite.

Eine Weigerung, als Prüfungsteilnehmer / Studierender an der Kontaktdatennachverfolgung mitzuwirken, führt automatisch zum Ausschluss von der Teilnahme an der Prüfung!

Studierende, bei denen innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nach einer Prüfung eine COVID-19 Infektion diagnostiziert wird, müssen umgehend den Prüfungsverantwortlichen oder das Sachgebiet Arbeitssicherheit (zuv-sgas-covid-nachverfolgung@fau.de) per Mail darüber zu informieren. Diese informieren dann das Prüfungsamt.

Dies kann ausgeschlossen werden. Die FAU hat ein mit den Gesundheitsämtern abgestimmtes Verfahren zur Nachverfolgung von möglichen Infektionsfällen abgestimmt. Es wurde eine digitale Kontaktdatenerfassung in allen Prüfungsräumen installiert. Alle Teilnehmenden werden über darfichrein.de mit ihrem Sitzplatz erfasst. Alternativ ist auch eine analoge Kontaktdatenerfassung möglich. Falls ein Teilnehmer an einer Prüfung sich nachträglich als positiver Corona-Fall herausstellen sollte, werden diejenigen Personen, die sich in einem Umkreis (Radius) bis 3m von dieser Person befanden durch die FAU informiert. Diesen Personen ist die Prüfungsteilnahme an 14 darauffolgenden Tagen nicht erlaubt.

Studienfristen

bis Ende Wintersemester 2021

Studienfristen, d.h. Fristen für die Erbringung der GOP bzw. den Abschluss des Bachelor-/Masterstudiums, werden bis Ende des Wintersemesters 2021 nicht überprüft, so dass eine Überschreitung der ursprünglich geltenden Fristen unabhängig von der Anzahl der bereits studierten Fachsemester folgenlos ist. Ein gesonderter Antrag auf Fristverlängerung ist nicht nötig. Bitte beachten Sie ggf. Sonderregelungen für Staatsexamensstudiengänge!

ab Sommersemester 2022

Ab dem Sommersemester 2022 erfolgt dann wieder eine Überprüfung der Studienfristen durch das Prüfungsamt. Bei dieser Fristprüfung werden das Sommersemester 2020, das Wintersemester 2020/2021, das Sommersemester 2021 und das Wintersemester 2021/2022 nicht als Fachsemester für Fristen berücksichtigt! Die entsprechenden Fristen, nach denen die GOP, das Bachelor- oder das Masterstudium spätestens abgeschlossen werden müssen, werden somit für alle in diesem Zeitraum immatrikulierten Studierenden entsprechend verlängert.

Beispiele:

  • Student X befindet sich im 4. Fachsemester eines viersemestrigen Masterstudiums. Die entsprechende Prüfungsordnung sieht vor, dass diese Frist ohne Angabe von Gründen um ein Semester überschritten werden darf. Gleichzeitig zählen das Sommersemester 2020, das Wintersemester 2020/2021, das Sommersemester 2021 und das Wintersemester 2021/2022 nicht für die Berechnung des Ablaufs der Frist. Daraus folgt, dass Student X für den Abschluss seines Masterstudiums nun insgesamt neun (statt fünf) Fachsemester Zeit hat.
  • Studentin Y befindet sich im Sommersemester 2020 im 2. Fachsemester eines sechssemestrigen Bachelorstudiums. Die GOP ist nach zwei Fachsemestern abzuschließen. Diese Frist darf um ein Fachsemester überschritten werden. Das Bachelorstudium ist nach sechs Fachsemestern abzuschließen. Diese Frist darf um zwei Fachsemester überschritten werden.
    Da das Sommersemester 2020, das Wintersemester 2020/2021, das Sommersemester 2021 und das Wintersemester 2021/2022 nicht für die Fristberechnung gezählt werden, ist die GOP nun am Ende des siebenten (statt des dritten) Fachsemesters nachzuweisen. Ebenso verlängert sich die Frist für den Abschluss des Bachelorstudiums um vier Fachsemester, so dass dieses dann spätestens nach dem zwölften (statt dem achten) Fachsemester abgeschlossen sein muss.
  • Student Z hat im Sommersemester 2020 sein viersemestriges Masterstudium begonnen. Laut Prüfungsordnung darf er diese Frist ohne Angabe von Gründen um ein Fachsemester überziehen, hat demnach für sein Studium insgesamt fünf Fachsemester Zeit. Er müsste demnach Ende Sommersemester 2022 sein Studium abschließen. Da jedoch das Sommersemester 2020, das Wintersemester 2020/2021, das Sommersemester 2021 und das Wintersemester 2021/2022 coronabedingt nicht für die Berechnung der Frist zählen, hat er nun insgesamt neun Fachsemester für die Beendigung seines Masterstudiums Zeit.

Die Regelstudienzeiten selbst ändern sich jedoch in diesen Fällen nicht, so dass auch keine Anpassung der entsprechenden Bescheinigungen (z.B. der Immatrikulationsbescheinigung) erfolgt. Unberührt bleibt in allen Fällen auch die Möglichkeit, eine weitere, darüber hinausgehende individuelle Fristverlängerung bei Vorliegen entsprechender Gründe beim zuständigen Prüfungsausschuss zu beantragen.

Weitere Informationen und Regelungen in Bezug auf Studienfristen

  • BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger entstehen – so die Zusage des BMBF – keine Nachteile.
  • Studierende, die sich bereits zum Ende des Wintersemesters 2019/2020 exmatrikuliert haben, deren Prüfung aufgrund der Verschiebungen aber nunmehr im Sommersemester 2020 stattfinden wird, müssen sich nicht erneut immatrikulieren, um die Prüfung abzulegen. Die Prüfung kann stattfinden und das Ergebnis wird gewertet.
  • Um auch weiterhin den für die Vorbereitung auf die Prüfung notwendigen Zugriff auf die Lehrmaterialien in der Bibliothek und auf StudOn sowie die Verwaltungsfunktionen in „mein campus“ sicherzustellen, wurden für alle betroffenen Personen die studentischen Dienstleistungen bis 30. Juni 2020 verlängert. Welche Dienstleistungen konkret betroffen sind, können Sie der Dienstleistungsübersicht Ihres IdM-Kontos entnehmen.

Verlängerung der Fristen für Prüfungsleistungen für die Zulassung zum Masterstudium

  • Bei Prüfungsleistungen, die als Auflagen aus der Zulassung zum Masterstudium bis zum 30.09.2021 (Einschreibung zum WiSe 2020/21) oder bis zum 31.3.2022 (Einschreibung zum SoSe 2021) erbracht werden müssen, kann die Frist um ein Semester verlängert werden, wenn die Zugangskommission des jeweiligen Masterstudiengangs bestätigt, dass die Auflagenerfüllung pandemiebedingt nicht rechtzeitig erbracht werden kann. Aufgrund des im BayHSchG festgelegten Antragserfordernisses kann die Frist für die Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen nicht von Amts wegen verlängert werden.
  • Um die Fristverlängerung einzutragen, ist die Bestätigung bei der der Studierendenkanzlei vorzulegen (studentenkanzlei@fau.de).
  • Masterstudierende, denen bereits eine Fristverlängerung für die Erbringung der Masterauflagen um ein Semester gewährt wurde, erhalten keine erneute Fristverlängerung.

Probestudium

Die in der Corona-Satzung geregelte Fristverlängerung gilt auch für Studierende, die unter § 10 der Satzung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg über den fachgebundenen Hochschulzugang für qualifizierte Berufstätige sowie den allgemeinen Hochschulzugang für Absolventinnen und Absolventen der Meisterprüfung und ihnen Gleichgestellte– Hochschulzugangssatzung – fallen.

Informationen zu universitären Prüfungen

Für alle im Oktober stattfindenden universitären Prüfungen des Sommersemesters 2021 gelten die bisherigen Regelungen, insbesondere:

  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen den Teilnehmern muss weiterhin gewährleistet sein
  • Es besteht Maskenpflicht (medizinische Maske oder FFP2-Maske).
  • Es erfolgt keine Überprüfung der 3 G Regel

Die Regelungen für die Prüfungen gelten analog auch für Einsichtnahmen.

Hinweise für die Lehrenden:

Bitte beachten Sie ggf. Sonderregelungen für Staatsexamensstudiengänge!

Studierende werden rechtzeitig vor den Prüfungen von der bzw. dem Modulverantwortlichen bzw. den Prüfenden über den Ablauf der Prüfungen informiert. Soweit Prüfungen in Präsenz stattfinden, sind die folgenden Regelungen zu beachten.

  • Die 3G-Regel gilt nicht für Prüfungen.
  • Alle Prüfungsräume werden vom SG Arbeitssicherheit auf ihre Tauglichkeit hin überprüft und in der Positivliste der freigegebenen Räume aufgenommen und mit den konkret zu beachtenden Vorgaben entsprechend gekennzeichnet.
  • Alle Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer haben ihre Kontaktdaten zu hinterlassen.
  • Bei der Durchführung von Präsenzprüfungen ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen allen Prüfungsteilnehmerinnen und –teilnehmern einzuhalten.
  • Wenn die Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer auf ihren Plätzen sitzen und zwischen den Sitzplätzen der Teilnehmenden ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt wird, besteht keine Maskenpflicht.
  • Soweit in Ausnahmefällen aufgrund des konkreten didaktischen und/oder organisatorischen Charakters der Prüfung die Einhaltung eines Mindestabstands dem Kompetenzziel der Prüfung widersprechen würde (bspw. Sportprüfung), kann auf den Mindestabstand verzichtet werden; stattdessen ist von allen Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer zwingend eine Maske zu tragen.
  • Die Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer sollen mit einem genügend großen zeitlichen Vorlauf zu den vorgesehenen Prüfungsräumen erscheinen, da der Zugang aufgrund der Sicherheits- und Hygienevorschriften länger dauert, als bei früheren Prüfungen allgemein üblich.
  • Es sind die ausgeschilderten Wege und Eingänge zum Prüfungsraum zu nutzen und die geltenden Hinweise und Lagepläne zu Zugängen und Wartebereichen zu beachten.
  • Auch auf dem Weg von Auto, Bus, Fahrrad oder anderen Verkehrsmitteln zum Prüfungsraum ist zu anderen Personen der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten und es dürfen keine Gruppen gebildet werden; die Maskenpflicht ist zu beachten.
  • Die Prüfungsräume müssen geordnet nach Anweisung der Prüfungsverantwortlichen betreten und nach Prüfungsende wieder verlassen werden.
  • Die Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer haben sich auch nach dem Ende der Prüfungen verantwortungsbewusst entsprechend der allgemein bekannten Sicherheits- und Hygienevorschriften dieses Infektionsschutzkonzepts (insbesondere keine Gruppenbildung, Abstand, Masken) zu verhalten.
  • Erkrankte Personen, insbesondere solche mit Symptomen einer Atemwegserkrankung, dürfen grundsätzlich nicht an Prüfungen teilnehmen.
  • Alle Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer haben die Hust- und Niesetikette einzuhalten und bereitgestellte Möglichkeiten zum Händewaschen und -trocknen und zur Handdesinfektion zu nutzen.

Bitte beachten Sie ggf. Sonderregelungen für Staatsexamensstudiengänge!

Für elektronische Fernprüfungen gilt die EFernPO. Hinweise zur Datenerhebung im Rahmen der Teilnahme an elektronischen Fernprüfungen finden Sie in unserem Informationsblatt (Informationsblatt).

Ein Rücktritt nach Beginn der Prüfung ist lt. derzeit geltender Fassung der Corona-Satzung nicht mehr möglich. Es besteht also nur die Möglichkeit, nicht zur Prüfung zu erscheinen, um einen Fehlversuch zu vermeiden bzw. zu verhindern, nur knapp zu bestehen. Dieser Rücktritt ist möglich bis zum Beginn der Prüfung; hierfür bedarf es keiner weiteren Voraussetzungen, es genügt das schlichte Fernbleiben. Gleichwohl bitten wir zum Zwecke der Ressourcenschonung und besseren Organisation der Prüfungen um eine frühzeitige Abmeldung von der Prüfung in mein campus.

Hinsichtlich eines Prüfungsabbruchs gelten somit die entsprechenden Regelungen der jeweils einschlägigen Prüfungsordnung. Soweit diese für die Anerkennung eines Prüfungsabbruches die Vorlage eines vertrauensärztliches Attest vorsieht, ist ein solches einzureichen.

Für alle universitären Prüfungen im Sommersemester 2020, Wintersemester 2020/2021, Sommersemester 2021 und Wintersemester 2021/2022 gilt:

  • Ein Rücktritt kann durch bloßes Fernbleiben von der Prüfung erfolgen.
  • Ein Säumnis gilt generell als entschuldigt.
  • Eine erneute Ablegung zur Notenverbesserung ist ausgeschlossen.

Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Regelungen bei Teilnahme an einer universitären Prüfung: Das Ergebnis einer erbrachten Prüfungsleistung wird bei Prüfungen des Sommersemesters 2020 (dazu zählen alle Prüfungen, die dem Sommersemester 2020 offiziell zugeordnet sind und ggf. auch erst nach dem 01.10.2020 abgelegt werden) im Falle des Nichtbestehens annulliert. Es handelt sich somit um keinen Fehlversuch. Bei Prüfungen ab Wintersemesters 2020/2021 gilt diese Regelung jedoch nicht (!) mehr! Das Nichtbestehen wird hier nicht annulliert. Die Prüfung stellt einen Fehlversuch dar! Unter bestimmten Voraussetzung kann eine Annullierung eines Fehlversuchs beim zuständigen Prüfungsausschuss beantragt werden.

Diese Sonderregelungen gelten für alle Prüfungen unabhängig, ob es sich für den einzelnen Teilnehmer um einen Erst- oder Wiederholungsversuch handelt!

Soweit Sie an einer Prüfung nicht teilnehmen, gilt in Studiengängen, in denen eine Wiederholung noch innerhalb des gleichen Semesters angeboten wird („Wiederholungstermin“), dass Sie an dieser Prüfung im Wiederholungstermin teilnehmen können. Sie werden für diesen Wiederholungstermin vom Prüfungsamt angemeldet. Ein Nichterscheinen zu diesem Wiederholungstermin ist ebenfalls folgenlos. Bitte beachten Sie aber, dass u.U. eine erneute Teilnahme an einer Prüfung dann erst wieder im übernächsten Semester zum regulären Termin möglich ist.

Die Pflicht zur Vorlage eines ärztlichen Attestes bei Nichtteilnahme an angemeldeten universitären Prüfungen ist derzeit ausgesetzt. Bei Nichterscheinen ist für diese Prüfungen kein Attest mehr vorzulegen – die Nichtteilnahme gilt als entschuldigt. Es wird kein Fehlversuch wegen Nichterscheinen eingetragen!  

Bitte beachten Sie: Ein Rücktritt während der Prüfung ist bei Prüfungen im WS 2020/2021, SS 2021 und WS 2021/2022 nur in den Fällen möglich, in denen die entsprechende Prüfungsordnung dies auch vorsieht.

Bitte beachten Sie ggf. Sonderregelungen für Staatsexamensstudiengänge!

Soweit die entsprechende Prüfungsordnung bei Erbringung der letzten Leistung eine Immatrikulation im entsprechenden Studiengang vorschreibt, ist bei Erbringung der letzten Leistung ab Wintersemester 2021/2022 diese Bestimmung wieder zu beachten.

Unabhängig von der Anwendung des Kontaktdatenerfassungssystems „darfichrein“ ist weiterhin die Raumreservierung mit dem jeweiligen Raumverantwortlichen rechtzeitig vorher abzuklären und es finden wieder die bisherigen, bereits vor Corona gültigen Verfahren Anwendung:

während der üblichen Öffnungszeiten der Gebäude innerhalb der Vorlesungszeit:

  • (Lehr)Veranstaltungen liegen wieder im Zuständigkeitsbereich des/der jeweiligen Lehrenden bzw. der durchführenden Einrichtung. Dies beinhaltet auch die Organisation der hierfür erforderlichen Schließmedien der genutzten Räume.
  • Für Sonderveranstaltungen ist ein entsprechender Raumüberlassungsantrag an das Referat G5 zu stellen. Dies kann selbstverständlich auch per E-Mail an zuv-g5-raumverwaltung@fau.de erfolgen.

außerhalb der üblichen Öffnungszeiten der Gebäude innerhalb der Vorlesungszeit sowie generell während der vorlesungsfreien Zeit:

 

Informationen für Staatsexamina und Staatsexamensstudiengänge

Prüfungen

Bitte beachten Sie auch stets die aktuellen Hinweise auf der Internetseite des Prüfungsamtes im Kultusministerium!

Zulassungsarbeit

Eine Verlängerung der Bearbeitungszeit von Zulassungsarbeiten im Lehramt kann mit dem jeweiligen Betreuer vereinbart werden. Bitte beachten Sie hierbei: Die Mitteilung der Bewertung (= Gutachten) muss vom Betreuer spätestens zwei Werktage vor Beginn der ersten Einzelprüfung des jeweiligen Studierenden im Prüfungsamt vorliegen, da sonst keine Zulassung zum Staatsexamen erfolgen kann! Bitte weisen Sie den Betreuer bei einer Verlängerung der Bearbeitungszeit darauf hin, so dass nach Abgabe der Arbeit noch genügend Zeit für die Korrektur und die Übersendung des Gutachtens bleibt.

Praktikum

Von dem Beschluss, alle Schulen in Bayern ab Montag, den 16.03.2020 zu schließen, sind auch Studierende im Praktikum Lehramt GS und MS, die aktuell ihr schulpädagogisches oder fachdidaktisches Blockpraktikum absolvieren, betroffen. Über das weitere Vorgehen werden diese Studierenden von ihren Praktikumslehrkräften informiert.

Die Staatsexamensprüfungen finden zum aktuellen Stand planmäßig statt.

Bitte beachten Sie in Bezug auf die E-Mail der Universitätsleitung vom 12. Januar 2021:  

Die von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg veröffentlichte Corona-Satzung über die Abweichung von Regelungen in den Studien- und Prüfungsordnungen gilt nur für universitären Prüfungen, die Staatsexamensprüfungen sind hiervon ausgenommen. Für die Staatsexamensprüfungen werden die Ergebnisse gemäß der gültigen Approbationsordnung gewertet, eine nicht bestandene Prüfung wird nicht annulliert. Ein Rücktritt von der Prüfung nach Erhalt des Ladungsschreibens ist nur noch aus wichtigem Grund möglich und für das Versäumnis der Prüfung ist dem Prüfungsamt umgehend ein wichtiger Grund (z.B. durch Vorlage eines ärztlichen Attestes) mitzuteilen, andernfalls wird die Prüfung mit „nicht ausreichend“ bewertet. Solange die vom Deutschen Bundestag festgestellte epidemische Lage von nationaler Tragweite aufgrund der Covid-19-Pandemie weiter besteht, wird die Sorge vor einer Infektion als wichtiger Rücktrittsgrund gem. §§ 18,19 ÄAppO grundsätzlich anerkannt. Diese ist ebenfalls rechtzeitig vor Beginn der Prüfung gegenüber dem Prüfungsamt schriftlich darzulegen.

Alle Staatsprüfungen finden zum aktuellen Stand planmäßig statt.

Bitte beachten Sie in Bezug auf die E-Mail der Universitätsleitung vom 12. Januar 2021:  

Die von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg veröffentlichte Corona-Satzung über die Abweichung von Regelungen in den Studien- und Prüfungsordnungen gilt nur für universitären Prüfungen, die Staatsexamensprüfungen sind hiervon ausgenommen. Für die Staatsexamensprüfungen werden die Ergebnisse gemäß der gültigen Approbationsordnung gewertet, eine nicht bestandene Prüfung wird nicht annulliert. Ein Rücktritt von der Prüfung nach Erhalt des Ladungsschreibens ist nur noch aus wichtigem Grund möglich und für das Versäumnis der Prüfung ist dem Prüfungsamt umgehend ein wichtiger Grund (z.B. durch Vorlage eines ärztlichen Attestes) mitzuteilen, andernfalls wird die Prüfung mit „nicht ausreichend“ bewertet. Solange die vom Deutschen Bundestag festgestellte epidemische Lage von nationaler Tragweite aufgrund der Covid-19-Pandemie weiter besteht, wird die Sorge vor einer Infektion als wichtiger Rücktrittsgrund  grundsätzlich anerkannt. Diese ist ebenfalls rechtzeitig vor Beginn der Prüfung gegenüber dem Prüfungsamt schriftlich darzulegen.

Bitte beachten Sie die Informationen auf der Internetseite des Departments Chemie und Pharmazie.

Für Seminararbeiten im Rahmen des Studiums der Rechtswissenschaften gilt, dass allen Studierenden, die bereits ein Thema erhalten haben, freigestellt wird, dass erhaltene Thema entweder zurückzugeben oder innerhalb der gesetzten Frist zu bearbeiten.

Zur Durchführung der Mündlichen JUP weist der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf folgendes hin: Nach § 6 Abs. 6 der Prüfungsordnung für die JUP ist ein Rücktritt nach der Zulassung zur mündlichen Prüfung grundsätzlich nicht mehr möglich. Ein unentschuldigtes Nichterscheinen führt zu einer Bewertung der Prüfung mit der Note „ungenügend“ (0 Punkte), vgl. auch § 5 Abs. 1, Abs. 5 JAPO. Es besteht aber die Möglichkeit, bis zur Ladung ohne Konsequenzen von der mündlichen Prüfung zurückzutreten. Wer sich zur JUP angemeldet hat, sich aber aufgrund der Umstände nicht in der Lage sieht, zur mündlichen JUP anzutreten, der möge vor Zugang der Ladung von diesem Rücktrittsrecht Gebrauch machen.

Bei der Durchführung der Prüfung werden die Mindestabstände von 1,5 Meter zwischen allen Anwesenden eingehalten; die Hygienerichtlinien der FAU werden beachtet. Genauere Hinweise zum Ablauf erfolgen vor der Prüfung.

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