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Coronavirus: Auswirkungen auf Prüfungen

Corona-Virus: Auswirkung auf Prüfungen an der FAU

Allgemeine Informationen zum Thema „Corona-Virus“ finden Sie unter www.fau.info/corona

Die FAU hat eine Satzung über die Abweichung von Regelungen in den Studien- und Prüfungs- sowie Promotions- und Habilitationsordnungen aufgrund von Einschränkungen im Lehr- und Prüfungsbetrieb durch das Corona-Virus SARS-CoV-2 veröffentlicht.


Informationen zu Blockseminaren

Die Durchführung von Blockseminaren ist vorab anzuzeigen. Bitte verwenden Sie hierzu unser Meldeformular.

Informationen zu universitären Prüfungen

Universitären Prüfungen können ab 27.04.2020 wieder abgehalten werden. Bei der Organisation und Durchführung der Prüfung ist ein Mindestabstand von 1,5 Meter zwischen allen Anwesenden einzuhalten. Weiterhin ist die Hygienerichtlinie der FAU zu beachten. Die Studierenden sind über den angesetzten Prüfungstermin mindestens 14 Tage vorab zu informieren.

Dies gilt auch für Kolloquien im Zusammenhang mit Bachelor-/Masterarbeiten, die ebenfalls ab 27.04.2020 abgehalten werden können. Die Durchführung des Kolloquiums ist als Präsenztermin unter Beachtung eines Mindestabstandes von 1,5 Meter und der Hygienerichtlinie der FAU oder als Prüfung unter Verwendung von Zoom unter Einhaltung der Vorgaben der Corona-Satzung möglich.

Es gelten für das Sommersemester 2020 für alle diese Prüfungen in allen Studiengängen erleichterte Regelungen hinsichtlich eines Rücktritts oder bei Säumnis:

Ein Rücktritt kann durch bloßes Fernbleiben von der Prüfung erfolgen. Ein Säumnis gilt generell als entschuldigt. Bitte beachten Sie jedoch, dass das Ergebnis einer erbrachten Prüfungsleistung grundsätzlich gewertet wird. Im Falle des Nichtbestehens erfolgt eine Annullierung des Prüfungsergebnisses, so dass dieser Prüfungsversuch nicht auf die nach der Prüfungsordnung gestatteten Versuche angerechnet wird. Eine erneute Ablegung zur Notenverbesserung ist jedoch ausgeschlossen. Aufgrund dieser vorgenannten Erleichterungen wird den Studierenden dringend empfohlen, an den angebotenen Prüfungen teilzunehmen, um Verzögerungen im Studienverlauf zu vermeiden. Diese Sonderregelungen gelten für alle Prüfungen, die ab 12.03.2020 stattgefunden haben oder noch im Laufe des Sommersemesters 2020 stattfinden werden, unabhängig, ob es sich für den einzelnen Teilnehmer um einen Erst- oder Wiederholungsversuch handelt! Soweit der Rücktritt / das Säumnis / das Nichtbestehen einen Erstversuch betrifft, gilt die Anmeldung zu dieser Prüfung als erloschen und für die erneute Teilnahme im nächsten Prüfungstermin ist einer Anmeldung seitens des Prüfungsteilnehmers erforderlich. Soweit der Rücktritt / das Säumnis / das Nichtbestehen einen Wiederholungsversuch betrifft, erfolgt eine Pflichtanmeldung und die Prüfung ist zum nächsten Prüfungstermin erneut abzulegen.

Studierende, die zu einer Risikogruppe gehören, müssen dies mit einem ärztlichen Attest nachweisen. Das Attest muss nur die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe bescheinigen; es muss keine Diagnose und/oder Beschreibung der Symptome enthalten. Das Attest ist dem Prüfer nur vorzuzeigen, muss aber nicht abgegeben werden. Soweit aus der Zugehörigkeit besondere Prüfungsbedingungen resultieren (z.B. ein gesonderter Platz im Prüfungsraum), ist der Prüfer rechtzeitig vorab zu informieren, damit dieser die entsprechenden Maßnahmen umsetzen kann. Bei einer nicht frühzeitigen Meldung können besondere Prüfungsbedingungen nicht gewährleistet werden!

Wird bei Ihnen innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nach einer Prüfung eine COVID-19 Infektion festgestellt, ist umgehend der Prüfungsverantwortliche per Mail darüber zu informieren. Dieser Informiert dann das Prüfungsamt.

Die Durchführung universitärer Präsenzprüfungen sowie deren Einsichtnahme ist vorab anzuzeigen. Bitte verwenden Sie hierzu unser Meldeformular!

Fernprüfungen sind als Alternative zu einer mündlichen Präsenzprüfung zulässig. Vorab ist eine entsprechende Freiwilligkeitserklärung gegenüber dem Prüfer abzugeben. Das hierfür erforderliche Formular finden Sie hier: Freiwilligkeitserklärung digitale Fernprüfung für das Sommersemester 2020 (deutsch) / (english); Freiwilligkeitserklärung digitale Fernprüfung für das Wintersemester 2020/2021 (deutsch) / (english)

Mündliche Promotionsprüfungen können ab 27.04.2020 unter Beachtung eines Mindestabstandes von 1,5 Meter und der Hygienerichtlinien der FAU durchgeführt werden.

Die Bearbeitungsfristen für alle Projekt-, Bachelor- und Masterarbeiten werden für den Zeitraum der Schließung der Bibliotheken verlängert. Die betroffenen Studierenden wurden per E-Mail vom Referat L6 informiert, die neuen Fristen sind für die Studierenden und die betreuenden Prüfenden in „mein campus“ einsehbar.

Bislang noch nicht angemeldete Projekt-, Bachelor- und Masterarbeiten können angemeldet werden. Für die neu angemeldeten Projekte gelten die o. g. Fristverlängerungen entsprechend.

Für Hausarbeiten gilt ebenfalls eine entsprechende Verlängerung. Wir bitten Sie, die Details der Abgabe mit dem jeweiligen Dozenten zu besprechen. Dieser kann das neu festgelegte Abschlussdatum dann in „mein campus“ eintragen.

Studienfristen (=Fristen für die Erbringung der GOP bzw. den Abschluss des Bachelor-/Masterstudiums) werden bis Ende des Wintersemesters 2020/2021 nicht überprüft, so dass eine Überschreitung der ursprünglich geltenden Fristen unabhängig von der Anzahl der bereits studierten Fachsemester folgenlos ist. Ein gesonderter Antrag ist nicht nötig. Bitte beachten Sie ggf. Sonderregelungen für Staatsexamensstudiengänge!

Ab Sommersemester 2021 erfolgt dann wieder eine Überprüfung der Studienfristen durch das Prüfungsamt. Bei dieser Fristprüfung wird das Sommersemester 2020 entsprechend der Änderung des BayHSchG nicht als Fachsemester berücksichtigt! Die entsprechenden Fristen, nach denen die GOP, das Bachelor- oder das Masterstudium spätestens abgeschlossen werden müssen, werden somit für alle im Sommersemester 2020 immatrikulierten Studierenden um ein Semester verlängert.

Beispiele:

  • Student X befindet sich im Sommersemester 2020 im 4. Fachsemester eines viersemestrigen Masterstudiums. Die entsprechende Prüfungsordnung sieht vor, dass diese Frist ohne Angabe von Gründen um ein Semester überschritten werden darf. Gleichzeitig zählt das Sommersemester 2020 nicht für die Berechnung des Ablaufs der Frist. Daraus folgt, dass Student X für den Abschluss seines Masterstudiums nun insgesamt sechs (statt fünf) Fachsemester Zeit hat. Er muss das Studium also spätestens Ende Sommersemester 2021 beenden.
  • Studentin Y befindet sich im Sommersemester 2020 im 2. Fachsemester eines sechssemestrigen Bachelorstudiums. Die GOP ist nach zwei Fachsemestern abzuschließen. Diese Frist darf um ein Fachsemester überschritten werden. Das Bachelorstudium ist nach sechs Fachsemestern abzuschließen. Diese Frist darf um zwei Fachsemester überschritten werden.

Die Regelstudienzeiten selbst ändern sich jedoch nicht, so dass auch keine Anpassung der entsprechenden Bescheinigungen (z.B. der Immatrikulationsbescheinigung) erfolgt.

Da das Sommersemester 2020 in beiden Fällen nicht für die Fristberechnung gezählt wird, ist die GOP nun am Ende des vierten (statt des dritten) Fachsemesters (= Ende Sommersemester 2021) nachzuweisen. Ebenso verlängert sich die Frist für den Abschluss des Bachelorstudiums um ein Fachsemester, so dass dieses dann spätestens nach dem neunten (statt dem achten) Fachsemester abgelegt sein muss.“

BAföG-Empfängern und -Empfängerinnen entstehen – so die Zusage des BMBF – keine Nachteile.

Studierende, die sich bereits zum Ende des Wintersemesters 2019/2020 exmatrikuliert haben, deren Prüfung aufgrund der Verschiebungen aber nunmehr im Sommersemester 2020 stattfinden wird, müssen sich nicht erneut immatrikulieren, um die Prüfung abzulegen. Die Prüfung kann stattfinden und das Ergebnis wird gewertet.

Bei Prüfungsleistungen, die als Auflagen aus der Zulassung zum Masterstudium bis zum 31.03.2020 erbracht werden müssten, wird die Frist um ein Semester verlängert. Die neue Frist läuft bis zum 30.09.2020. Die Umsetzung erfolgt zentral in L 5, es ist kein gesonderter Antrag nötig.

Um auch weiterhin den für die Vorbereitung auf die Prüfung notwendigen Zugriff auf die Lehrmaterialien in der Bibliothek und auf StudOn sowie die Verwaltungsfunktionen in „mein campus“ sicherzustellen, wurden für alle betroffenen Personen die studentischen Dienstleistungen bis 30. Juni 2020 verlängert. Welche Dienstleistungen konkret betroffen sind, können Sie der Dienstleistungsübersicht Ihres IdM-Kontos entnehmen.

Soweit die entsprechende Prüfungsordnung bei Erbringung der letzten Leistung eine Immatrikulation im entsprechenden Studiengang vorschreibt, ist bei Erbringung der letzten Leistung ab Wintersemester 2020/2021 diese Bestimmung wieder zu beachten.

Bei Einreise aus dem nichteuropäischen Ausland muss derzeit das Vorliegen eines triftigen Grundes nachgewiesen werden. Betroffene Studierende, die zu Prüfungen angemeldet sind und aus dem nichteuropäischen Ausland einreisen, können das Vorliegen triftiger Gründe direkt mit der „Bescheinigung über angemeldete Prüfungen“ nachweisen. Diese kann direkt aus MeinCampus unter „angemeldete Prüfungen“ abgerufen werden.

Das Sommersemester 2020 wird BAföG-rechtlich als „normales“ Semester behandelt. Wenn aufgrund von Corona keine Studienleistungen erbracht werden (können) und das Studium somit nicht während der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann, gibt es die Möglichkeit einen Antrag auf Verlängerung der Förderungshöchstdauer zu stellen. Allerdings muss der Grund für die Verzögerung des Studienverlaufs und für die Verlängerung (Bewilligung des Antrags) durch das BAföG-Amt ursächlich sein. Das heißt konkret, dass Corona alleine nicht ursächlich ist, sondern es muss immer der Einzelfall geprüft werden. Wenn man z.B. schon vor Corona Prüfungen nicht bestanden hat und deshalb mit seinem Studium in Verzug gekommen ist, dann ist Corona für die Verzögerung nicht ursächlich. Wenn dagegen das Studium bisher ordnungsgemäß durchgeführt wurde, aufgrund von Corona aber keine Prüfungen durchgeführt werden konnten und somit das Studium nicht mehr in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann, dann wäre Corona ursächlich.

Informationen für Staatsexamina und Staatsexamensstudiengänge

Prüfungen

Die Durchführung der Prüfungen im 1. Staatsexamen im Lehramt wird ab sofort bis auf Weiteres ausgesetzt (Update 18.03.2020 – 14.25 Uhr). Bitte beachten Sie hierzu auch die aktuellen Hinweise auf der Internetseite des Prüfungsamtes im Kultusministerium!

Zulassungsarbeit

Eine Verlängerung der Bearbeitungszeit von Zulassungsarbeiten im Lehramt kann mit dem jeweiligen Betreuer vereinbart werden. Bitte beachten Sie hierbei: Die Mitteilung der Bewertung (= Gutachten) muss vom Betreuer spätestens zwei Werktage vor Beginn der ersten Einzelprüfung des jeweiligen Studierenden im Prüfungsamt vorliegen, da sonst keine Zulassung zum Staatsexamen erfolgen kann! Bitte weisen Sie den Betreuer bei einer Verlängerung der Bearbeitungszeit darauf hin, so dass nach Abgabe der Arbeit noch genügend Zeit für die Korrektur und die Übersendung des Gutachtens bleibt.

Praktikum

Von dem Beschluss, alle Schulen in Bayern ab Montag, den 16.03.2020 zu schließen, sind auch Studierende im Praktikum Lehramt GS und MS, die aktuell ihr schulpädagogisches oder fachdidaktisches Blockpraktikum absolvieren, betroffen. Über das weitere Vorgehen werden diese Studierenden von ihren Praktikumslehrkräften informiert.

Abschnitt M1:

Der schriftliche Teil des Ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung wird voraussichtlich planmäßig am 18. und 19. August 2020 stattfinden. Aufgrund der Einhaltung erforderlicher Hygienemaßnahmen kann die Prüfung nicht wie geplant in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen sattfinden. Der neue Prüfungsort ist die Frankenhalle in Nürnberg.

Bitte beachten Sie:

Die von der Friedrich-Alexander-Universität veröffentlichte Corona-Satzung über die Abweichung von Regelungen in den Studien- und Prüfungsordnungen gilt nur für universitären Prüfungen, die Staatsexamensprüfungen sind hiervon ausgenommen. Für die Staatsexamensprüfungen werden die Ergebnisse gemäß der gültigen Approbationsordnung gewertet. Demnach ist ein Rücktritt von der Prüfung nach Erhalt des Ladungsschreibens nur noch aus wichtigem Grund möglich. Für das Versäumnis der Prüfung ist dem Prüfungsamt umgehend ein wichtiger Grund (z.B. durch Vorlage eines ärztlichen Attestes) mitzuteilen, andernfalls wird die Prüfung mit „nicht ausreichend“ bewertet. Eine nicht bestandene Prüfung wird nicht annulliert.

Naturwissenschaftliche Vorprüfung:

Die Nachholung der im Wintersemester 2019/2020 ausgefallenen Naturwissenschaftlichen Vorprüfung findet im Zeitraum 10. bis 19. August 2020 statt. Die betroffenen Studierenden werden zur Nachholung dieser Prüfung entsprechend vom Prüfungsamt geladen.

Die Prüfungen des Zweiten Abschnitts der Pharmazeutischen Prüfung sind abgesagt und finden nicht statt (Update 20.03.2020 – 11.40 Uhr).

Für Seminararbeiten im Rahmen des Studiums der Rechtswissenschaften gilt, dass allen Studierenden, die bereits ein Thema erhalten haben, freigestellt wird, dass erhaltene Thema entweder zurückzugeben oder innerhalb der gesetzten Frist zu bearbeiten.

Zur Durchführung der Mündlichen JUP im Termin 2020/I, die parallel zu den mündlichen Prüfungen in der Ersten Juristischen Staatsprüfung vom 2.7. bis voraussichtlich 22.7. stattfinden, weist der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf folgendes hin: Nach § 6 Abs. 6 der Prüfungsordnung für die JUP ist ein Rücktritt nach der Zulassung zur mündlichen Prüfung grundsätzlich nicht mehr möglich. Ein unentschuldigtes Nichterscheinen führt zu einer Bewertung der Prüfung mit der Note „ungenügend“ (0 Punkte), vgl. auch § 5 Abs. 1, Abs. 5 JAPO. Es besteht aber die Möglichkeit, bis zur Ladung ohne Konsequenzen von der mündlichen Prüfung zurückzutreten. Wer sich zur JUP angemeldet hat, sich aber aufgrund der Umstände nicht in der Lage sieht, zur mündlichen JUP anzutreten, der möge vor Zugang der Ladung von diesem Rücktrittsrecht Gebrauch machen. Die Ladungen werden nicht vor dem 10.6.2020 verschickt.

Bei der Durchführung der Prüfung werden die Mindestabstände von 1,5 Meter zwischen allen Anwesenden eingehalten; die Hygienerichtlinien der FAU werden beachtet. Genauere Hinweise zum Ablauf erfolgen vor der Prüfung.

 

 

12.03.2020

Coronavirus: Hinweis zur Nichtteilnahme an universitären Prüfungen

Die Pflicht zur Vorlage eines ärztlichen Attestes bei Nichtteilnahme an angemeldeten universitären Prüfungen des Wintersemesters 2019/2020, die ab 12.03.2020 stattfinden, ist ausgesetzt. Bei Nichterscheinen ist für diese Prüfungen kein Attest mehr vorzulegen – die Nichtteilnahme gilt als entschuldigt. Es wird kein Fehlversuch wegen Nichterscheinen eingetragen!  

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