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Johann Christian Daniel von Schreber

Johann Christian Daniel von Schreber (1739–1810)

Johann Christian Daniel von Schreber (1739–1810)

Johann Christian Daniel von Schreber (1739–1810)

Johann Christian Daniel von Schreber veröffentlichte bereits während seiner Studienzeit erste wissenschaftliche Arbeiten. Sein Studium beendete er in Uppsala beim berühmten Forscher Carl von Linné.

Schreber war zunächst als praktischer Arzt tätig und war 1763 als ordentliches Mitglied in die Leopoldina aufgenommen worden, deren Präsident er 1791 wurde.

1770 kam Schreber als Professor der Arzneikunde, Botanik, Ökonomie und Kameralwissenschaften nach Erlangen und war Direktor des Botanischen Gartens. In seiner Wirkungszeit erhielt die Universität größere Bestände an Naturalien und Kunstgegenständen aus der Ansbacher Kunstkammer. Daneben machte er sich daran, sämtliche Werke Carl von Linnés in die deutsche Sprache zu übersetzen.

Schreber schrieb das umfassendste und für viele Jahre unbestreitbare Standardwerk der Säugetierkunde. Ebenso gilt er als einer der wichtigsten Anhänger und Verfechter des Linnéschen Systems in Deutschland, das Tier- und Pflanzenarten nach Gattung und Art ordnet und bis heute seine Gültigkeit behalten hat.

Die Bezeichnung „Schrebergarten“ geht übrigens auf seinen Neffen, den Leipziger Arzt und Pädagogen Daniel Gottlob Moritz Schreber, zurück.
Bildnachweis: Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg