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Anglistik und Amerikanistik an der FAU spitze

jens.kaemmler@fau.de

Anglistik und Amerikanistik an der FAU spitze: Der Wissenschaftsrat hat die FAU fast ausnahmslos mit „sehr gut“ oder besser bewertet. (Bild: Wissenschaftsrat)

Wissenschaftsrat verleiht Erlanger Forschern in seinem aktuellen Rating mehrmals das Prädikat „herausragend/sehr gut“

Der Wissenschaftsrat hat in seinem Forschungsrating der FAU für die Disziplinen  Anglistik, Amerikastudien und Englische Sprachwissenschaft fast ausnahmslos mit „sehr gut“ oder besser bewertet. Anglistik und Amerikastudien schneiden sogar in jeweils drei Kategorien – Forschungsqualität, Forschungsermöglichung und Transfer an außeruniversitäre Adressaten – mit herausragend/sehr gut ab.

Die FAU gehört damit in Deutschland zu den Top-Universitäten – etwa in Sachen Forschungsqualität bei den Amerikastudien, wo sie gleichauf mit Universitäten wie Göttingen, Heidelberg oder der LMU liegt. In der Anglistik bietet sich ein ähnliches Bild: Auch hier teilt sich, etwa beim Kriterium Forschungsqualität, die FAU die vorderen Plätze mit wenigen Universitäten; deutschlandweit haben nur zwei Einrichtungen eine bessere Bewertung erhalten. Was Forschungsermöglichung und Transfer an außeruniversitäre Adressaten angeht, kann die FAU sich mit ihren Bewertungen ebenfalls sehen lassen. Besonders eng ist das Spitzenfeld in der Anglistik: Nur fünf Universitäten in Deutschland erhielten etwa für den Transfer an außeruniversitäre Adressaten die Wertung „herausragend“ oder „herausragend/sehr gut“ – unter ihnen die FAU.

Prof. Dr. Joachim Hornegger, Vizepräsident für Forschung an der FAU, ist mit dem Ergebnis hochzufrieden: „Das aktuelle Rating des Wissenschaftsrates zeigt, dass die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg gerade auch in geisteswissenschaftlichen Disziplinen zur deutschen Oberliga gehört – und damit für eine hohe Forschungsqualität in der ganzen Breite ihres Fächerangebots steht.“

Noch ein wenig arbeiten muss die Universität an ihrer Reputation, so scheint’s: In allen drei Fächerdisziplinen schneidet die FAU hier schlechter ab, als die exzellente Bewertung von Forschungsqualität, Forschungsermöglichung und Transfer an außeruniversitäre Adressanten im Rating es vermuten ließen – allerdings liegt die Universität auch hier durchweg zwischen sehr gut und gut.

In seinem Forschungsrating nimmt der Wissenschaftsrat jährlich eine andere Disziplin unter die Lupe; Hochschulen mit einem entsprechenden Angebot werden ausführlich untersucht und bewertet. Mit der Anglistik und Amerikanistik wurde das Forschungsrating erstmals in einem geisteswissenschaftlichen Fach erprobt. An dem Forschungsrating Anglistik und Amerikanistik haben sich 60 Einrichtungen, davon sechs Pädagogische Hochschulen beteiligt. Wie auch in den bisherigen Pilotstudien, wurden Forschungsleistungen von einer Gruppe von Fachgutachterinnen und Fachgutachtern auf Grundlage von fachspezifisch festgelegten qualitativen und quantitativen Daten und Informationen bewertet (informed-peer-review).

Auf der Website des Wissenschaftsrats lassen sich die Ergebnisse aller Hochschulen einsehen: http://www.wissenschaftsrat.de/nc/arbeitsbereiche-arbeitsprogramm/forschungsrating/anglistikamerikanistik.html

Rankings und Ratings im Wissenschaftsbetrieb – wiewohl immer wieder an einzelnen Rankings auch Kritik laut wird – haben in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Sie liefern wichtige Informationen über die Leistungsfähigkeit der Forschung an einer Universität und dienen vielfach als Kriterium auch für die internationale Reputation und Anerkennung einer Forschungseinrichtung.

Der Wissenschaftsrat mit Sitz in Köln berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung. Er setzt sich zusammen aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die vom Bundespräsidenten auf gemeinsamen Vorschlag der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF), der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) und der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) berufen werden sowie aus Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Mitgliedern, die von Bundesregierung und Länderregierungen entsandt werden.

Weitere Informationen:

Jens Kämmler
Tel.: 09131/85-23171
jens.kaemmler@fau.de

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